DE2633596C3 - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Proteinfäden - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von ProteinfädenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Proleinfäden aus einer proteinhaltigen
Aufschlämmung mit einem pH-Wert von 3 bis 10 und einem Feststoffgehalt von mindestens 10 Gew.-%,
bei dem die Aufschlämmung unter Druck durch eine Wärmeaustauschzone gepumpt und auf eine Temperatur
von mindestens 138° C erwärmt wird, so daß sich Fäden von den übrigen Bestandteilen abscheiden,
anschließend die erhitzte Aufschlämmung kontinuierlich aus der Wärmeaustauschzone durch eine Düse
entfernt wird und die Fäden sowie die übrigen Bestandteile der Aufschlämmung in eine Sammelzone
entleert und die Fäden abgetrennt und gesammelt werden.
Die Nahrungsmitteltechnik ist seit langem an der Nutzung einer großen Anzahl von Proteingrillen
interessiert, die die Herstellung lleischähnlicher Nahrungsmittel ermöglichen. Besonders begehrt sind
Verfahren zur Umwandlung solcher Proteinquellen wie Ölsaatenmehle, Getreideproteine und Einzellerpruteine
in attraktivere Proteinnahrungsmittel, insbesondere solcher, die in ihrer Textur dem Fleisch ähnlich sind.
Dieses Streben hat zur Entwicklung einer großen Anzahl von Verfahren zur Herstellung texturierter,
fleischähnlicher Proteinnahrungsmittel geführt. Ein gebräuchliches Verfahren ist das von R. A. Boyer in der
US-PS 26 82 466 beschriebene Naßspinnverfahren. Bei diesem Naßspinnverfahren werden Proteinfasern im
allgemeinen durch Extrudieren einer Anzahl feiner Strahlen einer wäßrigen Proteinlösung in ein saures
Koagulierbad hergestellt Das Protein koaguliert zu feinen Fasern, die dann gesammelt und zu einem
genießbaren texturierten Proteinprodukt weiterverarbeitet werden. Ein anderes Verfahren zur Herstelluug
texturierter, fleischähnlicher Proteinprodukte, das in der US-PS 30 47 395 beschrieben ist, führt durch Hitzekoagulation
von undenaturiertem Protein zu einem
ίο streifenartigen Proteinprodukt
Nach der Entwicklung dieser ersten Verfahren zur Herstellung texturierter Proteinprodukte aus einer
großen Anzahl von Quellen genießbarer Proteine wurden expandierte texturierte Produkte durch Extrudieren
eines proteinhaltigen Materials von erhöhter Temperatur aus einem unter Überdruck stehenden
Raum in einen Raum vcn erheblich niedrigerem Druck mit entsprechender Aufblähung und Expansion hergestellt
Das expandierte, zellenhaltige Produkt hat nach dem Rehydratisieren mit Wasser eine Texturbeschaffenheit,
die dem eines gekochten Fleischstücks sehr ähnlich ist Extrusionsverfahren zur Herstellung expandierter,
zellhaltiger Proteinprodukte, insbesondere aus Ölsaatenmehlen, sind in den USPS 34 88 770 und
34 96 858 beschrieben.
In jüngerer Zeit ist ein Verfahren zur Herstellung texturierter Proteinfäden aus einer großen Anzahl von
Proteinqudlen beschrieben worden, mit dessen Hilfe texturierte Proteinprodukte ohne Sonderausrüstungen
hergestellt werden können, so daß bei der technischen Anwendung des Verfahrens hohe Kapitalaufwendungen
nicht erforderlich sind. Bei dem Verfahren wird eine Aufschlämmung aus proteinhaltigem Material mit
einem Proteinfeststoff-Gehalt zwischen etwa 0.3 und 35
v, Gew.-°/o unter Druck durch einen Wärmeaustauscher
geleitet und so lange erhitzt, daß sich aus den übrigen Bestandteilen der Aufschlämmung lange Fäden abscheiden.
Die erhitzte Aufschlämmung wird danach kontinuierlich durch eine Gegendruck erzeugende Düse aus der
Wärmeaustauschzone entfernt und in Sammelzone entleert, wo die Fäden von den übrigen Bestandteilen
der Aufschlämmung abgetrennt und gewonnen werden. Die so erhaltenen Proteinfäden eignen sich zur
Herstellung einer großen Anzahl von Nahrungsmitteln und können auch ohne Schwierigkeiten in Fleischerzeugnisse
eingearbeitet werden, wobei Nahrungsmittel mit verbessertem ästhetischem Aussehen, Geschmack
und niedrigeren Gestehungskosten ernalten werden. Verfahren zur Herstellung dieser Proteinfäden sind
beispielsweise in don US-PS 36 62 671. 36 62 672, 38 21453 und der US-Reissue-Patentschrift 28 091
beschrieben. Nach den genannten Patentschriften kann eine große Anzahl proteinhaltiger Stoffe, darunter
Pflanzenproteine, wie Sojabohnen- oder andere Ölsaatenmehle, tierische Proteine, wie Albumin oder Casein,
sowie Einzellerproteine aus Hefen und Petroprotein zur Herstellung von Proteinfäden nut Hilfe der beschriebenen
Verfahren verwendet werden. Die in diesen Patentschriften offenbarten Verfahren haben sich als
bo eine wirksame Lösung für die bei anderen bekannten
Verfahren zur Herstellung texturierter Proiemprodukte aus proteinhaltigem Material noch bestehenden Probleme
erwiesen.
Trotz der bedeutenden Vorteile, die die obengenannte
ten Verfahren für die Herstellung von Proteinfäden bieten, haftet ihnen und anderen bekannten Verfahren
der Nachteil an. daß bei ihnen der Erfolg ganz von der Gegenwart mindestens eines Teils einer Proteinquelle
abhängt, die üblicherweise als »ungekocht« anzusehen
ist und weder so weit erwärmt noch einer chemischen Behandlung unterworfen worden ist, daß sie in einen
denaturierten Zustand übergeführt worder ist. Bei den meisten bekannten Verfahren zur Texturierung von
Protein ist die Gegenwart mindestens eines gewissen Anteils an ungekochtem Protein notwendig, um die
Bildung eines texturierten Produktes zu ermöglichen. Deshalb besteht trotz des Fortschritts, den ilie
obengenannten Verfahren für die Herstellung fleischähnlicher Produkte mit sich bringen, immer noch das
Bedürfnis nach wirksamen Maßnahmen für die Texturierung solcher Proteinquellen wie »gargekochtes«
Fleisch oder Proteinmaterialien, die vor der Texturierung durch Erwärmen oder anderweitige Behandlung in
einen im wesentlichen denaturierten Zustand übergeführt worden sind.
Bisher bestand die einzige Möglichkeit, aus gekochtem
Proteinmaterial ein texturiertes Proteinnahrungsmittel herzustellen, darin, dem gekochten Fleisch
Zusatzstoffe oder Bindemittel zuzusetzen und es dann zu einer Rolle zu pressen oder in eine Form einzusetzen,
um ein Produkt mit einheitlicher Struktur zu erhalten. Das Produkt hatte jedoch ein sehr künstliches Aussehen,
und das Proteinmaterial verlor bei der Behandlung und Handhabung alle Textureigenschaften, die ein Verbraucher
von einem frisch gekochten primären Proteinmaterial, wie Fleisch, normalerweise erwartet. Es wäre daher
sehr vorteilhaft, wenn es ein Verfahren gäbe, mit dem »gekochtes« Proteinmaterial, das bisher für eine
■Proteintexturierung nach bekannten Verfahren Js ungeeignet angesehen wird, restrukturiert oder texturiert
werden könnte.
Die hier beschriebene Erfindung beseitigt die oben
geschilderten Schwierigkeiten und besteht in einem Verfahren zur Restrukturierung oder Texturierung von
»gekochtem« Proteinmaterial zwecks Herstellung erwünschter Nahrungsmittel. Das hier offenbarte Verfahren
stellt eine Veroesserung der in den US- PS 36 b2 671,
36 62 672, der US-Reissue-Patentschrift 28 091 und der US-PS 38 21 453 beschriebenen Verfahren dar, in dem
ein bestimmter Satz wichtiger Bedingungen einschließlich kritischer Teinperaturgrenzen für die Herstellung
von Proteinfäden aus »gekochtem« statt »ungekochtem« Proteinmaterial angegeben wird. Zum vollen
Verständnis der Erfindung und zur Bestimmung der verwendbaren Protein-Ausgangsstoffe erscheint es
notwendig, die Proteinausgangsstoffe, die bei dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendet werden
können, und damit auch den Begriff »gekocht« zu definieren. Die scheint erforderlich, da man diesen
Begriff je nach Wunsch und Geschmack sehr subjektiv auslegen kann. Wie sich herausgestellt hat, kann dieser
Begriff jedoch nur nach Prüfung der einzelnen Bestandteile des Protein-Ausgangsstoffes und der
Einflüsse einer F.rhii/ung. rheinischen Behandlung oder
eines Kochvorgangs auf diese Bestandteile einwandfrei definiert werden. Es wurde festgestellt, daß die
bekannte Methode der Gel-Elektrophorese ein besonders wirksames Hilfsmittel zur Trennung und Identifizierung
der einzelnen BeM- - des Fleisch-Ausgangsmatenals ist und eine Beurteilung des Einflusses
einer Erhitzung oder eines Kochvorgangs auf diese Bestandteile ermöglicht. Auf diese Weise kann eine
Definition des Begriffes »gekocht«, wie er in Zusammenhang mit der Beschreibung der Erfindung gebraucht
wird, erhalten werden. Der Begriff »gekocht« bezeichnet bei der Beschreibung der Erfindung eine Erhitzungsoder Behandlungsstufe, bei der bei der Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese
die Intensität der dlektrophoretischen Banden des jeweiligen Fleisch-Ausgangsmaterials
mit einer relativen Mobilität zwischen etwa 0,13 und 0,32 wesentlich verringert ist Das Elektrophoresemuster
eines ungekochten oder rohen Fleisch-Ausgangstoffes enthält einen wesentlichen Anteil unbekannter
Bestandteile — vermutlich wärmeempfindliche Enzyme ·- in dem angegebenen Bereich der relativen Mobilität.
ίο Die Anwendung von Wärme, chemischer Behandlung
und demgemäß der Kochgrad beeinflussen die relative Intensität der Banden, die zu diesen Enzymen oder
anderen Substanzen gehören, so daß eine wesentliche Verminderung der Intensität dieser Banden einen
Zeitpunkt angibt, an dem ein Protein-Ausgangsstoff als
»gekocht« anzusehen ist. Die Erfindung erstreckt sich daher auf die Verwendung von »gekochten« Protein-Ausgangsstoffen
im vorstehend definierten Sinne, da durch diese Definition des Begriffes »gekocht« die bei
dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Protein-Ausgangsstoffe von den Protein-Ausgangsstoffen
unterschieden werden können, die bei bekannten Texturierverfahren verwendet werden. Wie bereits
erwähnt, erfordern die bekannten Texturierverfahren die Gegenwart von mindestens einem gewissen Anteil
von rohem oder ungekochtem Protein-Ausgangsmaie-rial.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung genießbarer Proteinfäden
aus gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial anzugeben.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß die proteinhaltige Aufschlämmung aus einer wäßrigen Aufschlämmung von gekochtem Fleisch-Ausgangsmatcrial
besteht, das soweit zerkleinert worden ist, daß es eine pumpbare Aufschlämmung mit einem bei
einem Feststoffgehalt von 15 Gew.-% gemessenen Viskositätsverhältnis gegenüber einer Aufschlämmung
aus ungekochtem Fleisch von im wesentlichen identischer Zusammensetz'ing von mindestens 1 :2 bildet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird zunächst eine Aufschlämmung aus dem angegebenen
proteinhaltigen Material in Wasser hergestellt, die einen Protein-Feststoffgehalt von mindestens etwa 10
Gew.-% und einen pH-Wert zwischen etwa 3 und 10 hat. Die Aufschlämmung wird sodann in eine pumpbare
Aufschlämmung übergeführt, indem die Aufschlämmung zur Herstellung eines bei einem Feststoffgehalt
von 15 Gew.-% gemessenen Viskositätsverhältnisses gegenüber einer Aufschlämmung aus ungekochtem
Fleisch von im wesentlichen identischer Zueammensetzung
von mindestens etwa 1 : 2 behandelt wird. Aus dem Fleisch-Ausgangsmaterial werden diskrete lange Fäden
gebildet, indem die Aufschlämmung kontinuierlich unter Druck durch eine Wärmeaustauschzone gepumpt und
zur Bildung von Proteinfäden hinreichend lange auf eine Temperatur von mindestens 138°C, besser auf eine
bo Temperatur im Bereich zwischen etwa 154 und 168°C,
hinreichend lange erhitzt wird. Die erhitzte Aufschlämmung wird sodann kontinuierlich aus der Wärmeaustauschzone
entfernt, vorzugsweise durch eine Rückdruck erzeugende Düse, und in eine Sammelzone
b5 entleert, in der die langen Fäden von der Aufschläm-'
mung abgetrennt und gewonnen werden. Das Verfahren zur Herstellung genießbarer Proteinfäden aus gekochtem
Fleisch-Ausgangsmaterial erfordert die Einhaltung
bestimmter Bedingungen hinsichtlich der Temperatur, des pH-Wertes und des Feststoffgehaltes der Aufschlämmung.
Der kritische Temperaturbereich bei dem Verfahren gemäß der Erfindung unter Verwendung von
gekochtem Fleisch ist ein anderer als der Temperaturbereich bei den Verfahren gemäß den US-PS 36 62 671,
36 62 672, 38 21 453 und der US-Reissue-Patentschrift
28 091, bei denen ungekochtes Protein-Ausgangsmaterial verwendet wird. Es wird angenommen, daß im
allgemeinen höhere Temperaturen erforderlich sind, da nach dem Kochen des Protein-Ausgangsmaterials mehr
Wärme zu seiner Umwandlung in Proteinfäden als bei einem ungekochten oder rohen Material benötigt wird.
Beispielsweise wurde festgestellt, daß Proteinfäden aus »gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial« hochgradig
funktionell sind und doch Geschmack und Textur des primären Protein-Ausgangsmaterials in ungekochtem
Zustand aufweisen. Die Verwendung von »gekochtem Fleisch« als Ausgangsmaterial bei einem Restrukturierungs-
oder Texturierungsverfahren ist von großer Bedeutung, da hierdurch die Möglichkeit geschaffen
wird, bisher nicht nutzbares und wirtschaftliches Protein-Ausgangsmaterial zu verwerten; denn Fleisch
kann von den nicht eßbaren Teilen eines Tierkörpers durch einfaches Kochen mit anschließendem mechanischen
Entfernen der Knochen leicht und schnell getrennt werden. Das Kochen mit anschließendem
mechanischen Entfernen der Knochen hat ferner den Vorteil, daß infolge des vorangehenden Kochens
Probleme durch bakterielle Verunreinigung, die beim Entfernen der Knochen aus rohem Fleisch auftreten,
verringert werden. Das Verfahren gemäß der Erfindung ermöglicht das Texturieren von gekochtem »Fleisch«-
Material und dadurch die Verwendung genießbarer Fleischteile in verschiedenen Nahrungsmitteln, da die
nach dem Verfahren hergestellten Fäden in verschiedenen Nahrungsmitteln vorteilhafte funktionell Wirkungen
ausüben. Die Erfindung bietet somit gegenüber den aus den US-PS 36 62 671,36 62 672 und der US-Reissue-Patentschrift
28 091 bekannten Verfahren einen beachtlichen technischen Fortschritt; denn sie ermöglicht die
Herstellung langer genießbarer Proteinfäden aus bisher nicht verwendbaren Protein-Ausgangsstoffen, die so
weit erhitzt oder gekocht worden sind, daß das Protein sich in einem denaturierten Zustand befindet.
F i g. 1 zeigt das Elektrophoresemuster auf Polyacrylamid-Gel
mehrerer Rindfleischproben, die auf verschiedene Temperaturen erhitzt worden waren, und veranschaulicht
den Zeitpunkt, bei dem »Kochen« des Fleisches eintritt.
F i g. 2 zeigt das Elektrophoresemuster auf Polyacrylamid-Gei
mehrerer Proben von Truthahnfieisch, die auf verschiedene Temperaturen erhitzt worden waren, und
veranschaulicht den Zeitpunkt, an dem das »Kochen« des Fleisches eintritt
Das Verfahren zur Herstellung von Proteinfäden aus gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial bietet einen unerwarteten
Vorteil, da es die Restrukturierung bisher nicht verwendbaren Proteinmaterials ermöglicht. Wie schon
erwähnt, kann der Begriff »gekocht« für die Wärmebehandlung verschiedener Protein-Ausgangsstoffe je nach
Wunsch und Geschmack des Einzelnen sehr subjektiv definiert werden. Zum besseren Verständnis der
Erfindung erschien daher eine genaue Definition dieses Begriffes notwendig, um den Bereich der Stoffe
abzugrenzen, die bei dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendet werden können. Diese Definition
stützt sich auf eine Untersuchung der einzelnen Bestandteile der Protein-Ausgangsstoffe und des
Einflusses einer Erhitzung, chemischen Behandlung oder eines Kochvorgangs auf diese Bestandteile. Bei
dem Verfahren gemäß der Erfindung kann eine Anzahl von »gekochten« Fleisch-Ausgangsstoffen verwendet
werden, und der Begriff »Fleisch-Ausgangsstoff« ist weit auszulegen. Zu geeigneten Fleisch-Ausgangsstoffen
gehören tierische Gewebe, Fleisch-Nebenprodukte, Geflügelmehl, Fischmehl, ausgelassenes Fleisch und
ίο Fleischmehl sowie Fleisch- und Knochenmehl. Der
Begriff Tier wird ebenfalls im weitesten Sinne gebraucht und erstreckt sich auf Land- und Wassersäugetiere,
Geflügel, Fische und Krustentiere. Typische Fleisch-Ausgangsstoffe, die bei dem Verfahren gemäß der
Erfindung verwendet werden können, sind Fleisch oder Fleischnebenprodukte von Geflügel, vom Schwein,
Fisch, Rind, Truthahn usw. Der Begriff Fleisch-Ausgangsstoff ist ferner nicht streng auf gekochtes
tierisches Gewebe beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf gekochte Nebenprodukte der Fleischverarbeitung,
wie Fleischmehl, Fischmehl, Geflügelmehl, Fleisch- und Knochenmehl usw.
Wie schon erwähnt, wird mit dem Ausdruck »gekocht« als Hilfsmittel zur Unterscheidung des bei
dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Fleisch-Ausgangsmaterials von dem Fleisch- oder
Protein-Ausgangsmaterial in »ungekochtem« Zustand die Erhitzungs- oder Behandlungsstufe bezeichnet, bei
der bei der Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese die
Intensität der elektrophoretischen Banden des Protein-Ausgangsmaterials mit einer relativen Mobilität zwischen
etwa 0,13 und 0,32 wesentlich verringerl ist Mit dem Ausdruck »wesentlich« wird ferner ein Zustand
bezeichnet, bei dem über 90% der Intensität der elektrophoretischen Banden innerhalb des angegebenen
Bereichs der relativen Mobilität im Vergleich zu den Banden einer Probe von rohem oder ungekochtem
Fleisch der gleichen Art verschwunden sind. Wie schon bemerkt, wird angenommen, daß das Elektrophoresemuster
von Fleisch-Ausgangsstoffen, insbesondere von Frischfleischgewebe, einen wesentlichen Anteil wärmeempfindlicher
Enzyme innerhalb des angegebenen Bereichs der relativen Mobilität des Elektrophoresemusters
enthält. Erhitzen oder eine chemische Behandlung und demgemäß der Kochgrad beeinflussen das relative
Erscheinen der zu diesen Banden gehörenden Enzyme oder anderen Stoffe, und eine wesentliche Verringerung
der Intensität von Banden in diesem speziellen Bereich relativer Mobilität, indem ungekochtes Proteinmaterial
der gleichen Art auf Polyacrylamid-Gel ein Elektrophoresemuster
mit Banden starker Intensität ergibt, ist ein Zeichen dafür, daß ein gekochtes Proieinmateriai
vorliegt. Die Erfindung erstreckt sich nur auf »gekochte« Fleisch-Ausgangsstoffe gemäß der vorstehend
angegebenen Definition.
Die Polyacrylamid-Gel-EIektrophorese ist eine bekannte
Methode zur Trennung von Proteinkomponenten einschließlich Enzymen, Proteinen und dergleichen.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung dient die Polyacrylamid-Gel-EIektrophorese zur Feststellung des
»Kochzustandes« und damit zur Bestimmung der Protein-Ausgangsstoffe, die bei dem Verfahren gemäß
der Erfindung verwendet werden. Bei der Polyacrylamid-Gel-EIektrophorese
für den hier in Betracht
b5 kommenden Zweck wird ein Polyacrylamid-Gel verwendet,
das 8 Gew.-% Acrylamid enthält. Das Gel wird durch Zusatz des Acrylamide zu einer Pufferlösung
gebildet, die Tris-Hydroxylmethylaminomethan, ein
Salz der Äthylendiamintetraessigsäure sowie Borsäure enthält, und hat eine gleichmäßige Schichtdicke von
etwa 6 mm. Nach der Herstellung des Gels wird es in die unten beschriebene wäßrige Pufferlösung getaucht, und
danach werden mit destilliertem Wasser hergestellte Extrakte aus den Fleisch-Ausgangsstoffen, die auf etwa
ein Drittel ihres ursprünglichen Volumens konzentriert
worden sind, in einer Menge von 50 μΐ auf den Ausgangsbereich des Gels aufgebracht. Das Gel wird
erneut in eine wäßrige Pufferlösung eingetaucht, die etwa 1,0 Gew.-°/o Tris-Hydroxymethylaminomethan,
etwa 0,13 Gew.-% eines Salzes der Äthylendiamintetraessigsäuu
und etwa 0,08 Gew.-% Borsäure enthält. Die Elektrophorese wird ausgeführt, indem das System
zunächst 15 Minuten bei 100 V ins Gleichgewicht gebracht wird, damit die Probelösung in das Gel
eindringen kann, und dann 4 Stunden eine konstante Spannung von 200 V angelegt wird. Nach der
Elektrophorese wird das Gel entfernt, mit einer Amidoschwarz-Lösung angefärbt und mit einem Methanol/Wasser/Essigsäuregemisch
(Volumenverhältnis 4:4:1) entfärbt Danach wird das Gel zur Identifizierung der getrennten Komponenten des Fleisch-Ausgangsmaterials
mit einer 15%igen wäßrigen Essigsäurelösung behandelt Die angewendete Elektrophoresemethode
wird im einzelnen im Journal of Food Science, VoI. 39, Seite 428 (1974) beschrieben.
In F i g. 1 ist das Elektrophoresemuster einer Rindfleischemulsion
wiedergegeben, die verschiedenen Kochtemperaturen zwischen 37 und 730C ausgesetzt
worden war. Probe 1 ist Rindfleisch, das bei Raumtemperatur aufbewahrt worden und »ungekocht« war;
Probe 2 war auf eine Temperatur von 37° C, Probe 3 auf 44° C, Probe 4 auf 53,5° C, Probe 5 auf 59° C, Probe 6 auf
69,5°C und Probe 7 auf 730C erhitzt worden. Die sngegebenen Temperaturen sind Temperaturen der
Produkte und wurden mit Hilfe von Thermoelementen gemessen, die beim Erhitzen der Fleisch-Ausgangsstoffe
in den Produkten eingebettet waren. Die Ziffern an der Y- Achse stellen eine Skala für die Messung der relativen
Wanderung der getrennten Komponenten des Proteingemisches dar. Die relative Mobilität (Rn,) ergibt sich
aus der Wanderungsstrecke der Komponente, dividiert durch die Wanderungsstrecke der Indikatorfarbstoff-Lösung.
Wie ersichtlich, tritt im Bereich einer relativen Mobilität zwischen etwa 0,13 und 0,32 beim Überschreiten
einer Temperatur des Fleisches von 44° C eine wesentliche Verringerung oder ein fast völliges
Verschwinden der Intensität der Elektrophoresebanden ein, ein Zeichen dafür, daß das Proteinmaterial gekocht
ist Bei weiterem Temperaturanstieg verschwinden allmählich auch noch andere Banden als die in dem
angegebenen Bereich der relativen Mobilität Jedoch ist das Stadium, an dem die Banden oder Komponenten in
dem angegebenen Mobilitätsbereich verschwinden, der Punkt, an dem das Ausgangsmaterial als gekocht
bezeichnet werden kann.
In Fig.2 ist der »Kochvorgang« für verschiedene Protein-Ausgangsstoffe veranschaulicht Probe 1 ist
»ungekochtes« Rindfleisch von Raumtemperatur zu Vergleichszwecken; Probe 2 ist Truthahnfleisch von
Raumtemperatur und deshalb ebenfalls »ungekocht«; Probe 3 ist auf 36° C erwärmtes Truthahnfleisch, Probe 4
auf 45° C erwärmtes Truthahnfleisch, Probe 5 auf 55° C erwärmtes Truthahnfleisch, Probe 6 auf 600C erwärmtes
Truthahnfleisch, Probe 7 auf 65° C erwärmtes Truthahnfleisch und Probe 8 auf 700C erwärmtes
Truthahnfleisch. Bei einer Prüfung des Elektrophorese-
musters der auf diese Temperaturen erhitzten Truthahnfleisch-Proben
wird ersichtlich, daß in dem angegebenen Bereich der relativen Mobilität zwischen
etwa 0,13 und 0,32 die Intensität der Elektrophoresebanden
ab einer Temperatur von etwa 55° C wesentlich geringer wird oder fast ganz verschwindet, insbesondere
bei den Proben 6, 7 und 8, die über diese Mindesttemperaturen hinaus erhitzt worden waren. Es
ist also zu erkennen, daß zum vollständigen Kochen von
ίο Truthahnfleisch im Vergleich zu Rindfleisch zwar eine
andere Mindesttemperatur und -zeit erforderlich ist, die beiden Proteinstoffe jedoch einen gemeinsamen Nenner
haben: das weitgehende Verschwinden oder die weitgehende Verringerung der Intensität der Komponenten
des Elektrophoresemusters mit einer relativen Mobilität zwischen etwa 0,13 und 0,32 bei der
Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese. Dieser Test eignet
sich daher zur Feststellung der Fleisch-Ausgangsstoffe, auf die das Verfahren gemäß der Erfindung beschränkt
ist.
Aus einem »gekochten« Fleisch· Ausgangsmaterial, wie es vorstehend definiert ist, wird eine wäßrige
Aufschlämmung mit einem Protein-Feststoffgehalt von mindestens etwa 10 Gew.-°/o, besser mit einem
Feststoffgehalt zwischen etwa 20 und 25 Gew.-°/o, hergestellt Die angegebenen Mindestkonzentration
von Feststoffen ist für die Herstellung von Proteinfäden gemäß dem Verfahren der Erfindung mit gekochtem
Fleisch-Ausgangsmaterial von wesentlicher Bedeutung, da festgestellt wurde, daß bei einem Feststoffgehalt der
Aufschlämmung von weniger als etwa 10 Gew.-% keine Fäden gebildet werden. Dagegen ist die obere Grenze
der Aufschlämmung aus gekochtem Fleisch-Ausgangsmateria!
für die Ausführung des Verfahrens nicht von wesentlicher Bedeutung, so daß die Aufschlämmung je
nach der Leistungsfähigkeit der zur Förderung der Aufschlämmung durch den Wärmeaustauscher verwendeten
Pumpe einen Feststoffgehalt von 35 oder mehr Gew.-% haben kann. Der Feststoffgehalt der Aufschlämmung
ist daher nach oben prinzipiell nicht begrenzt Auch der Proteingehalt der wäßrigen
Aufschlämmung ist nicht von erheblicher Bedeutung; erforderlich ist lediglich, daß die Aufschlämmung so viel
Proteinmaterial enthält daß der Feststoffgehalt mindestens etwa 10 Gew.-% beträgt.
Die Aufschlämmung aus dem gekochten Fleisch-Ausgangsmaterial
mit dem angegebenen Feststoffgehalt wird sodann auf einen pH-Wert eingestellt der
zwischen etwa 3 und 10 liegen kann. Falls der pH-Wert etwa 10 überschreitet bildet das Protein keine Fäden
mehr, sondern geliert rasch zu einer gummiartigen Masse. Falls der pH-Wert unter etwa 3 liegt tritt ein
ähnlicher Effekt ein. Der jeweils günstigste pH-Bereich hängt daher von der gewünschten Textur der Fäden ab,
da je nach dem pH-Wert mit dem gearbeitet wird, Fäden von verschiedener Textur erhalten werden. Falls
beispielsweise der pH-Wert der Aufschlämmung zwischen etwa 7 und 9 eingestellt wird, werden kontinuierliche
Fäden von sehr elastischer und gummiartiger Textur erhalten, während bei einer Einstellung des
pH-Wertes zwischen etwa 3 und 6 die Fäden besser kaubar und fleischähnlich sind. Der letztgenannte
pH-Bereich ist daher zur Simulierung der natürlichen Textur des Fleisches und zur Herstellung strukturierter
Proteinnahrungsmittel aus dem Verfahrensprodukt normalerweise zweckmäßiger. Man wird daher vorzugsweise
in einem pH-Bereich zwischen etwa 3 und 6 arbeiten.
Nach der Herstellung der wäßrigen Aufschlämmung mit dem angegebenen Feststoffgehalt und pH-Wert
wird durch Behandlung der Aufschlämmung eine pumpbare Aufschlämmung mit einem bei einem
Feststoff gehalt von 15 Gew.-% gemessenen Viskositätsverhältnis gegenüber einer Aufschlämmung aus
ungekochten Fleisch von im wesentlichen identischer Zusammensetzung von mindestens etwa 1 :2 gebildet.
Eine Aufschlämmung aus gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial mit dieser Viskosität läßt sich leicht pumpen
und bildet bei den Temperatur- und Druckbedingungen im Wärmeaustauscher kontinuierlich Proteinfäden. Die
jeweilige Art und Weise, in der die pumpbare Aufschlämmung hergestellt wird, ist für das Verfahren
nicht von Bedeutung und kann in einer Homogenisierung oder Feinmahlung der wäßrigen Aufschlämmung
beispielsweise in einer Comitrol-Mühle mit einem
Mikrozerkleinerungskopf bestehen. Wichtig ist, daß das gekochte Fleischmaterial hinreichend zerkleinert wird,
so daß die Aufschlämmung eine ausreichend niedrige Viskosität hat. Aufschlämmungen aus gekochtem
Fleisch haben eine erheblich niedrigere Viskosität als Aufschlämmungen von im wesentlichen gleicher Zusammensetzung
aus »ungekochten« Proteinstoffen. Obgleich beispielsweise die tatsächliche Viskosität der
proteinhaltigen Aufschlämmung je nach dem verwendeten Proteinmaterial, dem Feststoffgehalt der Aufschlämmung
usw. erheblichen Schwankungen unterliegt, haben Aufschlämmungen aus gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial
wegen der verhältnismäßig geringen Hydratationseigenschaften und der unlöslichen Natur
des »gekochten« Fleischmaterials im Vergleich zu identischen Aufschlämmungen aus ungekochtem
Fleisch bei einem Fcststoffgehalt von 15 Gew.-%
Viskositätsverhältnisse, die größer als 1:2 sind. Mit anderen Worten, eine Aufschlämmung aus ungekochtem
Protein hat eine zweimal höhere Viskosität als eine Aufschlämmung aus gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial
von im wesentlichen identischer Zusammensetzung.
Das gekochte Proteinmaterial in der Aufschlämmung wird sodann zur Bildung genießbarer Proteinfäden
unter bestimmten Temperaturbedingungen in einem Wärmeaustauscher oder Dampfeinströmzone verwendet
Nach der Bildung einer pumpbaren Aufschlämmung werden Proteinfäden gebildet, indem die proteinhaltige
Aufschlämmung unter Druck kontinuierlich durch eine Wärmeaustauschzone gepumpt und die Aufschlämmung
auf eine Temperatur erhitzt wird, die mindestens 138°C beträgt, aber geringer als die Temperatur ist, bei
der sich das Protein zersetzt. Die Mindesttemperatur in der Wärmeaustauschzone von etwa 133° C ist für die
Bildung geeigneter Proteinfäden aus »gekochtem« Fleisch-Ausgangsmaterial von wesentlicher Bedeutung
und unterscheidet sich von der Mindesttemperatur bei der Herstellung von Proteinfäden aus einem »ungekochten«
Proteinmaterial, die in manchen Fällen nur 115° C betragen kann. Bei einer Temperatur unter
138" C bilden sich bei dem Verfahren gemäß der
Erfindung keine Proteinfäden. Eine bessere Mindesttemperatur für die Bildung von Proteinfäden aus
gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial gemäß dem Verfahren der Erfindung ist jedoch 155°G Eine obere
Grenze für die Temperatur in der Wärmeaustauschzone besteht nicht; die obere Temperatur wird allein durch
den Einfluß der Wärme auf das Protein festgelegt, und es ist lediglich erforderlich, daß die Temperatur
unterhalb der Grenze bleibt, bei der das Protein zersetzt oder nachteilig verändert wird. Ein typischer Temperaturbereich
erstreckt sich zwischen etwa 138 und 168° C,
wobei ein besonders günstiger Temperaturbereich zwischen 154 und 168° C liegt. Es wird angenommen,
daß für die Herstellung von Fäden aus einer Aufschlämmung von »gekochtem« Fleisch-Ausgangsmaterial
im Vergleich zu einer Aufschlämmung aus ungekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial eine höhere
Temperatur erforderlich ist, da nach dem Kochen des Proteinmaterials mehr Wärme für die Umwandlung des
proteinhaltigen Materials in Proteinfäden benötigt wird. Das Verfahren gemäß der Erfindung kann zweckmäßigerweise
in einem Wärmeaustauscher ausgeführt werden, wie er in der Molkereiprodukte-Industrie
gebräuchlich ist. In der einfachsten Form besteht die Einrichtung aus einem vorzugsweise aus nichtrostendem
Stahl hergestellten kontinuierlichen Rohrstück, das in geeigneter Weise ummantelt ist, so daß das durch das
Rohr fließende Gut erhitzt oder gekühlt werden kann.
Das Rohr kann auf seiner ganzen Länge von einer einzigen Ummantelung umgeben sein; es kann aber
auch mit einer unterteilten Ummantelung versehen sein, so daß mehrere Wärmeaustauschzonen vorhanden sind,
die, falls gewünscht, auf verschiedenen Temperaturen gehalten werden können. Ein typischer Wärmeaustauscher
dieser Art besteht daher in der Regel aus drei hintereinander angeordneten Wärmeaustauschzonen
an dem nichtrostenden Stahlrohr. Zur Erfüllung der Erfordernisse hinsichtlich der erhöhten Temperatur und
des Druckes bei der Herstellung fadenförmiger Proteingebilde aus gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial
gemäß dem Verfahren der Erfindung werden die Zonen normalerweise sämtlich auf erhöhter Temperatur
gehalten. Man kann so alle drei Zonen auf der gleichen erhöhten Temperatur halten; man kann aber
auch die dritte Wärmeaustauschzone zum Kühlen der Aufschlämmung vor dem Austritt aus dem Wärmeaustauscher
benutzen. Zum Zweck der Beschreibung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird die sich an die
dritte Wärmeaustauschzone und an den Ausgang des Wärmeaustauschers anschließende Zone als Sammelzone
bezeichnet. Diese ist normalerweise ein Raum unter Atmosphärendruck und von Umgebungstemperatur, in
den die aus dem Wärmeaustauscher austretende Aufschlämmung eingespritzt wird und in dem die
fadenförmigen Proteingebilde entstehen. Es kann aber auch zweckmäßig sein, als Sammelzone ein umgewälztes
Wasserbad oder einen Luftstrom zu verwenden, um das fadenförmige Proteinmaterial besser sammeln zu
können.
Der zur Erzeugung der fadenförmigen Proteingebilde erforderliche Druck kann beispielsweise dadurch erzielt
weiden, daß in den Auslauf des Wärmeaustauschers eine Düse oder Lochblende mit verringertem Durchflußquerschnitt
eingesetzt wird. Die Verwendung einer Düse oder Lochblende mit verringertem Durchflußquerschnitt
erzeugt in der durch das Rohr hindurchgepumpten oder geleiteten Aufschlämmung den zur
Fadenbildung erforderlichen Gegen- oder Rückdruck und hilft, die Form des Produktes zu beeinflussen. Im
allgemeinen haben sich runde Düsen mit einer einzigen oder mehreren Durchflußöffnungen mit einem Durchmesser
zwischen etwa 3,8 und 7,6 mm in einem Rohr von 9,5 mm Außendurchmesser in den meisten Fällen als
zufriedenstellend erwiesen. Es sind jedoch auch Düsen mit rechteckigem Öffnungsquerschnitt der Abmessungen
9,5 mm · 1,6 mm in einem Rohr von 9,5 mm Außendurchmesser zur Herstellung der fadenförmigen
Proteingebilde verwendet worden, doch werden die hiermit erhaltenen Fäden durch den rechteckigen
Öffnungsquerschnitt der Düse etwas abgeplattet.
Eine andere Einrichtung zur Herstellung von Proteinfäden aus gekochtem Fleisch-Ausgangsmaterial
ist ein Apparat, der als »Düsenkocher« bekannt ist In ihm wird die Aufschlämmung ebenfalls dadurch unter
Druck erhitzt, daß sie unter Einschluß durch eine Zone, in der Wärme zugeführt wird, und dann zur Bildung der
Proteinfäden durch eine Düse in eine Sammel- oder Kühlzone geleitet wird. Bei einem Düsenkocher besteht
jedoch die Besonderheit, daß die Aufschlämmung aus gekochtem proteinhaltigem Material durch konzentrisch
nebeneinander angeordnete Strahldüsenöffnungen gepreßt wird. Diese Strahldüsenöffnungen des
Kochers bilden eine Einspritzzone, in der das Gemisch,
durch zugeführten Dampf erhitzt und unter Druck gesetzt wird. Der Dampf wird in Form von Strahlen
zugeführt, die die aus den Düsen austretenden Strahlen der Aufschlämmung schneiden. Aufschlämmung und
Dampf gelangen dann gemeinsam in eine Kühl- oder Sammelzone, die normalerweise aus einem Raum von
Umgebungstemperatur und Atmosphärendruck besteht. Die Verweilzeit der Aufschlämmung im Bereich der
Strahldüsen beträgt etwa 1 Sekunde oder weniger. Die Düsenöffnungen, durch die die Aufschlämmung ausgespritzt
wird, sind normalerweise klein und haben einen Durchmesser von nur etwa 3 mm. Die zum Erhitzen und
Unterdrucksetzen in die Aufschlämmung eingeblasene Dampfmenge ist nicht groß; sie senkt normalerweise
den Feststoffgehalt der Suspension um nicht mehr als 1 bis 2 Gew. %. Das Einblasen von Dampf in die
Aufschlämmung zusammen mit dem Einschluß der Aufschlämmung und die Verwendung von Strahldüsen
erzeugen den für die Bildung der fadenförmigen Proteinfasern erforderlichen Druck.
Das Verfahren kann in einem weiten Druckbereich ausgeführt werden, wobei der Druck in erster Linie
durch die Verwendung einer Düse mit verringertem Querschnitt in Verbindung mit dem Erhitzen und
Einschließen der Aufschlämmung erzeugt wird. Der erreichte Druck hängt daher zum großen Teil von der
Art der verwendeten Einrichtung ab. Beispielsweise können bei Wärmeaustauschern die Drücke in der
Pumpe zwischen etwa 4 und 350 bar absolut Schwanken, dorch beträgt die Druckdifferenz im Wärmeaustauscher
selten mehr als 9 bar. In einem Strahlkocher oder einer ähnlichen Einrichtung, bei der Dampf eingeblasen
wird, liegt der Druck in der Regel zwischen etwa 6 und 7 bar absolut
Anhand der folgenden Beispiele wird die Erfindung näher veranschaulicht
22,7 kg gemahlenes Rindfleisch wurden in einer mit einer Folie bedeckten Röstpfanne eine halbe bis Vh
Stunden mit Dampf behandelt bis die Innentemperatur des Rindfleischs etwa 55° C erreichte. Dann wurde mit
einer Probe des dampfbehandelten Produktes in folgender Weise eine Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese
ausgeführt:
Eine Probe des Rindfleischs wurde gemahlen und gründlich durchgemischt Dann wurde eine Portion von
20 g in einen Kolben eingewogen und dieser 30 Minuten in ein Wasserbad gesetzt bis die Probe eine konstante
Temperatur erreichte. Danach wurde die Probe herausgenommen und auf unter 25°C abgekühlt Von
der Probe wurde eine Teilmenge von 15 g abgenommen, der 30 ml destilliertes Wasser zugesetzt wurde. Das
Gemisch wurde homogenisiert und zur Entfernung unlöslicher Stoffe zentrifugiert. Der Extrakt wurde
filtriert und auf ein Drittel seines ursprünglichen Volumens konzentriert.
Die Gel-Elektrophorese wurde in einer vertikalen Gel-Zelle ausgeführt. Das Polyacrylamid-Gel wurde
durch Lösen von 34,2 g Acrylamid, 1,8 g Bis-Acrylamid
ίο und 0,6 g Ammoniumpersulfat in 45 ml einer Pufferstammlösung
hergestellt die 300 g Tris-Hydroxymethylaminomethan, 39 g eines Salzes der Äthylendiamintetraessigsäure
und 23 g Borsäure enthielt. Das Gemisch wurde mit Wasser auf ein Volumen von 450 ml
verdünnt und ergab ein 8%iges Gel, das in die nachstehend beschriebene wäßrige Pufferlösung eingetaucht
wurde. Es wurde eine Gel-Schicht von 6 mm Dicke verwendet, auf die Proben des Extraktes
aufgebracht wurden. Danach wurde das Gel wieder in die Pufferstammlösung eingetaucht die zuvor mit
Wasser in einem Volumenverhältnis von 1 :9 verdünnt worden war. Zur Elektrophorese wurde das System
zunächst 15 Minuten mit 100 Volt ins Gleichgewicht gebracht damit die Proben in das Gel eindringen
konnten. Danach wurde 4 Stunden eine konstante Spannung von 200 V angelegt. Anschließend wurde das
Gel entfernt und mit Amidosdrwarz (0,7 g Amidoschwarz auf 100 ml eines Gemischs aus Methanol,
Wasser und Essigsäure im Volumenverhältnis von 4:4:1) angefärbt. Dann wurde das Gel durch eine
Vorbehandlung mit einem Gemisch aus Methanol, Wasser und Essigsäure im Volumenverhältnis von
4:4:1 und eine Schlußbehandlung mit einer 15%igen wäßrigen Essigsäurelösung entfärbt Die visuelle Beobachtung
des Elektrophoresemusters des mit Dampf behandelten Rindfleischs ergab eine fast völlige
Abwesenheit ausgeprägter Elektrophoresebanden im Bereich einer relativen Mobilität zwischen etwa 0,13
und 0,32, ein Zeichen dafür, daß das Rindfleisch gekocht war.
Aus dem gemahlenen Rindfleisch wurde durch Mahlen und Homogenisierungen des gekochten Rindfleischs
in einer Comitrol-Mühle mit einem 180 Messer enthaltenden Mikroschneidkopf eine pumpbare Aufschlämmung
hergestellt Die erhaltene Aufschlämmung des gekochten Rindfleischs hatte eine Viskosität von
etwa 1000 cPs, gemessen bei einem Feststoffgehalt von 15% mit einem Brookfield-LTV-Viskosimeter. Eine im
wesentlichen identische Aufschlämmung aus ungekochtem gemahlenem Rindfleisch desselben 22,7-kg-Ansatzes
hatte eine Viskosität von etwa 3000 cPs, so daß das Viskositätsverhältnis zwischen der Aufschlämmung aus
gekochtem und ungekochtem Fleisch 1 :3 betrug.
Die homogenisierte Aufschlämmung des gekochten Rindfleischs wurde auf einen Feststoffgehalt von 25
Gew.-% und einen pH-Wert von 4,1 eingestellt Danach wurde die homogenisierte Aufschlämmung durch einen
Wärmeaustauscher gepumpt der aus einem 18,3 m langem Rohr aus rostbeständigem Stahl von 9,5 mm
Außendurchmesser bestand, das in einem Rohr von 152 mm Durchmesser untergebracht war. Der Wärmeaustauscher
wurde auf eine Temperatur im Bereich von 161 bis 164°C gehalten. Es wurden individuelle, lange
Fäden aus gekochtem Rindfleisch erhalten, die eine sehr feine Textur und das angenehme Aroma von Roastbeef
hatten. Eine Analyse der erhaltenen Proteinfäden ergab einen Feuchtigkeitsgehalt von 76,0%, einen Fettgehalt
von 5,49% und einen Proteingehalt von 16,2%.
22,7 kg gemahlenes Schweinefleisch wurden in einer mit einer Folie beöeckten Röstpfanne '/2 bis I1/2
Stunden mit Dampf behandelt, bis die Innentemperatur etwa 55° C erreichte. Eine Probe des mit Dampf
behandelten Produktes wurde nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode einer Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese
unterworfen. Die visuelle Beobachtung des Elektrophoresemusters des mit Dampf behandelten
Schweinefleischs ergab ein fast völliges Fehlen ausgeprägter Elektrophoresebanden im Bereich einer relativen
Mobilität zwischen etwa 0,13 und 0,32, ein Zeichen dafür, daß das gemahlene Schweinefleisch gekocht war.
Aus dem gemahlenen Schweinefleisch wurde durch Feinmahlen oder Homogenisieren des gekochten
Schweinefleischs in einer Comitrol-Mühle mit einem
180 Messer aufweisenden Mikroschneidkopf eine pumpbare Aufschlämmung hergestellt. Die erhaltene
Aufschlämmung hatte eine Viskosität von 800 cPs, gemessen bei einem Feststoffgehalt von 15 Gew.-% mit
einem Brookfieid-LTV-Viskosimeter. Eine Aufschlämmung von »ungekochtem« gemahlenem Schweinefleisch
von im wesentlichen identischer Zusammensetzung aus demselben 22,7-kg-Ansatz des gemahlenen
Schweinefleischs hatte eine Viskosität von etwa 4000 cPs, so daß das Viskositätsverhältnis zwischen der
Aufschlämmung aus gekochtem Schweinefleisch und der Aufschlämmung aus ungekochtem Schweinefleisch
1 :5 betrug. Die homogenisierte Aufschlämmung wurde auf einen pH-Wert von 4,6 und einen Feststoffgehalt
von 40 Gew.-% eingestellt. Danach wurde die homgenisierte Aufschlämmung durch einen Wärmeaustauscher
gepumpt, der aus einem 18,5 m langem Rohr aus rostbeständigem Stahl von 9,5 mm Außendurchmesser
bestand, das in einem Rohr von 152 mm Durchmesser untergebracht war. Der Wärmeaustauscher wurde
auf eine Temperatur im Bereich von 161 bis 164°C gehalten. Aus der Aufschlämmung des gekochten
Schweinefleischs wurden Fäden erhalten, die eine sehr feine Textur und das Aroma und den Geschmack von
Schweinefleisch hatten. Eine Analyse der aus der Aufschlämmung erhaltenen Fäden ergab einen Feuchtigkeitsgehalt
von 64,5%, einen Fettgehalt von 19,3% und einen Proteingehalt von 15,6%.
22,7 kg Geflügelfleisch, aus dem die Knochen mechanisch entfernt worden waren, wurde in einer m:t
einer Folie bedeckten Röstpfanne '/2 bis I1/2 Stunden
oder so lange mit Dampf behandelt, bis die Innentemperatur des von den Knochen befreiten Fleisches etwa
55° C erreichte. Eine Probe des mit Dampf behandelten Produktes wurde nach dem in Beispiel 1 beschriebenen
Verfahren einer Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese unterworfen,
und die visuelle Beobachtung des Elektrophoresemusters des gekochten, von Knochen befreiten
Fleisches ergab das fast völlige Fehlen ausgeprägter Elektrophoresebanden im Bereich einer relativen
Mobilität zwischen etwa 0,13 und 0,32, ein Zeichen dafür,
daß das von Knochen befreite Fleisch gekocht war. Aus einem Teil des von Knochen befreiten Fleisches wurde
durch Feinmahlen oder Homogenisieren des gekochten Fleischs in einer Comitrol-Mühle mit einem 180 Messer
aufweisenden Mikroschneidkopf eine pumpbare Aufschlämmung hergestellt. Die erhaltene Aufschlämmung
hatte eine Viskosität von 300 cPs, gemessen bei einem
Feststoffgehalt von 15% in einem Brookfield-LTV-Viskosimeter.
Eine Aufschlämmung aus ungekochtem, mechanisch von Knochen befreitem Geflügelfleisch aus
demselben 22,7-kg-Ansatz hatte eine Viskosität von etwa 180OcPs, so daß das Viskositätsverhältnis zwischen
der Aufschlämmung aus gekochtem Geflügelfleisch und der Aufschlämmung aus ungekochtem
Geflügelfleisch 1 :6 betrug. Die erhaltene Aufschlämmung wurde auf einen pH-Wert von 4,5 und einen
Feststoffgehalt von 34 Gew.-% eingestellt Die homogenisierte Aufschlämmung wurde sodann durch einen
Wärmeaustauscher gepumpt, der aus einem 18,3 m langen Rohr aus rostbeständigem Stahl von 9,5 mm
Außendurchmesser bestand, das in einem Rohr von 152 mm Durchmesser untergebracht war. Der Wärmeaustauscher
wurde auf einer Temperatur im Bereich von 161 bis 164°C gehalten. Aus der Aufschlämmung
wurden lange, sehr feine und zarte Proteinfäden erhalten, die eine sehr helle Farbe und einen delikaten,
huhnartigen Geschmack hatten. Eine Analyse der erhaltenen Fäden ergab einen Feuchtigkeitsgehalt von
64,8%, einen Fettgehalt von 11,6% und einen Proteingehalt
von 16,6 Gew.-%.
22,7 kg mechanisch von Knochen befreites Truthahnfleisch wurden in einer mit einer Folie bedeckten
Rostpfanne '/2 bis 1 '/2 Stunden mit Dampf behandelt,
bis eine Innentemperatur von 55° C erreicht war. Eine Probe des mit Dampf behandelten Truthahnfleischs
wurde nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren einer Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese unterworfen.
Die visuelle Beobachtung des Elektrophoresemusters des mit Dampf behandelten Truthahnfleischs ergab das
fast völlige Fehlen ausgeprägter Elektrophoresebanden im Bereich einer relativen Mobilität zwischen etwa 0,13
und 0,32, ein Zeichen dafür, daß das Truthahnfleisch gekocht war. Aus einem Teil des Truthahnfleischs wurde
sodann durch Feinmahlen oder Homogenisieren des gekochten Truthahnfleischs in einer Comitrol-Mühle
mit einem 180 Messer aufweisenden Mikroschneidkopf eine pumpbare Aufschlämmung hergestellt. Die erhaltene
Aufschlämmung hatte eine Viskosität von etwa 800 cPs, gemessen bei einem Feststoffgehalt von 15% in
einem Brookfield-LTV-Viskosimeter. Eine Aufschlämmung aus ungekochtem, von Knochen befreitem
Truthahnfleisch derselben Materialportion hatte eine Viskosität von 4800 cPs, so daß das Viskositätsverhältnis
zwischen der Aufschlämmung aus gekochtem Truthahnfleisch und der Aufschlämmung aus ungekochtem
Truthahnfleisch mindestens etwa 1 :6 betrug. Die erhaltene Aufschlämmung wurde auf einen pH-Wert
von 4,5 und einen Feststoffgehalt von etwa 31 Gew.-% eingestellt Die Aufschlämmung wurde dann durch
einen Wärmeaustauscher gepumpt, der aus einem 183 m langen Rohr aus rostbeständigem Stahl von
9,5 mm Außendurchmesser bestand, das in einem Rohr von 152 mm Durchmesser untergebracht war. Der
Wärmeaustauscher wurde auf eine Temperatur im Bereich von 161 bis 164°C gehalten. Es wurden sehr
feine und zarte Proteinfäden erhalten, die eine sehr helle Farbe sowie ein gutes Aroma und einen guten
Geschmack hatten. Eine Analyse der aus der Aufschlämmung von gekochtem Truthahnfleisch erhaltenen
Proteinfäden ergab einen Feuchtigkeitsgehalt von 67,0 Gew.-%, einen Fettgehalt von 12,9 Gew.-% und einen
v Proteingehalt von 19,7 Gew.-%.
Ganzer gefrorener Thunfisch wurde in etwa 6 cm dicke Stücke zersägt und bei Raumtemperatur aufgetaut
Die aufgetauten Tbunfischstücke wurden sodann mit Dampf behandelt, bis die Innentemperatur der
Fischstücke etwa 55° C erreichte.
Mit einer Probe des dampfbehandelten Produktes wurde nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren
eine Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese ausgeführt Die
visuelle Beobachtung des Elektrophoresemusters des dampfbehandelten Fisches ergab ein fast völliges
Fehlen ausgeprägter Elektrophoresebanden im Bereich einer relativen Mobilität zwischen etwa 0,13 und 0,32,
ein Zeichen dafür, daß die Thunfischstücke »gekocht« waren. Teilmengen des »gekochten« Thunfischs wurden
sodann zur Herstellung langer Proteinfäden verwendet, um den Einfluß des pH-Wertes und des Feststoffgehaltes
der Aufschlämmung sowie der Temperatur auf die Bildung der Proteinfäden aus dem gekochten Fleischmaterial
zu veranschaulichen.
Zur Beurteilung des pH-Wert-Einflusses der pumpba-• ren Aufschlämmung aus »gekochtem« Fleisch auf die
Bildung langer Proteinfaden wurden 11 Proben der pumpbaren Aufschlämmung aus »gekochtem« Thunfisch
hergestellt, wobei der Feststoffgehalt einer jeden
Aufschlämmung in einem Bereich zwischen 38 und 27% gehalten wurde. Die einzelnen pumpbaren Aufschlämmungen
wurden durch Feinmahlen oder Homogenisieren des »gekochten« Thunfischs in einer Comitrol-Müh-Ie
mit einem 180 Messer aufweisenden Mikroschneidkopf hergestellt Die erhaltenen Aufschlämmungen
hatten jeweils eine Viskosität von etwa 20OcPs, gemessen bei einem Feststoffgehalt von 1.5% in einem
Brookfield-LTV-Viskosimeter. Eine Aufschlämmung
ίο aus »ungekochtem« Thunfisch von identischer Zusammensetzung
hatte eine Viskosität von etwa 150OcPs, so daß das Viskositätsverhältnis zwischen der Aufschlämmung
aus gekochtem Thunfisch und der Aufschlämmung aus ungekochtem Thunfisch etwa 1 :8 betrug. Die
homogenisierten Aufschlämmungen wurden dann auf den in Tabelle 1 angegebenen pH-Wert eingestellt und
einzeln durch einen Wärmeaustauscher gepumpt, der aus einem 183 m langen Rohr aus rostbeständigem
Stahl von 9,5 mm Außendurchmesser bestand, das in einem Rohr von 152 mm Durchmesser untergebracht
war. Der Wärmeaustauscher wurde auf einer Temperatur im Bereich zwischen 160 und 163°C gehalten. Die
Eigenschaften der aus den 11 Aufschlämmungen mit verschiedenen pH-Werten hergestellten langen Fasern
wurden untersucht, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden:
Einfluß des pH-Wertes auf die Bildung von Proteinfaden aus einem gekochten Fleisch-Ausgangsmaterial
Probe Nr.
pH-Wert
(Aufschlämmung)
(Aufschlämmung)
% Feststoffe
(Aufschlämmung)
(Aufschlämmung)
Bemerkungen
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
2
3
4
5
6
7
8
9
10
2,1
2,9
3,6
4,6
4,8
5,5
6,3
8,5
10,1
10,5
2,9
3,6
4,6
4,8
5,5
6,3
8,5
10,1
10,5
11,1
26%
21%
23%
22%
23%
25%
27%
26%
26%
18%
21%
23%
22%
23%
25%
27%
26%
26%
18%
21%
Keine Faserbildung, nur gelierte Masse
Faserbildung, aber dann Gelieren zu einer zähen Masse
Faserbildung, aber dann Gelieren zu einer zähen Masse
Bildung guter Fasern
Bildung guter Fasern
Bildung guter Fasern
Gute Fasern, sehr lang
Gute Fasern, sehr lang
Gute Fasern, sehr lang
Fasern, die aber zu einer zähen Masse gelierten
(Geruch nach Ammoniak)
Keise Faserbildung, nur gelierte Masse
Aus den vorstehend beschriebenen Versuchen geht hervor, daß sich aus Aufschlämmungen von gekochtem
Fleisch mit einem pH-Wert in einem Bereich von 3 bis 10 zufriedenstellende Proteinfaden herstellen lassen,
während bei einem höheren pH-Wert das Protein sich zu zersetzen begann, wie die Entwicklung von
Ammoniak zeigt Bei einem pH-Wert unterhalb dieses Bereichs gelierte die Aufschlämmung und ließ sich nicht
nur schwer pumpen, sondern bildete unter den Verarbeitungsbedingungen auch keine Proteinfaden.
Zur Untersuchung des Einflusses der Temperatur auf die Bildung von Proteinfäden aus gekochtem Fleischmaterial
wurden aus dem oben beschriebenen »gekochten« Thunfisch vier verschiedene Aufschlämmungen hergestellt
Jede der Aufschlämmungen hatte einen Feststoffgehalt von 25 Gew.-% und wurde in der schon
genannten Comitrol-Mühle zu einer pumpbaren Aufschlämmung
verarbeitet, die eine Viskosität in der Größenordnung von 20OcPs, gemessen bei einem
Feststoffgehalt von 15 Gew.-%, hatte. Eine Aufschlämmung von nahezu identischer Zusammensetzung aus
ungekochtem Fleisch hatte eine Viskosität in der Größenordnung von 150OcPs, so daß das Viskositätsverhältnis zwischen der Aufschlämmung aus gekochtem
Fleisch und der Aufschlämmung aus ungekochtem Fleisch etwa 1 :8 betrug. Die Aufschlämmungen wurden
jeweils auf einen pH-Wert von 5,0 eingestellt und dann durch einen Wärmetauscher gepumpt der aus einem
18,3 m langen Rohr aus rostbeständigem Stahl von 9,5 mm Außendurchmesser bestand, das in einem Rohr
von 152 mm Durchmesser untergebracht war. Zur Untersuchung des Temperatureinflusses auf die Bildung
der Proteinfäden wurden die Austrittstemperaturen der Aufschlämmungen verändert Die Ergebnisse sind in
Tabelle 2 wiedergegeben.
030 249/231
i7 18
Einfluß der Temperatur der Wärmeaustauschzone auf die Bildung von Proteinfiiden aus gekochtem Fleischmaterial
| Probe Nr. | % Feststoffe | pH-Wert | Temperatur | Bemerkungen |
| (Aufschlämmung) | (Aufschlämmung) | 0C | ||
| 1 | 24 | 5,0-5,1 | 116-118 | Keine Faserbildung |
| 2 | 24 | 5,0-5,1 | 129-132 | Sehr kurze Fasern, schlechte Faser |
| bildung | ||||
| 3 | 24 | 5,0-5,1 | 147-149 | Fasern von kurzer und mittlerer Länge |
| 4 | 24 | 5,0-5,1 | 166-168 | Ausgezeichnete Fasern, sehr lang |
Die Ergebnisse zeigen, daß zwar schon bei 129° C eine
gewisse Faserbildung stattfand, doch waren die Fasern von mehliger Beschaffenheit und so kurz, daß sie fast
schon mikroskopisch klein waren. Beim Erreichen von 138°C waren die Fasern immer noch sehr kurz, aber
doch schon makroskopisch groß und mit unbewaffnetem Auge sichtbar. Beim Erreichen einer Temperatur
von 149°C hatten die aus dem Wärmeaustauscher austretenden Fasern eine deutliche Längenabmessung,
waren aber immer noch kurzer als bei höherer Temperatur hergestellte Fasern. Bei Temperaturen
oberhalb 157°C hatten die Fasern eine ausgezeichnete Qualität und bestanden aus langen, elastischen Proteinfäden
von erwünschter physikalischer Beschaffenheit und Textur. Aus dem vorstehend beschriebenen
Versuch ergibt sich daher, daß zur Herstellung von Proteinfäden aus einer Aufschlämmung von »gekochtem«
Fleisch im allgemeinen höhere Temperaturen als bei der Herstellung von Proteinfäden aus einer
Aufschlämmung von »ungekochtem« Proteinmaterial, wie in den US-Patenschriften 36 62 671, 36 62 672,
38 21453 und der US-Reissue-Patentschrift 28 091 beschrieben, wo schon Temperaturen von 116" C
wirksam sind, erforderlich sind.
Zur Untersuchung des Einflusses des Feststoffgehalts der Aufschlämmung auf die Bildung von Proteinfäden
aus gekochtem Fleischmaterial wurden aus dem »gekochten« Thunfisch in der oben beschriebenen
Weise verschiedene Aufschlämmungen hergestellt Alle Aufschlämmungen wurden zur Herstellung pumpbarer
Aufschlämmungen durch die oben bezeichnete Comitrol-Mühle
gegeben und bis auf eine Ausnahme auf einen pH-Wert von 4,4 eingestellt; die ausgenommene
Aufschlämmung wurde auf einen pH-Wert von 7,6 eingestellt Ferner wurden die Aufschlämmungen auf
verschiedene Feststoffgehalte zwischen 9 und 32 Gew.-% eingestellt. Jede Aufschlämmung wurde durch
einen Wärmeaustauscher gepumpt, der aus einem 183 m langen Rohr aus rostbeständigem Stahl von
9,5 mm Durchmesser bestand, das in einem Rohr von 152 mm Durchmesser untergebracht war. Die Austrittstemperatur der Aufschlämmungen wurde auf 1650C
gehalten. Der Einfluß des Feststoffgehalts der Aufschlämmungen auf die Bildung von Proteinfäden geht
aus den in Tabelle 3 wiedergegebenen Versuchsergebnissen hervor.
Einfluß des Gehalts der Aufschlämmung an proteinhaltigen Feststoffen auf die Bildung von Proteinfäden aus
gekochtem Fleischmaterial
| Probe Nr. | % Feststoffe | pH-Wert | Temperatur | Bemerkungen |
| (Aufschlämmung) | (Aufschlämmung) | C | ||
| 1 | 32 | Die Aufschlämmung konnte wegen | ||
| Überschreitung der Leistungsfähigkeit | ||||
| der Pumpe nicht durch den Wärme | ||||
| austauscher gepumpt werden | ||||
| 2 | 27 | 7,6 | 165 | Gute, lange Fäden |
| 1 | 20 | 4,4 | 165 | Gute, lange Fäden |
| 4 | 17 | 4,4 | 165 | Gute Fäden, aber von kürzerer Länge |
| 5 | 14 | 4,4 | 165 | Gute Fäden, aber von kurzer Länge |
| 6 | 12 | 4,4 | 165 | Sehr kurze Fäden |
| 10 | 4,4 | 165 | Mikroskopisch kleine Fäden | |
| 8 | 9 | 4,4 | 165 | Keine Fadenbildung |
Aus vorstehenden Versuchsergebnissen ist ersieht- den gebildet werden, während bei einem Feststoffgehalt
lieh, daß in dem angegebenen Feststoffbereich von im unterhalb dieses Bereichs Fäden aus gekochtem
allgemeinen 10 bis 30 Gew.-% annehmbare Proteinfä- 65 Fleischmaterial nicht hergestellt werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Proteinfäden aus einer proteinhaltigen Aufschlämmung
mit einem pH-Wert von 3 bis 10 und einem Feststoffgehalt von mindestens 10 Gew.-°/o, bei dem
die Aufschlämmung unter Druck durch eine Wärmeaustauschzone gepumpt und auf eine Temperatur
von mindestens 138°C erwärmt wird, so daß sich Fäden von den übrigen Bestandteilen abscheiden,
anschließend die erhitzte Aufschlämmung kontinuierlich aus der Wärmeaustauschzone durch
eine Düse entfernt wird und die Fäden sowie die übrigen Bestandteile der Aufschlämmung in eine
Sammelzone entleert und die Fäden abgetrennt und gesammelt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die proteinhaltige Aufschlämmung aus einer wäßrigen Aufschlämmung von gekochtem
Fleich-Ausgangsmaterial besteht, das soweit zerkleinert worden ist, daß es eine pumpbare Aufschlämmung
mit einem bei einem Feststoff gehalt von 15 Gew.-% gemessenen Viskositätsverhältnis gegenüber
einer Aufschlämmung aus ungekochtem Fleisch von im wesentlichen identischer Zusammensetzung
von mindestens 1 :2 bildet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlämmung auf einen
pH-Wert zwischen etwa 7 und 9 eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 Oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlämmung auf einen
pH-Wert zwischen etwa 3 und 6 eingestellt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufschlämmung
mit einem Feststoffgehalt zwischen etwa 20 und 25 Gew.-% verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/599,792 US3991221A (en) | 1975-07-28 | 1975-07-28 | Process for the production of protein filaments from a cooked meat source |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2633596A1 DE2633596A1 (de) | 1977-02-03 |
| DE2633596B2 DE2633596B2 (de) | 1980-04-10 |
| DE2633596C3 true DE2633596C3 (de) | 1980-12-04 |
Family
ID=24401109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2633596A Expired DE2633596C3 (de) | 1975-07-28 | 1976-07-27 | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Proteinfäden |
Country Status (21)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3991221A (de) |
| JP (1) | JPS5941694B2 (de) |
| BE (1) | BE844614A (de) |
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| GB (1) | GB1552680A (de) |
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