DE256372C - - Google Patents
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- DE256372C DE256372C DENDAT256372D DE256372DA DE256372C DE 256372 C DE256372 C DE 256372C DE NDAT256372 D DENDAT256372 D DE NDAT256372D DE 256372D A DE256372D A DE 256372DA DE 256372 C DE256372 C DE 256372C
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- DE
- Germany
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- fins
- water
- ship
- cylinder
- piston
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B39/00—Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude
- B63B39/08—Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude to decrease vessel movements by using auxiliary jets or propellers
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
Description
2iften=exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256372 KLASSE 65«. GRUPPE
WALTER EHRIG in DESSAU.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Vermindern der Roll- und Stampfbewegungen von
Schiffen bekannt, bei denen seitlich unter Wasser angebrachte, um wagerechte Achsen
drehbare Flossen verwendet werden, die mit im Schiffsinnern vorgesehenen Pendeln, Wasserwagen
o. dgl. so verbunden sind, daß sie durch den bei den Schiffsbewegungen auftretenden
Pendelausschlag in entgegengesetzter
ίο Richtung zueinander verstellt werden. Der
dynamische Druck des Wassers auf die Flossen bei der Fahrt des Schiffes bringt ein Drehmoment
hervor, daß der Drehbewegung des Schiffes um seine Querachse entgegenwirkt und sie dämpft. Bei Torpedos ist ferner vorgeschlagen
worden, die Verstellung der Flossen durch eine im Torpedo aufgespeicherte Kraft (Druckluft o. dgl.) zu bewirken, die durch den
wechselnden äußeren Wasserdruck ausgelöst wird.
Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich hiervon dadurch, daß die Verstellung der
Flossen unmittelbar durch den wechselnden Außenwasserdruck bewirkt wird, zu welchem
Zweck die Flossen durch Gestänge an einem Kolben angelenkt sind, dessen Zylinder mit
dem Außenwasser in freier Verbindung steht.
Durch diese Anordnung soll gegenüber den
bekannten Einrichtungen einerseits eine größere Einfachheit der baulichen Ausführung erzielt
und andererseits durch Benutzung einer ständig vorhandenen Kraft ein Versagen der Vorrichtung
verhindert werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt:
Fig. ι ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt und
Fig. 3 ein Querschnitt durch ein mit dem Erfindungsgegenstand versehenes Schiff.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in Aufriß und Grundriß, teilweise geschnitten, eine andere
Ausführungsform der Vorrichtung.
Hinten und vorn im Schiff ist je ein an einem Ende offener Zylinder a, f eingebaut, die
durch Rohre b, g mit dem Außen wasser in Verbindung stehen. Die Kolben c, h sind durch
Gestänge d, i mit den Flossen e, k verbunden. Die Zylinder sind vollständig mit Wasser angefüllt.
Hebt sich nun beim Stampfen des Schiffes das Vorschiff, in dem sich der Zylinder f befindet, so wird der Druck des Wassers auf die
eine Seite des Kolbens h geringer, so daß er durch den auf seine andere Seite wirkenden
Atmosphärendruck in die punktiert gezeichnete Stellung verschoben wird und dadurch
die vorderen Flossen k schräg stellt.
Da das Hinterschiff gleichzeitig einsinkt, so wird der Wasserdruck auf den Kolben c erhöht
und dieser ebenfalls in die punktiert gezeichnete Stellung umgelegt. Der dynamische
Druck des Wassers bei der Fahrt erzeugt bei den Flossen k eine nach unten gerichtete und
bei den Flossen e eine nach oben gerichtete Kraft; das Moment dieses Kräftepaares wirkt
der Schwingung des Schiffes um die Querachse entgegen.
Beim Sinken des Vorschiffs und Heben des Hinterschiffs findet der Vorgang in entgegengesetzter
Richtung statt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 sind die beiden offenen Zylinder α und f der
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Fig. ι zu einem einzigen Zylinder I vereinigt,
der an beiden Enden geschlossen ist und durch Rohre m, η mit dem Außenwasser am Bug
und Heck in Verbindung steht. Der KoI-ben ο treibt bei seiner Hin- und Herbewegung
durch Zahnstange p und Getriebe q, r, s eine Kurbel t an, an die die Flossen so angelenkt
sind, daß die Bewegungen des einen Flossenpaares denen des anderen entgegengesetzt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Verminderung der RoIl- und Stampfbewegungen von Schiffen mittels seitlich unter Wasser angebrachter, um wagerechte Achsen drehbarer Flossen, dadurch gekennzeichnet, daß die Flossen durch Gestänge an einem Kolben angelenkt sind, dessen Zylinder mit dem Außenwasser in freier Verbindung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256372C true DE256372C (de) |
Family
ID=514375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256372D Active DE256372C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256372C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2749869A (en) * | 1951-07-27 | 1956-06-12 | Hydrofoil Corp | Pressure bulb control mechanism for hydrofoil craft |
-
0
- DE DENDAT256372D patent/DE256372C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2749869A (en) * | 1951-07-27 | 1956-06-12 | Hydrofoil Corp | Pressure bulb control mechanism for hydrofoil craft |
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