DE262840C - - Google Patents

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DE262840C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/07Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of capsules or similar small containers for oral use

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- Me 262840"-KLASSE 3Qg. GRUPPE
ADOLF HARMS in BERLIN-TEMPELHOF.
Maschine zum Füllen und Schließen von Medizinkapseln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1912 ab.
Es gibt bereits Maschinen zum Füllen und Schließen von Medizinkapseln, bei welchen die für die Füllung einer Anzahl von Kapseln erforderliche Menge durch einen zwischengeschalteten Zylinder mit Kolben, dessen Hub eingestellt werden kann, angesaugt wird. Das angesaugte Quantum wird alsdann durch geeignete Verteilungsleitungen verteilt.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine ίο Anordnung, um die so gefüllten Kapseln mit Hilfe von Pinseln, die durch die Maschine bewegt werden, zu füllen und abzurunden.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen eine Draufsicht auf den Apparat,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Tupfvorrichtung, Fig. 4 eine Seitenansicht der Tupfvorrichtung, Fig. 5 eine Stirnansicht der Füllvorrichtung, Fig. 6 eine Seitenansicht der Füllvorrichtung,
Fig. 7 eine graphische Darstellung der Periodenüberlagerung.
Die leeren Kapseln werden auf Brettern i1 mit entsprechenden Vertiefungen aufgesetzt.
Die Kapselbretter werden alsdann in Nuten eingeschoben, so daß ihre Lage genau gesichert ist. Diese Kapselbretter stehen radial auf einer Scheibe i. Wenn infolge der Drehung ein Kapselbrett unter die Füllvorrichtung f gelangt, so wird zunächst die rotierende Scheiben mit den verschiedenen Kapselbrettern arretiert.
Zu diesem Zwecke ist auf die Welle h der Fig. 5 eine Daumenscheibe e aufgekeilt, welche die Arretiervorrichtung einschaltet bzw. auslöst. Auf dieser Daumenwelle h befinden sich des weiteren zwei Teilzahnräder α und k. Das Teilzahnrad α dreht hintereinander fünf Zahnräder b, c, c1, ä, ä*, während das Teilzahnrad k die Zahnräder c6 des Exzenters zum Heben des Kapselbrettes i betätigt. Nachdem eine die Scheibe i festhaltende Sperrung mit Hilfe der Daumenscheibe e ausgelöst ist, wird die Scheibe i durch das Zahnrad b bzw. b1 so weit gedreht, daß die Kapseln unter den Füllansatz f gelangen, worauf sie durch die Sperrung wieder arretiert wird. Durch die Weiterdrehung des Teilzahnrades α wird das Zahnrad c einmal gedreht und gleichzeitig auch das Zahnrad c2 x/2 mal gedreht. Mit diesem Zahnrad c2 steht ein Exzenter c7 in Verbindung, und dadurch wird der Hahn g geöffnet. Gleichzeitig hebt sich der Teiluntersatz i1 der Scheibe und hebt auf diese Weise das Kapselbrett an. In der Zwischenzeit ist nun das Teilzahnrad k in Eingriff mit dem Zahnrad k1 gekommen. Dieses Zahnrad k1 treibt eine. Kurbelscheibe an, auf welcher die Kurbelstange für den Kolben des Zylinders kz befestigt ist. Der Hub des Kolbens kann durch Verschiebung des Pleuelzapfens in einem Schlitz der Kurbelscheibe des Zahnrades k1 beliebig eingestellt werden. Durch den Vorschub des Kolbens in dem Zylinder k3 wird die Flüssigkeit in dem Zylinder kz durch den geöffneten Hahn g in den Behälter f getrieben und von
da aus durch enge Ausfüllöffnungen von ganz genau gleicher Größe den Kapseln zugeführt. Bei der Weiterdrehung der Hauptwelle h gelangt das Teilzahnrad α in Eingriff mit dem Zahnrad c1 und schließt durch eine halbe Weiterdrehung des Zahnrades c2 wiederum den Hahn g. Bei der Weiterdrehung gelangt die Teilzahnung des Zahnrades a in Eingriff mit dem Zahnrad d und öffnet den Hahn I
ίο der Zuführungsleitung von dem Vorratsbehälter zu dem Verteilungszylinder ks. Nach der öffnung des Hahnes I ist die zweite Teilzahnung des Zahnrades k in Eingriff mit dem Zahnrad k1 gekommen, und hierdurch wird wiederum der Kolben in dem Zylinder k3 bewegt, und beim Heruntergehen des Kolbens füllt sich der Zylinder k3 mit dem Präparat, das aus dem Vorratsbehälter unter Druck zufließt.
ao Bei der Weiterdrehung der Teilzahnung a führt das Zahnrad d2 eine weitere halbe Drehung aus, sobald die Teilzahnung mit dem Zahnrad d* in Eingriff kommt, wodurch die Sperrung der Drehscheibe i gelöst wird. Bei der Weiterdrehung des Arbeitstisches i gelangt nun das Kapselbrett unter die Kapselverschlußvorrichtung. Die Kapselverschlußvorrichtung besteht aus einem Behälter 0*, in welchem vorteilhaft durch Dampf erwärmte Gelatinelösung sich befindet. In diese Gelatinelösung tauchen eine Anzahl Pinsel n, und diese Pinsel schließen durch Auftupfen die Kapseln auf dem Kapselbrett i1, nachdem der Gelatinebehälter o4 umgeschwenkt worden ist. Die Betätigung der Kapselverschlußvorrichtung erfolgt vorteilhaft durch ein Vorgelege, das mit der Welle h in Verbindung steht. Auf der Welle 0 befindet sich ein Teilkegelzahnrad o1, welches den mit der Verschlußmasse gefüllten Behälter o4 unter die Pinsel η schwenkt (Fig. 3). Ferner trägt die Welle 0 ein Teilzahnrad p, dessen erster Eingreif teil in das Rad p1 greift und dieses einmal herumdreht. Dadurch wird bewirkt, daß die Pinsel η in den mit der Verschluß flüssigkeit angefüllten Behälter oi eintauchen, sich vollsaugen und wieder emporgehoben werden. Durch Weiterdrehung der Welle 0 greift das Teilkegelzahnrad o2 in das Kegelrad o3 und schwenkt dadurch den Behalter o4 in seine alte Lage zurück. Dann greift der zweite Teil des Zahnrades^» in das Zahnrad f1 ein und bringt dadurch die Pinsel zum Sinken. Gleichzeitig wird mittels des Zahnrades ft3 und des Teilzahnrades pi sowie des Zahnräderpaares j>5 und des Exzenters p* das Kapselbrett in die Höhe gehoben, so daß bei halber Umdrehung des Zahnrades ft1 die Pinsel auf die Kapseln aufstoßen und diese flach verschließen. Zur Abrundung des flachen Verschlusses geht das Kapselbrett weiter und gelangt nunmehr unter die Tropfvorrichtung q, die analog dem Füllbehälter f ausgebildet ist. Die Tropfenbildung erfolgt durch Vorschub eines Kolbens s, dessen Hub durch ein Kegelräderpaar s1 und s2 und ein Teilkegelrad s3 reguliert wird.
In Fig. 7 ist eine graphische Darstellung über den Verlauf der einzelnen Perioden in ihrem Verhältnis zueinander enthalten. 1 bedeutet die Entsicherung der Scheibe i durch die Daumenscheibe e; bei 2 wird die Scheibe i um eine Teilung weitergedreht, welche einem Kapselfeld entspricht. Bei 3 wird der Hahn g geöffnet. Gleichzeitig findet bei 3a das Heben des Kapselbrettes i1 statt. Während der Periode 4 drückt der Kolben k3 das Präparat in die Kapsel; bei 5 erfolgt das Schließen des Hahnes g, bei 5a das Senken des Kapselbrettes i1. Im Punkte 6 wird der Hahn I geöffnet, und während der Periode 7 füllt sich der Zylinder durch Rückgang des Kolbens k3 mit der für eine Dosierung erforderlichen Menge des Präparates. Bei 8 schließt sich der Hahn I, und 9 stellt die Drehung des Behälters 0 dar. 10 entspricht dem Senken der Pinsel η zum Zwecke des Eintauchens in die Gelatineflüssigkeit. Bei 11 werden die Pinsel wieder angehoben. Die Rückwärtsdrehung des Behälters 0 erfolgt während der Periode 12 und das Senken der Pinsel η gleichzeitig mit dem Heben des Kapselbrettes i1 während der Periode 13 bzw. 13". Das Heben der Pinsel geschieht bei 14, gleichzeitig das Senken des Kapselbrettes bei I4a. 15 schließlich stellt den Kolbenvorschub s dar, zum Zwecke der Tropfenbildung zur Abrundung der Kapsel.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Maschine zum Füllen und Schließen von Medizinkapseln, bei welcher gleichzeitig eine große Anzahl von Kapseln gefüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapseln darauf selbsttätig durch in Gelatinelösung getauchte Pinsel geschlossen und schließlich durch Auftropfen abgerundet werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher das Füllen und Schließen der Kapseln auf einer Drehscheibe erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Verschlußflüssigkeit gefüllte Schale unter die Pinsel geschwenkt und alsdann die Pinsel zum Eintauchen gebracht werden, wobei nach dem Herausschwenken der Schale die gefüllten Kapseln und die Pinsel gegeneinander bewegt werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die flach geschlossenen Kapseln ein Tropfen aufgetropft
wird, durch welchen die Abrundung der Kapseln bewirkt wird.
4. Maschine nach Anspruch 1 mit Einfüllkolben und unterbrochener Zahnung der Antriebsräder für die Drehscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen des Einfüllkolbens mit seinen Ein- und Auslaßhähnen und die weiteren gegenseitigen Relativbewegungen zwischen den Pinseln und der Drehscheibe durch miteinander gekuppelte Teilzahnräder bewirkt werden, deren Zahnung nacheinander mit dem Hauptantriebsrad in Eingriff kommt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT262840D Active DE262840C (de)

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