DE256258C - - Google Patents

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DE256258C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256258 -' KLASSE 30 b. GRUPPE
CAESAR RHAN in' BERLIN-STEGLITZ.
Ansaugevorrichtung für künstliche Gebisse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1912 ab.
Das Ansaugen der künstlichen Gebisse bzw. der künstlichen Gaumen ist oft mit Schwierigkeiten verknüpft und erfolgt nicht immer so, wie ihre Träger es wünschen. Einesteils sitzen die Gebisse überhaupt nicht fest und klappen beim Sprechen und Essen herunter, andernteils bildet sich zwischen natürlichem und künstlichem Gaumen leicht ein Hohlraum,, der sich voll Speisereste setzt und ίο schlechten Geruch zur Folge hat.
Diese Ubelstände sucht man bekanntlich dadurch zu vermeiden, daß die künstlichen Gebisse mit kleinen herzförmigen und runden Hohlräumen, sogenannte Saugkammern, versehen werden, die aber, wie die Praxis lehrt, ein Festhalten des künstlichen Gaumens bei wenigen natürlichen Zähnen nicht immer ermöglichen.
Auch soll ein besseres Ansaugen durch kleine flache, auf einen Kegel gezogene Gummiplättchen erreicht werden. Da sich die Ränder dieser Saugplättchen aber stets über der Gaumenplatte erheben, bildet sich zwischen künstlichem Gebiß und natürlichem Gaumen ein Hohlraum, der sich voll Speisereste setzt. Außerdem haben diese Saugplättchen mangels eines luftverdünnten Raumes ungenügende Saugkraft.
Die vorliegende Erfindung soll die besagten Mängel in anderer Weise beseitigen.
Fig. ι zeigt den Querschnitt der in der künstlichen Gaumenplatte befindlichen Erfindung in der Lage, wie sie sich an den natürlichen Gaumen angesaugt hat.
Fig. 2 zeigt die Aufsicht.
Die Saugvorrichtung besteht aus einem Zylinder α mit oben umgelegtem 2 mm breiten Rande b. In diesen Zylinder, also direkt unter den Rand b, wird das Gummiplättchen c eingelegt. Auf diesem Gummiplättchen befindet sich ein mit ihm verbundener Ring d und in der Mitte ein Loch e. Unter dem Gummiplättchen befindet sich ein 2 mm breiter Metallring f lose anliegend und unter diesem Ringe f die Metallscheibe g, ebenfalls lose im Zylinder beweglich. Auf dieser Metallscheibe g ist in der Mitte durch eine Schraube h die Gummiplatte c festgeschraubt.
Damit nun die beim Einsetzen des Gebisses an den natürlichen Gaumen angedrückte Gummischeibe vom Gaumen abgezogen wird und sich dadurch der luftleere Hohlraum i bildet, durch den das Gebiß am Gaumen festgehalten wird, sind zwischen der Metallscheibe g und dem beweglichen Ringe f vier federnde Lamellen k angebracht, welche die Saugkraft der Gummiplatte unterstützen.
Damit nun in den Zylinder vom Mundraume aus keine Speisen eindringen können, ist unter die Metallscheibe g ein Gummiplättchen I eingelegt. Dieses Gummiplättchen I wird endlich durch einen in den Zylinder eingeschraubten Metallring m festgehalten.
Wird das Gebiß eingesetzt, so drückt man mit dem Finger gegen die untere Gummischeibe m und drückt damit den Inhalt des Zylinders mit dem Gumminapf c gegen den natürlichen Gaumen und somit die Luft aus diesem letzteren heraus. Sobald der Druck von. unten aufhört, wird der Mittelpunkt des
oberen Saugnäpfchens c durch die vier Federn k von dem natürlichen Gaumen abgezogen, wodurch sich ein luftverdünnter Raum bildet und ein ■ festes Ansaugen des künstliehen Gaumens an den natürlichen erfolgt.
Durch diese Anordnung ist das Entstehen eines Zwischenraumes zwischen den beiden Gaumen unmöglich. Von Wichtigkeit ist noch, daß durch Herausschrauben des Bodenringes ίο eine leichte Reinigung des Apparates möglich ist. Dadurch, daß das untere Gummiplättchen / mit einer Aussparung zur Aufnahme des Ringes m versehen ist, sind auch jegliche Hohlräume an dem unteren Teile vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ansaugevorrichtung für künstliche Gebisse, dadurch gekennzeichnet, daß in einer mit umgelegten Rändern (b) versehenen zylinderförmigen Büchse (a) eine mit mehreren federnden Lamellen (k) fest verbundene Metallscheibe (g) angeordnet ist, in deren Mitte die mit einer Ringwulst (d) versehene Saugplatte (c) befestigt ist, wobei der Rand dieser Saugplatte durch die federnden Lamellen (k) von innen gegen den umgelegten Rand (b) der Büchse (a) gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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