DE2626C - Tintenfafs mit stets sich gleichbleibendem Tintenbestand - Google Patents

Tintenfafs mit stets sich gleichbleibendem Tintenbestand

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DE2626C
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fr. kungspor jr. in Siegen
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles

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  • Pens And Brushes (AREA)

Description

1S78.
Klasse 70.
FR. KLINGSPOR jr. in SIEGEN. Tinten fa Fs mit stets sich gleichbleibendem Tintenstand.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. März 1878 ab.
Die seither gebräuchliche Construction derartiger Tintenfässer mit einem hohlen Gummipfropfen, den man niederdrückt, um durch Zusammendriickimg der Luft in dem Gefäfs den Tintenstand in die Höhe zu treiben, hat verschiedene Nachtheile und Unbequemlichkeiten.
Im Anfang, wenn der Pfropfen noch neu und weich ist, schliefst er sehr dicht und läfst die geprefste Luft nicht wieder heraus. Wenn man von Zeit zu Zeit nachdrückt, geht die Sache auch ganz gut, doch passirt es zuweilen, dafs über Nacht, wenn es warm ist, die eingeschlossene Luft sich ausdehnt und die Tinte an der Mündung des Tintenfasses überfliefst.
Später, wenn der Gummipfropfen hart geworden ist, oder mit kleinen Krystallen oder einer Tintenkruste bedeckt ist, schliefst er nicht mehr genau luftdicht und man mufs dann erst oft an den Pfropfen nachdrücken, um den Tintenstand auf einer angemessenen Höhe zu erhalten.
Das vorliegende Tintenfafs besitzt diese Mängel nicht.
E ist ein cylindrisches Gefäfs von Glas, Porzellan, Steingut oder einem Metall, welches von der Tinte nicht angegriffen wird. /-' ein ziemlich gut schliefsender Deckel mit einer Oeffnung/, deren Rand etwas nach innen abwärts reicht. Diese Oeffnung kann auch trichterförmig gemacht werden. Der Boden des Gefäfses ist in der Mitte nach innen aufgebogen. In diesem Gefäfs schwimmt ein Korkring 6" G, aus einem Stück geschnitten, oder aus mehreren Stücken bestehend. In der Oeffnung des Korkringes ist ein Weifsblechgefäfs HH eingehängt, dessen Rand // // die Oberfläche des Korkringes bedeckt und an der Aufsenseite des Ringes noch ein Stückchen herunterläuft. Statt den Rand // Ii des Gefäfses HH über die Oberfläche des Korkes gehen zu lassen, kann man auch die Oberfläche des Korkes mit einer anderen, von der Tinte nicht angreifbaren Masse überziehen. Die Trennung des Gefäfses HH von dem Rande ist auch insofern von Wichtigkeit, als man dadurch im Stande ist, das Gefäfs //// leicht etwas tiefer in die Korköffrung einzusenken. Damit kann man sehr leicht die Tiefe des Tintenstandes nach Belieben reguliren (s. Fig. 5). Ohne diese Bekleidung Ii der oberen Korkfläche bildet sich leicht Schimmel auf dem Kork, weil an dieser Stelle der Kork nicht in die Tinte untergetaucht ist. Die Oberfläche derselben ist ungefähr in der gleichen Höhe wie der Rand //, d. h. der Ring mit dem Gefäfs // schwimmt gerade bis an den Rand in der Tinte.
Die Tiefe .v des Gefäfses // ist nach der Tiefe bemessen, bis zu welcher die Feder eingetaucht werden soll.
Auf dem flachen Boden des Gefäfses H ist eine Gummiplatte k aufgekittet oder genietet, auf welche die Federspitze auftrifft. Sie schützt diese letztere vor den Beschädigungen durch das Aufstofsen auf einen harten Körper.
In gleicher Höhe mit dem Gummiringe sind Oeffnungen //' am Umfange von //eingeschnitten. Diese ausgeschnittenen Blechflächen, gewöhnlich von herzförmiger Gestalt, sind nicht vollständig herausgeschnitten, sondern unten noch im Zusammenhange mit dem Umfange von H und werden horizontal nach aufsen umgebogen, wie z' in Fig. ι zeigt.
Es ist nun klar, dafs der Tintenstand χ sich stets gleich bleiben mufs in Beziehung auf den Boden des Gefäfses H, es mag nun viel oder wenig Tinte in dem Gefäfs E sein.
Wenn die Tinte so weit verbraucht ist, dafs der Boden /' unten auf dem Vorsprung / aufsitzt, ist man zwar noch nicht benöthigt, Tinte nachzugiefsen, der Tintenstand nimmt aber von nun an ab, d. h. χ wird kleiner und kleiner.
Wenn das Tintenfafs im Gegentheil sehr voll gemacht wird, so kann niemals der Tintenstand gröfser werden als x, weil das Gefäfs H immer schwimmt.
Ein Hauptvortheil dieses Tintenfasses neben dem des stets gleichen Tintenstandes ist der, dafs der sich absetzende Bodensatz von Zeit zu Zeit von der Gummiplatte k seitwärts durch die Löcher i i in das Gefäfs E geschoben werden kann, wo er auf den Boden fallen und bei m m sich absetzen kann. Die Oeffnungen ii sind deswegen mit ihrem unteren Rande genau in gleicher Höhe mit der Oberfläche der Gummiplatte.
Diese Reinigung kann mit Hülfe eines Pinsels vorgenommen werden.
Der Vorsprung / verhindert, dafs das Gefäfs // sich in den abgesetzten Schmutz auf dem Boden des Gefäfses E aufsetzt. Der Vorsprung / ist stets rein.
Die Vortheile dieses Tintenfasses für Schulkinder, welche sich _ so häufig beim Gebrauch
der gewöhnlichen Tintenfässer die Hände mit
Tinte beschmutzen, liegen auf der Hand. Die
leichte Reinigung des Gummiplättchcns, worauf
die Federspitze aufstöfst, ist für alle Fälle ein
nicht zu unterschätzender Vortheil.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Ein Tintenfafs E von irgend einem Material,
    in welchem in der Tinte ein Korkring G G
    schwimmt, überkleidet mit Metall an seiner
    ganzen über der Tinte hervorragenden Oberfläche, in der inneren OefFnung dieses Ringes
    ein Gefäfs H mit flachem Boden, auf welchem ein Gummiring oder sonst ein weicher
    Stoff aufgenietet oder aufgekittet ist, das
    Gefäfs H seitlich mit Oeffnungen ii versehen,
    durch welche die Tinte in das Gefäfs H eintritt, das äufsere Gefäfs R unten mit einer oben flachen Einbiegung /, sowie mit einem Deckel mit nach innen cylindrisch oder konisch vorspringendem Trichter/ versehen, wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt und zu dem beschriebenen Zweck. Die oben beschriebene Construction, jedoch mit der Abänderung, dafs das Gefäfs HH von dem Rande h h getrennt sein kann, damit das Gefäfs in den Korkring \veniger oder mehr eingesenkt werden kann. Statt den Rand // h über die Oberfläche des Korkes zu verbreiten, kann diese bei beiden Construetionsarten mit einer anderen, von der Tinte nicht angreifbaren, den Kork vor Schimmel bewahrenden Masse überzogen seih.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    HbU
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