DE2616499B2 - Grillgeraet - Google Patents

Grillgeraet

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DE19762616499
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DE2616499C3 (de
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Hermann 2820 Bremen Landmann
Original Assignee
Landmann Gmbh & Co Kg, 2860 Osterholz-Scharmbeck
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/07Roasting devices for outdoor use; Barbecues
    • A47J37/0731Roasting devices for outdoor use; Barbecues with a fire box movable between different positions, e.g. horizontal, vertical, inclined

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Grillgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei bekannten Grillgeräten dieser Art weist die Feuerschale in einer Seitenwand eine Klappe zum Einfüllen von Brennmaterial, z. B. Holzkohle oder Brikett, auf. Die Feuerschale besteht normalerweise aus Stahlblech oder Guß. Wenn die Feuerschale aus Stahlblech besteht, ergibt sich bei Erwärmung der Feuerschale leicht eine Verformung der Seitenwand, insbesondere der für die Klappe vorgesehenen Ausnehmung, so daß die Funktionsfähigkeit der Klappe nicht mehr zuverlässig gewährleistet ist. Besteht die Feuerschale aus Guß, sind zur Lagerung der Klappe Verstärkungen in der Seitenwand erforderlich, was insbesondere herstellungstechnisch recht aufwendig ist.
Aus dem DT-GM 72 00 591 ist bereits ein tragbares Holzkohlen-Grillgerät mit einer von einem Rost bedeckten, in die Waagerechte und Senkrechte schwenkbaren Feuerschale bekannt, bei welchem jedoch das Einfüllen bzw. Nachfüllen von Brennmaterial, insbesondere während des Grillvorganges umständlich bzw. nur unter Schwierigkeiten durchführbar ist.
Aus der US-PS 29 86 138 ist weiterhin ein Grillgerät bekannt, bei dem in dem Grillrost über der feststehenden Feuerschale eine Klappe vorgesehen ist, um das Nachfüllen von Brennmateria! auch während des Grillvorganges zu erleichtern.
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, Grillgeräte rate mit schwenkbarer Feuerschale dadurch zu verbessern, daß das Nachfüllen von Brennmaterial erleichtert und bei Senkrechtstellung der Feuerschale eine zusätzliche waagerechte Grillfläche erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Klappe können die bei Anordnung einer Klappe in der Seitenwand der Feuerschale auftretenden Probleme vollständig beseitigt werden, da eine solche Klappe bei der Verwendung eines Rostes mit einer erfindungsgemäßen Kohleeinfüllklappe nicht mehr erforderlich ist. Das neue Grillgerät ist wirtschaftlich herzustellen. Ein Ein- bzw. Nachfüllen von Brennmaterial über die im Rost vorgesehene Klappe ist zuverlässig gewährleistet. Darüber hinaus kann die geöffnete, waagerecht verlaufende Klappe bei vertikaler Stellung der Feuerschale bzw. des Rostes und die geschlossene, waagerecht verlaufende Klappe bei horizontaler Stellung des Rostes als Grillfläche benutzt werden. Im Falle der vertikalen Stellung der Feuerschale ergibt sich also ohne Mehraufwand eine zusätzliche waagerechte Grillfläche.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Klappe in der Rostebene ver- bzw. entriegelbar, z. B. durch Verschieben der Klappe in der Rostebene mittels abgekröpfter Verriegelungshaken und stabförmiger Ansätze an sich gegenüberliegenden Enden des Rostes, die im verriegelten Zustand jeweils Stäbe des Rostes untergreifen. Hierdurch ist eine stabile Stellung der Klappe in der waagerechten und auch in der senkrechten Stellung des Rostes gewährleistet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angeführt.
Im nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Grillgerätes gemäß der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines Grillgerätes gemäß der Erfindung mit der Feuerschale in waagerechter Stellung und geöffneter Klappe,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung des Grillgerätes gemäß F i g. 1 mit der Feuerschale in senkrechter Stellung und geöffneter Klappe,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Rost mit geschlossener verriegelter Klappe in vergrößertem Maßstabund
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung des Rostes in senkrechter Stellung mit geöffneter Klappe in vergrö-
ßertem Maßstab.
In den Fig. 1 und 2 ist ein tragbares Grillgerät 1 mit einem Gestell 2, einem Tisch 3, einer seitlichen Ablage 4, einer vorzugsweise emaillierten, in die Waagerechte (Fig. 1) und in die Senkrechte (Fig.2) verschwenkbaren Feuerschale 5, einem Rost 6 mit einer Klappe 7, einer Fettpfanne 8, Seitenteilen 9 und 10, in denen Führungs- bzw. Einstellschlitze 11 für einen Spieß 12 vorgesehen sind, und einem Windschutz 13 gezeigt.
In Fig. 1 befindet sich die Feuerschale 5 in der waagerechten Stellung und die Klappe 7, die bei der vorliegenden Ausführungsform ähnlich wie der Rost 6 aufgebaut ist, in geöffneter Stellung, um z. B. Holzkohle nachzufüllen. Hierbei wird am Spieß 12 befestigtes oder auf dem Rost 6 liegendes Grillgut nicht beeinflußt.
Auch in senkrechter Stellung der Feuerschale 5, gezeigt in Fig.2, kann ein Nachfüllen von Holzkohle über die geöffneie Klappe 7 während des Grillens von Grillgut am Spieß 12 ohne Beeinflussung r>es Grillvorganges erfolgen. Die Klappe 7 ist in der in Fig.2 gezeigten horizontalen Stellung durch Anschläge gesichert, die noch näher in Verbindung mit den F i g. 3 und 4 beschrieben werden. In dieser geöffneten waagerechten Stellung kann die Klappe 7 als zusätzliche G rill- bzw. Ablagefläche dienen.
In den Fig.3 und 4 sind nähere Einzelheiten der Klappe 7, insbesondere für die Ver- bzw. Entriegelung in der Rostebene und zur Begrenzung des Öffnungswinkels auf maximal 90° gezeigt. Der Rost 6 besteht aus Längsstäben 14 und Querstäben 15. Die Klappe 7, die im oberen Teil des Rostes 6 angeordnet ist, besteht ebenfalls aus Längsstäben 6 und Querstäben 17. Am oberen Ende der Klappe 7 sind auf beiden Seiten abgekröpfte Verriegelungshaken 186 bzw. i9b angeordnet, deren in der Ebene der Klappe 7 liegender Teil 18a bzw. 19a in verriegeltem Zustand der Klappe, gezeigt in F i g. 3, auf einem Querstab 15 des Rostes 6 aufliegt und deren abgekröpfter Teil 186 bzw. 19£ in verriegeltem Zustand einen Längsstab 14 des Rostes 6 untergreift. Am anderen Ende des Rostes 6 sind stabförmige Ansätze 20 bzw. 21 vorgesehen, die in verriegeltem Zustand einen Längsstab 14 des Rostes 6 untergreifen. Um die Klappe 7 zu entriegeln und zu öffnen, wird die Klappe in der Rostebene in der in F i g. 3 mit einem Pfeil angezeigten Richtung verschoben. Hierbei werden die Teile 38a bzw. 19a der Verriegelungshaken 18 bzw. 19 von den entsprechenden Querstäben 15 des Rostes 6 heruniergeschoben. Gleichzeitig kommen die abgekröpften Teile 186 bzw. 19b und die stabförmigen Ansätze 20 bzw. 21 außer Eingriff mit den entsprechenden Längsstäben 14. Nunmehr kann die Klappe um die in Fig.3 mit S angedeutete Schwenkachse aus der Rostebene verschwenkt werden. Hierzu sind an den beiden unteren Seiten der Klappe 7 U-förmige Haken 22 bzw. 23 angeordnet, die jeweils einen entsprechenden Querstab 15 des Rostes 6 umgreifen. Der äußere, außerhalb der Klappenebene liegende Schenkel 22a bzw. 23a der U-förmigen Haken 22 bzw. 23 dient als Anschlag zur Begrenzung des öffnungswinkels auf 90°. Hierdurch ist in einfacher Weise eine sichere Stellung der Klappe in der geöffneten waagerechten Stellung bei senkrechter Stellung des Rostes bzw. der Feuerschale gewährleistet.
Die Klappe 7 kann in Abwandlung der in den Figuren gezeigten Form auch aus gelochtem bzw. ungelochtem Blech oder aus Streckmetall oder ähnlichem Material bestehen. Das Grillgerät kann verschiedene Abmessungen aufweisen. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist die Grillfläche 61 χ 32 cm und die Höhe 90 cm.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Holzkohlen-Grillgerät, insbesondere tragbares Holzkohlen-Grillgerät, mit einer von einem Rost bedeckten, in die Waagerechte und Senkrechte schwenkbaren Feuerschale, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (6) eine Klappe (7) aufweist, die in der senkrechten Stellung des Rostes (6) im oberen Teil des Rostes (6) angeordnet und um maximal 90° aus der Rostebene verschwenkbar ist.
2. Grillgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) um eine horizontale Achse ^schwenkbar ist.
3. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des öffnungswinkels der Klappe (7) Anschläge (22a, 23a) vorgesehen sind.
4. Grillgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Schwenkachse (S) an jeder Seite der Klappe (7) ein U-förmiger, einen Stab (15) des Rostes (6) umgreifender Haken (22, 23) vorgesehen ist, dessen einer Schenkel (22a, 23a) jeweils einen den öffnungswinkel der Klappe (7) begrenzenden Anschlag bildet.
5. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) in der Rostebene ver- bzw. entriegelbar ist.
6. Grillgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe durch Verschieben in der Rostebene mittels Verriegelungshaken (18, 19, 20, 21) ver- bzw. entriegelbar ist.
7. Grillgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Schwenkachse (S) gegenüberliegenden Ende der Klappe (7) an jeder Seite ein abgekröpfter Verriegelungshaken (18, 19) angeordnet ist.
8. Grillgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Schwenkachse (S) bildenden Ende der Klappe (7) an jeder Seite senkrecht zur Schwenkachse (S) stabförmige Ansätze (20, 21) vorgesehen sind, die in der verriegelten Stellung der Klappe (7) einen Stab (14) des Rostes (6) untergreifen.
9. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) rostartig ausgebildet ist.
10. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) aus gelochtem Blech besteht.
11. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) aus ungelochtem Blech besteht.
12. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) aus Streckmetall besteht.
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