DE2640366C3 - Versetzbare Brechanlage - Google Patents
Versetzbare BrechanlageInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C21/00—Disintegrating plant with or without drying of the material
- B02C21/02—Transportable disintegrating plant
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Disintegrating Or Milling (AREA)
- Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine mittels Räder, Raupen oder Schreitwerke versetzbare Brechanlage mit einem
über eine Beladerampe durch Schaufellader beschickten Aufgabebunker, wobei die Be. laderampe die Differenz zwischen der Höhe Beladekante des Aufgabebunkers über dem Gelände und der möglichen
Abwurfhöhe des Schaufelladers überbrückt.
Versetzbare Brechanlagen z. B. in Steinbrüchen, sind seit langten bekannt. Derartige versetzbare
Brechanlagen umfassen die korrplette Brechanlage mit dem Aufgabebunker, d".m Plattenband zum Brecher, dem Brecher selbst und auch Has Übergabeband
zur Weiterleitung des gebrochenen Materials an einen der Anlage nachgeschalteten Förderer oder an ein
Transportfahrzeug.
Für die Beschickung des Aufgabebunkers der fahrbaren Brechanlage gibt es unterschiedliche Methoden.
Bekannt ist, das gesprengte Material mit einem Bagger aufzunehmen und dem Aufgabebunker zu übergeben. Hierzu ist es notwendig, daß der Aufgabebur.
ker im Aktionsradius dses Baggers liegt. Wenn der Bagger das in seinem Schwenkbereich angefallene
Material aufgenommen hat, müssen Bagger und Brechanlage zum nächsten Einsatzplatz versetzt werden.
Dies erfolgt in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen und ist besonders dann zeitraubend, wenn der Brechanlage zur Weiterleitung des gebrochenen Materials
ein Förderer nachgeschaltet ist, der dann ebenfalls versetzt werden mu8.
die US PS 2864561 offenbart eine Methode, bei der die Standorte von Bagger und versetzbarer Brechanlage bei Einsatz von Muldenkippern unabhängig
sind. Letztere übernehmen vom Bagger das zu brechende Material, transportieren und kippen es in den
Aufgabebunker der fahrbaren Brechanlage.
Der Vorteil liegt darin, daß die Brechanlage und nachgeschaltete Förderanlagen nicht so oft versetzt
werden müssen. Nachteilig ist aber, daß das Plenum, auf dem die versetzbare Brechanlage in Betriebsstellung ruht, um mindestens die Höhe des Aufgabebunkers unterhalb des Fahrplanums der Muldenkipper
liegen muß, und daß zur Sicherung der Böschung eine zusätzliche Stützwand zu errichten ist. Ferner verursacht der Einsatz von Muldenkippern höhere Investitions- und Betriebskosten.
scheint der Einsatz von Schaufelladern zu sein, die das gesprengte Rohmaterial ohne Einsatz zusätzlicher
Geräte aufnehmen und zur versetzbaren Brechanlage transportieren.
Wegen der hohen Fahrgeschwindigkeit ist der Aktionsradius der Schaufellader verhältnismäßig groß, so
daß es nicht erforderlich ist, daß die Brechanlage direkt an der Sprengstelle steht; sie kann in den Schwerpunkt mehrerer Sprengstellen gesetzt werden und das
Material von mehreren Sprengstellen ohne Versetzung aufnehmen.
Von Nachteil bei der Verwendung von Schaufelladern ist, daß ihre Abwurfhöhe geringer ist als die
der Bagger. Es muß also die Bunkerhöhe und damit
üie Höhe der Abwurfkante über dem Gelände möglichst niedrig gehalten werden, aber eine noch vertretbare Bunkerkapazität vorhanden sein. Zur Lösung
dieses Problems wurde bei einigen Anlagen das untere Ende, also das Spannende des Plattenbandes, mit dem
Bunker hydraulisch anhebbar gemacht und somit die Möglichkeit geschaffen, einerseits beim Versetzen der
Anlage die nötige Bodenfreiheit zu geben und andererseits in Arbeitsstellung des Gerätes die gewünschte
niedrige Bunkerhöhe zu erhalten.
Nachteilig ist jedoch, daß durch den in Bodennähe liegenden Spannturas das Plattenband durch herabfallendes Gestein einer erheblichen Verschmutzung
und damit einem vorzeitigen Verschleiß ausgesetzt ist. Dazu kommt, daß das normalerweise unter dem Plat-
W tenband angeordnete Schmutzband bei einem anhebbaren Plattenband aus baulichen Gründen nicht bis
zum Spannende durchgezogen werden kann und daß hierdurch die Verschmutzung unterhalb des Plattenbandes im hinteren Bereich erhöht wird.
Die zweckmäßige Lösung ergibt sich für den Betrieb, wenn die unteren Bereiche, also die Spannenden
des Plattenbandes und des Schmutzbandes nicht nur beim Versetzen, sondern auch in Arbeitsstellung ausreichende Bodenfreiheit haben. Β.,ΐτη kann auch auf
die Anhebbarkeit von Bunker und Bändern verzichtet werden. Da aber die Größe des Übergabebunkers und
damit die Höhe seiner Abwurfkante über dem Gelände gegeben ist, die mögliche Abwurfhöhe der
Schaufellader aber geringer ist, muß die Höhendiffe
renz durch eine Rampe überbrückt werden. Dazu
wurden an einigen Geräten abklappbare Stahlrampen angeordnet, die aber verhältnismäßig aufwendig sind.
Bei anderen Ausführungen wurde vor dem aufgabeseitigen Ende der Brechanlage eine Rampe aus Stein-
>o material angeschüttet. Aber auch hier ist von Nachteil,
daß das Plattenband, vor allem aber das darunterliegende Schmutzband nicht ausreichend gegen von der
Rampe abrollende Steine geschützt sind.
Um das Abrollen von Steinen von der Rampe zu
S3 verhindern, wurden einige Anlagen mit einer festen
Stützwand ausgerüstet, die die Rampe zur Geräteseite hin begrenzt. Da diese feste Stützwand aber mit Rücksicht auf die erforderliche Bodenfreiheit beim Versetzen der Anlage nicht bis auf den Boden herunterrei-
bo chen darf, kann Matertal durch den unten verbleibenden Spalt in den Bereich der Bänder eindringen.
Es war Aufgabe der Erfindung, eine einfache Lösung dafür zu finden, die unteren Enden des Plattenbandes und des dazugehörigen Schmutzbandes auf je-
den Fall gegen zurollendes Fremdmaterial und gegen unzulässige Verschmutzung zu schützen,
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß etwa unterhalb der Beladekante des Aufgabebunkers
sine auf- und abbewegliche Stützwand angeordnet ist, die zur Erreichung einer ausreichenden Bodenfreiheit
beim Versetzen der Anlage angehoben und in Arbeitsstellung der Anlage auf dem Boden abgesetzt
wird.
Der Vorteil dieser Lösung gegenüber den bisherigen Ausführungen derartiger Brechanlagen ist, daß
mit geringem Aufwand erreicht wird, daß die Aufstellfläche der Anlage, insbesondere der hintere Bereich
unterhalb des Plattenbandes und des Schmutzbandes mit den Umlenktrommeln und den Turassen
gegen Verschmutzung durch von der Rampe abrollendes und aus dem Schaufellader herabfallendes Material
geschützt und so zugänglich ist, daß die Bänder und die Anlage leicht gewartet und der Abrieb von
den Bändern und sonst anfallender Schmutz ohne Schwierigkeiten beseitigt werden können.
Als weitere Vorteile ergeben sich, daß
- der Schmutzbandförderer bis zum Plattenband-Spannende
so weit ausgezogen werden kann, daß auch das aus der Bunkerklappe austretende
Feinmaterial noch erfaßt wird;
- eine beachtliche Vergrößerung eines fest angebauten Bunkers gegenüber einem hebbar angeordnet
möglich ist;
- sich de^Schaufellader die erforderliche Beladerampe
sehr schnell selbst schaffen kann;
- der Zeitaufwand zum Reinigen der Anlage wesentlich verkürzt wird;
- sich die Lebensdauer des Stahlgliederbandes erhöht;
- und die Nachschmierfristen erheblich verlängert werden können, so daß sich weitere wesentliche
Wartungsvorteile ergeben;
- Plattenband und Schmutzband im hinteren Bereich auch beim Versetzen der Anlage eine ausreichende
Bodenfreiheit haben.
Ein den Erfindungsgedanken nicht einschränkendes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt.
Ein den Erfindungsgedanken nicht einschränkendes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht der fahrbaren Brechanlage;
Fig. 2zeigteine vergrößerte Darstellung des hinteren
Teils der Anlage;
ίο Fig. 3 zeigt die Draufsicht der Fig. 2.
ίο Fig. 3 zeigt die Draufsicht der Fig. 2.
Die Brechanlage 1 (Fig. 1) besteht aus dem Brecher 2, dem Aufgabebunker 3 mit seiner Beladekante
4 und dem Plattenband 5, das das aufgegebene Brechgut dem Brecher zuführt. Unter dem Plattenband
ist ein Schmutzband 11 zur Aufnahme des Abriebes aus dem Plattenband angeordnet. Ferner gehört
zur Brechanlage das Übergabeband 6, das das gebrochene Material an einen nachgeschalteten, hier nicht
dargestellten, Förderer oder an ein Transportfahrzeug
μ übergibt.
Am aufgabeseitigen Ende der Brechanlage, etwa
unterhalb der Bunkeraufgabekante ist eine auf- und abbewegliche Stützwand 7 angeordnet. Diese Stützwand
ist in diesem Beispiel mittels des Hebels 8 im Gelenkpunkt 9 an der Tragkonstruktion der Brechanlage
verlagert. Das Auf- und Abbewegen der Stützwand erfolgt z. B. durch Zylinder 10. Beim Versetzen
der Brechwand ist die Wand, wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet, angehoben. In Betriebsstellung
ist die Wand auf dem Boden abgesetzt und grenzt die aufgeschüttete Beladerampe 12 gegen die
Aufstellfläche der Anlage ab und verhindert insbesondere, daß von der Rampe abrollendes Stein- und
anderes Fremdmaterial in den Bereich unterhalb des Plattenbandes bzw. des Schmutzbandes gerät.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Mittels Räder, Raupen oder Schreitwerke versetzbare Brechanlage mit einem über eine Beladerampe durch Schaufellader beschickten Aufgabebunker, wobei die Beladerampe die Differenz zwischen der Höhe Beladekante des Aufgabebunkers über dem Gelände und der möglichen Abwurfhöhe des Schaufelladers überbrückt, dadurch gekennzeichnet, daß etwa unterhalb der Beladekante (4) des Aufgabebunkers (3) eine auf- und abbewegliche Stützwand (7) angeordnet ist, die zur Erreichung einer ausreichenden Bodenfreiheit beim Versetzen der Anlage angehoben und in Arbeitsstellung der Anlage auf dem Boden abgesetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762640366 DE2640366C3 (de) | 1976-09-08 | 1976-09-08 | Versetzbare Brechanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762640366 DE2640366C3 (de) | 1976-09-08 | 1976-09-08 | Versetzbare Brechanlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2640366A1 DE2640366A1 (de) | 1978-03-16 |
| DE2640366B2 DE2640366B2 (de) | 1979-07-26 |
| DE2640366C3 true DE2640366C3 (de) | 1980-04-10 |
Family
ID=5987414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762640366 Expired DE2640366C3 (de) | 1976-09-08 | 1976-09-08 | Versetzbare Brechanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2640366C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4491279A (en) * | 1982-05-18 | 1985-01-01 | Duval Corporation | Portable rock crushing and conveying system |
| AT13349U3 (de) * | 2013-07-01 | 2015-06-15 | Sandvik Mining & Constr Oy | Fahrbare Brecheranlage für stückiges Gut |
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1976
- 1976-09-08 DE DE19762640366 patent/DE2640366C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2640366B2 (de) | 1979-07-26 |
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