DE260887C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/10—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed for multi-impression printing in one or more colours, e.g. on webs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, durch welche ein Materialstreifen (Karton,
Pappe) in einheitlichem Arbeitsgange mit zwei oder mehr Farben bedruckt und (durch Nuten,
Ritzen, Prägen, Ausstanzen) zu Schachtelwerkstücken o. dgl. weiter verarbeitet wird. Die
zwei oder mehr Druckwerke, je aus Drucktiegel und Farbwerk bestehend, sind längs des
Materialstreifens verstellbar hintereinander angeordnet. Zum Zwecke der Verstellung ist
eine durchgehende Spindel angebracht, mit welcher die Druckwerke wahlweise einzeln oder
auch insgesamt durch Mutterschlösser gekuppelt werden können. Vermöge dieser Anordnung
kann man die Druckwerke nach Maßgabe der Größe des Streifenvorschubes zunächst mit Bezug aufeinander verschieben,
damit die Einzeldrucke gehörig Register halten, dann aber auch, ohne diese Einstellung zu
stören, den gesamten Druckwerksatz mit Bezug auf die Stelle der Weiterverarbeitung verschieben.
Fig. ι stellt eine solche Maschine in der Seitenansicht dar. Fig. 2 ist ein senkrechter
Querschnitt von einem der Druckwerke, etwa nach der Linie H-II der Fig. i. Fig. 3 und 4
sind Sonderdarstellungen des an sich bekannten Mutterschlosses.
Ortsfest angeordnet ist die Presse Ά, durch
welche der vorher bedruckte Streifen durch Nuten oder Ritzen und Ausstanzen zu Schachtelwerkstücken
verarbeitet wird. Sofern zu dieser Verarbeitung noch weitere Verrichtungen gehören,
die nicht in einer Presse vorgenommen werden können, tritt noch eine zweite Presse
hinzu. Von einer näheren Beschreibung der Presse A kann abgesehen werden.
Die Zufuhr des von der Rolle 1 abgewickelten
Streifens 2 erfolgt von rechts im Sinne der Fig. 1 über die Platte 3. Der Vorschub
geschieht durch die vom Schlitten 4, 5, 6 getragene, von den Backen 7 und 8 gebildete
Zange, welche sich bei der Linksverschiebung des Schlittens schließt. Längs des Materialstreifens
sind die Druckwerke B, C1 D, E angeordnet. Sie bestehen aus je einem auf der
Gleitbahn 9 verschiebbaren Schlitten 10, in welchem der Drucktiegel 11 geführt wird. Die
Bewegung des Drucktiegels erfolgt durch in dem Schlitten gelagerte Hebel 12 und Daumen
13, welche auf der durchgehenden Welle 14 verschiebbar sind, aber an dem Schlitten 10
gefangen gehalten werden, so daß sie der Verschiebung des Schlittens folgen müssen. Vom
Schlitten 10 herabhängende Tragschienen 15 tragen das Gestell des Farbwerkes 16, welches
in bekannter Weise aus einer Anzahl die Farbe bei 17 aufnehmenden, verteilenden und übertragenden
Walzen gebildet wird. Der Antrieb dieses Walzensystems erfolgt von einer zweiten
durchgehenden Welle Ϊ8 aus; für die auf dieser Welle sitzenden Antriebsräder gilt das oben
mit Bezug auf die Daumen 13 Gesagte. Die Auftragwalze 19 wird durch Zahnstange 20
und Zahnbogen 21 unter den in der Hochstellung befindlichen Drucktiegel geschoben,
Die Welle 22 geht gleich den Wellen 18 und 14
durch. Die Unterlage 23, auf welcher sich das Bedrucken des Materialstreifens vollzieht,
kann mit dem Schlitten 10 in Verbindung gebracht werden, aber sie kann auch von Hand
verschiebbar sein, da es mit Bezug auf sie ja nur darauf ankommt, daß der Drucksatz oder
die Druckplatte nicht über die Unterlage hinausgeht. Es könnte. auch eine einheitliche
Unterlage für alle Druckwerke vorhanden sein. Die Druckwerke sind, wie ersichtlich, bezüglich
ihrer (nur in Fig. 2 gezeichneten) Farbwerke so angeordnet, daß diese quer zum Materialstreifen liegen. Vermöge dieser An-Ordnung
können die Druckwerke beliebig dicht aneinandergerückt werden.
Zum Verschieben der Druckwerke ist die
durchgehende Spindel 24 angeordnet, welche vom rechten Ende der Maschine aus gedreht
werden kann. An jedem Schlitten 10 befindet sich ein Gestell 25 mit Mutterschloß,
dessen Hälften 26, 27 durch die Kurvennutenscheibe 28 mit Handhebel 29 gegeneinander
beweglich sind. In Fig. 3 ist das linke Mutterschloß geschlossen, das rechte geöffnet. Je
nachdem man den einen oder den anderen Schlitten oder aber sämtliche Schlitten mit
der Spindel kuppelt, kann man die Druckwerke gegeneinander oder alle miteinander
verschieben, um zunächst die Einzeldrucke in die gehörige Übereinstimmung (Register) zu.
bringen und dann durch Verschieben des ganzen Druckwerksatzes den Ort des Druckes
mit Bezug auf die Presse A — also auch mit Bezug auf die Umrisse des Werkstückes — einzustellen.
Was bisher vom Drucken gesagt wurde, gilt auch Vom Vergolden, Prägen und ähnlichen
Arbeitsverrichtungen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zur Herstellung bedruckter Schachtelwerkstücke aus einem fortlaufenden Materialstreifen durch zwei oder mehr längs der Vorschubbahn des Streifens angeordnete Druckwerke, dadurch gekenn-. zeichnet, daß die Druckwerke wahlweise einzeln oder insgesamt mit einer durchgehenden Schraubenspindel gekuppelt werden, durch deren Drehung sie in der Laufrichtung des Streifens verstellt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260887C true DE260887C (de) |
Family
ID=518488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260887D Active DE260887C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260887C (de) |
-
0
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