DE262129C - - Google Patents
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- DE262129C DE262129C DENDAT262129D DE262129DA DE262129C DE 262129 C DE262129 C DE 262129C DE NDAT262129 D DENDAT262129 D DE NDAT262129D DE 262129D A DE262129D A DE 262129DA DE 262129 C DE262129 C DE 262129C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D15/00—Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
- G01D15/16—Recording elements transferring recording material, e.g. ink, to the recording surface
- G01D15/18—Nozzles emitting recording material
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01H—MEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
- G01H1/00—Measuring characteristics of vibrations in solids by using direct conduction to the detector
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 262129 '-KLASSE 42 d. GRUPPE
AXEL ORLING in TOOTING, Engl.,
in LONDON.
Die Erfindung beruht darauf, daß ein Flüssigkeitsstrahl, wenn ein gegen die Strahlachse
seitlich verschobener Körper in der Bahn des Strahles sich befindet, abgelenkt wird, so daß der vom Körper ablaufende
Strahlschenkel, wenn er sich frei weiter bewegen kann, einen Winkel mit dem auf den
Störungskörper zulaufenden Strahlschenkel bildet. Wird ein Strahl geringen Querschnittes
ίο von einem drehbar aufgehängten Drahte durchdrungen, so verursacht schon eine Querbewegung
des letzteren von so geringer Weite, daß sie kaum bemerkbar ist, eine deutliche Winkelabweichung des ablaufenden Strahlschenkeis.
Fig. ι zeigt eine Einrichtung, bei welcher
der abgelenkte Flüssigkeitsstrahl unmittelbar die Bewegungsfolgen des schwingenden Körpers
aufzeichnet. Fig. 2 zeigt eine Einrichtung, bei der der abgelenkte Strahl ein zweites
drehbar aufgehängtes Element mit sich fortbewegt, welch letzteres eine Aufzeichenvorrichtung
führt. Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung nach Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine Einrichtung, bei der die Aufzeichnung der Schwingungen durch die
Kombination zweier Strahlen bewirkt wird.
Bei der Einrichtung nach Fig. 1 wird ein Strahl α gefärbter Flüssigkeit, z. B. Tinte, auf
ein Element b geleitet, hinter welchem der Strahl in ungebrochenem Strome weiter fließt
und auf ein sich fortbewegendes Schreibband c auftrifft. Solange der Stab oder Körper b in
Ruhe verbleibt, wird auf dem Schreibbande c eine mittlere gerade Linie aufgezeichnet, sobald
sich aber b auch nur sehr wenig aus der Strahlachse herausbewegt, nimmt der ablaufende
Schenkel des Strahles eine andere Richtung ein, indem er von dem zulaufenden Schenkel in der gleichen Richtung ablenkt,
in welcher sich der Stab b seitlich verschiebt; der Farbstrahl trifft also auf dem Schreibbande
in einer Entfernung von der mittleren Linie auf, die, verglichen mit der Verschiebung des
Körpers b, beträchtlich ist.
Wird das Element b drehbar aufgehängt und sehr schnell wiederkehrenden Winkelschwingungen
so geringer Weite unterworfen, daß man sie kaum unterscheiden kann, so
wird doch eine deutlich lesbare Aufzeichnung der Art dieser Schwingungen auf dem Bande
hervorgerufen.
Das Element b sei beispielsweise an einer Platte befestigt, die zwei isolierte, voneinander
getrennte Flächen d und e trägt, von denen die eine mit einem Draht d1 leitend und die
andere mit einem Draht e1 leitend verbunden ist, wobei diese Drähte gleichzeitig dazu
dienen, den Körper b in einer frei drehbaren Weise zu tragen. Hinter der die Flächen d, e
tragendenPlattesei einElektro-Kapillarelement f
angeordnet, deren aus dem Kapillarrohre herausragenden Quecksilberfäden hinten an den
Flächend, β anliegen, während die inneren
Enden der Quecksilberfäden durch einen Elektrolyten miteinander verbunden sind. Man
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kann dann elektrische Impulse mit sehr hoher Frequenz durch das Kapillarelement hindurchleiten
und dadurch eine sehr schnelle Oszillation des Elementes δ hervorrufen, deren
Charakteristik in deutlich lesbarer Weise auf dem fortschreitenden Bande aufgezeichnet
wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 kann ein Flüssigkeitsstrahl von stärkerem Flüssigkeitsvolumen
verwendet werden als zweckmäßig ist, wenn der Strahl selbst die Aufzeichnungen macht. Der Körper δ ist ähnlich demjenigen
im Hinblick auf Fig. 1 beschriebenen. Der Strahl α ist so geleitet, daß er nach dem
Vorbeigehen an dem Element δ zwischen zwei Schenkel eines zweiten Elementes g hindurchtritt,
welches bei g° drehbar gelagert ist. Letzteres trägt einen heberartig wirkenden Aufzeichenstift h, dessen einer Schenkel in ein
Tintenfaß h1 eintaucht, während das Ende des
anderen Schenkels leicht auf ein Schreibband c aufliegt.
Wird das Element δ seitlich · verschoben, so biegt sich der Strahl in der gleichen Richtung
ab und kommt innen in Berührung mit einem der beiden Schenkel des Elementes g. Er
nimmt dabei dieses Element mit sich, verursacht also eine Drehung des Stiftes h, der
demgemäß die seitlichen Bewegungen des Elementes δ in einem beliebig vergrößerten
Maßstabe aufzeichnet. Der Strahl regelt außerdem die Bewegung des Elementes b, indem
er zu weite Ausschwingungen desselben verhindert und es schnell wieder in die mittlere
Lage zurückbringt, so daß aufeinanderfolgende Schwingungen mit sehr hoher Frequenz
hervorgebracht werden können; andererseits aber stößt der abgelenkte Strahlschenkel
das Element g und den Zeichenstift h kraftvoll weiter, so daß diese scharf den Bewegungen
folgen.
Bei der Ausführungsart nach Fig. 3 ist noch ein Element i hinzugefügt, bestehend
aus einem festen Draht, der so zwischen die Elemente δ und g eingeschaltet ist·, daß er
den von dem einen zum andern dieser Elemente fließenden Strahl schneidet. Die Wirkung
dieses Drahtes i liegt darin, daß die Ablenkung des auf ihn auftreffenden Strahles
umgekehrt und der Ablenkungswinkel dabei vergrößert wird, so daß man dadurch ent- ■
weder den Aufzeichnurigsmaßstab vergrößern oder eine geringere Entfernung der Elemente b
und g zulassen kann.
Bei der Ausführungsart nach Fig. 4 werden
zwei Flüssigkeitsstrahlen angewandt und jeder Strahl wird von zwei drehbar aufgehängten
Elementen durchkreuzt. Das erstere Element δ des ersten Strahles α erhält Winkelschwingungen,
beispielsweise in ähnlicher Art wie in Fig. ι dargestellt, und das zweite Element g
des zweiten Strahles·«1 wird mit den Mitteln zur Aufzeichnung der Winkelschwingungen,
in die es versetzt wird, versehen. Das zweite Element j des ersten Strahles bildet mit dem
ersten Element j1 des zweiten Strahles ein
Stück, so daß die seitlichen Bewegungen des Endes von j in gleichem oder anderem Maßstabe
von den Enden von j1 wiederholt werden, wodurch der zweite Strahl, der das Auf-Zeicheninstrument
regelt, abgelenkt wird. Bei dieser Ablenkung kann der zweite Strahl, der die Aufzeichen vorrichtung antreibt, größeren
Flüssigkeitsquerschnitt erhalten als in Berührung mit dem die ursprünglichen Schwingungen
ausführenden Element δ zweckmäßig ist, vorausgesetzt, daß die die Schwingungen verursachenden
elektrischen Impulse sehr schwach sind; so wird auf die angegebene Art die
Wirkung des einen Stromablenkers auf einen anderen kräftigeren übertragen
Auf die beschriebene Weise abgelenkte Flüssigkeitsstrahlen können auch zum Einschalten
elektrischer Stromkreise benutzt werden.
Claims (1)
- Patent-An s PRU c h:Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schwingungen vermittels Ablenkung eines Flüssigkeitsstrahles durch ein schwingendes Element, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Element den Strahl durchdringt und der von dem durchdringenden Element ablaufende, winkelförmig abgelenkte Strahl mittelbar oder unmittelbar die Einstellung eines Registrierorgans hervorruft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262129C true DE262129C (de) |
Family
ID=519621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT262129D Active DE262129C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262129C (de) |
-
0
- DE DENDAT262129D patent/DE262129C/de active Active
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