DE256995C - - Google Patents

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DE256995C
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DE
Germany
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fabric
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corrugated
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joint
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 256995 KLASSE 77 h. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 31. Dezember 1910 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Luftschiffbauteilen aus lameliiertem Holz mit Gewebezwischenlage, welche eine große Widerstandsfähigkeit mit besonderer Leichtigkeit verbinden.
Die Erfindung besteht darin, daß die Fugenflächen der Lamellen, zwischen denen das Gewebe eingeleimt ist, gezahnt oder gewellt sind.
Es ist bereits bekannt, miteinander zu verbindende Holzteile zu verzahnen, jedoch erreichte man mit den bekannten Methoden bislang nicht die für Luftschiffbauteile erforderliche Festigkeit. Die nach der vorliegenden Erfindung hergestellten Bauteile besitzen dagegen eine größere Homogenität, so daß sie wie ein einziger Block wirken und Verschiebungen zwischen den einzelnen Lamellen vollständig vermieden werden. Die gezahnten, gebrochenen oder gewellten Fugenflächen verankern gewissermaßen die Lamellen miteinander, während die Gewebezwischenlage die innige Verbindung der Lamellen fördert und ihre Widerstandsfähigkeit gegen ein Auseinanderziehen erhöht. Eine derartige Verbindungsweise setzt vor allem den Biegungsbeanspruchungen des Gegenstandes größeren Widerstand entgegen. Ferner kann infolge des gekrümmten Verlaufes der Fuge die Fläche derselben verdoppelt oder selbst verdreifacht werden, wodurch gleichfalls der Widerstand entsprechend vergrößert wird. Weiter kann die Anordnung der verschiedenen einzelnen Lamellen derart gewählt werden, daß man stets die günstigste Wirkung in bezug auf die Biegungsfestigkeit erreicht, und die Lamellen können in beliebiger Anzahl gruppiert werden. Durch die Verbindungsweise wird der innere Widerstand des Gegenstandes vergrößert, so daß derselbe bei geringstem Gewicht sehr große Widerstandsfähigkeit besitzt. Auch macht die Herstellungsweise das sogenannte Arbeiten des Holzes unschädlich. Die nach der Erfindung hergestellten Stücke können gewölbt und in jede gewünschte Form gebracht werden, ohne daß man gezwungen wäre, sie mit Dampf zu behandeln, wodurch bekanntlich das Holz infolge der Beraubung des Saftes beträchtlich leidet.
Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsformen und Anordnungen verschiedener Stücke dar, die auf die angegebene Weise hergestellt sind.
Fig. ι bis 3 zeigen Schnitte durch Stücke, die aus zwei Lamellen gebildet sind, wobei die Fugen dreierlei verschiedene Gestalt haben.
Fig. 4 zeigt ein Stück aus drei Elementen, die in Fugen nach Art der in Fig. 1 dargestellten vereinigt sind.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch eine Hohlrippe mit mehrfachen Elementen.
Fig. 6 zeigt eine Luftschraube.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist das Stück aus den beiden Lamellen α und b zusammen-
gesetzt, welche in einer Fuge von der Gestalt einer Sägelinie verbunden sind. In dieser Fuge liegt die Gewebezwischenlage c. Die Teile sind durch Verleimung miteinander verbunden.
Die Fugenlinie kann nach Fig. 2 auch zinnenförmig oder nach Fig. 3 gewellt verlaufen. Daneben sind alle erdenklichen Abarten von Krümmungslinien möglich.
Das in Fig. 4 dargestellte Stück ist aus drei Lamellen a, b und d gebildet, zwischen welchen zwei Stofflagen c und c1 eingeschaltet sind, wobei die Verbindung in zwei sägezahnförmigen Fugen erfolgt, wie in Fig. 1 dargestellt. Die Stücke können ebensogut aus einer beliebigen Anzahl Lamellen gebildet werden, die gleichmäßige oder verschiedene Stärke haben und beliebigen Querschnitt besitzen können.·
Das System kann z. B. zur Konstruktion von Hohlrippen benutzt werden, wie eine solche in Fig. 5 im Querschnitt dargestellt ist. Die beiden Streifen oder Elemente a und b, in der Form nach außen zu gebaucht, sind hier im Innern ausgehöhlt, und zwischen ihnen sind Zwischenelemente oder fortlaufende Lamellen e und f eingeschaltet, wobei sämtliche Fugen dieser Elemente von gewellter oder gebrochener Form sind und zwischengeschaltete Stofflagen c, c1 und c2 besitzen. Ferner wendet man hier vorteilhafterweise Stofflagen g und h auf den Innenflächen der Elemente α und b an, um ihnen eine noch bessere Verstärkung zu geben. Man wird hier zweckmäßig alle Elemente der Rippe noch durch Bolzen i vereinigen.
Das Verfahren kann, zusammengefaßt, für jeden Teil eines beliebigen Gerüstes oder Gerippes Anwendung finden, wo es allgemein an die Stelle eines einzigen Holzstückes treten kann. Es findet ganz besonders, wie weiter oben gesagt, Anwendung für die Konstruktionen bei Luftfahrzeugen. Man könnte z. B. auf diese Weise die armierten Balken der lenkbaren Luftschiffe, die Flügel und Rippen der Flugmaschinen oder mit einem Worte alle Teile herstellen, wie Rahmen, Rippen, Traversen Stützen und Kreuzungen, die diese Elemente zusammensetzen.
Die Erfindung läßt sich auch sehr gut zur Fabrikation von Propellern anwenden. Diese werden alsdann aus mehreren Holzlamellen zusammengesetzt, z. B. aus drei Streifen j, k und /,. in doppelsektorförmiger Gestalt, geeignetenfalls verbunden durch Leimung in gewellten oder gebrochenen Fugen der bezeichneten Art, unter Zwischenschaltung einer Stofflage (Fig. 6).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Luftschiffbauteile aus lamelliertem Holz mit Gewebezwischenlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugenflächen der Lamellen, zwischen denen das Gewebe eingeleimt ist, gezahnt oder gewellt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006051316A1 (de) * 2006-10-31 2008-05-08 Ernst Huber Leimbinder mit Glasfaserverstärkung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006051316A1 (de) * 2006-10-31 2008-05-08 Ernst Huber Leimbinder mit Glasfaserverstärkung

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