DE25752C - Kombinirte Maschine für den Küchengebrauch - Google Patents

Kombinirte Maschine für den Küchengebrauch

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DE25752C
DE25752C DENDAT25752D DE25752DA DE25752C DE 25752 C DE25752 C DE 25752C DE NDAT25752 D DENDAT25752 D DE NDAT25752D DE 25752D A DE25752D A DE 25752DA DE 25752 C DE25752 C DE 25752C
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DE
Germany
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knife
slide
cutting
knives
beets
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Active
Application number
DENDAT25752D
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English (en)
Original Assignee
F. L. harmuth in Sorau N./L., Oberpromenade 6
Publication of DE25752C publication Critical patent/DE25752C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte, für den Haus- und Küchenbedarf bestimmte Maschine vereinigt verschiedene Apparate in sich, und zwar:
1. einen Apparat zum Zerkleinern von Rüben u. s. w. in grobe Stücke oder Scheiben;
2. einen Apparat zur Zerkleinerung dieser groben Stücke oder Scheiben, kleinerer Rüben, Bohnen etc.;
3. einen Apparat zum Hobeln von Gurken, Kraut etc. und zum Reiben von Kartoffeln etc.;
4. einen Apparat zum Schälen von Aepfeln, Kartoffeln, Rüben etc.;
5. einen Apparat zum Schleifen und Putzen von Messern, Reinigen von Früchten etc.;
6. einen Apparat zum Schneiden von Brod u. s. w.
Zu ι (s. Fig. i, 2 und 6). Der Schieber a kann in die Richtung1 des Pfeiles vorwärts bewegt werden und erhält diese Bewegung durch den Fufstritt b, mit welchem er durch die Blechstreifen c und C1 , die Schnüre d (wovon nur eine gezeichnet ist), welche sich auf die Walze e aufwickeln, den Riemen/, welcher sich von der Walze e abwickelt, den Hebel g, der bei b und Zi1 seine Drehpunkte hat, und die Zugstange i verbunden ist.
Ein vor den Schieber α gelegter Körper (wie z. B. in Fig. 1 eine punktirt gezeichnete Rübe) wird beim Abwärtsbewegen des Fufstrittes b gegen das Messer k gedrückt und durch dasselbe zerschnitten. Die abgeschnittenen Stücke fallen (wie punktirt gezeichnet) in einen unter dem Apparat befindlichen Kasten U%. Die Federn / (es ist nur eine gezeichnet) veranlassen ein selbstthätiges Zurückgehen des Schiebers α in seine Ruhelage, m ist eine Blechverkleidung zum Schütze der Walze e gegen Schmutz.
Zu 2 (s. Fig. 2,3,5 und 6). Die zu zerkleinernden Stücke werden in den Raum η gelegt und dieser durch ein Brett ο abgedeckt. Durch Bewegung des Schiebers / in der Richtung des Pfeiles werden die Stücke durch eine horizontale und eine verticale Reihe von Messern q und qx , Fig. 3 und 6, welche in rechteckige Rahmen r und rx eingelegt sind, gedrückt (Fig. 5 stellt die Vorderansicht der Rahmen r und rx mit den Messern q und qx dar) und können nach Verlassen derselben durch das Messer s nochmals quer zu ihrer Bewegungsrichtung zerschnitten werden. Die so erhaltenen kleinen Stücke fallen hierauf durch den Kanal t ebenfalls in den Kasten U2.
Bei Abwärtsbewegung des Fufstrittes ü, welchen die Zugstangen υ und Vx mit dem Keil w, Fig. 3, verbinden, wird durch den letzteren das untere Ende des zweiarmigen Hebels χ (welcher bei A1 seinen Drehpunkt und durch die Feder X2 eine bestimmte Ruhelage hat) zurückgedrückt, und so durch das obere Hebelende die Sperrklinke y und Zahnstange z, die in dem Schieber p befestigt ist, diesem eine Bewegung in dem oben beschriebenen Sinne ertheilt. Damit das durch die Messer q und qx tretende Gemüse nicht gegen das Messer ί stöfst, ist am Fufstritt ü ein zweites Zugstangenpaar V2 und z>3 befestigt, welches an einen Hebel bei V4, angreift, der beim Abwärtsbewegen den auf der gleichen Welle vb sitzenden Hebel V6 gegen einen auf der Welle V7 befestigten Hebel vs drückt, so dafs dessen
Welle Vj, auf welcher auch das Messer s festsitzt, dieses durch ihre Drehung hebt und so den Durchtritt des Gemüses durch die kleinen Messer q und qx ermöglicht.
Durch Hochschieben des kleinen Riegels Z1, Fig. 3, wird die Sperrklinke y ausgelöst, worauf der Schieber p in seine Anfangsstellung zurückgeschoben werden kann.
.· Das vordere Ende dieses Schiebers ist mit Einschnitten für die Messer q und q1 versehen, damit das Gemüse vollständig durch - diese Messer hindurchgedrückt werden kann.
Die Messerrahmen r und. T1 sind nach Entfernung des (Brodauflage-) Brettes ο leicht herausnehmbar, wenn nur das Messer s zu dem in Rede stehenden Zweck benutzt werden soll.
Zu 3 (s. Fig. 4 und 6). Durch Fufstritt A wird die Kurbelwelle B und mit dieser die Schnurrolle C bewegt; diese Bewegung wird auf die Rolle D übertragen und setzt dann gleichzeitig eine zweite Kurbelwelle E in Bewegung, an welche die Schubstangen F und F1 angreifen. Mit ihrem anderen Ende fassen dieselben den Hobel G, welcher in einer am Holzrahmen J angebrachten Geradführung H gleitet. Der Holzrahmen J bildet vorn einen Kasten zur Aufnahme der zu hobelnden Früchte (s. Punktirung, Fig. 4); er wird mittelst der Winkel K und K1 auf das hölzerne Hauptgestell L festgeklemmt und aufserdem nochmals durch die Stütze M gehalten. An Stelle des Hobels G kann leicht ein Reibeisen eingesetzt werden.
Zu 4 (s. Fig. i, 3, 4, 6 und 7). Nach Auflegen der (nicht gezeichneten) Treibschnur auf die Schnurrolle N wird diese ebenfalls durch den Fufstritt A bewegt. Die Welle derselben ist auf einer Seite über ihr Lager hinaus verlängert und endet in einen Gewindestutzen zur Aufnahme einer mit Stacheln versehenen Scheibe O. Die zu schälende Frucht wird (nach der in Fig. 1 punktirten Weise) fest auf die Stacheln gesteckt. Zum Schälen der Früchte wird ein in Fig. 7 dargestelltes Messer verwendet, auf dessen Klinge eine einen Ring R tragende Zwinge P geschoben ist. Mit dem Ring R ist das eine Ende einer Kette Q verbunden, deren anderes Ende einen zweiten Ring R1 trägt, um beim Schälen denselben und dadurch das ganze Messer an einen der drei Knöpfe SS1 oder S2, Fig. 4 und 6, je nach der Gröfse der zu schälenden Früchte aufliängen zu können.
Durch die Zwinge F und das Messerheft wird aufserdem ein Rundstäbchen T parallel zur Messerschneide festgehalten, durch welches beim Schälen ein Hineinreifsen des Messers in die Frucht verhindert und eine gleichmäfsig starke Schale erzielt werden soll. Ist durch Bewegen des Fufstrittes A die zu schälende Frucht gegen die. Messerschneide in Drehung versetzt, so wird das an der straff zu haltenden Kette hängende Messer (nach der in Fig. 7 dargestellten Weise) an die Frucht gedrückt und diese geschält. Die Abfälle fallen in den Kasten U. Bei Benutzung dieses Apparates kann die Kurbelwelle M durch kleine (hier nicht gezeichnete) Krammen in der Stellung wie in Fig. 6 festgehalten werden.
Zu 5 (s. Fig. 3). Hierfür ist nach Abschrauben der Stachelscheibe O die Welle der Schnurrolle N. durch ein Stück-Welle V zu verlängern, auf welches durch die Muttern Wund W1 leicht ein Schleifstein, eine Schmirgelscheibe, rotirende Bürste u. dergl. befestigt werden kann. Zur gröfseren Reinlichkeit kann ein Schutzblech U1 eingelegt werden.
Zu 6 (s. Fig. 2 und 3). Es mufs hierzu das Brodauflagebrett ο eingelegt sein; das Brod wird unter dem Bügel S2 durchgeschoben und so, wie in Fig. 3 dargestellt, zum Schneiden unter das Messer s gebracht. Die Brodabschnitte fallen, wie punktirt gezeichnet, durch den Kanal t in den Kasten U2.

Claims (6)

Pat ent-An spruch: Eine combinirte Maschine für den Küchengebrauch, zusammengesetzt aus einer Vorrichtung:
1. zum Zerkleinern von Rüben etc. in grobe Stücke und Scheiben, Fig. 1, 2 und 6, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Trittvorrichtung, die direct den zu schneidenden Gegenstand auf dem Schieber a gegen das Messer k führt, wobei jede Trittbewegung abwärts einem Schnitt entspricht;
2. zur Zerkleinerung dieser groben Stücke oder Scheiben, kleiner Rüben etc., Fig. 1, 2> 3) S und 6, bewerkstelligt durch Bewegung eines zweiten, vom vorigen unabhängigen Fufstrittes ii, welcher die zu schneidenden Stücke durch zwei auf einander folgende Messerrahmen r und rx mittelst des Schiebers p hindurchdrückt, wobei jede Trittbewegung abwärts ein Vorgehen des Schiebers p durch die Zahnstange ζ, die Gabel χ und die Sperrklinge y bewirkt, während die Strecke, um welche er jedesmal vorrücken soll, durch eine am Keil w befindliche Lochreihe nach Belieben regulirt wird. Ferner die Anordnung der schon erwähnten zwei Messerrahmen, von denen der eine mit horizontal stehenden Messern q, der andere mit vertical stehenden Messern qx versehen ist, sowie die Vereinigung dieser beiden Rahmen mit dem Brodmesser s;
3. zum Hobeln von Gurken, Kraut etc. und . zum Reiben von Kartoffeln, Fig. 4 und 6;
4. zum Schälen von Aepfeln, Kartoffeln, Rüben u. s. w., Fig. i, 3, 4, 6 und 7, wobei das Schälmesser gegen die durch den Tritt A in Drehung versetzte Kartoffel etc. durch die
Hand an einer straff gespannten Kette Q geführt wird, während der Ring H dadurch in jeder Lage der Kette einen Drehpunkt für das Messer giebt, welches, als zweiarmiger Hebel um ihn sich drehend, von der Hand geführt wird;
5. zum Schleifen und Putzen von Messern etc., Reinigen von Früchten etc., Fig. 3;
6. zum Schneiden von Brod etc., Fig. 2 und 3, so dafs diese combinirte Maschine durch drei von einander unabhängige Trittbretter und Schneidewerkzeuge drei Arbeitern zu gleicher Zeit den Gebrauch erlaubt, indem sich dieselbe aus zwei Hauptabtheilungen zusammensetzt, von denen die eine die Vorrichtungen zum Schneiden, die andere zum Schälen, Hobeln und Putzen enthält; für die erstere ist das Princip, die Frucht gegen die. Schneide zu führen, aufrecht erhalten, in der letzteren, wo es sich um die Ablösung dünner Theile handelt, wird die Schneide gegen die Frucht geführt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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