DE259677C - - Google Patents

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DE259677C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/10Friction clutches with clutching members co-operating with the periphery of a drum, a wheel-rim, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vollzylinderreibungskupplung mit an ihrem einen Ende einstellbaren und an ihrem andern Ende durch Kniehebel anspannbaren Reibringen.
Von den bekannten Vollzylinderreibungskupplungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Kniehebel durch in dem Kupplungsgehäuse eingeschlossene und radial geführte Zughaken gestreckt werden können, die durch an der Ein- und Ausrückmuffe vorgesehene Keile nach der Kupplungsmitte hin verschoben werden.
Auf diese Weise wird es möglich, die Kupplung derart auszubilden, daß sie keine vorspringenden Teile aufweist, sondern sämtliche Teile in dem Kupplungsgehäuse eingeschlossen sind, so daß eine solche Kupplung die größt-■ mögliche Sicherheit gegen Verletzung der Arbeiter usw. bietet. Die Bauart wird dadurch äußerst gedrungen, so daß die Anordnung der Kupplung wenig Platz erfordert, und sämtliche Arbeitsglieder sind gegen Staub und Verschmutzung geschützt.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht einer Ausführungsform der Kupplung gemäß der Erfindung, wobei einige Teile fortgelassen sind; Fig. 2 zeigt eine Querschnittansicht nach zwei verschiedenen Ebenen und Fig. 3 die kolbenartig ausgebildeten Keile, die zur Bewegung der Zughaken dienen. Aus Fig. 4 ist eine besondere Ausführungsform der Erfindung in Vorderansicht ersichtlich, wobei Ausgleichteile vorgesehen sind, die dazu dienen, den Einfluß der Fliehkraft auf die Zughaken auszugleichen. Fig. 5 zeigt einen Querschnitt einer Verschlußplatte für die Kupplung gemäß Fig. 4 nach zwei verschiedenen Ebenen, und die Fig. 6 und 7 zeigen Einzelheiten der Fig. 4 und 5.
Gemäß der Erfindung sind an der üblichen Ein- und Ausrückmuffe α zwei oder mehrere kolbenartige Keile b, b1 vorgesehen, deren Vorderende bei δ2. keilförmig abgeschrägt ist. Diese Keile sind nahe an der Welle A innerhalb der Ein- und Ausrückmuffe α angeordnet. Die Verschlußplatte c der Kupplung ist mit einer Nabe c1 versehen, über welche die Ein- und Ausrückmuffe α gleitbar greift und in der Durchbohrungen c2 zur Aufnahme und Führung der Keile b, b1 vorgesehen sind. In der Verschlußplatte c sind ferner geeignete Führungen ausgespart zur Aufnahme von radial geführten Zughaken d, die in Eingriff stehen mit den die Reibringe spannenden Kniehebeln. An den der Drehachse näher gelegenen Enden sind die Zughaken bei d1 gabelförmig ausgebildet zwecks Lagerung von Laufrollen d2, während an den nach außen gelegenen Enden der Zughaken rechtwinklig zu denselben stehende zylindrische Zapfen ds angebracht sind. Diese Zapfen liegen gegen die Kniehebel e, e1 an. An die Innenseite der Verschlußscheibe c der Kupplung ist eine Scheibe f angeschraubt, welche zur Führung der Zughaken dient und in geeigneter Weise ausgespart ist, um eine ungehinderte Bewegung der Keile b, b1 zu gestatten. Zweckmäßigerweise werden die Keile b, b1
verschieden lang ausgebildet, so daß sie nacheinander in Wirkung treten, um die Reibringe i nacheinander zu spannen.
Um zu verhindern, daß die Ein- und Ausrückmuffe α zu weit ausgerückt wird, können Schraubenbolzen j in geeigneten Aussparungen der Nabe c1 der Verschlußscheibe c vorgesehen werden. Diese Bolzen gehen durch die Nabe und sind in die Ein- und Ausrückmuffe a eingeschraubt (Fig. 2). Die Bolzen wirken in der Weise, daß sie eine beliebige Vorwärtsbewegung der Ein- und Ausrückmuffe, um die Kupplung einzurücken, ungehindert gestatten, während sie bei der Ausrückbewegung der Muffe den Hub derselben begrenzen. Hierdurch kann der übliche, auf der Welle angeordnete Stellring vermieden werden, und infolgedessen erfordert das Anbringen der Kupplung weniger Platz.
Um die Wirkung der Fliehkraft auf die Zughaken aufzuheben, können in bekannter Weise Ausgleichvorrichtungen vorgesehen werden, wie in Fig. 4 z. B. dargestellt. Bei der in dieser Figur veranschaulichten Ausführungsform sind Gleitstücke g vorgesehen, die in Führungen g1 geführt werden. Zwischen den Zughaken d und den Gleitstücken g sind Hebel h schwingbar um Zapfen h1 angebracht, die in Eingriff mit den Zughaken und den Gleitstücken stehen. Auf diese Weise wird irgendeine radiale Verstellung der Gleitstücke g auf die Hebel h übertragen, wodurch diese sich einer radialen Bewegung der Zughaken d entgegensetzen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vollzylinderreibungskupplung mit an ihrem einen Ende einstellbaren und an ihrem andern Ende durch Kniehebel anspannbaren Reibringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebel (e, e1) durch in dem Kupplungsgehäuse eingeschlossene und radial geführte Zughaken (d) gestreckt werden können, die durch an der Ein- und Ausrückmuffe vorgesehene Keile (b, b1) nach der Kuppluhgsmitte hin verschoben werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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