DE2633C - Dampfmaschinen-Regulirung - Google Patents

Dampfmaschinen-Regulirung

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DE2633C
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steam
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DENDAT2633D
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Original Assignee
R. B. Schilde, Maschinenschlosser, in Hersfeld a. d. f. - Vom 20. De/ember 1877 ab
Publication of DE2633C publication Critical patent/DE2633C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/14Changing of compression ratio
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/02Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves
    • F01L15/04Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve
    • F01L15/06Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve of Meyer or Rider type, i.e. in which the expansion is varied at the expansion valve itself

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Description

1877.
Klasse 14.
ERNST BENNO SCHILDE in HERSFELD a. d. F. Dampfmaschinen -Regulirung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. December 1877 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Anordnung an Dampfmaschinen bezw. an Trieb cylindern von Dampfmaschinen, durch "welche die Menge des in den Cylinder eintretenden Dampfes je nach dem gröfseren oder geringeren Kraftanspruch, welcher an die Maschine gestellt wird, selbsttätig vergröfsert oder verringert wird.
Dies wird bei der vorliegenden Anordnung erreicht, indem neben dem Haupteintrittsventil, welches so regulirt wird, dafs die geringste nöthige Dampfmenge eintreten kann, noch zwei Nebeneinlafsventile angeordnet sind, welche je nach dem an die Maschine gestellten Kraftanspruch sich selbstthätig mehr oder weniger öffnen oder schliefsen und dadurch mehr oder weniger Dampf aufser dem durch das Hauptventil einströmenden Dampfe zum Cylinder zulassen oder absperren, indem sie entweder mit besonderen Dampfzuleitungen oder mit Zweigleitungen vom Hauptzuleitungsrohr (welches dann um so viel gröfser zu nehmen ist) in Verbindung stehen.
Das gröfsere oder geringere Oeffnen bezw. Schliefsen der Nebenventile, je nach dem an die Maschine gestellten Kraftanspruch, geschieht durch je einen in beiden Deckeln des Cylinders durch Stopfbüchse oder sonstwie dichtgehenden Plungerkolben, auf welche der Dampfdruck wirkt und welche durch Hebel mit den Ventilspindeln in Verbindung stehen, so dafs, wenn die Plungerkolben durch zu starken Dampfdruck mehr aus dem Cylinder herausgedrückt werden, die Ventile sich öffnen, indem der Kolben gleichzeitig eine entsprechend angespannte Feder zusammendrückt, während, wenn der Dampfdruck im Cylinder unter die Normalspannung kommt, der Plungerkolben durch die oben erwähnte Feder in den Cylinder mehr und mehr hineingedrückt und hierdurch das durch Hebel mit dem Kolben verbundene Nebeneinlafsventil entsprechend mehr oder ganz geschlossen wird.
Wird die Maschine mehr belastet, findet also der Dampfkolben gröfseren Widerstand, so wird, nach Ansicht des Erfinders, der Dampfdruck gleichzeitig auch die Cylinderwände mehr in Anspruch nehmen und werden folglich auch die in den Cylinderdeckeln befindlichen, kleinen Plungerkolben nach aufsen gedrückt werden; diese wirken durch die Hebelverbindung auf die Spindeln der kleinen Nebeneinlafsventile.
Die Spannung der Spiralfedern, welche auf die Plungerkolben wirken, kann durch eine Schraube je nach Bedarf vergröfsert oder verkleinert werden. Man stellt die Spannung der Federn so, dafs, wenn die Maschine mit allen Transmissionen etc., überhaupt mit allem, was sie stets und regelmäfsig zu treiben hat, also mit der geringsten vorkommenden Leistung bei verlangter Geschwindigkeit geht, dieselben durch den Dampfdruck nicht mehr zusammengedrückt werden. Vergröfsert man nun die Arbeit der Arbeitsmaschinen, so werden die kleinen Plungerkolben unter Compression ihrer Federn umsomehr nach aufsen gedrückt werden, und dadurch die Nebeneinlafsventile umsomehr geöffnet werden, je mehr Kraft erforderlich ist, und umgekehrt. Selbstverständlich mufs der Querschnitt der kleinen Plungerkolben, da der Dampf auf den kleinen Nebeneinlafsventilen lastet, etwas gröfser sein als diese, um aufser dem Dampfdruck auf dieselben auch noch die Reibung zu überwinden, oder die Hebelübersetzung mufs entsprechend gewählt werden.
Ebenso entsprechend mufs natürlich auch die Stärke der auf die kleinen Plungerkolben wirkenden Federn gewählt werden.
Die Vorzüge dieser Anordnung vor dem gewöhnlichen Schwungkugelregulator mit Drosselklappe beruhen im wesentlichen darin, dafs der letztere erst dann wirkt, wenn eine Verlangsamung der Bewegung durch zu starkes Belasten der Maschine bereits eingetreten ist, während die vorliegende Anordnung sogleich in Wirksamkeit tritt, ohne dafs eine Verlangsamung der Bewegung der Maschine erst eintritt; sie wirkt also wirklich streng regulirend und läfst Aenderungen in der Geschwindigkeit der Maschine gar nicht zu.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch den Dampfcylinder mit dieser Anordnung und zwar durch die kleinen Plungerkolben, und
Fig. 2 eine Ansicht des Cylinders mit dieser Anordnung von der Schieberkastenseite gesehen.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in beiden Figuren auch gleiche Theile.
Auf dem Schieberkasten sitzt das Haupteinlafsventil A und die beiden Nebeneinlafsventile a

Claims (1)

  1. und al. Diese beiden Nebeneinlafsventile sind so angeordnet, dafs der Dampf auf das Ventil drückt und man durch Hineindrücken der Ventilspindel b (bezw. b') in den Ventilkasten den Dampfeintritt öffnet bezw. vergröfsert.
    Auf den beiden Deckeln d und dl des Cylinders D befinden sich, in Stopfbüchsen dichtgehend, die beiden kleinen Plungerkolben c und c1, welche oben in dem kleinen Ständer ΈΈ1 Führung haben und von Spiralfedern e und el umgeben sind, welche, wie zu sehen, durch eine kleine Schraube mehr oder minder angespannt werden können. Plungerkolben c (c 1J und Ventilspindel b (b 1J sind durch die zweiarmigen Hebel CfC1J und Zugstange B (B1) verbunden, so dafs, wenn der Plungerkolben c (cl) nach aufsen gedrückt, die Ventilspindel b (bl) nach innen gedrückt und dadurch geöffnet, umgekehrt geschlossen wird.
    Patent-Anspruch: Die Anordnung je eines Plungerkolbens in einem oder beiden Deckeln eines Dampfmaschinen-Treibcylinders, welcher Plungerkolben durch eine Feder belastet, unter Compression derselben vom Dampf mehr oder weniger nach aufsen gedrückt wird und dabei durch Vermittlung von Hebeln und Zugstangen ein neben dem Haupteinlafsventil auf dem Schieberkasten angebrachtes Nebeneinlafsventil mehr oder weniger öffnet, je nachdem infolge gröfserer oder geringerer Belastung der Maschine mehr oder weniger Dampf bei gleichmäfsiger Geschwindigkeit erfordert wird, wie oben erläutert und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2633D Dampfmaschinen-Regulirung Active DE2633C (de)

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