DE263142C - - Google Patents

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DE263142C
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grinding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1543Stationary devices using electromagnets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Festhaltevorrichtung für die Arbeitsstücke bei Schleif-, Fräs- und Hobelmaschinen oder ähnlichen Werkzeugmaschinen, durch welche besondere Einspannvorrichtungen entbehrlich gemacht werden sollen.
Gemäß der Erfindung werden die Arbeitsstücke gegen das Werkzeug durch magnetische Kraft gepreßt, wobei sie gleichzeitig durch
ίο eine Mitnehmevorrichtung über das Werkzeug hinwegbewegt werden. Die Vorrichtung dient in erster Linie zur Bearbeitung eiserner Gegenstände. Sie kann aber auch benutzt werden, um Gegenstände aus anderem nichtmagnetischem Material zu bearbeiten, wobei dann Platten aus magnetischem Material, insbesondere Eisen, auf die zu bearbeitenden Gegenstände aufgelegt werden müssen. Die Anordnung wird in der Weise getroffen, daß die
ao Arbeitsstücke auf einen Tisch oder eine Gleitbahn gelegt werden, auf der sie durch eine geeignete Mitnehmevorrichtung von einem Ende zum anderen bewegt werden. An einer geeigneten Stelle des Tisches oder der Gleitbahn ist das Werkzeug (Schleifstein, Schleifscheibe, Fräser, Hobel o. dgl.) angeordnet, und in unmittelbarer Nähe des Werkzeugs sind unter dem Tisch oder der Gleitbahn starke permanente Magnete oder Elektromagnete angebracht, welche die Arbeitsstücke gegen das Werkzeug pressen. Die Mitnehmevorrichtung muß kräftig genug sein, um die Arbeitsstücke auch unter Überwindung der Anziehung durch die Magnete vorwärts zu bewegen. Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß die Bewegung der Werkstücke absatzweise erfolgt und jedesmal, wenn eine Vorwärtsbewegung erfolgen soll, der , die Elektromagnete erregende Strom ausgeschaltet wird. Zweckmäßig werden die Magnete so angeordnet, daß sie vor und hinter dem Werkzeug liegen, um das Arbeitsstück mit Sicherheit gegen dieses zu pressen. Die Werkzeuge und die Tischplatte oder Gleitfläche können nachstellbar angeordnet werden, um ihre gegenseitige Lage zu regeln.
Die Vorrichtung ist in verschiedenen Ausführungsformen in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt im senkrechten Längsschnitt eine Schleifmaschine,
Fig. 2 dieselbe Maschine im Grundriß.
Fig. 3 zeigt im Längsschnitt eine Abänderung dieser Maschine, um sie als Fräsmaschine zu verwenden, während
Fig. 4 den zugehörigen Fräser in Ansicht darstellt.
Fig. 5 zeigt im Schnitt eine andere Ausführung einer Schleifmaschine, die in
Fig. 6 im Grundriß dargestellt ist.·
Fig. 7 zeigt im Schnitt eine weitere Ausführungsform einer Schleifmaschine, während
Fig. 8 eine Ansicht der Schleifscheibe mit deren Antrieb darstellt.
Fig. 9 zeigt im Schnitt eine Hobelmaschine, und
Fig. io den zugehörigen Hobel und dessen Antrieb.
Bei der in den Fig. ι und 2 dargestellten Schleifmaschine sind α und b zwei Platten, welche den Tisch oder die Gleitbahn bilden. Zwischen den 'Platten ist ein ' zylindrischer Schleifstein c angeordnet, der in Lagerböcken d drehbar gelagert ist und in beliebiger Weise, z. B. mittels Riemscheibe e, angetrieben wird. Der Schleifstein c kann außer der Drehbewegung noch eine hin und her gehende Bewegung in der Richtung seiner Achse erhalten, um eine gleichmäßige Schleifwirkung zu sichern. Die dem Schleifstein nächstliegenden Teile der Platten sind als Polschuhe f und f1 von Elektromagneten g und g1 ausgebildet, die an den Tischplatten befestigt sind, und denen der erforderliche Strom durch eine nicht darge-• stellte Stromzuführung zugeführt wird. Die Platten α und b mit den daran befestigten Teilen werden mittels Schraubenspindeln h verstellt, um ihre Lage zueinander und zu dem Schleifstein c zu regeln. Dabei wird der Teil der Gleitbahn, der in der Bewegungsrichtung vor dem Schleifstein liegt, um so viel niedriger gestellt, als die Stärke des abzuschleifenden Materials beträgt.
An beiden Seiten der Gleitfläche sind Ketten i angeordnet, die über Kettenräder k kufen und z. B. von dem Zahnrad I her angetrieben werden. Die Ketten sind in geeigneten Abständen mit Aussparungen versehen, in welche Querstäbe m eingelegt werden. Durch diese Querstäbe werden die Arbeitsstücke η über die Gleitfläche in der Pfeilrichtung mitgenommen. Der Abstand der Stäbe m muß natürlich entsprechend der Größe der Arbeitsstücke geregelt werden. Wenn das Arbeitsstück auf den Polschuh f gelangt, so wird es angezogen und, sobald es von der Mitnehmevorrichtung bis zu dem Schleifstein c geführt ist, fest gegen diesen gepreßt. In dem Maße, wie es vorwärts bewegt und abgeschliffen wird, gelangt es schließlich auch unter den Einfluß des Polschuhes fl, so daß es während der ganzen Zeit, in der es sich im Bereiche des Schleifsteins befindet, mit Sicherheit fest gegen diesen gepreßt wird. Wenn das Arbeitsstück an das Ende der Gleitbahn gelangt ist, kann es dort von Hand entfernt werden oder einfach herunterfallen, und ebenso können die Querstäbe m an dieser Stelle entfernt werden oder herunterfallen. Wenn ein einmaliges Hinübergehen des Arbeitsstückes über die Vorrichtung nicht ausreicht, so kann die Bearbeitung wiederholt werden.
Zur Schonung der Gleitfläche kann diese mit Stahlplatten 0 belegt werden. Statt dieser Platten können auch Rollen oder Kugeln auf die Gleitfläche gelegt werden, wodurch zugleich die Bewegung des Arbeitsstückes erleichtert wird.
Die in der Fig. 3 dargestellte Abänderung zeigt die Benutzung der beschriebenen Maschine als Fräsmaschine. Die Einrichtung ist genau ebenso getroffen wie bei der in den Fig. ι und 2 dargestellten Vorrichtung, nur mit dem Unterschied, daß statt des Schleifsteins c ein Walzenfräser p angeordnet ist, der in der Fig. 4 in Ansicht dargestellt ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Schleifmaschine, bei welcher an Stelle eines zylindrischen Schleifsteins ein ringförmiger benutzt wird. Zwischen den beiden Platten α und b und ihren zugehörigen Elektromagneten g und g1 und Polschuhen f und Z"1 ist ein ringförmiger Schleifstein q angeordnet, der in einer geeigneten Fassung / sitzt, die mit dem Schleifstein zusammen mittels der Riemscheibe s in Umdrehung versetzt wird. Die Achse des Schleifsteins ist in dem Bock t gelagert und kann mittels der Schraubenspindel u im Maße der Abnutzung des Schleifsteins eingestellt werden. Um die Anpressung des Arbeitsstückes gegen den Schleifstein zu sichern, ist in dem Innenraum des Schleifsteins q noch ein Elektromagnet g2 angeordnet, der mit seinem Polschuh f2 an Trägern ν aufgehängt ist und die Gleitbahn in dem Schleifstein ergänzt. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Elektromagnet g2 noch im Innenraum des Schleifsteines q Platz findet, auch wenn dieser bei Abnutzung höher gestellt wird. Die übrigen Einrichtungen sind ebenso getroffen wie bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine. Die Arbeitsstücke η werden durch die Querstäbe m bei der Bewegung der Kette i in der Pfeilrichtung mitgenommen und unter dem Einfluß der Magnete g, g1 und g2 gegen den ringförmigen Schleifstein q gepreßt.
In den Fig. 7 und 8 ist eine weitere Ausführungsform einer Schleifmaschine dargestellt. Die Anordnung der Tischplatten α und b, der Polschuhe f und f1 und der Magnete g und g1 ist dieselbe wie bei den vorher beschriebenen Vorrichtungen. Der Schleifstein ist hier als hochkant gestellte Scheibe w ausgebildet, die durch einen auf ihrer Achse angebrachten no Elektromotor χ angetrieben wird. Damit die Scheibe nicht stets nur an einer Stelle zur Wirkung kommt, wird ihr außer der Drehbewegung eine hin und her gehende Bewegung erteilt. Die Lager y der Scheibe werden zu diesem Zweck auf einer Gleitbahn ζ mittels des Exzenters 2 und der Pleuelstange 3 in hin und her gehende Bewegung gesetzt.
Der Vorschub des Arbeitsstückes erfolgt bei dieser Einrichtung mittels einer Schraubspindel 4, die entweder mittels der Kurbel 5
von Hand oder durch mechanischen Antrieb in Bewegung gesetzt wird. Auch bei dieser Vorrichtung könnte der Vorschub mittels Ketten und Querstäbe erfolgen, und umgekehrt könnte der Vorschub mittels Schraubspindeln auch bei den vorher beschriebenen Vorrichtungen benutzt werden.
In den Fig. 9 und 10 ist endlich eine Einrichtung beschrieben, bei welcher die Festhaltevorrichtung bei einer Hobelmaschine benutzt ist. Die Anordnung ähnelt im wesentlichen der nach den Fig. 7 und 8, doch ist als Mitnehmevorrichtung wiederum eine Kette i mit Querstäben m vorgesehen. Zwischen den Polschuhen f und f1 der beiden Magnete g und g1 wird ein Hobel 6 mittels des Exzenters 2 und der Pleuelstange 3 auf einer Gleitbahn 7 in hin und her gehende Bewegung versetzt. Hierbei kann die Einrichtung so getroffen werden, daß der Vorschub erfolgt, wenn der Hobel zurückgezogen wird, und daß während dieses Vorschubes der die Elektromagnete erregende Strom unterbrochen wird, was durch das Exzenter bewirkt werden kann.

Claims (2)

Patent-An sprüche:
1. Magnetische Festhaltevorrichtung für Arbeitsstücke, insbesondere bei Schleif-, Fräs- oder Hobelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine an sich bekannte Mitnehmevorrichtung (i, mj an dem Werkzeug (c) vorbeigeführten Arbeitsstücke (n), wenn sie in den Bereich des Werkzeugs (c) kommen, durch permanente oder Elektromagnete (g, g1) selbsttätig gegen das Werkzeug (c) gepreßt und nach dem Vorbeigang an dem Werkzeug (c) selbsttätig wieder freigegeben werden.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bei Maschinen mit ringförmigem Werkzeug (Schleifstein), dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (g, g1, g2) nicht nur vor und hinter dem Werkzeug (q), sondern auch in dessen innerem Hohlräume angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005808B (de) * 1955-04-14 1957-04-04 Schnellressenfab Heidelberg Einrichtung zum Bearbeiten von Werkstuecken mittels Werkzeugmaschinen
DE965193C (de) * 1953-10-15 1957-06-06 Konrad Bayer Maschinenfabrik Vorrichtung zum Schleifen von Werkstuecken mit einem endlosen Schleifband
DE1011317B (de) * 1953-09-15 1957-06-27 Sandvikens Jernverks Ab Vorrichtung zum Schleifen, Polieren oder Fraesen der Innenflaechen von rohrfoermigen Koerpern
DE1135927B (de) * 1958-11-05 1962-09-06 Rupert Kraft Vorrichtung zum Behandeln, z. B. zum Bedrucken, Beschichten oder Kaschieren, flaechenartiger Materialien

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