DE255145C - - Google Patents

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DE255145C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 255145 KLASSE 64 c. GRUPPE
Abgabevorrichtung für Milch u. dgl.
Zusatz zum Patent 226838.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1912 ab. Längste Dauer: 6. Februar 1924.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Abgabevorrichtung für Milch u. dgl. nach Patent 226838 insofern, als der Einbau einer besonderen, der Höhe nach beweglichen Bodenplatte als Träger für das Füllgefäß in den das Meßgefäß und das Füllgefäß umschließenden Schutzkasten dadurch entbehrlich gemacht ist, daß der Boden des Schutzkastens selbst beweglich ausgebildet worden ist. Gemaß der Erfindung ist also der Boden des Schutzkastens so an der zur Bewegung der Bodenplatte dienenden Stellvorrichtung gelagert, daß er mit ihr gehoben und gesenkt werden kann und das aufgesetzte Füllgefäß gegen die oberhalb fest angeordnete Platte drückt. Als Stellvorrichtung kann hierbei wie beim Hauptpatent ein Hebelwerk oder ein Zahngetriebe, Schnuraufzug o. dgl. dienen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs-
ao beispiele einer solchen Anordnung schematisch dargestellt. Die mit den einzelnen Einrichtungen des Hauptpatentes gleichwertigen Teile sind mit den gleichen Buchstaben bezeichnet wie dort.
Nach der Ausführung Fig. 1 ist der Boden g an Lagern 0 von zwei um Zapfen k bewegliche Nürnberger Scheren m angehängt, so daß eine auf die Nürnberger Schere wirkende Feder φ auch den Boden g nach oben zu ziehen und ihn an die feste Platte f zu drücken bestrebt ist. Das Strecken der Scheren m zwecks Abwärtsbewegen der Platte g unter Spannung der Feder f erfolgt durch Niederdrücken des Handhebels i, weil der auf seiner Drehachse h sitzende Hebel s mittels Zwischenglieder Z die oberen Scherenschenkel emporzieht. Bei Loslassen des Hebels i zieht dann die gespannte Feder jenen Scherenschenkel wieder nieder und bewirkt dadurch ein Hochheben der Platte g mit dem aufgesetzten Gefäß, bis das Gefäß unter den Auslauf des Meßgefäßes b gelangt. Der eine Hebel s ist außerdem durch eine Stange t mit dem Rührwerk des Milchbehälters α verbunden, so daß auch hier beim Heben und Senken der Platte zugleich das Rührwerk bewegt wird.
Gemäß der Ausführung nach Fig. 2 ist der Boden g auf seitlichen Armen 0 von Zahnstangen m gelagert, die in einer Seitenwand des Schutzkastens geführt sind und mit Hilfe von Zahnrädern s gehoben und gesenkt wer-
den. Die Zahnräder sitzen auf einer gemeinsamen Welle h, die durch eine Kurbel betätigt wird; statt dessen kann das Heben auch selbsttätig durch Federn p erfolgen.
Für Vorrichtungen, die, wie z. B. Bassinwagen, zum Kleinverkauf auf der Straße bestimmt sind, ist nicht bloß der Boden, sondern der ganze untere Teil des Schutzkastens nachgiebig ausgebildet oder verschiebbar angeordnet, so daß derselbe beim Heben und Senken der Platte g mitfolgen kann. Dies ist auf verschiedene Weise möglich.
Nach Fig. ι sind die Kastenwände unterhalb der festen Platte f aus einem nachgiebigen wasserdichten Stoff g1 (z. B. Gummituch, Leder o. dgl.) gebildet, der sich beim Emporgehen des Bodens g harmonikaartig in Falten legt, beim Senken dagegen sich streckt. Bei der Ausführung Fig. 2 dagegen besteht zwar dieser Kastenteil aus starren Wänden, die aus Holz, Blech o. dgl. hergestellt sind, ist aber zusammen mit der Platte g an der inneren Wand des Kastenoberteils geführt. Dabei kann die zum Rührwerk führende Stange t durch ein Glied 0. dgl. I an diesem beweglichen Kastenteil gelagert sein, so daß das Rührwerk von dem beweglichen Kastenteil aus mitbewegt wird.

Claims (4)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    ι. Aus einem mit Rührwerk und Meßgefäß versehenen Vorratsbehälter mit zur Aufnahme des Füllgefäßes dienender beweglicher Bodenplatte bestehende Abgabevorrichtung für Milch u. dgl. nach Patent 226838, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des das Meßgefäß und das Füllgefäß aufnehmenden Schutzkastens der Höhe nach verstellbar gemacht ist, so daß er unter Fortfall einer besonderen Bodenplatte als bewegliche Bodenplatte für das Füllgefäß dient.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Boden (g) unmittelbar sich anschließende Teil des Schutzkastens ebenfalls nach oben nachgiebig ist.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Schutzkastens aus wasserdichtem Stoff besteht.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Schutzkastens starre Wände besitzt, die im oberen Teil verschiebbar gelagert sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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