DE263275C - - Google Patents

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DE263275C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0404Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis with internal subdivision of the drum, e.g. for subdividing or recycling the material to be dried
    • F26B11/0418Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis with internal subdivision of the drum, e.g. for subdividing or recycling the material to be dried the subdivision consisting of a plurality of parallel tubes, e.g. through which the material to be dried is conveyed in single or multi-pass fashion
    • F26B11/0431Arrangements for feeding or discharging materials to be dried

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 263275 KLASSE 82 a. GRUPPE
JULIUS HARTKOPF in BERLIN.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung bei Röhrentrommeltrocknern, die eine Sichtung der Kohle in fertig getrocknetes und noch unvollkommen getrocknetes Gut selbsttätig durch den Trockner vorzunehmen gestattet, so daß man letzteres erforderlichenfalls einer weiteren Trocknung unterwerfen kann.
Auf der Zeichnung ist:
ίο Fig. ι die Stirnwand eines Trockners,
Fig. 2 ebenfalls die Stirnwand des Trockners im Achsenschnitt durch den Trockner,
Fig. 3 ebenfalls ein Achsenschnitt durch einen Teil der Trocknerstirnwand in größerem Maßstabe,
Fig. 4 ein Achsenschnitt des an Stelle des bisherigen Stirnzapfens tretenden Teiles,
Fig. 5 der Grundriß dieses Zapfenteiles,
Fig. 6 ein Querschnitt durch diesen Teil nach A-B der Fig. 4, und
Fig. 7 ein Schnitt nach C-D der Fig. 4.
Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung zur Ableitung des Kondenswassers, und zwar ist:
Fig. 8 ein teilweiser Achsenschnitt durch die Vorrichtung, und
Fig. 9 ein Schnitt nach E-F der Fig. 8.
An Stelle des bisherigen Stirntragzapfens des Trockners wird eine mittlere Abführvorrichtung angebracht, die eine besondere anderweitige Lagerung oder Unterstützung des . Trockners erforderlich macht. Indessen ist" diese veränderte Lagerung keine neue Aufgabe, vielmehr kann sie in derselben Weise geschehen, wie es bei anderen sich drehenden 40
Trommeln vielfach durch Laufringe und Laufrollen geschieht.
Um aber die Kohle dieser mittleren Abführvorrichtung ohne weiteres zuführen zu können, darf sie aus den Trocknerröhren nicht überall ungehindert austreten, vielmehr nur in dem jeweils oberen Teil der Trocknerstirnwand, und sie muß erforderlichenfalls durch den Trockner so weit gehoben werden, daß sie von oben her in die Abführvorrichtung gelangen kann. Dies geschieht in der in den Fig. ι bis 3 dargestellten Weise.
Die beliebig angeordneten Trocknerrohre ι werden in sektorförmige Gruppen geteilt und zwischen den Gruppen werden an der Austrittstirnwand radial verlaufende, rippenartige Scheidewände 2 angeordnet, die sich mit dem Trockner drehen und die beispielsweise alle Kohle, die aus den Rohrmündungen austreten würde, wenn sich die Sektorgruppe in ihrer höchsten Stellung befindet, nach dem mittleren Drehpunkt hinleiten würden. Diese radialen Scheidewände besitzen einseitige oder auch nach beiden Seiten hin gerichtete Rippen 3, welche das Herabfallen der Kohle von der freien Kante der Scheidewände verhindern sollen, also eine bessere sichere Führung der Kohle ermöglichen. Die Trocknerrohre sind mit den üblichen bekannten Ausfallkapseln 4 versehen, doch sind nur für den obersten Sektor sämtliche Rohre und Kapseln eingezeichnet.
Es muß dabei Vorsorge getroffen werden, daß die Kohle nicht am Umfang der Stirnwand austreten kann. Zu diesem Zweck kann,
60
wie dargestellt, die Stirnwand von einer Ringrinne 29 umgeben sein, die, wie es bisher auch üblich war, einen Hohlraum bildet, der die Kohle am freien Herunterfallen hindert, falls ihr Austritt schon in einem unter der wagerechten Mittelebene liegenden Sektor erfolgen sollte.
Es ist klar, daß durch diese Einrichtung sämtliche aus den Rohren austretende Kohle bis über die wagerechte Mittelebene des Trockners gehoben und so der mittleren Vorrichtung, die die Stelle des Zapfens einnimmt, zugeführt wird.
Diese Vorrichtung besteht, wie aus den Fig. 4 bis 6 hervorgeht, aus einem beispielsweise kegelförmig gezeichneten Teil 5, der an der Stirnwand 6 befestigt ist und der durch Rippen 7 mit einem Rohr 8 verbunden ist, welches, durch Stehbolzen 9 oder in anderer Weise gehalten, ein Zylindersieb 10 enthält, welches sich daher mit dem Trockner zusammen dreht. Das Rohr 8 kann aber ebenso wie das Sieb auch kegelförmig gestaltet sein, wenn es sich darum handelt, ein schnelleres Herausgleiten des Trockengutes zu bewirken. Es ist ferner möglich, den Teil 5 zylindrisch zu gestalten, wenn man einen äußeren Mantel anordnet, der auf den Rippen 7 dicht aufliegt, so daß das Trockengut bei der Drehung nicht herabfallen kann. Es wird dann bei der Drehung infolge der schrägen Lage der Trocknerachse langsam nach dem tiefer liegenden Ende zu befördert, wie dies in den Trocknerheizröhren geschieht.·
Innerhalb des Rohres 8 ist eine Rutsche 11 angebracht, welche mit ihrem oberen Rande unter die Kante des Kegelkörpers 5 greift und mit ihrem unteren Ende in das Zylindersieb 10 hineinreicht. Diese Rutsche steht fest und ist auf einem Stab 12 gelagert, der einer-■ seits an einem Bügel 13 befestigt ist, andererseits mit einem Endzapfen 14 in einer Lagerbüchse 15 des Kegelkörpers 5 ruht.
Die Anzahl der Rippen 7 entspricht der Anzahl der radialen Scheidewände 2, d. h. letztere bilden die Fortsetzung der Rippen 7. Die Rippen 7 haben ebenso wie die Scheidewände 2 winkelförmige Ansätze oder Rippen 16, welche das vorzeitige Herabgleiten der Kohle von ihnen verhindern.
Es ist daher klar, daß die Kohle, die aus den Röhren oberhalb der wagerechten Mittelebene des Trockners austritt oder durch die Scheidewände 2 in Verbindung mit den seitliehen Rippen 3 bis über die Mittelebene gehoben wird, auf der Kegelfläche 5 zwischen den entsprechenden Rippen 7 nach unten gleitet und auf die feststehende Schurre 11 übertritt, die sie weiter an das sich drehende Zylindersieb 10 abgibt. Hier findet eine Scheidung der staubförmigen von der grobkörnigen Kohle statt. Erstere gleitet bei der Umdrehung des Rohres 8 aus dem Ende dieses Rohres auf eine Leitung 17 über und letztere aus der Mündung des Zylindersiebes 10 auf eine Leitung 18, durch welche sie ihrem weiteren Bestimmungsort zugeführt wird.
Die Fortleitung des Kondenswassers kann in verschiedener Weise erfolgen, entweder durch drei Rohre 19, wie sie bisher zur Überleitung des Wassers nach dem hohlen Tragzapfen dienten, oder durch eine mittlere Ableitung im Innern des Trockners.
Die in den Fig. 1 bis 7 dargestellte Ableitungsvorrichtung besteht in einem Rohr 20, welches das Rohr 8 umgibt. Der dadurch gebildete Ringraum wird durch Scheidewände 21 und 22 abgeschlossen. In diesen Raum münden die Kondenswasserrohre 19 ein. Zwecks Überleitung des Wassers in ein feststehendes Rohr ist das Rohr 20 in einem feststehenden Lagerkörper 23 gelagert. Das Rohr 20 ist außerdem über die Scheidewände 22 hinaus bis 24 verlängert, besitzt aber vor der Scheidewand, d. h. in der Mitte der Lagerstelle eine ringförmige Unterbrechung 25. Außerdem ist das Rohr 20 in dem Lagerkörper 23 durch Stopfbüchsen 26, 27 abgedichtet. Der Lagerkörper ist mit einem Ableitungsrohr 28 verbunden, welches dem Ringspalt 25 gegenüber einmündet, so daß das in den Ringraum zwischen den Rohren 8 und 20 gelangende Wasser durch das Rohr 28 austritt und die Ableitung durch die Drehung des Trockners nicht beeinträchtigt wird.
Die in den Fig. 8 und 9 dargestellte Wasserableitungsvorrichtung besteht aus drei radial verlaufenden, flachgedrückten Rohren 30, die im Innern des Trockners zwischen den Heizrohren von der Trocknerachse nach dem Umfang führen und dort mit Schöpfvorrichtungen ausgestattet sind, mit denen sie das Kondenswasser bei der Umdrehung des Trockners aufnehmen und es bis zur Höhe der Achse heben. Bei weiterer Drehung tritt das Wasser in das Rohr 31 über, welches in der Trocknerstirnwand 6 dicht befestigt ist und die ganze Abführvorrichtung achsial durchdringt. Die Abführung des Kondenswassers am freien Ende des Rohres 30 erfolgt in der jetzt allgemein üblichen Weise. Um ein Zurücklaufen des Wassers in die unteren oder seitlich liegenden Röhren 30 zu verhindern, sind sternförmige Scheidewände 32 angebracht.
Die Anordnung der Röhren 30 innerhalb 11S des Trockners bedingt zwar eine Verminderung der Heizrohre und somit der Wirkung des Trockners, indessen wird durch den Fortfall des großen Lagerzapfenflansches Platz für eine Anzahl von Röhren geschaffen, so daß die Gesamtwirkung nicht vermindert wird..

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zur Ableitung des Trockengutes bei sich drehenden Röhrentrocknern, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Trockner ein sich mit ihm drehendes achsiales Ableitungsrohr (8) fest verbunden ist, welchem das Gut durch sich mitdrehende Leitflächen (2, 5, 7) zugeleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des achsialen Ableitungsrohres (8) ein sich gleichfalls mit dem Trockner drehendes Zylinder- oder Kegelsieb (10) angebracht ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Leitfläche zur Überleitung des Trockengutes von der sich drehenden Kegelfläche (5) in das sich ebenfalls drehende Sieb durch einen außen fest und innen mit Drehzapfen in der Trommelstirnwand gelagerten Bolzen (12) getragen wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ableitung des Kondenswasser aus dem Trockner das sich mit dem Trockner drehende Rohr (8) von einem zweiten mit diesem einen Hohlraum bildenden Rohr (20) umgeben ist, in welchen Hohlraum die Kondenswasserröhren (19) des Trockners einmünden, und aus dem das Kondenswasser mit Hilfe eines feststehenden Lagerkörpers (23) durch ein Rohr (28) abgeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6394261B1 (en) 2000-08-03 2002-05-28 Tarpaulin.Com, Inc. Variable counterweighted take-up assembly for endless conveyor and endless conveyor system having such variable counterweighted take-up assembly and method of controlling same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6394261B1 (en) 2000-08-03 2002-05-28 Tarpaulin.Com, Inc. Variable counterweighted take-up assembly for endless conveyor and endless conveyor system having such variable counterweighted take-up assembly and method of controlling same

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