DE26196C - Photometer - Google Patents
PhotometerInfo
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- DE26196C DE26196C DE188326196D DE26196DD DE26196C DE 26196 C DE26196 C DE 26196C DE 188326196 D DE188326196 D DE 188326196D DE 26196D D DE26196D D DE 26196DD DE 26196 C DE26196 C DE 26196C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01J—MEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
- G01J1/00—Photometry, e.g. photographic exposure meter
- G01J1/10—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
- G01J1/20—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void intensity of the measured or reference value being varied to equalise their effects at the detectors, e.g. by varying incidence angle
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
FRANZ SCHMIDT & HAENSCH in BERLIN. Photometer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1883 ab.
Der vorliegende Apparat unterscheidet sich von den bisher gebräuchlichen Photometern dadurch,
dafs die Fläche, welche von der Lichtquelle, deren Helligkeit etc. gemessen werden
soll, beleuchtet .wird, völlig getrennt ist von derjenigen Fläche, welche von der Normalflamme
beleuchtet wird, derart, dafs man die erstere Fläche beliebig zur Lichtquelle einstellen
kann. Der Apparat ist somit zur Messung der Helligkeit sowohl des diffusen Lichtes, mag
dasselbe Tages- oder Lampenlicht sein, als auch einzelner Flammen, elektrischer Lampen
u. s. w. geeignet und kann ferner auch als Absorptiometer für Flüssigkeiten, Gläser u. s. w.
dienen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Apparat in seinen wesentlichen Theilen veranschaulicht.
In der innen geschwärzten Metallröhre A ist, wie punktirt angedeutet, die von der Normalflamme
α beleuchtete Fläche verschiebbar angeordnet. Diese Fläche wird durch eine oder
mehrere Glasplatten b gebildet, die je nach dem Zweck der Messung aus Milchglas oder
gefärbtem Glas bestehen. Diese Platten b werden in einen Rahmen eingesetzt, der sich innerhalb
der Röhre A an einem durch einen Längsschlitz reichenden Knopf verschieben läfst. Bequemer
ist es, diese Verschiebung mittelst Getriebe und Zahnstange d zu bewirken. Das Getriebe
wird dann mit dem Knopf_/ verbunden, und durch Drehen des letzteren kann in einfachster
Weise die Verschiebung des Rahmens mit den Glasplatten sicher vorgenommen werden.
Die Stellung des Rahmens in dem Rohr .4 giebt der mit dem Rahmen verbundene Zeiger g an
der aufserhalb des Rohres angebrachten Scala an. Der Nullpunkt der letzteren liegt gegenüber
der Mitte der Flamme a, welche in dem rechten -Ende des durch einen Deckel geschlossenen
Rohres A brennt. Dieses Rohr A ist an einem Stativ vertical verschiebbar befestigt.
An dem linken Ende des Rohres A ist ein Rohransatz h angebracht, in den ein normal
vom Rohr B ausgehender, punktirt angedeuteter Holzzapfen fafst, der durch einen
Stift i gesichert ist. In dem Rohr B ist das Reflexionsprisrria ο angeordnet, dessen eine
Fläche normal zur Achse des Rohres A steht, derart, dafs man an der Ocularöffnung / des
Rohres B mit Hülfe des Prismas ο die Beleuchtung der Glasplatten b im Rohr A beobachten
kann. Dieses Prisma ο theilt das Gesichtsfeld des Rohres B in zwei Hälften, so dafs man, an
der möglichst scharf zu haltenden linken Kante des Prismas vorbeisehend, die am Ende des
Rohres in einen rahmenartig ausgebildeten Kopf m einzusetzenden Glasplatten p u. s. w.
von der Ocularöffnung / aus gleichfalls beobachten und dadurch die beiden in den Rohren
A und B befindlichen beleuchteten Flächen vergleichen kann.
Hinter dem Prisma ο sind Blenden r angeordnet, welche einen störenden Einflufs der von
der- rechten Hälfte der Platten / herrührenden Lichtstrahlen vermeiden.
Als Vergleichslichtquelle benutzen wir vorzugsweise eine Benzinkerze, da wir gefunden haben,
dafs bei einer mit chemisch reinem Benzin ge-
speisten Flamme deren Intensität / eine einfache Function der Flammenlänge / ist, nämlich:
I=(a+bl)J,
wenn J die Intensität der Flamme bei einer bestimmten Länge, z. B. 2 cm, ist. Um die Länge
der Flamme bequem messen zu können, ist hinter derselben ein mit Millimeter-Scala s versehener
Spiegel angebracht, der durch einen mittelst Schiebers t zu verschliefsenden Spalt im
Rohr A beobachtet werden kann.
Die Benzinkerze υ selbst wird von einem am Rohr A angebrachten Halter w getragen, und
oberhalb des Rohres A ist an dieser Stelle der Schornstein ζ angebracht. Das Rohr A selbst ist
rechts durch eine Kappe geschlossen, nach deren Entfernung die Flamme angezündet und
regulirt werden kann. Bei der Ausmessung von diffusem Licht bedient man sich eines weifsen
Schirmes, der vorher genau untersucht ist und auf den dann der Apparat eingestellt wird.
Durch Verschiebung des Rahmens im Rohr A und Regulirung der Flammenhöhe läfst sich
dann erreichen, dafs die Glasplatten des Rahmens gleich stark erleuchtet erscheinen wie der
Schirm, und aus der Stellung des Zeigers g und der Flammenlänge kann man dann unter Berücksichtigung
der Constanten des Apparates die Helligkeit der zu untersuchenden Fläche berechnen.
Bei der Untersuchung von Flammen sind in den Kopfrahmen m natürlich die geeigneten
Glasplatten einzusetzen. Hierbei ermöglicht es die Einrichtung des Apparates, denselben
unter beliebigem Winkel auf die zu untersuchende Flamme einzustellen, ohne dafs es nöthig ist, den Beobachtungsraum zu verdunkeln.
Bei allen Beobachtungen ist durch bei b und p eingesetzte, nahezu monochromatische
Gläser die Farbe in beiden Hälften des Gesichtsfeldes die gleiche. Der aus der angewendeten
Glassorte auf die photometrische Messung hervorgehende, dem Apparat eigenthümliche
Einflufs läfst sich durch einen mit der zu messenden Lichtart zu mächenden einfachen
Vorversuch mittelst des Apparates selbst in der Art beseitigen, dafs das Resultat unabhängig
von der Beschaffenheit des angewendeten farbigen Glases wird.
Soll der Apparat als Absorptiometer für Flüssigkeiten benutzt werden, so wendet man
aus Glasplatten zusammengesetzte Kästchen an, welche, mit der zu untersuchenden Flüssigkeit
gefüllt, in den Rahmen m des Rohres B eingeschoben werden.
Es ist klar, dafs anstatt des Reflexionsprismas 0 auch ein Spiegel Anwendung finden
könnte.
Claims (1)
- Patent-AnSpruch:Ein als Photometer und Absorptiometer benutzbarer Apparat zum Messen der Beleuchtungskräfte sowohl einzelner, in beliebiger Richtung aufgestellter Flammen als auch des diffusen Lichtes, der eine Vergleichung verschiedenfarbigen Lichtes durch Beobachtung gleichgefärbter Flächen erlaubt und gekennzeichnet ist durch die Combination zweier Rohre A und B, von welchen das eine A die Vergleichsflamme a und eine verschiebbare Fläche b enthält, welche von jener beleuchtet wird, das andere Rohr B aber zum Beobachten der zu messenden Fläche oder Lichtquelle event, unter Anwendung in das Rohr eingesetzter Glasplatten p dient, und wobei die von der Vergleichsflamme beleuchtete Fläche durch ein Reflexionsprisma ο oder einen Spiegel beobachtet wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE26196T | 1883-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26196C true DE26196C (de) | 1884-03-22 |
Family
ID=34624614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188326196D Expired DE26196C (de) | 1883-07-20 | 1883-07-20 | Photometer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26196C (de) |
-
1883
- 1883-07-20 DE DE188326196D patent/DE26196C/de not_active Expired
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