DE258333C - - Google Patents

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DE258333C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/40Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/088Remote control of electric cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Fernsteuerung einer Windenlaufkatze, wie sie durch Patent 167893 geschützt ist, zu vereinfachen, derart, daß der bedienende Arbeiter nicht mehr durch einen Taster einzelne Stromstöße zu geben braucht, um die gewünschte Stellung der in der Laufkatze befindlichen Schaltwalze zu erhalten, sondern durch einfache Einstellung einer Kurbel eine bestimmte, beliebig außer der Reihe gelegene Schaltstellung vorschreiben kann. Der Zweck wird dadurch erreicht, daß nach Art der bekannten Ruder- und Zeigerfernsteuerungen am Standort des Mannes und auf der Laufkatze Walzen oder andere einstellbare Elemente angeordnet werden, die durch Vorrichtungen irgendwelcher Art gezwungen werden, stets übereinstimmende Stellungen anzunehmen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es bildet α eine feste Walze, welche mit dem Anlasserwiderstand zu einem gemeinsamen Apparat vereinigt werden kann. Diese Walze läßt sich mittels eines Handgriffes auf die gewünschte Steuerstellung einstellen, wodurch an irgendeiner Stelle der Widerstandsreihe c der Stromabnehmerkontakt k angeschlossen wird. Auf der Laufkatze befindet sich eine entsprechende Walze b, welche jedoch mittels Stromstöße durch den Magneten E eingestellt werden kann und hierbei an irgendeiner Stelle der Widerstandsreihe d den Stromabnehmerkontakt I anschließt. Die Walze b ist die eigentliche Steuerwalze, von deren Stellung es abhängt, welcher Arbeitsvorgang jeweilig eingeschaltet ist, denn sie steht mit der Kontrollerwalze D in starrer Verbindung. Jeder Stellung der Hauptsteuerwalze b entspricht also eine ganz bestimmte Stellung der nicht weiter dargestellten Kontrollerwalze D und somit eine bestimmte Schaltung der in bekannter Weise an die Kontrollerwalze angeschlossenen Motoren. Beide Steuerwalzen α und b stehen durch zwei Schleifleitungen M M und N N miteinander in Verbindung. Hierbei ist IV N eine Hilfsschleifleitung, die nur zur Vornahme des Steuervorganges dient, während M M die Hauptschleifleitung darstellt, welche sowohl den zum Steuern erforderlichen Strom als auch den für das Antreiben der Motoren erforderlichen Arbeitsstrom überträgt. Es ergibt sich also, daß der für die Vornahme des Steuervorganges erforderliche Strom, wenn die Anlasserkurbel h in bezeichneter Lage eingeschaltet ist, den Anlasserwiderstand durchfließt und in die Leitung i gelangt. In dieser Leitung verteilt sich der Strom und geht einerseits durch die Widerstandsreihe c, andererseits über die Schleifleitung M M durch die Widerstandsreihe d. Die Hilfsleitung t steht über dem Kontakt k der Handsteuerwälze α mit der Widerstandsreihe c bzw. über den Kontakt I der magnetisch angetriebenen Walze b mit der Widerstandsreihe d in Verbindung. Je nach der Stellung der beiden Walzen wird also die Hilfsleitung t mit den beiden Enden derartig an den beiden Widerstandsreihen c bzw. d angeschlossen sein, daß zwischen ihren Enden
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*) Frühere Zusatzpatente: 235571, 239102, 241192.
eine Spannungsdifferenz herrscht oder bei gleicher Einstellung der Walzen eine Spannungsdifferenz nicht vorhanden ist. In den Hilfsstromkreis t ist ein Magnetschalter η eingeschaltet, der bei Stromdurchgang die gezeichnete Lage einnimmt.
Der Arbeitsvorgang ist nun folgender:
Der bedienende Mann legt die Handsteuerwalze α auf die gewünschte Arbeitsstellung.
ίο Schaltet er darauf die Anlasserkurbel h von Stellung ι auf 2, wie gezeichnet, so legt er damit die Arbeitsleitung i an das Netz, so daß zwei gleich starke Ströme durch die Widerstandsreihen c und d fließen. An den einzel-η en einander entsprechenden Punkten der Widerstandsreihen herrscht also die gleiche Spannung. Befindet sich die selbsttätig einzustellende Steuerwalze b bereits in derselben Stellung wie die eben von Hand eingestellte Walze, so liegen die Kontakte I bzw. k an einander entsprechenden Punkten der Widerstandsreihen d bzw. c. Sie weisen keine Spannungsdifferenzen auf; die Hilfsleitung t ist somit stromlos. Steht jedoch die obere Walze b anders als die von Hand bewegte Walze a, so tritt zwischen den Kontakten k und / eine Spannungsdifferenz auf, da sie nicht mehr an einander entsprechenden Punkten der Widerstandsreihen c und d liegen. Es tritt somit ein Strom in der Hilfsleitung t auf, der von k über den Magneten m, die Hilfsschleifleitung NN, den Magnetschalter η nach dem Kontakt I fließt. Hierbei schaltet der Magnet m eine Verriegelung ein, welche verhindert, daß die Anlasserkurbel h weitergedreht werden kann. Der durch die Kurbel eingeschaltete Strom ist also durch die Anlasserwiderstände 2,3, 4 usw. in seiner Größe beschränkt. Gleichzeitig mit dem Auftreten des Hilfsstromes zieht die Magnetspule η ihren Magnetkern an in die bezeichnete Lage und unterbricht damit einerseits den vorher über eine Kontaktschiene 0 den Arbeitsmotoren zugeführten Strom, welcher, wie eben erwähnt, durch die Anlasserwiderstände 2, 3, 4 in seiner Stromstärke erheblich herabgemindert ist. Andererseits schließt die Kontaktschiene p einen Stromkreis für den Magnetschalter E, welcher mittels Sperrwerk die Steuerwalze b und die Kontrollerwalze D antreibt. Der Magnet E ist so eingerichtet, daß er die einzelnen zu seiner Arbeit erforderlichen Stromstöße sich selbst zuführt. Er trifft beim Aufwärtsgang auf den Hebel r und legt diesen um, so daß er seinen eigenen Stromkreis unterbricht. Er fällt also wieder herunter und legt in seiner untersten Lage den Hebel r abermals herum, so daß der Stromkreis wieder hergestellt ist und der Magnet von neuem angezogen wird. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis die Steuerwalze b in die Stellung der Walze α gekommen ist, da in diesem Moment die Kontakte k und I an entsprechenden Punkten der Widerstandsreihen c bzw. d angeschlossen sind, also keine Spannungsdifferenz gegeneinander aufweisen. Dadurch ist der vordem in der Hilfsleitung t vorhandene Strom gleich Null geworden, so daß der Magnetkern des Schalters η durch die Feder zurückgezogen wird. Hierdurch wurde der dem Magneten E durch die Schiene p zugeführte Strom unterbrochen, während gleichzeitig der Arbeitsstrom für die Motoren durch die Kontaktschiene 0 wieder geschlossen wird. Gleichzeitig ist am Anlasser die Verriegelung m unter der Einwirkung einer Feder zurückgegangen, so daß nun durch Drehen der Anlasserkurbel h der Arbeitsstrom nach und nach auf diejenige Größe gebracht werden kann, die zum Anlaufen und Arbeiten der Motoren erforderlich ist.
Es empfiehlt sich, in die Hilfsleitung t einen optischen oder akustischen Anzeigeapparat s einzuschalten, der die jeweilige Stellung bzw. die beendete Einstellung der Steuerwalze an der Laufkatze zu erkennen gibt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Steuern elektrisch betriebener Laufkatzen mit Windwerken nach Patent 167893, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschalter (D) der Katze mit einer Schaltwalze (b) oder einem anderen einstellbaren Element gekuppelt ist, welche durch die Schleif leitungen (MM und NN) elektrisch mit einer gleichartigen, am Standort des Arbeiters befindlichen, von Hand einstellbaren Schaltwalze (a) so verbunden ist, daß in an sich bekannter Weise die Schaltwalze (b) auf der Katze selbsttätig stets die Stellung der Handwalze (a) annimmt und nach erreichter Übereinstimmung beider Walzen (a b) die eine nur für das Schalten benutzte Leitung (NN) stromlos ist, während die andere Leitung (MM) als Arbeitsleitung den Strom für die Motoren der Katze liefert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen optischen oder akustischen Anzeigeapparat die beendete Einstellung des an der Laufkatze befestigten Schaltapparates angezeigt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlasserkurbel elektromagnetisch gesperrt ist, solange in der Schaltleitung (NN) Strom fließt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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