DE259686C - - Google Patents

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DE259686C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/013Mounting or securing armour plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Paten τ-Anspruch:
Panzerplattenverbindung nach Patent 253870, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen, an denen durch die Temperaturerhöhung Störungen, wie z. B. unbeabsichtigtes Enthärten oder schädliche Spannungen zu befürchten sind, isolierende Streifen (d), vorzugsweise aus Nickelstahl, eingelegt und mitvergossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT,
    Durch Patent 253870 ist eine Panzerplatten-Verbindung geschützt, die durch Eingießen von Metall in Nuten benachbarter Kanten von Panzerplatten geschaffen wird.
    Bei diesem Verfahren kann sich infolge der großen Wärmezufuhr in der kritischen Zone der Panzerplatten, d. i. beim Übergang der gehärteten und ev. aufgeschweißten vorderen Schicht in die weichere hintere Schicht, eine derartige Spannung ergeben, daß die Platte gefährdet wird oder deren Härtung leidet.
    Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermindern und besteht darin, daß vor dem Einguß in die Nute der Panzerplatte an die aus metallurgischen Gründen vor großen Temperaturdifferenze» zu schützende Seite eine isolierende Schicht gelegt wird, die zweckmäßig aus Nickelstahl besteht und die mit vergossen wird.
    Durch diese Einrichtung wird der bisher noch nicht auf Panzerplatten angewandte technische Effekt erzielt, daß diese Schutzeinlage zunächst einen Teil der Wärme des Eingusses aufnimmt und dann infolge des Wärme-Überganges von Fläche zu in einzelnen Punkten berührender Fläche eine weitere Verzögerung des Wärmeüberganges nach der kritischen Zone bewirkt, während nach der ungeschützten Seite ein ungehindertes Abfließen der Wärme stattfindet. Eine Gefährdung der Panzerplatten durch Spannungen in Schweiß- oder Härtungsflächen oder durch Enthärten ist somit jetzt ausgeschaltet worden.
    Da das eingegossene Material in bezug auf seine Festigkeit und Dehnungseigenschaften nach dem Einguß nicht zuverlässig kontrollierbar ist, dient der eingelegte Schutzstreifen mit seinen vorher festgestellten Festigkeitswerten als genau bekannter Teil der Spannungsverbindung, da er durch das Schrumpfen des Eingußmaterials auch seinerseits mit den Panzerplatten fest verblockt worden ist. Nebenbei schützt dieser Streifen, wenn als Eingußmaterial Bronze verwendet wird, diese·vor der Berührung mit Seewasser und gegen Korrosion durch letzteres.
    Fig. ι zeigt die Anwendung des Isolierstreifens d bei der einfachsten Form einer Verankerung von Panzerplatten α Und b. Es ist angedeutet, wie trotz der (in Wirklichkeit sich in geringerem Maße ergebenden) Verschiebung der Platten gegeneinander der Einlegestreifen d fest mit den Platten verblockt ist.
    Fig. 2 zeigt die Erfindung bei einer anderen Verankerungsform.
    Wenn Panzerplatten durch Eingießen eines zylindrischen Körpers anstatt eingepaßter Riegel in Nuten benachbarter Kanten nur gegen seitliches Verschieben geschützt werden sollen, ermöglicht erst das Anordnen einer Isolierschicht diese Ausführung.
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DE102004060268A1 (de) * 2004-12-15 2006-06-29 Bayerische Motoren Werke Ag Gepanzertes Kraftfahrzeug

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