DE263281C - - Google Patents

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DE263281C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C3/00General types of embroidering machines
    • D05C3/04General types of embroidering machines with horizontal needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- JV* 263281 -KLASSE 52 b. GRUPPE
Schiffchenstickmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schiffchenstickmaschine, deren Längstraversen deshalb hohl ausgeführt werden, um darin den ganzen Schiffchen- bzw. Nadel-Linealträgermechanismus samt der Ausfahrwelle der Schiffchenlineale bzw. den im Vorderwagen befindlichen Antriebsvorrichtungen des Bohrers und Fadenleiters unterbringen zu können. Die Vorteile einer solchen Bauart sind handgreif lieh.
Vor allem gewinnt man derartig viel Bauraum, daß sich bequem drei und mehrere Nadelreihen übereinander innerhalb einer Maschine anordnen lassen. Dadurch aber, daß man ungeachtet Vermehrung der Stickebenen die Höhe der Stickmaschine gleichzeitig vermindert, schafft man im Arbeitssaal überall große Übersichtlichkeit, sowohl an der Maschine selbst als auch im ganzen Räume.
Ein anderer Vorzug der neuen Bauart ist der, daß die Schiffchen- bzw. Nadel-Linealträgermechanismen samt den mit ihnen gewöhnlich vereinigten Vorrichtungen örtlich abgeschlossen untergebracht sind, was sowohl zu ihrem eigenen Schütze beiträgt, als auch die Übersichtlichkeit des Arbeitsfeldes an der Maschine, der Schiffchen- und Nadelreihen und endlich der ganzen Stickebene wesentlich fördert. Noch ein Ubelstand der gebräuchlichen Schiffchenstickmaschine ist schließlich durch die neue Anordnung beseitigt insofern, als von den Stößel- und Nadel-Lineallagern etwa abtropfendes öl das Arbeitsstück nicht beschmutzen kann.
Die Zeichnungen stellen die Neuerung dar, und zwar:
Fig. ι und' 2 den im hohlen Längsträger untergebrachten Nadel-Linealträgermechanismus samt Antriebsvorrichtung für Bohrer und Fadenleiter in Seitenansicht bzw. im Grundriß,
Fig. 3 und 4 den im hohlen Längsträger untergebrachten Schiffchen-Linealträgermechanismus samt Schiffchen-Linealausfahrwelle in Seitenansicht bzw. die Seitenansicht einer ganzen Stickmaschine mit drei übereinander angeordneten Nadelreihen.
Die Einrichtung ist derart getroffen, daß (Fig. 1 und 2) im hohl gegossenen Maschinenträger 1 der Träger 2 des Nadellineals 6 untergebracht ist. Träger 2 ist mit dem übrigen Mechanismus so weit eingeschlossen, daß nur der oberste Teil behufs Ermöglichung der Nadel- und Bohrerwirksamkeit einerseits und der Fadenführung andererseits offen liegt.
Die gleiche Maßnahme trifft den Schiffchenlinealträger 3, dessen oberes Führungsstück 4 nur frei liegt, um dem Schiffchenlineal freie Wirksamkeit zu sichern (Fig. 3).
Fig. 4 zeigt schematisch die Anordnung einer ganzen Stickmaschine mit drei übereinanderliegenden Stickebenen und in den Hohlraum der Traversen einzubauenden Nadelbzw. Schiffchen-Linealträgermechanismen. Das Schema läßt die große Übersichtlichkeit der Maschine in beschriebener Ausführung erkennen.
Es ist für die Zwecke der vorbeschriebenen Bauart naturgemäß gleichgültig, welchen Quer-
schnitt der Hohlraum der Traverse aufweist. Aus baulichen Rücksichten, und um die Widerstandsfähigkeit der Traverse zu sichern, wird der Schlitz des Hohlkörpers stellenweise durch Material quer überbrückt. Die Öffnung des Hohlkörpers, besser der Schlitz, kann lotrecht oder parallel zur Stickebene stehen. Die beschriebene und zeichnerische Darstellung zeigt ihn lotrecht zur Stickebene.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schiffchenstickmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiffchen- bzw. Nadel-Linealträgermechanismen samt Schiffchen-Linealausfahrwelle bzw. Antriebsvorrichtung der Bohrer und Fadenleiter in den Hohlraum der Maschinentraversen eingebaut sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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