DE257589C - - Google Patents

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DE257589C DENDAT257589D DE257589DA DE257589C DE 257589 C DE257589 C DE 257589C DE NDAT257589 D DENDAT257589 D DE NDAT257589D DE 257589D A DE257589D A DE 257589DA DE 257589 C DE257589 C DE 257589C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H27/00Special paper not otherwise provided for, e.g. made by multi-step processes
    • D21H27/02Patterned paper
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D21H5/02Patterned paper
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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zusatz zum Patent 202413.
Marmoriertes Papier wird nach dem Patent 202413 dadurch hergestellt, daß man mittels Düsenzerstäuber auf die in der Bildung begriffene Papierbahn Farbstofflösungen in weitem hohem Bogen aufsprüht.
Dieses Verfahren hat in der Praxis insofern erhebliche Ubelstände gezeigt, als es schwierig war, gleichmäßige Effekte zu erhalten und besonders die in weitem Bogen aufgesprühte Farblösung die Maschine verunreinigte sowie die Arbeiter im stärksten Maße belästigte. Gemäß der Erfindung werden die genannten Übelstände dadurch beseitigt, daß die Farbstofflösung gegen eine über der Papierbahn befindliche schräge Wand gespritzt wird, von der sie auf die Papierhahn zurückgeworfen wird.
Die neue Vorrichtung ist aus der Zeichnung ersichtlich.
In einem Kasten a- befindet sich auf einer quer zum Papiermaschinenlauf angebrachten Gleitachse b an Halter c befestigt Düsenzerstäuber d nach Art der Lechlerschen und Körtingschen Zentrifugalzerstäuber. Diese sind wagerecht .und lotrecht verschiebbar angeordnet, so daß die Streukegel der Düsen einander genähert und entfernt werden können, dann aber auch die Auswurf richtung der Zerstäubungsflüssigkeiten nach vor- und rückwärts geändert werden kann. Der Auswurf der Flüssigkeit aus den Düsen geschieht nach 35
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oben gegen einen Blechschirm e, der dann die unter starkem Druck an diesen geworfene Flüssigkeit nach unten auf die Papierbahn zurückwirft. Durch die Spindel f wird ermöglicht, daß man den Schirm der Austrittsöffnung der Flüssigkeit nähern und entfernen kann, wie aber auch durch den Steckstift g die Neigung des Schirmes verändert werden kann. Durch diese Einst eil vorrichtungen wird erreicht, daß man die Marmorierung bzw. Befeuchtung der Papierbahn in ganz beliebiger Weise regeln kann, wodurch man Papiere von feinster gleichmäßiger Färbung und Besprengelung bis zum gröbsten Marmor erzielen kann. Die Zuführung der Farbstofflösung geschieht durch das Farbrohr h, welches durch Schläuche i mit den Düsen d verbunden ist.
Die Verstellung der Düsen kann durch den Handgriff k während des Betriebes vorgenommen werden, ohne daß der betreffende Arbeiter durch Farbe beschmutzt wird. Aus demselben Grunde wurde auch die Bedienung der anderen Stellvorrichtungen außerhalb der Grenze der Farbkegel bzw. 'Farbstrahlen angeordnet. Die durch den Blechschirm nicht auf die Papierbahn fallende Farbstoff lösung fällt zum Teil in die Mulden αΛ und «2 des Kastens a, von welchen sie durch die Ausflußöffnungen m und η in den Farbbehälter, aus dem die Farbe für die Vorrichtung entnommen wird, zurückbefördert wird. Um
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nun zu verhindern, daß an der Vorrichtung abgleitende Farbtröpfchen die Papierbahn unschön verschmieren, ist unter der Vorrichtung ein Tropfenfänger ο angebracht, der gleichfalls die darin angesammelte Farbe durch die Ausflußöffnung j> in den vorerwähnten Farbbehälter abführt.
Man kann nun noch den Zerstäubungsdüsen ä durch Anbringung eines Exzenters an
ίο der Gleitachse b eine seitliche Hin- und Herbewegung geben, wodurch die Gleichmäßigkeit des Effektes erhöht werden kann.
Man hat ein mittelbares Aufspritzen von Flüssigkeit auf die Papierbahn schon zur gleichmäßigen Anfeuchtung der Papierbahn vorgeschlagen. Hierbei ist es völlig gleichgültig, in welcher Verteilung das Wasser auf die Papierbahn gelangt, nur wird eine möglichst gleichmäßige Zerstreuung angestrebt. Bei der Vorrichtung verbinden sich die Flüssigkeitsteilchen zu feinen Tropfen, welche dann den gewünschten Effekt hervorbringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Herstellung von ungleich durchgefärbten Papieren auf der Papiermaschine nach Patent 202413, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber (d) die Farbflüssigkeit gegen eine über der Papierbahn befindliche verstellbare schräge Wand (e) sprüht, von welcher sie auf die Papierbahn zurückgeworfen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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