DE2557779C2 - Programmschaltuhr - Google Patents

Programmschaltuhr

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DE2557779C2
DE2557779C2 DE19752557779 DE2557779A DE2557779C2 DE 2557779 C2 DE2557779 C2 DE 2557779C2 DE 19752557779 DE19752557779 DE 19752557779 DE 2557779 A DE2557779 A DE 2557779A DE 2557779 C2 DE2557779 C2 DE 2557779C2
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DE
Germany
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program
time
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disc
daily
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DE19752557779
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English (en)
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DE2557779A1 (de
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Josef 7209 Aixheim Gruler
Roland 7209 Aldingen Helbig
Reinhard Walter
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J HENGSTLER KG 7209 ALDINGEN DE
Original Assignee
J HENGSTLER KG 7209 ALDINGEN DE
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02Constructional details
    • G04C23/10Constructional details for actuating any element which operates, or initiates the operation of, the device concerned

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Programmschaltuhr mit einem zeithaltenden Antrieb und einer Zeitanzeige, sowie einer Programmschalteinrichtung, welche mit einem Zeitinipulsgeber zusammenwirkt.
Bei Schaltuhren erfolgt der Antrieb der Programmschaltscheibe in aller Regel von einem mechanischen, elektronischen oder elektromechanischen! Uhrantrieb aus, d. h. in zeithaltender Weise. Die Programmschalteinrichtung besteht hierbei aus der Programmschaltscheibe, welche über Programmnocken mit einem Programmtasthebel zusammenwirkt. Hierbei können bisher an die Genauigkeit der Programmschaltung keine allzu hohen Anforderungen gestellt werden, da diese von vielen Faktoren der Programmschalteinrichtung abhängig ist. So ist beispielsweise ein Programmschalter zur Steuerung von Arbeitsfolgen nach der DEAS 1110 728 mit Klinkenschaltung bekannt, dessen zeitabhängiger Antrieb mittels Kurbelzapfen einen gefederten Schalthebel aufzieht und bei Freigabe des Schalthebels den Programmschalter mit den Nocken zur Schalterbetätigung in Zeitschritten fortschaltet. Diese Ausführung ist jedoch speziell für Arbeitsprogramme wie bei Waschmaschinen üblich, ausgelegt und enthält mehrere Schalter, die entsprechend der unveränderlichen Nokkenanordnung programmabhängig betätigt werden.
Entsprechend der Aufgabe für solche Steuerungen werden hierbei Funktionen gleichzeitig oder in zeitlicher Reihenfolge ausgelöst und deshalb ist auch jeder Funktion ein eigener Schalter zugeordnet Dementsprechend enthält der Programmschalter auch mehrere Nockenbahnen nebeneinander mit ggfs. auch mehreren Nocken in einem Umlauf.
Solche Programmschaltuhren werden aber auch bei Geräten zur Zeiterfassung bei fester und gleitender
ίο Arbeitszeit eingesetzt und dienen hierbei zur Programmierung der Anwesenheits- und Pausenzeiten entsprechend der in Tarifverträgen vereinbarten Arbeitszeiten. Außerdem sind diese Programmschaltuhren mit Zeitimpulsgebern ausgestattet zur Erzeugung von Zeitimpulsen, die zum ansteuern von Impulszählern dienen, wie solche zur Erfassung der Anwesenheit angewendet werden. Auch bei diesen Programmschaltuhren wurden in den verschiedenen Schaltfunktionen wie Anwesenheit-und Pausensteuerung und bei der Zeitimpulsgabe jeweils getrennte Schalter verwendet, die mittels elektrischer Anschlüsse so verbunden sind, daß in der Programmstellung Anwesenheit, die Zeitimpulse auf die Impulsleitung geschaltet und während der Programmsteilung Pause, diese Impulsleitung unterbrochen ist.
Diese Ausführungen sind aufwendig und erfordern besondere Sorgfalt in der Justage um sicherzustellen, daß während der Programmschaltung keine Zeitimpulse ankommen bzw. so beeinflußt werden, daß Fehlzählungen oder Zähldifferenzen an eingeschalteten Zähnen auftreten.
Es ist Aufgabe der Erfindung eine zeitgenaue Programmschaitung solcher Programmuhren unter Einsparung von Schaltern zu verwirklichen und damit besondere Verschleißteile zu vermeiden. Diese Aufgabe wird bei der erfindungsgemäßen Programmschaltuhr mit einem zeithaltenden Antrieb und einer Zeitanzeige sowie einer Programmschalteinrichtung, welche mit Zeitimpulsgeber zusammenwirkt entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 dadurch gelöst,
4ü daß der Betätigungshebel des Zeitimpulsgebers durch den Programmtasthebel über dessen Ende von der Nockenscheibe abhebbar ist, derart daß der Betätigungshebel bei fehlenden Programmnocken zur Zeitimpulsgabe in den Einschnitt der Nockenscheibe einfällt
und bei vorhandenen Programmnocken abgehoben ist, um die Zeitimpulsgabe zu verhindern. Nach einem weiteren Erfindungsgedanken stützt sich der Programmtasthebel mit einem weiteren Arm auf einer — neben der Tagesprogrammscheibe — zusätzlich vorhandenen Wochenprogiammscheibe zur Abtastung ab, wobei hiervon abhängig, bei fehlenden Tages- und Wochenprogrammnocken der Betätigungshebel des Zeitimpulsgebers zum Einfallen in den Einschnitt der Nockenscheibe freigibt und bei vorhandenem Tages- und/oder Wochenprogrammnocken abhebbar ist, um die Zeitimpulsgabe zu unterbrechen.
Außerdem ist der Programmring an der Tagesprogrammscheibe mit ausbrechbaren Segmenten austauschbar, um damit ein Programmwechsel leicht zu ermöglichen. Solche ausbrechbaren Segmente an Programmscheiben sind aus der DE-GMS 18 45 472 an sich bekannt. Gegenüber bekannten Lösungen mit den teuren und aufwendigen einstellbaren Piogrammnokken hat diese Ausführung mit austauschbarem Programmring den Vorteil, daß diese Programmringe sehr kostengünstig sind. Programmänderungen sind durch einfaches Austauschen des Programmringes möglich, wobei nur bei einem neuen Programm auch neue
Programmringe durch entsprechendes Ausbrechen von Segmenten vorzubereiten sind. Wenn bei sich wiederholenden Programmen ein entsprechender Vorrat an solchen Programmringen vorhanden ist, macht die Umstellung nur ein einfaches Austauschen von Programmringen notwendig.
Damit wird bei wesentlichen Einsparungen und geringem Bauteileaufwand zuverlässigere Funktion bei vorteilhafter Handhabung erreicht
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Programmschaltuhr ist an Hand der Zeichnung nachfolgend beschrieben und zwar zeigen
F i g. 1 und 2 die Vorderansicht und Draufsicht einer solchen Programmuhr teilweise aufgeschnitten,
Fig.3 und 4 den Progrümmscheibenantrieb in Aufzugs- und Abfallphase,
Fig.5 und 6 die Ansicht und Draufsicht einer Programmscheibe,
F i g. 7 bis 9 den Programmtasthebel in Ausschaltbzw. Einschaltstellung sowie bei Wochenendausschaltung.
In der Zeichnung ist in F i g. 1 und 2 ausgehend von einem, nicht dargestellten, zeithaheiiden Antrieb über die Achse 1 und Zeitanzeige mittels der Zeiger 2 ein Antriebsmittel 3 getrieblich verbunden und bewirkt mittels Schaltklinke 4 eine schrittweise Fortschaltung der Programmscheibe 5. Diese schrittweise Fortschaltung erfolgt unter Wirkung der Feder 6 die am Klinkenhebel bei 7 eingehängt ist, während dem freien Abfallen von der Kurve 8. Der Aufzug der Feder 6 erfolgt durch die Kurve 8 in Form einer arithmetischen Spirale über eine längere Zeitdauer, beispielsweise 15 Min. Dementsprechend ist das Antriebsmittel 3 auch mit einer Beschriftung 1 — 15 (9) versehen zur Kennzeichnung der Zeitposition des Programmwerks, wobei jeweils bei der Stellung — 15 — die Fortschaltung ausgelöst wird.
Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, arbeitet die Schaltklinke 4 mit dem Schaltrad 10 zusammen, wobei die Zähnezahl Fur die Programmdauer bestimmend ist. Zur Fortschaltung dient die Schaltfeder 11 und ais Schleuderschutz der am Schaltbügel angebogene Winkel IZ
Zur Positionierung des Schaltrades 10 während der Aufzugsphase dient die ortsfest mit dem Gehäuse verschraubte und justierbare Rastfeder 13.
Die F i g. 5 und 6 zeigen die Programmscheibe 5 mit dem Programmring 14, welcher zur Programmierung mit abbrechbaren Segmenten 15 versehen und durch Rastmittel 16 fixiert ist Dadurch ist ein leichter Austausch, sowohl bei Neuprogrammierung als auch bei der Neueinstellung der Programmuhr möglich. Zu diesem Zweck entspricht die radiale Fixierung 14a des Programmrings 14 auf der Programmscheibe 5 der Teilung des Schaltrades 10 um jede Schaltposition ohne zeitraubendes Durchdrehen des ganzen Programmwerks einstellen zu können.
Der Programmring 14 enthält außerdem den Wochenprogrammschaltstift 17, welcher wie aus F i g. 2 ersichtlich, die Fortschaltung der gerasteten Wochenprogrammscheibe 18 bewirkt.
In der Fig. 7 wird in schematischer Darstellung die Wirkungsweise des Programmtasthebels 19 ersichtlich und zwar in Ausschaltstellung bei vorhandenem Segment 15, wobei der Betätigungshebel 20 des Zeitimpulsgebers 21 durch das Programmtasthebeleride l'Ja von der Nockenscheibe 22 abgehoben wird, um die Zeitimpulsgabe zu verhindern.
Die Fig. 8 zeigt den Programmtasthebel 19 bei abgebrochenen Segmenten 15 in eingefallener Stellung, wobei der Betätigungshebel 20 des Zeitimpulsgebers 21 freigegeben ist und dem Einschnitt 22a der Nockenscheibe 22 folgen kann.
In der Fig. 9 wird schließlich eine weitere Situation dargestellt, wobei sich der einstückige Programmtasthebel 19 auf der Wochenprogrammscheibe 18 abstützt und dadurch bei ausgebrochenen Segmenten 15 die Betätigung de-j Zeitimpulsgebers 21 verhindert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 Patentansprüche:
1. Programmschaltuhr mit einem zeithaltenden Antrieb und einer Zeitanzeige sowie einer Programmschalteinrichtung, welche mit einem Zeitimpulsgeber zusammenwirkt, wobei eine Programmschaltscheibe über eine Klinkenschaltung fortgeschaltet wird und eine Schaltklinke vermittels einer zeitabhängig angetriebenen Kurvenscheibe gegen Federwirkung gespannt und schlagartig freigegeben die Programmschaltscheibe in Zeitschritten fortschaltet, wobei eine Nockenscheibe zur Betätigung des Zeitimpulsgebers mittels Übersetzungsräder in direkter Getriebeverbindung zur Kurvenscheibe steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (20) des Zeitimpulsgebers (21) durch den Programmtasthebel (19) über dessen Ende (19a^ von der Nockenscheibe (22) abhebbar ist, derart, daß der Betätigungshebel (20) bei fehlenden Programmnocken zur Zeitimpulsgabe in den Einschnitt (22a^ der Nockenscheibe (22) einfällt und bei vorhandenen Programmnocken abgehoben ist, um die Zeitimpulsgabe zu verhindern.
2. Programmschaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Programmtasthebel (19) sich mit einem weiteren Arm auf einer — neben der Tagesprogrammscheibe (5) — zusätzlich vorhandenen Wochenprogrammscheibe (18) iur Abtastung abstützt und bei fehlenden Tages- und Wochenprogrammnocken den Betätigungshebel (20) des Zeitimpulsgebers (21) zum Einfallen in den Einschnitt (22a) der Nockenscheibe (22) freigibt und bei vorhandenen Tages- und/oder Wochenprogrammnocken abhebbar ist, um die ZeitimpulsgaDe zu unterbrechen.
3. Programmschaltuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tagesprogrammscheibe (5) der Programmring (14) mit den ausbrechbaren Segmenten (15) austauschbar ist.
DE19752557779 1975-12-20 1975-12-20 Programmschaltuhr Expired DE2557779C2 (de)

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DE2557779A1 (de) 1977-06-30

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