DE258185C - - Google Patents

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DE258185C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/02Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing
    • B60J1/04Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 258185 KLASSE 63 b. GRUPPE
Firma TRAUGOTT GOLDE in GERA, Reusz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. November 1911 ab.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf Reibungsgelenke für die einstellbaren und zusammenklappbaren Windschutzschirme oder -fenster bei Automobilen und anderen Fahrzeugen, bei welchen Gelenken die in Eingriff stehenden Gelenkteile um einen mit Handgriff versehenen Gewindebolzen drehbar und durch diesen feststellbar sind.
Zwischen den beiden Gelenkteilen ist in bekannter Weise ein Konus eingeschaltet, der mittels einer Schraube angezogen werden kann und zur Feststellung des Gelenkes dient. Neu ist nun gemäß der Erfindung, daß ein die Gelenkteile mit stets gleichbleibendem Druck zusammenpressender Schraubenbolzen direkt in den Konus hineingeschraubt ist, so daß sowohl das Anziehen als auch das Lösen des letzteren zwangläufig erfolgt, und daß ferner die Anzugsschraube die beiden Gelenkteile stets mit gleichbleibendem Druck zusammenpreßt, ganz unabhängig davon, ob der Konus gerade in oder außer Wirksamkeit ist. Die letztere Eigenschaft des Erfindungsgegenstandes besitzt den großen Wert, daß sich das an den Gelenken befestigte Windschutzfenster niemals allein bewegen kann, wie es bei den bekannten Gelenken nicht selten vorkommt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt die
Fig. ι einen Längsschnitt durch das ReI-bungsgelenk, während die
Fig. 2, 3 und 4 Einzelteile desselben darstellen und
Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 ist.
Der eine Gelenkteil bildet bekanntermaßen infolge seiner zylindrischen Ausbohrung eine Kapsel a, in welcher ein nach Fig. 1 bis 5 mit vier Reibflächen versehener Konus c lagert, und der Raum zwischen Konus und Kapselinnenwandung a1 wird durch ein aus vier Lagerbacken d bestehendes Futter ausgefüllt, indem dieselben genau den Konusflächen einerseits und der Kapselinnenwandung andererseits angepaßt sind.
Der andere Gelenkteil ist zu einem Lagerdeckel b ausgebildet, wird mit einem entsprechenden Ausschnitt auf den Vierkantkopf c1 des Konus c aufgesetzt und übergreift die Lagerkapsel a, den Konus c und die Lagerbacken d. Der Handgriff e für einen den Drehpunkt des Gelenkes bildenden Gewindebolzen f liegt mit seiner Platte e1 auf dem Lagerdeckel b auf, und der Bolzen f besitzt gemäß der Erfindung die Eigenschaft, daß er in den Konus c eingeschraubt ist und mit seinen Muttern g unter stets gleichbleibendem Druck alle Gelenkteile zusammenhält. Bei Drehung des Handgriffes β in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 1) wird der mit seinem Vierkant c1 durch den Lagerdeckel b festgehaltene, in der Längsrichtung etwas Spielraum besitzende Konus c angezogen, drückt in bekannter Weise mit seinen schrägen Flächen auf die Keilflächen d1 der ebenfalls mit etwas Spielraum gelagerten Backen d, wirkt hierbei hebend auf letztere und preßt sie fest gegen die Wandung a1 der Kapsel α und die Innenwandung b1 des Lagerdeckels b, eine durchaus starre und zuverlässige Verbindung der Gelenkteile herstellend. Wird der Handgriff e
in der entgegengesetzten Richtung (s. Pfeil y der Fig. i) gedreht, so erfolgt durch das Zurückgehen des Konus c und der Backen d in die in Fig. ι dargestellte Lage ein Lockern des Reibungsgelenkes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reibungsgelenk für Windschutzfenster an Automobilen und anderen Fahrzeugen, bei dem die in Eingriff stehenden Gelenkteile um einen mit Gewinde versehenen Handgriffbolzen drehbar sind und durch einen Konus unbeweglich verbunden werden können, gekennzeichnet durch einen die Gelenkteile mit stets gleichbleibendem Druck zusammenpressenden Schraubenbolzen (f) nebst Befestigungsmuttern (g), welcher in den Konus direkt hineingeschraubt ist, so daß sowohl das Anziehen als auch das Lösen des letzteren zwangläufig erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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