DE2626752C2 - Bistabiles, elektromagnetisches Kraftschaltglied kleiner Bauart - Google Patents
Bistabiles, elektromagnetisches Kraftschaltglied kleiner BauartInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein bistabiles, elektromagnetisches Kraftschaltgiied der im Oberbegriff des Anspruchs
1 genannten Art
Bekannte Kraftschaltglieder sind relativ groß und mit vielen Einzelteilen versehen oder nur für Schwachstrom
geeignet Ein scheinbar aus nur wenigen Einzelteilen bestehendes Wippschaltwerk beschreibt die DD-PS
01 779. Auf einem als Grundkörper bezeichneten L-förmigen Trägerteil sind die Magnetspule, der Anker
und eine Schaltwippe befestigt Wie und wo die Schaltkontakte angeordnet sind, kann der Beschreibung nicht
entnommen werden. Es ist auch keine Anschlagbegrenzung für den Anker erkennbar, so daß dieser nach dem
Freigeben durch die Magnetspule in unerwünschter Weise auf und abschwingen würde. Die Betätigung der
Schaltwippe durch einen Stellfinger des Ankers verursacht starke Reibungs- und damit Energieverluste, da
der Stellfinger nicht oder nur durch Anheben des gesamten Ankers einer Kippbewegung der Schaltwippe
folgen kann.
Auch der in der DE-AS 12 85 602 beschriebene Impulsschalter
ist nicht in seinem gesamten Aufbau beschrieben. Es ist aber zu vermuten, daß es sich um einen
Schwachstromschaiter handelt, da die an der Schaltwip-
pe anliegende Spannung ohne zwischengeschaltetes Isolierteil auf den Anker und von diesem auf das Joch
übergeleitet wird. Es handelt sich dennoch um einen relativ voluminösen und insbesondere so weit es den
mehrteiligen Anker betrifft um einen recht komplizierten Aufbau.
Verhältnismäßig ähnlich ist der Grandaufbau, der in der DE-GM 18 81 617 und der AT-PS 2 35 159 beschriebenen
Relais. Ift beiden Fällen wird eine relativ breitflächige
Montageplatte verwendet, auf der eine Magnetspule, ein Joch, ein Anker und Schaltelemente befestigt
sind. Die Reibungsverluste bei der Betätigung des Kippschaltgliedes
werden dadurch herabgesetzt, daß ein mit dem Anker verbundener Drahtbügel in das Kippschaltglied
eingreift und seitlich schwenkbar ist Die Schwenkung wird allerdings durch eine Rückholfeder, die
gleichzeitig den Anker in die Ausgangslage zurückbringt gebremst, wodurch sich die Reibung wiederum
erhöht Für die Lagerung des Schaltgliedes sind ein besonderer Lagerbolzen und ein zusätzliches Trägerteil
erforderlich. AuSerdem handeil es sich in beiden Fällen
um Schwachstromschalter, die mit relais kurzen
Schaltstrecken auskommen.
Aus der DE-AS 20 38 236 und der DE-OS 21 12 085 ist es bekannt, den Gesamtaufbau elektromechanischer
Relais dadurch zu vereinfachen, daß der Spulenkörper der Magnetspule als Träger für alle TeOe des Relais
dient Zum Schalten werden jedoch Federkontakte mit relativ geringer Schaltleistung verwendet Nicht zuletzt
hierdurch ist der gesamte Aufbau der Relais grundsätzlich unterschiedlich gegenüber den vorbeschriebenen
Relais mit Kontaktwippe.
Aufgabe der Erfindung ist es, für die Anwendung in einem elektronischen Berührungsschalter ein elektromagnetisches
Kraftschaltglied zu schaffen, das in wenigen Einzelteilen ausgeführt und in einer kleinen raumsparenden
Bauform in Verbindung mit einem elektronischen Tastglied innerhalb eines kleinen Gehäuses, z. B.
einer 55-Unterputzeinbaudose angeordnet werden kann. Es soil hiermit weiterhin erzielt werden, daß durch
das elektromagnetische Kraftschaltglied eine relativ hohe Schaltleistung von mindestens 1OA bzw. 2500W
durch den elektronischen Berührungsschalter geschaltet werden kann. Dabei soll die Verlustleistung innerhalb
des elektromagnetischen Schaltgliedes S 1 W sein.
Im Gegensatz hierzu sind bei den bekannten Berührungsschaltern mit einem Triac als elektrisches Kraftschaltglied
nur geringe Leistungen von etwa 400 W bei einer Baugröße für den Einbau in eine 55-Unterputzwanddose
zu erreichen, da der Spannungsabfall eines Triacs im Leitzustand in der Regel 1 bis 1,5 V beträgt Es
würde somit bei einer Schaltleistung von 10 A eine Verlustleistung
von 10 bis 15 W sich ergeben, die als Verlustwärme abgeführt werden muß. Hierzu sind relativ
große Kühlmittel erforderlich, so daß ein solches Schaltgerät nicht mehr innerhalb einer 55-Unterputzwanddose
eingebaut werden kann.
Die genannte Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Mittel gelöst
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Schaltstößel aus dünnem
Federstahldraht mit seinem einen Ende mit einem rechtwinklig angeformten, das freie Ende des Ankers umfassenden
U-Bogen mit dem Anker gekuppelt und in einer Nut des Ansatzes J»s Spulenkörpers längsverschiebbar
geführt ist, mit seinem anderen Ende mit einer angeformten Öse oder dergleichen auf die Kontaktwippe
einwirkt.
In weiterer Ausgestaltung ist die Führung im Ansatz des Spulenkörpers in Ruhelage des Ankers als enger
Schlitz den U-Bogen des Schaltstößels umfassend, bei angezogenem Anker als kurze Führung für den Schaltstößel
an seinem Längsstab und als Erweiterung zur Gewährung eines seitlichen Ausschwenkens des U-Bogens
ausgebildet
Weiterhin ist vorgesehen, daß das ortsfeste Kontaktstück als Winkelstück aus dünnem Blech gebildet ist, das
ίο in seinem einen Schenkel eine Schwenklagerung für die
Kontaktwippe aufweist und mit einer Seite dieses Schenkels in einem Schlitz des Ansatzes des Spulenkörpers
einhegend mit einem angeformten Lappen einen Durchbruch des Ansatzes durchdringend mittels Umbiegen
befestigt ist und dessen anderer der Stabilisierung dienende Schenkel eine Ausnehmung für die Aufnahme
einer die Kontaktwippe geg;n das Schwenklager drückende Zugfeder aufweist
U-förmig angebogenen Schenkeln r; der Schwenklagerung
dss ortsfesten Kontaktstückes gslsgert und trägt
auf ihrer Oberseite eine mit dem Schaltstößel zusammenwirkende Steuerkulisse aus Isolierstoff.
Dabei ist die Steuerkulisse durch Rastnasen oder dergleichen an der Kontaktwippe gehalten, und weist an ihrer Unterseite eine Aufnahme für die Halterung der die Kontaktwippe gegen das Schwenklager drückenden
Dabei ist die Steuerkulisse durch Rastnasen oder dergleichen an der Kontaktwippe gehalten, und weist an ihrer Unterseite eine Aufnahme für die Halterung der die Kontaktwippe gegen das Schwenklager drückenden
seitlich ihrer mit dem Schaltstößel zusammenwirkenden Steuerkurve mit Führungswänden zur Führung der öse
des Schaltstößels versehen.
Ein anderes Merkmal besteht darin, daß die weiteren ortsfesten Kontaktstücke U-förmig aus dünnem Blech
gebogen auf dem Ansatz des Spulenkörpers angeformte Pfosten gesteckt, mit den freien Enden ihrer U-Schenkel
angeformten Lappen Durchbrüche des Ansatzes durchdringend mittels Umbiegen dieser Lappen befestigt
sind.
Schließlich ist der Anker auf einem Zapfen des Spulenkörper
gegen Verschiebungen in der Ebene der Ankerplatte gelagert und durch eine Feder in Kontakt mit
der Stirnkante des langen Jochscher.kels gehalten und
daß der Anker bei seiner Anzugbewegung gegen ein am Spulenkörper angeordnetes Dämpfungsglied anschlägt
und bei seiner Abfallbewegung über den an seinem freien Ende angebrachten U-Bogen des Schaltstößels elastisch
gegen einen Anschlag am Ansatz des Spulenkörpers anschlägt.
Das elektromagnetische Kraftschaltglied nach der Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt in vergrößertem Maßstab
F; g. 1 einen Längsschnitt durch das Kraftschaltglied, Fig.2 eine Seitenansicht mit der Darstellung der Schaltkontakte vpA deren Ansteuerung durch einen Schaltstößel,
F; g. 1 einen Längsschnitt durch das Kraftschaltglied, Fig.2 eine Seitenansicht mit der Darstellung der Schaltkontakte vpA deren Ansteuerung durch einen Schaltstößel,
F i g. 3 eine Ansicht von der vorderen Stirnseite mit dem Anker und
Auf einem Spulenkörper 1 sind die Wicklungen einer Spule 2 um ein inneres Kernstück 3 angebracht. Das
hintere Ende des Kernstücks 3 ist mit einem Jochblech 4 verbunden, das L-förmig ausgebildet mit seinem kürzeren
Schenkel 5 an der hinteren Stirnseite des Spulenkörpers 1 liegt und mit seinem längeren Schenkel β den
Spulenkörper 1 an einer Längsseite übergreift. An seiner freien Stirnkante ist dieser Schenkel 6 in Kontakt
mit einer Ankerplatte 7. Diese wird unter Einwirkung
einer Zugfeder 41 von dem Spulenkern abgezogen. Der
Anker 7 ist mit einer Ausnehmung 8 auf einem T-förvnig ausgeführten Ansatz 9 des Spulenkörpers 1 gegen Verschiebungen
in der Ebene der Ankerplatte 7 gelauert. Zu ihrem freien Ende hin ist die Ankerplatte 7 verjüngt
und bildet am Ende 12 einen schmalen Steg. An diesem freien Ende 12 ist der Anker 7 mit einem Schaltstößd 13
gekuppelt, durch den eine Schalteinrichtung bet Ircigt
wird. Für diese Kupplung ist das Ende des aus einem dünnen Federstahldraht gebildeten SchaltstöBels 13 mit ι ο
einem rechtwinklig angeformten U-Bogen 14 verseiften, in den das freie Ende 12 des Ankers 7 eingreift. Das
gegenüberliegende Ende des SchaltstöBels 13 ist als Öse 15 oder dergleichen gebogen, mit der dieser auf eine
Kontaktwippe 19 einwirkt. Diese Kontaktwippe 1!) ist ts schwenkbar in einer Schwenklagerung 18 eines ortsfesten
Kontaktstücks 17 gehalten. Das ortsfeste Kontaktstück 17 ist als Winkelstück aus einem dünnen Eiiech
gebildet, wobei dem einen Schenkel die Schwenkin gerung 18 eingeformt ist und der andere Schenkel 2*\ zur
Stabilisierung dient und gleichzeitig eine Ausnehmung 25 für die Aufnahme einer die Kontaktwippe 19 g^jjen
die Schwenklagerung 18 drückenden Zugfeder 26 aufweist. Der mit der Schwenklagerung 18 versehene
Schenkel des ortsfesten Kontaktstücks 17 ist mit einer 2s Seite in einem Schlitz 21 eines dem Spulenkörper 2
angeformten Ansatzes 16 eingelegt und durchdringt mit einem angeformten Lappen 22 einen Durchbruch 23
dieses Ansatzes 16 und ist durch Umbiegen des Lappens 22 befestigt Die Kontaktwippe 19 ist ebenfalls aus dilnnem
Blech gebildet und mit U-förmig angebogenen Schenkeln 20 versehen, die in der Schwenklageruri|i; 18
des ortsfesten Kontaktstücks 17 so lagern, daß diese unter Druckspannung gegen die Seitenkanten der
Schwenklagerung 18 anliegen, wodurch bei auftretenden Prellungen keine Kontaktunterbrechungen in dem
Schneidenlager auftreten können. Auf der Oberseät ε der
Kontaktwippe 19 ist eine mit dem Schaltstößel 1.1 zusammenwirkende Steuerkuiisse 27 aus Isolierstoff vorgesehen.
Diese ist mittels Rastnasen oder dergleichen 28 an der Kontaktwippe 19 gehalten und besitzt an ihrer
Unterseite eine Aufnahme 29 für die Halterung der die Kontaktwippe 19 gegen die Schwenklagerung 18 diükkenden
Zugfeder 26. Auf der Oberseite ist die Steuci kulisse
27 mit einer etwa W-förmigen Steuerkurve 30· versehen,
in deren oberen beiden Einschnitte abwechselnd bei einer Anzugbewegung des Ankers 7 der SchaMstö-DeI
13 für eine Umschaltung der Kontaktwippe ISi eingreift
Hierdurch wird die Kontaktwippe 19 mit Iren Schaltkontakten abwechselnd mit Schaltkontakten von
weiteren ortsfesten Kontaktstücken 32 in Verbindung gebracht Diese weiteren ortsfesten Kontaktstück^ 32
sind auch aus einem dünnen Blech U-förmig gebogen und auf Pfosten 33 gesteckt, die dem Ansatz Ki des
Spulenkörpers 2 angeformt sind Mit den freien Enden ihrer U-Schenkel 34 angeformte Lappen 35, die Duichbrijche
des Ansatzes 16 durchdringen und umgebogen werden, sind diese weiteren ortsfesten Kontaktslücke
32 an den Pfosten 33 befestigt Die Steuerkulisse 27 ist seitlich ihrer mit dem SchaltstöBel 13 zusammenwirft enden
Steuerkurve 30 mit Führungswänden 31 versähen, wodurch die Öse 15 des Schaltstößels 13 gegen seitliches
Ausschwenken geführt ist Das Zusammenwirken des als öse 15 ausgebildeten Endes des SchaltstößcL; 13
mit der aus isolierstoff gebildeten Steuerkuiisse 2? bewirkt
eine Verminderung der Reibung und der Geräuschbildung beim Aufprall des Schaltstößels 13; auf
die Steuerkulisse 27.
Der Schaltstößel 13 ist an seinem mit dem Anker 7 gekuppelten Ende in eine Führung 11 eines dem Spulenkörper
1 angeformten Ansatzes 10 eingelegt. Diese Führung 11 ist dabei so ausgeführt, daß in Ruhelage des
Ankers 7 der U-Bogen 14 des Schaltstößeis 13 von einem engen Schlitz 36 umfaßt wird, wahrend bei angezogenem
Anker eine kurze Führung 37 den Längsstab des SchaltstöBels 13 umfaBt und sein U-Bogen 14 in einer
Erweiterung 38 seitlich ausschwenken kann. Hierdurch wird bei den Schaltbewegungen des Schaltstößels 13
dieser nur in äußerst geringem Maß einer Durchbiegung unterzogen, so daß hierbei keine Kräfteverluste
auftreten können.
Bei seiner Anzugbewegung wird der Anker 7 gegen ein am Spulenkörper 1 angeordnetes Dämpfungsglied
39 angeschlagen. Als Dämpfungsglied 39 kann eine elastische Scheibe, z. B. aus Schaumstoff, oder ein Federdraht
Anwendung finden. Bei seiner Abfallbewegung schlägt der Anker 7 über den an seinem freien Ende 12
angebrachten U-Bogen 14 des SchaltstöBels 13 elastisch gegen einen Anschlag 40 am Ansatz 10 des Spulenkörpers
1 an.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist mit wenigen Bauteilen, da der Spulenkörper 1 Träger aller
Einzeiteile itt, eine kleine Bauform für das Kraftschaltglied
geschaffen, bei dem durch die spezielle Ausbildung der Einzelteile eine Geräuschentwicklung beim Schalten
äuBetst gering ist Insbesondere wird dies durch die aus dünnem Kontaktmaterial gebildeten Schaltkontakte,
den aus dünnem Federstahldraht gebildeten Schaltstößel 13 und das Zusammenwirken dieses Schaltstößels
mit der an der Kontaktwippe 19 angebrachten Steuerkulisse
27 aus Isolierstoff erzielt
Schließlich wird durch den Anschlag des Ankers 7 an dem Dämpfungsglied 39 einerseits, und über den elastischen
U-Bogen 14 des Schaltstößels 13 andererseits, eine weitere Gcräuschbüdung vermieden. Vor allem wird
die Geräuschbildung dadurch äußerst günstig beeinflußt, daß die an einer Bewegung beteiligten Bauelemente
so leicht wie technisch möglich ausgeführt sind, wodurch die Aufprallenergien äußerst klein gehalten
sind.
Claims (9)
1. Bistabiles elektromagnetisches Kraftschaltglied kleiner Bauart mit einer auf einem Spulenkörper aus
Isolierstoff zwischen Endflanschen gewickelten Spule, die von einem Joch übergriffen ist mit einem zur
Spulenlängsachse parallel liegenden Jochschenkel, an dessen freiem Ende ein unter Federspannung stehender
Anker schwenkbar gelagert ist, wobei der Anker mit einem aus Draht geformten Schaltstößel
an der dem Jochschenkel gegenüberliegenden Seite der Spule eine schwenkbare, unter Federspannung
gelagerte Steuerkulisse betätigt, durch die mindestens ein beweglicher Kontakt mit mindestens einem
weiteren ortsfesten Kontaktstück zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur
Spulenlängsachse auf der dem Jochschenkel (8) gegenüberliegenden Seite dem Spulenkörper (1) an
seinem eiaeu Endflansch ein erster Ansatz (10) ange-
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sowie das mit diesem gekuppelte Ende (14) des Schaltstößels (13) geführt ist und an seinem anderen
Endflansch ein zweiter Ansatz (16) angeformt ist, der ein ortsfestes, zur Lagerang einer Kontaktwippe
(19) dienendes Kontaktstück (J7) und mindestens ein weiteres ortsfestes Kontaktstück (32) trägt und auf
der Kontaktwippe (19) eine Steuerkulisse (27) aus Isolierstoff befestigt ist, in die der Schaltstößel (13)
bei angezogenem Anker (7) eingreift und deren Schwenkbewegung er insbesondere durch eine Erweiterung
(38) seiner im ersten Ansatz (10) liegenden Führung (11) folgen kann.
2. Kraftschaltgiied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der SchaitstoJei (13) aus dünnem
Federstahldraht mit seinem einen Ende mit einem rechtwinklig angeformten, das freie Ende (12) des
Ankers (7) umfassenden U-Bogen (14) mit dem Anker gekuppelt und in einer Nut (11) des Ansatzes (10)
des Spulenkörpers (2) längs verschiebbar geführt ist, mit seinem anderen Ende mit einer angeformten öse
oder dergleichen (15) auf die Kontaktwippe (19) einwirkt
3. Kraftschaltglied nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
(11) im Ansatz (10) des Spulenkörpers (2) in Ruhelage
des Ankers (7) als enger Schlitz (36) den U-Bogen (14) des Schaltstößels (13) umfassend, bei angezogenem
Anker als kurze Führung (37) für den Schaltstößel an seinem Längsstab und als Erweiterung (38)
zur Gewährung eines seitlichen Ausschwenkens des U-Bogens ausgebildet ist.
4. Kraftschaltglied nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Kontaktstück (17) als Winkelstück aus dünnem
Ölech gebildet ist, das in seinem einen Schenkel eine
Schwenklagerung (18) für die Kontaktwippe (19) aufweist und mit einer Seite dieses Schenkels in einem
Schlitz (21) des Ansatzes (16) des Spulenkörpers (2) einliegend mit einem angeformten Lappen
(22) einen Durchbruch (23) des Ansatzes durchdringend mittels Umbiegen befestigt ist und dessen anderer
der Stabilisierung dienende Schenkel (24) eine Ausnehmung (25) für die Aufnahme einer die Kontaktwippe
gegen das Schwenklager drückenden Zugfeder (26) aufweist.
5. Kraftschaltgiied nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktwippe
(19) aus dünnem Blech gebildet mit U-förmig angebogenen Schenkeln (20) in der Schwenklagerung
(18) des ortsfesten Kontaktstücks (17) gelagert ist und auf ihrer Oberseite eine mit dem Schaltstößel
(13) zusammenwirkende Steuerkulisse (27) aus Isolierstoff trägt
6. Kraftschaltgiied nach dem Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkulisse (27) durch
Rastnasen oder dergleichen (28) an der Kontaktwippe (19) gehalten ist und an ihrer Unterseite eine
Aufnahme (29) für die Halterung der die Kontaktwippe gegen das Schwenklager (18) drückenden
Zugfeder (26) aufweist.
7. Kraftschaltgiied nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkulisse
(27) seitlich ihrer mit dem Schaltstößel (13) zusammenwirkenden Steuerkurve (30) mit Führungswänden
(31) zur Führung der öse (15) des Schüftstößels
versehen ist
8. Kraftschaltgiied nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren
ortsfesten Kontaktstücke (32) U-förmig aus dünnem Blech gebogen auf dem Ansatz (16) des Spulenkörpers
(2) angeformte Pfosten (33) gesteckt, mit den freien Enden ihrer U-Schenkel (34) angeformten
Lappen (35) Durchbrüche des Ansatzes durchdringend mittels Umbiegen dieser Lappen befestigt sind.
9. Kraftschaltgiied nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (7) auf
einem Zapfen (9) des Spulenkörpers (2) gegen Verschiebungen in der Ebene der Ankerplatte gelagert
und durch eine Feder (41) in Kontakt mit der Stirnkante des langen Jochschenkels (6) gehalten ist und
daß der Anker bei seiner Anzugbewegung gegen ein am Spulenkörper angeordnetes Dämpfungsglied
(39) anschlägt und bei seiner Abfallbewegung über den an seinem freien Ende (12) angebrachten U-Bogen
(14) des Schaltstößels (13) elastisch gegen einen Anschlag (40) am Ansatz (10) dec Spulenkörpers anschlägt
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19762626752 DE2626752C2 (de) | 1976-06-15 | 1976-06-15 | Bistabiles, elektromagnetisches Kraftschaltglied kleiner Bauart |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |