DE260489C - - Google Patents

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DE260489C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/10Feeders
    • A01F12/12Feeders without band-cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Selbsteinleger für Dreschmaschinen haben meist umlaufende oder schwingende Mitnehmerzinken, welche durch die Schlitze einer fest oder beweglich angeordneten Blechwand greifen, wobei sie leicht etwas Stroh durch die Schlitze mit hinter diese Blech wand ziehen. Das hindurchgezogene Stroh wickelt sich alsdann um die Welle und bringt oft nach kurzer Betriebszeit, besonders
ίο wenn viel kurzhalmiges Getreide verarbeitet wird, den Einleger zum Stillstand. Zur Vorbeugung hat man die rotierende Welle mit feststehenden Rohrstücken, welche also an der Drehung nicht teilnehmen, ummantelt, auch hat man sogenannte Abstreifer auf die Blechummantelung gesetzt, die allerdings wohl das Stroh an der Stelle, wo die Zinken unten wieder in den Mantel eintreten, abstreifen. Diese Anordnung kann jedoch auch nicht verhindern, daß nahezu senkrecht in die Maschine, d. h. senkrecht zur Trommel eintretende Halme sich bereits im oberen Teil des Einlegers in die für die Mitnehmerzinken vorgesehenen Öffnungen der Ummantelung schieben und dann unweigerlich von den rotierenden Zinken erfaßt und ganz hineingezogen werden.
Die vorliegende Erfindung soll den Übelstand beseitigen, und zwar wird dieser Zweck durch folgendes neue Mittel erreicht. Die Schlitzöffnungen des Mantels erhalten beiderseits dicht an ihren Rändern nach innen ragende, fast bis zur Achse der Zinkenwelle sich erstreckende Stehbleche zur Abdeckung des Hohlraumes unter dem Mantelblech. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen Querschnitt, in Fig. 2 eine Ansicht des neuen Selbsteinlegers von unten.
Die Zinken d werden in bekannter Weise durch ein Kurbelgetriebe in Schwingung versetzt und greifen dann durch die" Schlitze des Mantels α hindurch. Innen am Mantel sitzen beiderseits am Rande der Schlitze die Stehbleche b, die bis nahe an die Naben der Zinkenarme heranreichen, so daß ein an beiden Seiten geschlossener Kanal entsteht, in dem die Mitnehmerzinken arbeiten, solange sie mit dem Stroh in Verbindung sind. Es ist auf diese Weise unmöglich, daß ein Halm in der Pfeilrichtung c (Fig. 2) unter die Blechwand a gelangen kann. Er wird vielmehr durch die seitliche Schlitzabdeckung b hieran gehindert werden. Die in dem Kanal sich zurückziehenden und wieder vorstoßenden Mitnehmer können dann den Halm erfassen und ihn wieder aus dem Schlitz herausstoßen, ohne daß sich der Halm, wie dies ohne die Schlitzabdeckung eintritt, hinter der Blechwand α festsetzt.
Es ist hierbei gleichgültig, welcher Art die Mitnehmerzinken sind. Als neu wird beansprucht die parallel zur Zinkenbewegung liegende Schlitzabdeckung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsteinleger mit durch einen festen Mantel hindurchgreifenden Zinken, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Mantels neben den Schlitzrändern parallel zur Zinkenbahn sich erstreckende Stehbleche (b) aufgesetzt sind, welche die seitlichen Hohlräume unter dem Mantelblech gegen das Eindringen von Strohhalmen abdecken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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