DE257486C - - Google Patents

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DE257486C
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DE
Germany
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disintegrator
bolts
rings
firing pin
gases
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/16Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES ή
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 257486 KLASSE 12 e. GRUPPE
CARL BAYER in FRIEDENSHÜTTE, O.-S.
Zusatz zum Patent 248242.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3, Mai 1911 ab. Längste Dauer: 22. September 1924.
Bei dem Verfahren zum Reinigen von Gasen nach dem Hauptpatent, wobei ein Desintegrator verwendet wird, zeigt es sich namentlich, wenn die Desintegratorbolzen eine größere Länge besitzen, daß das Gas in dem Bestreben, den kürzesten Weg nach dem Ausgange zu wählen, die Schlagbolzen derart passiert, daß die an der großen Scheibe eintretenden Gasmengen diagonal nach der Mitte zu abgelenkt werden, wodurch ein beträchtlicher Teil des Desintegrators für die Reinigung unwirksam wird, während in dem anderen Teil durch das Hindurchtreten größerer Gasmengen die Gasgeschwindigkeit derart gesteigert wird, daß ein großer Teil des zerstäubten Wassers vom Gasstrom mitgerissen wird und nicht zur Wirkung gelangt.
Die Erfindung bezweckt, diesen Ubelstand zu beseitigen, und zwar soll dies in der Weise geschehen, daß durch innerhalb der Befestigungsenden der Schlagbolzen angeordnete und mit den einzelnen Bolzenreihen rotierende Flacheisenringe 0. dgl. der Raum des Desintegrators in mehrere Kammern unterteilt wird
'■5 und die am Umfang gleichmäßig eintretenden Gase dem in der Mitte des Desintegrators eingespritzten Wasser bis zum Verlassen der innersten Bolzenreihe gleichmäßig entgegengeführt werden. Diese Ringe haben auch den weiteren Vorteil, daß durch sie ein Durchbiegen der Desintegratorbolzen verhindert und damit die Festigkeit derselben erhöht wird. Gleichzeitig wird dadurch auch verhindert, daß beim Bruch eines Desintegratorbolzens dieser in die äußeren Bolzenreihen des Desintegrators gelangen und eine Zerstörung des Apparates herbeiführen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. ι stellt die ganze Vorrichtung im senkrechten Schnitt dar.
Fig. 2 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Stützungen.
Die äußerste Schlagbolzenreihe α und die dritte Reihe b sind an einer Scheibe c befestigt, welche von der Welle d in Umlauf versetzt wird Eine Welle e trägt eine zweite kleine Scheibe f, an welcher die innerste Schlagbolzenreihe g befestigt ist. Die rechten Enden der Schlagbolzen g tragen einen Scheibenring h, und am äußeren Teil dieses Scheibenringes sind die zwischen α und b laufenden Schlagbolzen i befestigt. Welle e treibt die Schlagbolzen g und i entgegengesetzt an den Schlagbolzen α und b und treibt gleichzeitig den Ventilator k.
Gemäß Erfindung sollen nun innerhalb der Befestigungsstellen Ringe I oder sonstige geeignete Stützmittel m, η, ο angebracht werden. Wenn jetzt ein Bolzen reißt, so wird das lose gewordene Ende von dem benachbarten Ring I festgehalten, die Länge des losen
Stabes verringert und der Stab verhindert, sich so weit durchzubiegen, daß er in den äußeren Bolzenreihen Zerstörungen anrichtet. Außerdem verhindern diese Ringe das durch die Fliehkraft hervorgerufene bogenförmige Durchbiegen der Stäbe und somit die gefährliche Beanspruchung der einzelnen Bolzen an der Befestigungsstelle
Diese Ringe können beliebig ausgeführt
ίο werden, z. B. kann man gemäß Fig. 2 Flacheisenringe / verwenden. Diese Ringe können auch in einfacher Weise nach Fig. 3 oder 4 aus Draht hergestellt werden. Auch können die Ringe z. B. nach Fig. 5 innen offen sein.
Es ist klar, daß durch die Anordnung mehrerer Stützringe an den Schlagbolzen der Desintegratorraum in eine Anzahl Kammern geteilt wird, wodurch ein Durchtreten der Gase durch den Desintegrator in diagonaler Richtung unmöglich gemacht wird. Vielmehr müssen die Gase von der äußeren Peripherie aus gleichmäßig nach der Mitte des Desintegrators strömen, wo sie in ihrer Gesamtheit der reinigenden Wirkung des dort eingespritzten Wassers ausgesetzt sind, bevor sie in den Ventilator übertreten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Reinigen von Gasen mit Hilfe eines Desintegrators mit gegenläufigen Schlagbolzen und unter Wassereinspritzung nach Patent 248242, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Gase an den einzelnen Bolzenreihen Flacheisenringe o. dgl. angebracht sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT257486D Active DE257486C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061748B (de) * 1955-03-11 1959-07-23 Huettenwerk Oberhausen Ag Ventilator-Entstaubungsanlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1061748B (de) * 1955-03-11 1959-07-23 Huettenwerk Oberhausen Ag Ventilator-Entstaubungsanlage

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