DE260830C - - Google Patents

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DE260830C
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combustion chamber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■20. März 1883
die Priorität
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Blitzlichtapparat ohne Rauchentleerung, bei welchem ein gut verschließbarer, mit einer teilweise lichtdurchlässigen Wandung versehener, eine herausnehmbare Ladevorrichtung und einen mit einem Puffer versehenen, den Schlag momentan zurückprellenden Zündmechanismus tragender Abbrennungsraum mit einem an diesen sich anschließenden Auffangraum für den Rauch in durch eine automatische Abschlußvorrichtung veränderbarer Verbindung steht. Die Anordnung ist so getroffen, daß im Augenblick des Abbrennens des Blitzlichtpulvers infolge des entstehenden Gasdruckes die Abschluß vorrichtung sich öffnet, damit der entstehende Rauch in den Auffangraum übertreten kann, sich aber bei Abnahme des Gasdruckes momentan nahezu vollständig schließt, um das Zurückströmen des Rauches in den Abbrennungsraum ausreichend zu verhindern. Das Ganze hat den Zweck, eine in Intervallen aufeinanderfolgende Benutzung des Apparates zu ermöglichen, ohne jedesmalige Entleerung des Auffangraumes nach der ihn umgebenden Atmosphäre hin.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht des 3" Apparates.
Fig. 2 zeigt den unteren Teil des Auffangraumes und den Abbrennungsraum, teilweise im Schnitt.
Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
Fig. 5 zeigt die Abschlußvorrichtung von unten gesehen.
Der viereckige, gut verschließbare Abbrennungsraum ι ist auf drei Seiten von einer Blechwandung umgeben, während die vierte Seite durch eine feste Glasscheibe von ge- ■ nügender Lichtdurchlässigkeit gebildet ist.
Im Abbrennungsraum 1 befindet sich die Ladevorrichtung. Dieselbe ist durch einen in Führungen 3 geführten herausziehbaren Schlitten 4 gebildet, der die Zündpfanne 5, in welche das Blitzlichtpulver geschüttet wird, den Amboß 6 und, durch, eine Feder 7 gehalten, den Stift 8 trägt. Die in der Wandung des Abbrennungsraumes vorgesehene, zum Herausnehmen der Ladevorrichtung dienende Öffnung ist von einem von der Feder 10 getragenen Deckel 11 überdeckt. In der Wandung des Abbrennungsraumes ist die Achse 12 drehbar gelagert. Dieselbe trägt an der
Außenseite des Abbrennungsraumes Flügel 13, mittels welcher die Achse 12 gedreht werden kann. Auf der Achse 12 sitzt der Schlaghebel 14 fest. Eine Feder 15 ist bestrebt, denselben gegen den Puffer 9 zupressen. Der Schlaghebel 14 weist einen Ansatz 16 auf, mittels welchem er beim Zurückdrehen in der in Fig. 3 angegebenen Pfeilrichtung mit der Arretierfeder 17, die an der Wandung des Abbrennungsraumes befestigt ist, in Eingriff gelangen kann. Das freie Ende der Arretierfeder 17 trägt außerhalb des Abbrennungsraumes einen Ansatz 18, in welchem eine Stellschraube 19 angebracht ist. Zwischen dem Ansatz 18 und der Wandung des Abbrennungsraumes befindet sich ein kleiner Gummiballon 20, der durch die Leitung 21 an die Druckbirne angeschlossen ist. Die nach oben geschlossene, nach unten offene Hülse 22 erlaubt das Aufstecken des Apparates auf ein Stativ.
Der Abbrennungsraum steht oben in durch eine automatische Abschlußvorrichtung veränderbarer Verbindung mit dem Autfangraum für den Rauch. Dieser Auffangraum 23 hat in ausgefülltem Zustand ballonförmige Gestalt; er ist an seinem oberen Ende durch einen am Abbrennungsraum befestigten Träger 24 gehalten. Die Hülle des Auffangraumes ist aus einem gasdichten Stoff, z. B. leichter Kautschukleinwand, gebildet. Das untere Ende der Hülle bildet die Abschlußvorrichtung. Es ist hierfür zwischen dem zylindrischen Aufsatz 25 und einem Band 26, das diesen Aufsatz umgibt, durchgezogen und an den Enden zweier am Aufsatz 25 gehaltener Federn 27 eingehängt.
Die oberen Enden dieser Federn haben das Bestreben, sich voneinander zu entfernen, und schließen dadurch den Auffangraum unten nahezu vollständig ab, indem sie den unteren Rand der umgestülpten Auffangraumhülle so weit auseinanderziehen, bis sich ihre beiden Hälften berühren. Der zwischen dem Band 26 und den freien Enden der Federn befindliche Teil der Hülle des Auffangraumes weist zwei schlitzartige Öffnungen 28 auf, die durch Lappen 29 überdeckt sind. Diese Lappen sind nur längs einer Längsseite und der beiden Schmalseiten der Schlitze fest mit der Auffangraumhülle verbunden und so angeordnet, daß ein Durchströmen von Gas in Richtung von oben nach unten möglich ist. Im unteren Teil des Aufsatzes 25 befindet sich ein Sieb 30.
Die Gebrauchsweise des Apparates ist etwa folgende:
Nach Beiseiteschieben des Deckels 11 wird die Ladevorrichtung herausgenommen, ein Zündplättchen zwischen den Amboß 6 und den Stift 8 eingelegt, das Blitzlichtpulver auf die Zündpfanne aufgeschüttet und nach dem Wiedereinbringen der Ladevorrichtung in den Abbrennungsraum der Deckel 11 geschlossen. Unmittelbar bevor die photographische Aufnahme vorgenommen werden soll, wird der Zündmechanismus durch Drehen der Achse 12 gespannt. Im Augenblick, da durch Erhöhen des Luftdruckes in der Druckbirne infolge Aufblasens des Gummiballons 20 die Feder 17 außer Eingriff mit dem Ansatz 16 gebracht wird, wird dadurch ein Schlag auf den Puffer 9 und auf den Stift 8 veranlaßt und das Entzünden des Zündplättchens und des Blitzlichtpulvers bewirkt. Der Puffer 9 wird im Augenblick des Schlages zusammengepreßt, so daß der Schlaghebel momentan den Stift 8 treffen kann, unmittelbar nachher aber stößt der Puffer den Schlaghebel wieder etwas zurück. Der beim Verbrennen des Blitzlichtpulvers entstehende starke Rauch preßt unter Zusammenziehung der freien Enden der beiden Federn den Abschluß des Auffangraumes auf und bewegt sich in letzterem rasch nach oben. Durch die schlitzartigen Öffnungen 28 findet sodann ein Druckausgleich statt.
Der Apparat hat den Vorzug, daß eine Entleerung des Rauches nach der Atmosphäre nach jedesmaliger Benutzung nicht nötig ist; er bietet überdies die Möglichkeit gefahrloser Ladung und ist in seinem Gebrauch absolut sicher.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Blitzlicht apparat mit teilweise lichtdurchlässiger Wandung und einem Auffangbehälter für den beim Abbrennen des Blitzpulvers entstehenden Rauch, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter einen nach dem Innern dieses Behälters durch die bei der Explosion des Blitzpulvers sich bildenden Gase selbsttätig sich öffnenden und beim Nachlassen des Gasdruckes selbsttätig sich schließenden taschenartigen Verschluß besitzt, welcher i°5 außerdem zum Druckausgleich mit Schlitzen versehen ist, die mit ventilartig wirkenden Lappen überdeckt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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