DE255451C - - Google Patents

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DE255451C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/007Edge stiffeners

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  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Polster, bei welchen die Ränder der Ruhefläche durch Stütz- und Spannfedern, d. h. durch solche Federn getragen werden, die diese Ränder nach außen drücken und dadurch die Ruhefläche des Polsters gespannt halten, sind bekannt. Diese sind kompliziert und unpraktisch oder erfüllen ihren Zweck unvollkommen, indem sie nur in Richtungen senkrecht zu den Rändern federn, nicht aber in der Längsrichtung dieser Ränder.
Vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß als Stütz- und Spannfedern für die Ränder des Polsters nach jeder Richtung federnde, knieförmig abgebogene Seile, aus hartgezogenen Drähten bestehend, verwendet werden, wobei die Ränder vorteilhaft ebenfalls aus Seilen aus hartgezogenen Drähten bestehen können, an denen die Stütz- und Spannfedern angreifen.'
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Die Fig. 1 der Zeichnung stellt Teile eines Querschnittes einer Matratze dar, welche mit solchen Stütz- und Spannfedern versehen ist.
Fig. 2 ist ein Teil einer Seitenansicht der Matratze.
b sind die aus hartgezogenen Stahldrähten zusammengesetzten federnden Seile, die zu beiden Seiten des Polsters am Rahmen R fest gelagert, knieförmig einwärts gebogen sind und mit ihreii nach außen reichenden Enden an Randdrahtseilen c angreifen. Mit den federnden Randseilen c, die ebenfalls aus hartgezogenen Drähten bestehen, sind die Organe (Schnürung, Drahtnetz usw.), welche die Ruhefläche a des Polsters bilden und durch Stützfedern irgendwelcher Art getragen werden können, verbunden. Durch die Federn b werden diese Randseile in gleichmäßigen Abständen federnd unterstützt und gleichzeitig voneinander weggezogen, wie die Pfeile in Fig. 1 andeuten, so daß dadurch die Ruhefläche des Polsters gespannt gehalten wird.
Die Federn b können mit den Randseilen durch eine öse drehbar oder, um jedes Gerausch zu vermeiden, fest verbunden sein. In letzterem Falle kommt beim Einbiegen der Randseile c neben ihrer Eigenschaft als Biegungsfeder auch diejenige als gute Torsionsfeder zur Geltung.
Um den Hub der Federn b nach oben zu begrenzen, können die Randseile c mit dem Polsterrahmen R durch eine passende Schnürung d verbunden werden, welche zugleich als Verzierung der Polsterseiten dienen kann.
Gegenüber bekannten Stütz- und Spannfedern, die aus Flachfederstahl bestehen, hat die Drahtseilstütz- und Spannfeder den Hauptvorteil, daß sie auch in Richtung der Randseile c federt, was erforderlich ist, wenn die Ränder der Ruhefläche in senkrechter Richtung gut federn sollen, da z. B. eine Ausbiegung des Randseiles c im Sinne des Pfeiles 1 bei der mittleren Feder b der Fig. 2 ein Ausbiegen der benachbarten Federn δ im Sinne der Pfeile 2 bedingt.
Die übrigen Vorteile, welche eine Drahtseilfeder gegenüber einer gleich geformten Feder
aus massivem Runddraht oder einer Flachfeder im vorliegenden Fall hat, brauchen hier wohl nicht angeführt zu werden.
Es sind auch federnde Stütz- und Spannvorrichtungen für Polsterränder bekannt, die aus einer Schraubenfeder und mehreren sich gegeneinander reibenden Metallteilen (Gelenken) bestehen, die nicht nur schwer rein zu halten sind, sondern bei welchen ein geräuschloses
ίο Spielen des Polsterrandes ausgeschlossen ist. Diese Übelstände sind bei der Stütz- und Spannvorrichtung der vorliegenden Erfindung beseitigt, indem bei dieser keine Schraubenfedern und höchstens ein oder gar kein Gelenk zur Anwendung kommen.
Falls das Polster für einen Sitz verwendet wird, brauchen Stütz- und Spannfedern b nur an einem Rand des Polsters angebracht zu werden, während an dem gegenüberliegenden Rand die Organe, welche die Ruhe- oder Sitz
fläche bilden, am Sitzrahmen befestigt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Polster für Matratzen, Sitze usw., bei welchem der Rand der Ruhefläche durch nach außen drückende Federn getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede dieser Federn aus einem knieförmig gebogenen, federnden Drahtseil (b) aus hartgezogenen Stahldrähten besteht, dessen eines Schenkelende am ■ Polsterrahmen befestigt und dessen anderes federndes Schenkelende gelenkig oder fest mit dem Rand der Ruhefläche oder mit einem diesen Rand bildenden, ebenfalls federnden Drahtseil (c) verbunden ist, um eine nach jeder Richtung gut federnde Stütz- und Spannvorrichtung für den Polsterrand zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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