DE262183C - - Google Patents

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DE262183C
DE262183C DENDAT262183D DE262183DA DE262183C DE 262183 C DE262183 C DE 262183C DE NDAT262183 D DENDAT262183 D DE NDAT262183D DE 262183D A DE262183D A DE 262183DA DE 262183 C DE262183 C DE 262183C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/16Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAI S E RLIGH E S
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■■'— M 262183 -KLASSE12 e. GRUPPE
HANS EDUARD THEISEN in MÜNCHEN.
Zusatz zum Patent 250297.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1911 ab. \\'..v Längste Dauer: 29. September 1924.
Das Hauptpatent betrifft eine desintegratorartige Vorrichtung zum Reinigen, Kühlen und Mischen von Gasen, bei welcher an den rotierenden Zylindern direkt vor den einzelnen öffnungen nach aufwärts gebogene Leisten angeordnet sind, welche als kleine Prallflächen und Schleuderschaufeln oder Zentrifugierflügel wirken und die Leistung derartiger Desintegratorwascher wesentlich erhöhen.
'10 Es hat sich aber gezeigt, daß bei der hohen Tourenzahl der Apparate und der radialen Ausschleuderung eine nicht genügende Durchmischung von Gas- und Waschflüssigkeit stattfindet, da Gas und Waschflüssigkeit zu wenig und zu kurze Zeit mit den Prallflächen der feststehenden Zylinder bzw. Kegel in Berührung kommen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß diese Leisten auf den
ao rotierenden Zylindern oder auch Kegeln so schräg zur Welle angeordnet sind, daß die Gas- und Wasserteilchen durch die einzelnen Leisten schräg abgelenkt werden; dadurch wird eine noch bessere Ausnutzung der Waschflächen und eine nocli innigere Durchmischung von Gas- und Waschflüssigkeit, somit also eine intensivere Reinigung des Gases erzielt.
Hierbei können die Leisten des einen rotierenden Zylinders oder Kegels in derselben Schrägrichtung angeordnet werden wie die Leisten ties anderen rotierenden - Zylinders, besser ist1 es aber, wenn die Leisten des einen rotierenden Zylinders oder Kegels in entgegengesetzter Schrägrichtung verlaufen wie die 3S Leisten des änderen Zylinders, wodurch die Gas- und Wasserteilchen an jedem Zylinder bzw. Kegel entgegengesetzt schräg abgelenkt werden bzw. eine jedesmalige Änderung der Bewegungsrichtung stattfindet, wodurch die Reinigungswirkung noch weiter-erhöht wird.
Eine weitere Verbesserung des Reinigungseffektes läßt sich noch dadurch erzielen, wenn die feststehenden Zylinder bzw. Kegel voll ausgeführt werden, so daß auf denselben die durch die rotierenden Leisten zerschlagenen und intensiv gemischten Gas- und Wasserteilchen, !ähnlich wie bei den bekannten Theisenschen Zentrifugalwaschern, unter Druck an den Innenflächen dieser Zylinder oder Kegel zentrifugiert und dann im nächsten rotierenden Mantel wieder zerschlagen und gemischt werden.
In beiliegender Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist der Aufrißschnitt eines einseitigen Gaswaschventilators mit rotierenden Zylindern
*) frühere Zusatzpatente: 250208 und 262182.
/2. Außage, ausgegeben am 12. November

Claims (3)

A, und A 2 und feststehenden Drahtgeflechtzylindern oder Kegeln P1 und P2. des rotierenden Zyist der Grundriß des rotie- Fig. 2 ist der Grundriß linders /I11-FJg. 3 rendcn Zylinders .I2. -/) sind die nach aufwärts gebogenen Äusstanzungslappen der rotierenden Zylinder A11A2, r die nach abwärts stehenden Kröpfungen der feststehenden Drahtgeflechtzylinder oder Kegel ίο. P1. P2. In dem in Fig. i, 2 und 3 veranschaulichten Beispiel bewirkt der rotierende Zylinder ΑΛ eine schraubenförmige Bewegung des Gas- und Flüssigkeitsgemisches nach links, während der rotierende Zylinder At- eine schraubenförmige Bewegung nach rechts hervorruft. Anschließend hieran können die Ventilatorflügel c das Gas- und Flüssigkeitsgemisch nach links ausschleudern. Das Flüssigkeitseinspritzrohr k weist schief gebohrte Spritzlöcher auf, welche wegen der vom rotierenden Zylinder .4, bewirkten Links-■ .'bewegung .des Gas- und Flüssigkeitsgemisches nach rechts schräg gestellt sind. In Fig. 4 ist ein doppelseitiger Gaswaschventilator dargestellt und gelten für diesen ebenfalls die bereits gegebenen Ausführungen. Bei dem Gaswaschventiiator nach Fig. 5 ist der feststehende Zylinder P2 voll ausgeführt, um die vom rotierenden Zylinder A2 bewirkte Schraubenbewegung des Gas- und Flüssigkeitsgemisches längs der vollen Zylinder- oder Kegel- - flächen auszunutzen. Hierbei kann zweckmäßig der volle feststehende'Zylinder Pg,-.an dessen Stelle auch ein Kegel vorgesehen sein kann, an der Befestigungsstelle mit Aussparungen m versehen sein, urn Staub und Tcerablagerungen in der Ecke zu vermeiden. Bei dem, Gaswaschventilator nach Fig. Γι. 4,5 endlich sind die beiden feststehenden Zylinder oder Kegel P1, P2 voll ausgeführt,' um in ähnlicher Weise wie in Fig. 5 die von den rotierenden Zylindern ^I1, -I2 hervorgerufenen schraubenförmigen Bewegungen des Gas- und Flüssigkeitsgemisches längs der vollen Zylinder- bzw. Kegelflächen auszunutzen. Bei der Schraubenbewegung des Gas- und Flüssigkeitsgemisches längs des feststehenden Zylinders P1 sind hierbei Öffnungen η für den Durchtritt des Flüssigkeits- und Gasgemisches zur Überleitung auf den rotierenden Zylinder A.z notwendig. Zweckmäßig ist auch hier wieder der feststehende Zylinder bzw. Kegel P2 mit öffnungen m versehen. Patent-A ν Sprüche:
1. Desintegratorartige Vorrichtung zum Reinigen, Kühlen und Mischen von Gasen mit konzentrisch ineinander angeordneten, durchbrochenen Zylindern nach Patent 250297, dadurch gekennzeichnet, daß die nach aufwärts gebogenen Ausstanzlappen (p/ der rotierenden Zylinder oder auch Kegel schräg zur Welle angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstanzlappen des einen rotierenden Zylinders oder Kegels (A1) in entgegengesetzter Schrägrichtung verlaufen wie die Ausstanzlappen des anderen rotierenden Zylinders oder Kegels (A t).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Zylinder oder Kegel sämtlich voll oder abwechselungsweise voll und durchbrochen ausgeführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2917291A (en) * 1955-10-10 1959-12-15 Bayer Ag Apparatus for mixing viscous liquids

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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