DE258183C - - Google Patents

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DE258183C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B7/00Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators
    • B62B7/04Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor
    • B62B7/06Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor collapsible or foldable
    • B62B7/08Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor collapsible or foldable in the direction of, or at right angles to, the wheel axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 258183 KLASSE 63 b. GRUPPE
ANDREAS KAISER in MÜNCHEN.
Zusammenlegbarer Kinderwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen zusammenlegbaren Kinderwagen mit scherenartig zusammengelenkten Radträgern, mit denen der Wagenrahmen samt den Handhaben an einem Ende gelenkig verbunden ist, während er an dem anderen Ende in einer Schlitzführung feststellbar ist. Derselbe unterscheidet sich von den bekannten Wagen dieser Art dadurch, daß über dem Wagenrahmen ein die Armlehnen und die Rückenlehne tragender Sitz derart drehbar angeordnet ist, daß dem Kinde nicht nur das Vor- und Rückwärtssitzen ermöglicht, sondern auch die Zusammenlegbarkeit des Wagens gewahrt ist.
Demgemäß ist der Sitz mit einem nach unten reichenden Zapfen versehen, welcher mittels einer Flügelmutter gegen eine Querschiene des Sitzes festgeschraubt werden kann; außerdem sind zur Befestigung des Sitzes auf dem Untergestell in der Gebrauchslage an den Radstützen und den Rückenlehnenstützen seitliche Lappen angebracht, welche durch Spannschrauben zusammengehalten werden, um den verstellbaren Sitz in der Vorwärts- oder Rückwärtsstellung mit dem Untergestell des Wagens fest verbinden zu können.
Auf der Zeichnung ist der Kinderwagen in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht desselben mit teilweise geschnittenem Rahmen und Sitz, und Fig. 2 eine Vorderansicht des Rahmens und Sitzes mit teilweise geschnittenem Sitz.
Auf dem aus dem Wagenrahmen a mit Handhabe b und den an den Rahmen a angelenkten Radstützen c mit Rädern d bestehenden, in bekannter Weise zusammenlegbaren und feststellbaren Untergestell ist ein Sitz e drehbar gelagert. Derselbe kann zweckmäßig aus einem Rahmen mit einer Sitzauflage bestehen, wobei im Rahmen ein Quersteg s vorgesehen ist, der an seiner Unterseite einen Zapfen f trägt. Dieser greift in einen Schlitz ν einer im Rahmen α eingebauten Querleiste u ein und ist an dem unteren Ende mit Gewinde zur Aufnahme einer Flügelmutter t versehen, mittels welcher der Sitz e auf dem Untergestell a, b, c, d festgeschraubt wird, während der Sitz nach dem Lösen der Flügelmutter t um den Zapfen f gedreht werden kann. Am Rahmen des Sitzes e sind die die Armlehnen g tragenden Stützen h sowie der Querstab w der Rückenlehne * mittels Laschen χ angelenkt. An den Stirnflächen des Querstabes w sind ferner die die Rückenlehne i in bekannter Weise haltenden und ebenfalls die Armlehnen g tragenden Stützen k angelenkt. Die Rückenlehnenstützen k und die Radstützen c besitzen seitlich abstehende, in der Drehungsebene des Sitzes e liegende Lappen I, m, die durch Schrauben η verbunden werden. Um die weiterhin an den Sitz e angelenkte Fußstütze 0 bei der Vorwärts- und Rückwärtsstellung des Sitzes e in der Gebrauchslage halten zu können, sind an den Radstützen c durch Querstangen p verbundene Ausleger q vorgesehen. Der Sitz e mit den Stützen h, k, den Armlehnen g, der Rückenlehne i und der Fußstütze 0 bildet somit den Oberteil des Wagens, der mittels der Flügelmutter t und der Schrauben η auf dem Untergestell a, b, c, d befestigt wird und daher jederzeit nach Lösen der Verschraubungen bei Be-
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Claims (2)

darf leicht vom Untergestell abgehoben werden kann. Das Untergestell wird in der Gebrauchslage in bekannter Weise durch einen Steckstift r gesichert, der in Löcher der Rahmenteile α eingesteckt wird und in die Füh-. rungen y einfaßt, wo er den in diesen Führungen y verschiebbaren, die Radstützen c der kleinen Räder d verbindenden Querstab ζ in seiner rechten Endlage sichert. Der Steckstift r ist vor dem Umstellen des Sitzes herauszuziehen. Die Rückenlehne i kann in bekannter Weise auch hier in verschiedene Schräglagen eingestellt werden. Soll der Wagen zusammengelegt werden, so sind die Radstützen c der großen Räder d mit den Rückenlehnenstützen k zu verbinden, alsdann ist der Steckstift r herauszuziehen und die Flügelmutter t zu lockern. Hierauf werden die Handhaben b mit dem Rahmen α und dem Sitz e gegen die Rückenlehne i geklappt, wobei sich der Rahmen α zwischen den Stützen c der großen Räder d dreht und der Querstab ζ der Stützen c der kleinen Räder d in der Führung y nach links gleitet, während sich der Sitz β mittels der Laschen χ um den Querstab w der Rückenlehne i dreht. Der Zapfen f gleitet hierbei infolge der verschiedenen Drehpunkte des Rahmens α und des Sitzes e in dem Schlitz υ nach links, so daß sich nunmehr die einzelnen Teile des Wagens vollständig flach zusammenlegen lassen und dadurch dem Wagen eine für den Transport geeignete vorteilhafte Gestalt gegeben werden kann. Durch Anziehen der Flügelmutter t kann der Wagen im zusammengelegten Zustande gesichert werden. Um dem Kinde im Wagen den Ausblick nach vorn zu ermöglichen, löst man die Verschraubungen f, t, η und dreht den Sitz e aus der ursprünglichen Lage, die er bei zusammengelegtem Wagen besitzt und in der das Kind rückwärts blicken würde, um 180° in die strichpunktiert gezeichnete Lage und stellt alsdann mittels der Spannschrauben η die feste Verbindung der Rückenlehnenstützen k mit den Radstützen c der kleinen Räder d her. Hierauf wird die Flügelmutter t wieder festgezogen, so daß auch der Sitz e auf dem Rahmen a festsitzt. Beim Drehen des Sitzes e muß auch die Fußstütze 0 nach oben geklappt werden, die sich herabgelassen auf den Quersteg p des Auslegers q stützt und in verschiedene Gebrauchslagen eingestellt werden kann. Durch diese zweckmäßige Anordnung eines drehbaren Oberteiles an zusammenlegbaren Kinderwagen ist einem längst bestehenden Bedürfnis abgeholfen, da es sehr oft angezeigt erscheint, die Kinder bald vorwärts, bald rückwärts sitzend fahren zu können. Patent-A ν Sprüche:
1. Zusammenlegbarer Kinderwagen mit scherenartig zusammengelenkten Radträgern, mit denen der Wagenrahmen nebst den Handhaben an einem Ende gelenkig verbunden ist, während er an dem anderen Ende in einer Schlitzführung feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagenrahmen ein die Armlehnen und die Rückenlehne tragender, abnehmbarer Sitz gelagert ist, welcher nach entsprechender Drehung dem Kinde nicht nur das Vorwärts- oder Rückwärtssitzen ermöglicht, sondern auch das vollständige Zusammenlegen des Wagens für Transportzwecke zuläßt.
2. Zusammenlegbarer Kinderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (e) mittels einer auf einen Zapfen (f) geschraubten Flügelmutter (t) auf einer mit einem Schlitz (υ) versehenen Querleiste (u) des Wagenrahmens (a) befestigt ist, und daß außerdem an den Radstützen (c) und den Rückenlehnenstützen (k) in der Drehungsebene des Sitzes seitlich abstehende Lappen zur Aufnahme von Spannschrauben (n) vorgesehen sind, um den verstellbaren Sitz in der Vorwärts- und Rückwärtsstellung mit dem Untergestell des Wagens fest verbinden zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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