DE26146C - Zahnbohrmaschine - Google Patents

Zahnbohrmaschine

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Publication number
DE26146C
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DE
Germany
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shaft
stand
dental drill
friction
flexible
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Active
Application number
DENDAT26146D
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English (en)
Original Assignee
Dr. F. MANNHARDT in Berlin, Mohrenstr. 50
Publication of DE26146C publication Critical patent/DE26146C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
    • A61C1/04Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with treadle or manual drive

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Dr. FRITZ MANNHARDT in BERLIN. Zähnbohrmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1883 ab.
Das Wesentliche der Gesammtanordnung besteht in einer veränderten Antriebsvorrichtung, in der Verstellbarkeit und der Arretirung des Ständers, in einer Bogenführung für die biegsame Welle am oberen Ende des Ständers und in der Zusammenschiebbarkeit des letzteren zu dem Zweck, die ganze Maschine in Rücksicht auf ihre Höhe beliebig einstellen zu körinen.
a) Die Antriebsvorrichtung.
Dieselbe besteht aus den beiden Frictionsrädern α und b; ersteres wird mittelst Fufstrittes und Kurbel in bekannter Weise in Umdrehung versetzt und überträgt seine Bewegung durch Reibung auf das Rad b, welches fest mit dem unteren Ende der verticalen Welle d verbunden ist, und sich, um ein seitliches Fortdrücken zu vermeiden, gegen die kleine konische Rolle / führt, die in passender Weise an der inneren Wand des ' Gehäuses g befestigt ist. Die Welle d ist in ihrem gröfsten Theil hohl, so dafs sich in ihr die beiden Theile d1 und d2 teleskopartig einschieben lassen, wodurch man in den Stand gesetzt ist, die Maschine beliebig hoch oder niedrig einstellen zu können; bei genügend sauberer Ausführung ist ein Festklemmen in der jedesmaligen Stellung kaum nöthig, es läfst sich jedoch durch bekannte Mittel, wie Stellschrauben etc., leicht erreichen.
b) Die Stellbarkeit des Ständers.
Der hohle Ständer h, welcher zur Aufnahme der Welle d dient, hat mit seinem unteren, vierkantig oder flach angesetzten und eingeschnürten Ende Führung in einem passenden Schlitz im oberen Theil des Gehäuses g, welcher lang genug gewählt wird, um den Ständer innerhalb möglichst weiter Grenzen um die Welle i schwingend verstellen zu können; die Feststellung des Ständers erfolgt in bekannter Weise durch Riegel oder Klinken etc.
c) Die Bogenführung für die biegsame
Welle.
Um dem Operateur Gelegenheit zu geben, beide Hände frei zu bekommen, ist es nöthig, auch die am oberen Theil der Welle d sich anschliefsende biegsame Welle mit ihrer Verlängerung unter jedem gewünschten Winkel einstellen zu können; zu diesem Zweck ist auf dem oberen Ende von d, dort, wo sich die biegsame Welle anschliefst, die lose Hülse k angeordnet; dieselbe ist mit zwei Augen versehen, in welchen sich die beiden kreisförmig gebogenen Stäbe / führen, welche von der ebenfalls losen Muffe m ausgehen, die den biegsamen Theil η an seinem anderen Ende führt. Die Feststellung geschieht durch eine gewöhnliche Stellschraube in einem der beiden Augen, aufserdem kann jedoch auch nur ein Bügel / angewendet werden, ohne die nöthige Sicherheit der bezw. Führung irgendwie zu benachtheiligen.
d) Die Zusammenschiebbarkeit der
Welle.
Aus der Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung ist deutlich zu ersehen, in welcher Weise die
AVelle d, aus Metallrohren hergestellt, zusammenzuschieben ist; am untersten Ende führt sich die Welle mittelst Zapfen ο in einer entsprechenden Vertiefung des Ringes p, welcher letztere lose auf dem Hals r des Gehäuses g angeordnet ist.
Es ist klar, dafs man an Stelle der Frictionsräder auch Zahnräder anwenden, dafs man die ersteren zur Erhöhung der Reibung auch mit passendem Material überziehen, ebenso dafs man die Form und Dimensionen des Gehäuses g mit Fufs ί beliebig variiren kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Bohrmaschine für zahnärztliche und andere chirurgische Zwecke, charakterisirt durch die teleskopartig zusammenschiebbare, stehende Hauptwelle Od1U2, welche unten durch Reibungs- oder Zahnräder α b angetrieben, oben die Zirkelführung k Im für die biegsame Welle η trägt und, mit dem ihr als Lager dienenden Ständer h zusammen um die Treibwelle i schwingend, schräg eingestellt und durch Riegel oder Klinke in der betreffenden Stellung festgehalten werden kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT26146D Zahnbohrmaschine Active DE26146C (de)

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