DE258740C - - Google Patents

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DE258740C
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suction
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endless
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/48Suction apparatus
    • D21F1/50Suction boxes with rolls

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 258740 KLASSE 55 d. GRUPPE
FRIEDRICH SCHEID in DÜREN, Rhld.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1911 ab.
Bei Papier-, Pappen- und ähnlichen Maschinen hat man, um die Reibung des Maschinensiebes über die Kanten der Saugkästen hinweg zu vermindern, bereits Saugkästen angewandt, deren Saugraum .aus zwei Walzen gebildet wird, die auf einer dritten Walze abrollen; über die beiden oberen Walzen läuft das Maschinensieb, so daß jede gleitende Reibung vermieden ist. Bei diesen Saugern macht jedoch das Absaugen und Abdichten Schwierigkeiten, weil . an den Berührungsstellen der Walzen, an denen die Abrollung stattfindet, leicht Luft und Wasser hindurchkommt.
Die Erfindung betrifft einen solchen Sauger bei dem diese Nachteile vermieden sind. Bei dem neuen Sauger findet die Absaugung durch den Innenraum der hohl ausgeführten unteren Walze statt, die zu diesem Zwecke in ihrem mittleren Teil mit Durchbrechungen versehen
ao ist. Zur Abdichtung der letzteren nach außen hin schlingt sich um sämtliche drei Walzen ein endloses, luft- und wasserdichtes Tuch, welches sich bei der Abrollung mitbewegt. Dieses Tuch schließt die Durchbrechungen der unteren Walze nach außen hin ab und gewährt außerdem an den AbroUungssteUen ohne weiteres eine vollkommene Abdichtung, die früher nur durch starke Anpressungsdrücke erreicht werden konnte. Auch ist es bei dem neuen Sauger nicht nötig, die Walzen mit Gummi oder ähnlichem Material zwecks Abdichtung zu überziehen. Da man ferner das endlose Tuch um die Walzen mehrerer Sauger und dann über die untere Walze der Gautsche führen kann, die somit den Antrieb der Walzensysteme aUer Sauger besorgt, 45
so kann hierdurch der Siebzug wesentlich geringer ausfallen, weil ja das Sieb an mehreren Stellen sowohl an den Saugern als an der Gautschwalze mit dem endlosen Tuch in innige Berührung tritt und von letzterem sicher mitgenommen wird.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt, Fig.- 2 eine Stirnansicht und Fig. 3 einen Längsschnitt durch den neuen Sauger, während in Fig. 4 und 5 die Gesamtanordnungen in zwei Ausführungsformen schematisch dargesteUt sind.
Der Saugraum wird seitlich durch die beiden ' Walzen α, α begrenzt, welche auf der gemeinsamen unteren Walze b abrollen. Die Walze b ist, und zwar zweckmäßig nur in ihrem mittleren Teile, mit Durchbrechungen c versehen, die beliebige Lage und Gestalt haben können. Um die drei Walzen a, a, b schlingt sich das endlose Tuch d, welches voUständig luft- und wasserdicht ausgeführt ist. Über die Walzen a, a, läuft das Maschinensieb e. Die Absaugung erfolgt durch die hohle Walze b mit Hilfe des am einen Ende der letzteren angebrachten feststehenden Saugkopfes f, an welchen die Saugleitung angeschlossen ist. Das luft- und wasserdichte Tuch d schließt hierbei die außerhalb des Saugraumes, g befindlichen Durchbrechungen c der Saugwalze b ab. Außerdem gewährt das die drei Walzen a, a, b umschlingende Tuch d ohne weiteres an den AbroUungssteUen die notwendige Abdichtung, ebenso auch oben an den Auflagerungsstellen des Maschinensiebes.
Der von den drei Walzen a, a, b und dem
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Maschinensieb eingeschlossene Saugraum g wird an seinen beiden Enden durch an sich bekannte Formatschieber h abgeschlossen, die der Querschnittsform des Saugraumes g angepaßt sind. Bei dem dargestellten Saugkasten sind diese Schieber oben mit dem Maschinensieb, unten mit dem unbedeckten Teil der hohlen Walze b und an den Seiten mit dem luft- und wasserdichten Tuch d in Berührung. Zur vollkommenen
ίο Abdichtung sind die Formatschieber h hohl ausgeführt und mit Durchbrechungen i versehen, durch welche Preß wasser aus den Schiebern herausgepreßt wird, welches als Abdichtung und Schmierung zwischen den Schiebern h, der Unterwalze b und dem endlosen Tuch d dient. Das Preß wasser wird durch die hohle Spindel k jedes Schiebers mit Hilfe eines angeschlossenen Rohrstutzens I eingeleitet. Die wirksame Länge jedes Schiebers wird durch zwei Dichtungen m begrenzt, die z. B. aus Filzplatten bestehen und mittels der Druckplatten η fest gegen die Seitenwände jedes Schiebers angepreßt werden. Diese Druckplatten η könnten gegebenenfalls auch gewölbt ausgeführt sein.
Durch diese gemeinsame Filz- und Druckwasserabdichtung wird ein vollständig zuverlässiges Dichthalten des Saugraumes erzielt, da das Druckwasser, welches ununterbrochen zugeführt wird, keine Luft von außen in den Saug-' raum gelangen läßt. Außerdem wird durch dieses Preßwasser die Abnutzung des endlosen,: an den Schiebern schleifenden Tuches vermindert.
Die drei aufeinander abrollenden Walzen a, a, b sind in den zweiteiligen Rahmengestellen 0 gelagert, von denen ein jedes durch zwei Stellschrauben p in senkrechter Richtung verstellt werden kann, um sämtliche Sauger zueinander und zur Gautschwalze q (Fig. 4) parallel einzustellen. Sobald die genaue Einstellung erfolgt ist, kann jedes Rahmengestell 0 durch einen drehbar am Maschinengestell angebrachten Schraubenbolzen r unverrückbar festgestellt werden.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß das endlose luft- und wasserdichte Tuch d über eine größere Anzahl von nebeneinander angeordneten Saugern geführt werden kann. Ferner kann dieses Tuch durch eine kleinere Presse s, welche zur Entwässerung dient, und endlich um die untere Gautschwalze q geführt werden. Das Maschinensieb e, welches sich ebenfalls um die Gautschwalze q schlingt, ist auf diese Weise an einer großen Anzahl von Stellen mit dem Tuch d , in Berührung, so daß durch den Antrieb des letzteren das Maschinensieb ohne allzu starken Siebzug mitgenommen wird. Auch hierdurch wird das Maschinensieb wesentlich geschont. Da die Gautschwalze sowohl das Maschinensieb als auch das endlose Tuch antreibt, so haben beide die gleiche Geschwindigkeit, so daß eine Abnützung des Siebes durch Reibung ausgeschlossen ist.
In Fig. 5 ist veranschaulicht, daß gegebenenfalls für jeden Sauger ein besonderes luft- und wasserdichtes Tuch d, welches sich um die drei Walzen schlingt, angewendet werden kann.
Die hohle, in ihrer Mitte mit Durchbrechungen versehene Walze b könnte man auch, indem man sich den erwähnten mittleren Teil herausgeschnitten denkt, in zwei glatte Rohre zerfallen lassen, die in gleicher Achse angeordnet sind und in der Mitte einen entsprechend breiten Spalt zwischen sich freilassen.
Bei größeren Geschwindigkeiten wird man die Durchbrechungen der hohlen Walze b entsprechend groß machen oder dieselben als schraubengangförmig verlaufende Schlitze ausführen, um auf diese Weise das Wasser auf einer größeren Strecke abzuleiten und die schädlichen Wirkungen der Schleuderkraft auszugleichen.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Saugkasten für Papier-, Pappen- und ähnliche Maschinen mit drei aufeinander abrollenden Walzen und im Saugraum zwischen den Walzen angeordneten Formatschiebern, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Formatschiebern (h) und den drei Walzen (a, a, b) eingeschlossene Saugraum (g) mit Hilfe von im Umfang der hohl ausgeführten Unterwalze (b) angebrachten Durchbrechungen (c) mit dem an eine Saugleitung (f) angeschlossenen Innenraum der Unterwalze (b) in Verbindung steht, und daß die Durchbrechungen (c) der hohlen Unterwalze (b) gegenüber dem Außenraum durch ein die drei Walzen (a, a, b) umschlingendes, endloses luft- und wasserdichtes Tuch (d) abgeschlossen werden.
2. Saugkasten nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Format-, schieber (h) hohl ausgeführt und mit Durchbrechungen (i) zum Austritt von Preßwasser versehen sind.
3. Saugkasten nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Tuch (d) die Walzen mehrerer Saugkästen gemeinsam umschließt und alsdann gegebenenfalls um die untere Walze (q) der Gautsche geführt ist. ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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