DE2640366C3 - Versetzbare Brechanlage - Google Patents

Versetzbare Brechanlage

Info

Publication number
DE2640366C3
DE2640366C3 DE19762640366 DE2640366A DE2640366C3 DE 2640366 C3 DE2640366 C3 DE 2640366C3 DE 19762640366 DE19762640366 DE 19762640366 DE 2640366 A DE2640366 A DE 2640366A DE 2640366 C3 DE2640366 C3 DE 2640366C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crushing plant
conveyor
loading
bunker
height
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19762640366
Other languages
English (en)
Other versions
DE2640366B2 (de
DE2640366A1 (de
Inventor
Ulrich 4970 Bad Oeynhausen Fritz
Ernst 4972 Loehne Hamel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHB WESERHUETTE AG 5000 KOELN DE
Original Assignee
WESERHUETTE AG 4970 BAD OEYNHAUSEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESERHUETTE AG 4970 BAD OEYNHAUSEN filed Critical WESERHUETTE AG 4970 BAD OEYNHAUSEN
Priority to DE19762640366 priority Critical patent/DE2640366C3/de
Publication of DE2640366A1 publication Critical patent/DE2640366A1/de
Publication of DE2640366B2 publication Critical patent/DE2640366B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2640366C3 publication Critical patent/DE2640366C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • B02C21/02Transportable disintegrating plant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine mittels Räder, Raupen oder Schreitwerke versetzbare Brechanlage mit einem über eine Beladerampe durch Schaufellader beschickten Aufgabebunker, wobei die Be. laderampe die Differenz zwischen der Höhe Beladekante des Aufgabebunkers über dem Gelände und der möglichen Abwurfhöhe des Schaufelladers überbrückt.
Versetzbare Brechanlagen z. B. in Steinbrüchen, sind seit langten bekannt. Derartige versetzbare Brechanlagen umfassen die korrplette Brechanlage mit dem Aufgabebunker, d".m Plattenband zum Brecher, dem Brecher selbst und auch Has Übergabeband zur Weiterleitung des gebrochenen Materials an einen der Anlage nachgeschalteten Förderer oder an ein Transportfahrzeug.
Für die Beschickung des Aufgabebunkers der fahrbaren Brechanlage gibt es unterschiedliche Methoden. Bekannt ist, das gesprengte Material mit einem Bagger aufzunehmen und dem Aufgabebunker zu übergeben. Hierzu ist es notwendig, daß der Aufgabebur. ker im Aktionsradius dses Baggers liegt. Wenn der Bagger das in seinem Schwenkbereich angefallene Material aufgenommen hat, müssen Bagger und Brechanlage zum nächsten Einsatzplatz versetzt werden. Dies erfolgt in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen und ist besonders dann zeitraubend, wenn der Brechanlage zur Weiterleitung des gebrochenen Materials ein Förderer nachgeschaltet ist, der dann ebenfalls versetzt werden mu8.
die US PS 2864561 offenbart eine Methode, bei der die Standorte von Bagger und versetzbarer Brechanlage bei Einsatz von Muldenkippern unabhängig sind. Letztere übernehmen vom Bagger das zu brechende Material, transportieren und kippen es in den Aufgabebunker der fahrbaren Brechanlage.
Der Vorteil liegt darin, daß die Brechanlage und nachgeschaltete Förderanlagen nicht so oft versetzt werden müssen. Nachteilig ist aber, daß das Plenum, auf dem die versetzbare Brechanlage in Betriebsstellung ruht, um mindestens die Höhe des Aufgabebunkers unterhalb des Fahrplanums der Muldenkipper liegen muß, und daß zur Sicherung der Böschung eine zusätzliche Stützwand zu errichten ist. Ferner verursacht der Einsatz von Muldenkippern höhere Investitions- und Betriebskosten.
Günstiger gegenüber den vorgenannten Methoden
scheint der Einsatz von Schaufelladern zu sein, die das gesprengte Rohmaterial ohne Einsatz zusätzlicher Geräte aufnehmen und zur versetzbaren Brechanlage transportieren.
Wegen der hohen Fahrgeschwindigkeit ist der Aktionsradius der Schaufellader verhältnismäßig groß, so daß es nicht erforderlich ist, daß die Brechanlage direkt an der Sprengstelle steht; sie kann in den Schwerpunkt mehrerer Sprengstellen gesetzt werden und das Material von mehreren Sprengstellen ohne Versetzung aufnehmen.
Von Nachteil bei der Verwendung von Schaufelladern ist, daß ihre Abwurfhöhe geringer ist als die der Bagger. Es muß also die Bunkerhöhe und damit üie Höhe der Abwurfkante über dem Gelände möglichst niedrig gehalten werden, aber eine noch vertretbare Bunkerkapazität vorhanden sein. Zur Lösung dieses Problems wurde bei einigen Anlagen das untere Ende, also das Spannende des Plattenbandes, mit dem Bunker hydraulisch anhebbar gemacht und somit die Möglichkeit geschaffen, einerseits beim Versetzen der Anlage die nötige Bodenfreiheit zu geben und andererseits in Arbeitsstellung des Gerätes die gewünschte niedrige Bunkerhöhe zu erhalten.
Nachteilig ist jedoch, daß durch den in Bodennähe liegenden Spannturas das Plattenband durch herabfallendes Gestein einer erheblichen Verschmutzung und damit einem vorzeitigen Verschleiß ausgesetzt ist. Dazu kommt, daß das normalerweise unter dem Plat-
W tenband angeordnete Schmutzband bei einem anhebbaren Plattenband aus baulichen Gründen nicht bis zum Spannende durchgezogen werden kann und daß hierdurch die Verschmutzung unterhalb des Plattenbandes im hinteren Bereich erhöht wird.
Die zweckmäßige Lösung ergibt sich für den Betrieb, wenn die unteren Bereiche, also die Spannenden des Plattenbandes und des Schmutzbandes nicht nur beim Versetzen, sondern auch in Arbeitsstellung ausreichende Bodenfreiheit haben. Β.,ΐτη kann auch auf die Anhebbarkeit von Bunker und Bändern verzichtet werden. Da aber die Größe des Übergabebunkers und damit die Höhe seiner Abwurfkante über dem Gelände gegeben ist, die mögliche Abwurfhöhe der Schaufellader aber geringer ist, muß die Höhendiffe renz durch eine Rampe überbrückt werden. Dazu wurden an einigen Geräten abklappbare Stahlrampen angeordnet, die aber verhältnismäßig aufwendig sind. Bei anderen Ausführungen wurde vor dem aufgabeseitigen Ende der Brechanlage eine Rampe aus Stein-
>o material angeschüttet. Aber auch hier ist von Nachteil, daß das Plattenband, vor allem aber das darunterliegende Schmutzband nicht ausreichend gegen von der Rampe abrollende Steine geschützt sind. Um das Abrollen von Steinen von der Rampe zu
S3 verhindern, wurden einige Anlagen mit einer festen Stützwand ausgerüstet, die die Rampe zur Geräteseite hin begrenzt. Da diese feste Stützwand aber mit Rücksicht auf die erforderliche Bodenfreiheit beim Versetzen der Anlage nicht bis auf den Boden herunterrei-
bo chen darf, kann Matertal durch den unten verbleibenden Spalt in den Bereich der Bänder eindringen.
Es war Aufgabe der Erfindung, eine einfache Lösung dafür zu finden, die unteren Enden des Plattenbandes und des dazugehörigen Schmutzbandes auf je- den Fall gegen zurollendes Fremdmaterial und gegen unzulässige Verschmutzung zu schützen,
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß etwa unterhalb der Beladekante des Aufgabebunkers
sine auf- und abbewegliche Stützwand angeordnet ist, die zur Erreichung einer ausreichenden Bodenfreiheit beim Versetzen der Anlage angehoben und in Arbeitsstellung der Anlage auf dem Boden abgesetzt wird.
Der Vorteil dieser Lösung gegenüber den bisherigen Ausführungen derartiger Brechanlagen ist, daß mit geringem Aufwand erreicht wird, daß die Aufstellfläche der Anlage, insbesondere der hintere Bereich unterhalb des Plattenbandes und des Schmutzbandes mit den Umlenktrommeln und den Turassen gegen Verschmutzung durch von der Rampe abrollendes und aus dem Schaufellader herabfallendes Material geschützt und so zugänglich ist, daß die Bänder und die Anlage leicht gewartet und der Abrieb von den Bändern und sonst anfallender Schmutz ohne Schwierigkeiten beseitigt werden können.
Als weitere Vorteile ergeben sich, daß
- der Schmutzbandförderer bis zum Plattenband-Spannende so weit ausgezogen werden kann, daß auch das aus der Bunkerklappe austretende Feinmaterial noch erfaßt wird;
- eine beachtliche Vergrößerung eines fest angebauten Bunkers gegenüber einem hebbar angeordnet möglich ist;
- sich de^Schaufellader die erforderliche Beladerampe sehr schnell selbst schaffen kann;
- der Zeitaufwand zum Reinigen der Anlage wesentlich verkürzt wird;
- sich die Lebensdauer des Stahlgliederbandes erhöht;
- und die Nachschmierfristen erheblich verlängert werden können, so daß sich weitere wesentliche Wartungsvorteile ergeben;
- Plattenband und Schmutzband im hinteren Bereich auch beim Versetzen der Anlage eine ausreichende Bodenfreiheit haben.
Ein den Erfindungsgedanken nicht einschränkendes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht der fahrbaren Brechanlage;
Fig. 2zeigteine vergrößerte Darstellung des hinteren Teils der Anlage;
ίο Fig. 3 zeigt die Draufsicht der Fig. 2.
Die Brechanlage 1 (Fig. 1) besteht aus dem Brecher 2, dem Aufgabebunker 3 mit seiner Beladekante 4 und dem Plattenband 5, das das aufgegebene Brechgut dem Brecher zuführt. Unter dem Plattenband ist ein Schmutzband 11 zur Aufnahme des Abriebes aus dem Plattenband angeordnet. Ferner gehört zur Brechanlage das Übergabeband 6, das das gebrochene Material an einen nachgeschalteten, hier nicht dargestellten, Förderer oder an ein Transportfahrzeug μ übergibt.
Am aufgabeseitigen Ende der Brechanlage, etwa unterhalb der Bunkeraufgabekante ist eine auf- und abbewegliche Stützwand 7 angeordnet. Diese Stützwand ist in diesem Beispiel mittels des Hebels 8 im Gelenkpunkt 9 an der Tragkonstruktion der Brechanlage verlagert. Das Auf- und Abbewegen der Stützwand erfolgt z. B. durch Zylinder 10. Beim Versetzen der Brechwand ist die Wand, wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet, angehoben. In Betriebsstellung ist die Wand auf dem Boden abgesetzt und grenzt die aufgeschüttete Beladerampe 12 gegen die Aufstellfläche der Anlage ab und verhindert insbesondere, daß von der Rampe abrollendes Stein- und anderes Fremdmaterial in den Bereich unterhalb des Plattenbandes bzw. des Schmutzbandes gerät.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mittels Räder, Raupen oder Schreitwerke versetzbare Brechanlage mit einem über eine Beladerampe durch Schaufellader beschickten Aufgabebunker, wobei die Beladerampe die Differenz zwischen der Höhe Beladekante des Aufgabebunkers über dem Gelände und der möglichen Abwurfhöhe des Schaufelladers überbrückt, dadurch gekennzeichnet, daß etwa unterhalb der Beladekante (4) des Aufgabebunkers (3) eine auf- und abbewegliche Stützwand (7) angeordnet ist, die zur Erreichung einer ausreichenden Bodenfreiheit beim Versetzen der Anlage angehoben und in Arbeitsstellung der Anlage auf dem Boden abgesetzt wird.
DE19762640366 1976-09-08 1976-09-08 Versetzbare Brechanlage Expired DE2640366C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762640366 DE2640366C3 (de) 1976-09-08 1976-09-08 Versetzbare Brechanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762640366 DE2640366C3 (de) 1976-09-08 1976-09-08 Versetzbare Brechanlage

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2640366A1 DE2640366A1 (de) 1978-03-16
DE2640366B2 DE2640366B2 (de) 1979-07-26
DE2640366C3 true DE2640366C3 (de) 1980-04-10

Family

ID=5987414

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762640366 Expired DE2640366C3 (de) 1976-09-08 1976-09-08 Versetzbare Brechanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2640366C3 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4491279A (en) * 1982-05-18 1985-01-01 Duval Corporation Portable rock crushing and conveying system
AT13349U3 (de) * 2013-07-01 2015-06-15 Sandvik Mining & Constr Oy Fahrbare Brecheranlage für stückiges Gut

Also Published As

Publication number Publication date
DE2640366B2 (de) 1979-07-26
DE2640366A1 (de) 1978-03-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60125640T2 (de) Fahrbarer Brecher
DE4323492A1 (de) Mobiles Aufbereitungs- und Absetzergerät für Bergbauprodukte u. dgl.
DE4343148C2 (de) Fahrbare Gleisbett-Bearbeitungsmaschine
EP0240648B1 (de) Gleis-Schotterbett-Reinigungsmaschine mit Siebanlage
EP0304421B1 (de) Tagebau-fräsgerät
DE3424668A1 (de) Gleisbaumaschine, insbesondere schotterbett-reinigungsmaschine mit siebanlage
DE3637389A1 (de) Fahrbare zerkleinerungsanlage
EP0327678B1 (de) Anlage zum Zerkleinern und Aufbereiten von Material, insbesondere Fahrbahnaufbruch
EP0382922B1 (de) Fahrbarer Brecher, insbesondere zur Zerkleinerung von Abbruchmaterial und sonstigem Bauschutt u. dgl.
DE3630028C1 (de) Kombigeraet zum Aufgeben,Foerdern,Trennen und Zerkleinern von steinigem Haufwerk
DE2904694B1 (de) Anlage zum Vergleichmaessigen von Brechgut,insbesondere Kohle,auf einheitliche Korngroesse
DE2640366C3 (de) Versetzbare Brechanlage
DE19807677B4 (de) Verfahrbare Gleisbaumaschine
EP0131589B1 (de) Brechanlage und verfahren zu deren betrieb
DE8623662U1 (de) Kombigerät zum Aufgeben, Fördern, Trennen und Zerkleinern von steinigem Haufwerk
DE4040141C2 (de)
EP0512478A1 (de) Vorrichtung zum Abräumen einer Schüttguthalde
DE2160403A1 (de) Maschine zum abfraesen von strassendecken
DE3612210A1 (de) Abraumanlage zum freilegen eines mineralfloezes
DE7628046U1 (de) Versetzbare brechanlage
DE2521241A1 (de) Zerkleinerungsmaschine fuer mineralische materialien
DE8715183U1 (de) Brechanlage zur Aufbereitung von Haufwerk
DE4330246A1 (de) Prallmühlenanlage
AT357191B (de) Schotterreinigungseinrichtung zum einsatz auf schienenstraengen
DE10161910A1 (de) Mobile Bauschuttzerkleinerungsanlage

Legal Events

Date Code Title Description
OAM Search report available
OAP Request for examination filed
OC Search report available
OD Request for examination
OGA New person/name/address of the applicant
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: PHB WESERHUETTE AG, 5000 KOELN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee