DE261069C - - Google Patents

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DE261069C
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DE
Germany
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roller
annular groove
electrode
cooling water
axle
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DENDAT261069D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/3036Roller electrodes
    • B23K11/3045Cooled roller electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

K 1.4 8c or.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2\h. GRUPPE
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Rollenelektrode für elektrische Schweißmaschinen, bei welcher die Zu- und Abfuhr der Kühlflüssigkeit durch die Rollenachse stattfindet. Die neue Einrichtung besteht darin, daß die Rollenachse einen Flansch trägt, an dessen einer Seite die Elektrodenscheibe leicht auswechselbar befestigt ist, und der an seiner anderen Seite eine abgedeckte Ringnut besitzt, die mit dem Zu- und Abfluß des Kühlwassers durch die Achszapfen verbunden ist. Dabei ist die Anordnung so, daß die Zu- und Abflußstellen nebeneinander liegen und durch eine die Ringnut durchquerende Scheidewand getrennt sind, wodurch das Kühlwasser gezwungen wird, den ganzen Umfang des Rollenkörpers zu durchlaufen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Scheiben- bzw. Rollenelektrode nach vorliegender Erfindung als Beispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt der Rollenelektrode nach Linie A-B in Fig. 2,
Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben.
Die zweckentsprechend isolierte Scheibenoder Rollenelektrode besteht aus einem Dorn oder einer Achse a, die einen Flansch 5 trägt. Dieser ist mit einer möglichst tiefen Ringnut c versehen, die außen mittels eines Dichtungsringes d aus Leder oder einem anderen geeigneten Material abgedeckt ist. Zu der Ringnut c führt ein Kanal e, der im Dorn, d. h. in dem betreffenden Achszapfen achsial, 35
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im Flansch dagegen im wesentlichen radial gerichtet ist; ferner zweigt von der Ringnut ein Kanal f ab, der in dem Flansch annähernd radial, im Dorn bzw. im zweiten Achszapfen wiederum achsial verläuft und nach außen führt. In der Ringnut c ist außerdem eine Scheidewand g angeordnet, und es sind die Kanäle e, f, wie aus Fig. 2 ersichtlich, so zueinander versetzt, daß ihre zu der Ringnut führenden Mündungen beiderseits von der Scheidewand g, also nebeneinander liegen, wodurch eine zweckentsprechende Führung des Kühlwassers gesichert ist. Auf Grund dieser Anordnung ist das Kühlwasser, beispielsweise in der aus Fig. 1 ersichtlichen Pfeilrichtung, gezwungen, den ganzen Umfang des Scheibenbzw. Rollenkörpers zu durchlaufen, und, da die Ringnut c, wie bereits angedeutet, tief ausgeführt wird, ist die Kühlwirkung auf die Elektrode eine sehr zweckmäßige und wirksame.
Die Elektrode h selbst, die ringförmig gestaltet ist, legt sich gegen die Stirnseite des Flansches b und wird durch eine seitliche Scheibe i mittels geeigneter Befestigungsmittel, wie z. B. Bolzen k, in ihrer Lage festgehalten.
Als wesentlicher Vorzug der Anordnung nach vorliegender Erfindung ist zu verzeichnen, daß die Kühlvorrichtung von der Schweißelektrode vollkommen getrennt ist, so daß jede Abdichtung zwischen Kühlvorrichtung und Elektrode, die dem Durchgang des Stromes ein Hindernis entgegensetzen würde, unnötig wird.
Ferner ist die Elektrodenscheibe oder -rolle sehr sicher gelagert, und sie kann im Bedarfsfalle auf einfache Weise und schnell ausgewechselt werden, und vor allem, man braucht dabei an der Wasserkühlung nichts zu rühren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rollenelektrode für elektrische Schweißmaschinen, bei welcher die Kühlflüssigkeit durch die Rollenachse zu- und abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenachse einen Flansch trägt, an dessen einer Seite die Elektrodenscheibe leicht auswechselbar befestigt ist, und der an seiner anderen Seite eine abgedeckte Ringnut aufweist, die mit dem Zu- und Abfluß des Kühlwassers durch die Achszapfen derart verbunden ist, daß die Zu- und Abflußstellen nebeneinander liegen und durch eine die Ringnut durchquerende Scheidewand getrennt sind, wodurch das Kühlwasser gezwungen ist, den ganzen Umfang des Rollenkörpers zu durchlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT261069D Active DE261069C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756807C (de) * 1938-10-06 1952-04-17 Starrbau G M B H Einrichtung zum Kuehlen der Rollenelektroden elektrischer Nahtschweissmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756807C (de) * 1938-10-06 1952-04-17 Starrbau G M B H Einrichtung zum Kuehlen der Rollenelektroden elektrischer Nahtschweissmaschinen

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