DE256266C - - Google Patents
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- DE256266C DE256266C DENDAT256266D DE256266DA DE256266C DE 256266 C DE256266 C DE 256266C DE NDAT256266 D DENDAT256266 D DE NDAT256266D DE 256266D A DE256266D A DE 256266DA DE 256266 C DE256266 C DE 256266C
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- helical gear
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N3/00—Other muscle-operated starting apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 256266 KLASSE
46 c. GRUPPE
PAUL KANTY in AUGSBURG.
ist, deren eine Hälfte achsial verschiebbar ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1912 ab.
Die im nachstehenden näher beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Andrehvorrichtung
für die Explosionsmotoren von Automobilen und Luftfahrzeugen.
Die bisher gebräuchliche Antriebskurbel ist, soweit Automobile und Flugapparate in Betracht kommen, ausnahmslos außerhalb des Fahrzeuges angeordnet, so daß das Fahrzeug verlassen werden muß, wenn der Motor infolge irgendeines Umstandes stehen bleibt.
Die bisher gebräuchliche Antriebskurbel ist, soweit Automobile und Flugapparate in Betracht kommen, ausnahmslos außerhalb des Fahrzeuges angeordnet, so daß das Fahrzeug verlassen werden muß, wenn der Motor infolge irgendeines Umstandes stehen bleibt.
Bei Flugzeugen muß der Apparat im Gleitflug zu Boden gesteuert werden, wodurch die
Flugzeugführer mancher Gefahr ausgesetzt sind. Es erscheint daher vorteilhafter, eine Antriebsvorrichtung
zu verwenden, wie sie im nachstehenden näher beschrieben ist.
Diese Andrehvorrichtung kann so angeordnet werden, daß das Ankurbeln des Motors
vom Führersitz aus ermöglicht wird. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in
Fig. ι und 2 veranschaulicht; hierbei zeigt Fig. 2 die Andrehvorrichtung bei gekuppelter
und Fig. ι bei entkuppelter Motorenachse.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist auf dem äußeren Ende α der Motorenachse die
eine Hälfte b einer Kupplung befestigt. Die zweite Kupplungshälfte c steht in Verbindung
mit einem auf seiner Achse verschiebbaren Schraubenrad d, dessen Verzahnung um 60 °
geneigt ist, . während ein Schraubenrad e mit in einem Winkel von 30 ° verlaufenden Zähnen
fest auf der Welle f sitzt und mit dem Schraubenrad d in Eingriff steht.
Auf der Achse f dieses Schraubenrades-greift
eine Kurbel g" an, die im Führerstand oder Führersitz gelagert ist. Wenn man nun die
Kurbel g im Sinne des Uhrzeigers bewegt, dann wird sich das verschiebbare Schraubenrad
d auf seiner Welle h nach vorn bewegen, derart, daß die Kupplungshälfte c mit der
Kupplungshälfte b in Eingriff kommt, so daß der Motor angekurbelt werden kann. Es muß
demnach das Schraubenrad d mit seiner Kupplungshälfte c ein gewisses Spiel auf der Welle h
haben.
Wenn nun der Motor gezündet hat, so nimmt die Kupplungshälfte 5, die ja fest auf
der Motorenachse sitzt, eine beschleunigte Bewegung an, so daß nunmehr das Ausrücken
der Kupplungshälfte c selbsttätig erfolgt.
Es sei noch bemerkt, daß es gleichgültig ist, in welcher Art und Weise die Anordnung der
Vorrichtung erfolgt, und daß es für den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung ohne
Belang ist, wenn außer den angeführten Trieborganen noch andere geeignete Zwischenelemente
Verwendung finden, die eventuell durch den geforderten Einbau der Kurbel in der
Nähe des Führersitzes erforderlich werden. Durch die gewählte Art der Verzahnung mit
60 bzw. 30 ° Steigung wird ein möglichst schnelles Einrücken der Kupplung gewährleistet.
Claims (1)
- Pat ent-An Spruch :
Andrehvorrichtung für Automobile und Luftfahrzeugmotoren, bei der zwischen die antreibende und. die angetriebene Achse eine Klauenkupplung eingeschaltet ist, deren eine Hälfte achsial verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Kupplungshälfte mit einem Schraubenrad verbunden ist, welches mit einem zweiten Schraubenrad in Eingriff gebracht ist, dessen Achse die Andrehkurbel trägt, und daß die Verzahnung der Schraubenräder so gewählt ist, daß sich die Kupplung beim Andrehen selbsttätig einrückt, beim Vorlaufen der Motorwelle selbsttätig ausrücken kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256266C true DE256266C (de) |
Family
ID=514290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256266D Active DE256266C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256266C (de) |
-
0
- DE DENDAT256266D patent/DE256266C/de active Active
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