DE2551252C2 - Rückstapelgerät zum Stapeln von Blattmaterial-Teilstapeln zu einem Gesamtstapel - Google Patents

Rückstapelgerät zum Stapeln von Blattmaterial-Teilstapeln zu einem Gesamtstapel

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Description

Um diese Aufgabe zu lösen, ist das erfindungsgemäße Rückstapelgerät dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung ein Klemmzangenaggregat mit mindestens einer Klemmzange mit einer oberen und einer unteren Klemmbacke aufweist daß die beiden Klemmbacken horizontale Klemmflächen besitzen, und zum Festklemmen eines Teilstapel-Randes bezüglich einander sowie zum Ablegen des festgeklemmten Teilstapel-Randes gemeinsam bezüglich der Tisch-Platte vertikal verschiebbar sind und zum Zurückziehen nach dem Ablegen des Teilstapels bezüglich des Maschinenständers horizontal verschiebbar sind, und daß die Tisch-Platte in dem genannten Rand mindestens einen Schlitz zur Aufnahme der unteren Klemmbacke aufweist
In diesem Rückstapelgerät kann ein Teilstapel auf der Tisch-Platte liegend genau über den schon gebildeten Stapel transportiert werden, worauf die Klemmzange, deren untere Klemmbacke dann in dem Schlitz im Rand der Tisch-Platte liegt, mit ihren horizontalen Klemmflädien den Rand des Teilstapels erfaßt und festklemmt, solange dieser noch vollständig ungestört horizontal auf der Tisch-Platte liegt Beim nachfolgenden Zurückziehen der Tisch-Platte und Ablegen des Teilstapel-Randes auf den Stapel, durch vertikales Absenken der Klemmzange, können wegen der Festklemmung keine Verschiebungen der Blätter im Teilstapel auftreten.
Wesentlich für diese Arbeitsweise ist die erfindungsgemäß vorgeschlagene Anordnung und Bewegbarkeit der Klemmzange. Die Idee, für die Handhabung von Teilstapeln Klemmzangen oder Greifer zu verwenden, ist an sich natürlich nicht neu. Klemmzangen oder Greifer werden nicht nur in der schon genannten DE-AS 11 03 354 verwendet, sondern beispielsweise auch in der DE-AS 22 18 535. Die Bogenabstützvorrichtung nach dieser DE-AS eignet sich aber in keiner Weise dazu, Teilstapel mit Hilfe einer Tisch-Platte genau fluchtend auf einem Stapel abzulegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rückstapelgerätes in einer perspektivischen Ansicht rein schematisch dargestellt
Das dargestellte Rückstapelgerät besitzt einen auf dem Fußboden stehenden Maschinenständer 1, an dem ein Schlitten 2, durch nicht dargestellte Antriebsmittel vertikal heb- und senkbar, angeordnet ist. Der Schlitten 2 trägt horizontal verschiebbar eine Tisch-Platte 3, vorzugsweise einen sog. »Lufttisch« mit Luftauslaßöffnungen zum Bilden eines Luftkissens, auf dem ein Blätter-Teilstape' mühelos verschiebbar ist Die Antriebsmittel zum Hin- und Herbewegen des Tisches so zwischen zwei Endlagen sind ebenfalls nicht dargestellt An einem hinteren Flansch der Tisch-Platte ist noch eine von einem Hydraulikzylinder betätigbare Klemmplatte 4 zum Festklemmen eines Teilstapels auf dem Tisch angebracht
An dem Ständer 1 ist auch ein zweiter Schlitten 5 vertikal verschiebbar geführt, der durch einen nicht dargestellten Hydraulikzylinder bezüglich des ersten Schlittens 2 heb- und senkbar ist Der Schlitten 5 trägt eine nach der rechten Seite abstehende Führungsschiene 6, an der horizontal verschiebbar ein Klemmzangenaggregat 7 angeordnet ist
Das Klemmzangenaggregat 7 besitzt einen horizontalen, zur Führungsschiene 6 senkrechten Rahmenteil 8, an dem zwei vertikal nach unten ragende Anschlagstangen 9 für die aufzuschichtenden Papierblatt-Teilstapel befestigt sind. Der Rahmenteil 8 trägt auch zwei Klemmzangen zum Festklemmen eines Randes eines Teilstäpels, nachdem dieser his zu den Anschlagstangen 9 vorgeschoben worden ist Jede dieser K lemmzängen besitzt eine Stange 10, die im Rahmanteil 8 vertikal verschiebbar geführt ist Am oberen Ende der Stange 10, oberhalb des Rahmenteils 8, ist ein Block 11 befestigt, der einen Hydraulikzylinder 12 trägt, mittels dessen eine obere Zangenbacke 13 längs der Stange 10 verschiebbar ist Am unteren Ende der Stange 10 ist eine untere Zangenbacke 14 befestigt Natürlich müssen die Klemmzangen gegen Drehung um vertikale Achsen gesichert sein. Um dies zu erreichen, kann man zweckmäßig anstelle der nur einen Stange 10, die zur Verbesserung der Übersichtlichkeit gezeichnet ist, in jeder Klemmzange jeweils zwei parallele runde Stangen vorsehen.
Nachstehend wird die Wirkungsweise des dargestellten Rückstapelgerätes beschrieben.
Zwischen dem Klemmzangenaggregat 7 und dem rechten Ende der in der Zeichnung in seiner linken Endlage stehenden Tisch-Platte 3 ist auf einer Transportpalette auf dem Fußboden stehend ein angefangener Papierblattstapel 15 dargestellt auf dem weitere Teilstapel abgelegt werden sollen.
Die Tisch-Platte 3 befindet sich auf einer vorbestimmten Arbeitshöhe, in der ein Papierblatt-Teilstapel, der z.B. von einer Schneidmaschine kommt, auf sie geschoben werden kann. Der Teilstapel wird von Hand genau an den hinteren Flansch der Tisch-Platte 3 und an einen Anschlag 16 angelegt der sich über dem vorderen oder rechten Ende der Tisch-Platte befindet Der Anschlag 16 ist an einem Träger 17 befestigt der an der Führungsschiene 6 horizontal verschiebbar gehalten ist.
Danach wird die Maschine eingeschaltet, und die nachfolgenden Schritte werden von einer automatischen Steuereinrichtung (Folgesteuerung) durchgeführt
Zuerst wird die Klemmplatte 4 von ihrem Hydraulikzylinder gesenkt, um den angelegten Papierblatt-Teilstapel auf der Tisch-Platte 3 festzuklemmen. Die Luftzufuhr zum »Lufttisch« wird unterbrochen.
Dann stellt eine mit dem Schlitten 2 verbundene Fotozelle (nicht gezeichnet) fest ob die Tischplattenunterseite höher liegt als die Oberseite des angefangenen Papierblattstapels 15. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Tischplatte 3 über den Schlitten 2 entsprechend angehoben.
Dann wird der Anschlag 16 durch Verschieben der Platte 17 längs der Führungsschiene 6 mittels eines nicht dargestellten Hydraulikzylinders um eine vorbestimmte Strecke seitlich vom auf der Tisch-Platte liegenden Teilstapel nach rechts weggezogen, und anschließend wird der Schlitten 5 samt der Platte 17 (mit Anschlag 16) und dem Klemmzangenaggregat 7 bezüglich des Schlittens 2 von einem wiederum nicht dargestellten Hydraulikzylinder um eine vorbestimmte Strecke angehoben.
Nun wird der Tischvorschub eingeschaltet und die Tisch-Platte 3 mit dem Papierblatt-Teilstapel von seiner gezeichneten linken Endlage horizontal in seine rechte Endlage verschoben. Dann wird der Schlitten 2 längs des Ständers 1 abgesenkt, bis die Tischplattenunterseite knapp über der Oberseite des angefangenen Papierblattstapels 15 liegt was von einer Fotozelle festgestellt wird. (Der Schlitten 5 macht diese Bewegung des Schlittens 2 mit.) Nach der Höheneinstellung des Schlittens 2 wird der Schlitten 5 wieder auf den Schlitten 2 abgesenkt. Dabei treten die unteren Zangenbacken 14 in Schlitze 3a im sich in der Dicke verjüngenden rechten Rand der Tisch-Platte 3 ein, bis horizontale Anschlag-
stäbchen 14a, die auf den Zangenbacken 14 befestigt sind, mit ihren Enden auf den zwischen den Schlitzen 3a vorhandenen Vorsprüngen der Tisch-Platte aufliegen. Bei der weiteren Senkung des Schlittens 5 und damit des Rahmenteiles 8 senken sich die Klemmzangen 10—14 nicht mehr weiter, indem ja die Stangen 10 in dem Rahmenteil 8 frei verschiebbar sind. Die Klemmzangtn 10—14 ruhen unter ihrem Eigengewicht auf den Tischvorsprüngen zwischen den Schlitzen 3a. Nun wird das ganze Klemmzangenaggregat 7 längs der Schiene 6 durch einen weiteren nicht dargestellten Hydraulikzylinder von seiner rechten in seine linke Endlage geschoben, wobei die unteren Zangenbacken 14. auf den TischvorsprQngen schräg nach oben gleiten und sich unter den rechten Rand des auf der Tisch-Platte liegenden Papierblatt-Teilstapels schieben.
Nachdem das Aggregat 7 seine linke Endlage erreicht hat und die Anschlagstangen 9 an der rechten Seite des auf dem Boden stehenden, angefangenen Stapels 15 anliegen, werden durch die Hydraulikzylinder 12 die oberen Zangenbacken 13 nach unten gedrückt, um den rechten Rand des auf der Tisch-Platte liegenden Teilstapels mit vorbestimmter Kraft festzuklemmen. Da die Zylinder 12 auf der linken, der Tisch-Platte 3 zugewandten Seite der Stangen 10 angeordnet sind, können durch diese Kraft die unteren Enden der Stangen elastisch etwas nach rechts, von der Tisch-Platte weg, gebogen werden, um nötigenfalls den festgeklemmten Teilstapel genau bis in die Anlage an den Anschlagstangen 9 zu ziehen.
Danach wird (nach Einschalten der Druckluftzufuhr zum Lufttisch und Heben der Klemmplatte 4) die Tisch-Platte 3 nach links zurückbewegt und also unter dem Teilstapel weggezogen, der sich genau fluchtend auf den angefangenen Stapel 15 ablegt
s Schließlich werden die Klemmzangen von den Hydraulikzylindern 12 wieder geöffnet und dann das Klemmzangenaggregat 7 längs der Schiene 6 in seine rechte Endlage zurückverschoben, womit das Gerät, nach Einstellen des Schlittens 2 und der Tisch-Platte 3
ίο auf die Arbeitshöhe, wieder in der Ausgangslage ist
Das gemeinsame Heben und Senken des Anschlages 16 und des Klemmzangenaggregates 7 mittels des zweiten Schlittens 5, der bezüglich des ersten Schlittens 2 nur eine vorbestimmte Strecke, z. B. etwa 20 cm, heb-
15'und senkbar ist, ergibt eine besonders einfache konstruktive Lösung. Selbstverständlich könnten aber zum Heben und Senken entweder des ganzen Klemmzangenaggregates oder aber zumindest der Klemmzangen 10—14 auch andere Mittel vorgesehen sein.
Die beiden Klemmzangen 10—14 wie auch die Anschlagstangen 9 können, je nach der Breite der zu behandelnden Papierblatt-Teilstapel, an verschiedenen Stellen längs des Rahmenteils 8 (jeweils in Ausrichtung
2s auf einen der Schlitze 3a) angebracht werden. Natürlich kann in gewissen Fällen auch nur eine der KJemmzangen 10—14 zum Festklemmen eines Teilstapels ausreichend sein oder könnten in anderen Fallen mehr als zwei Klemmzangen am Rahmenteil 8 angeordnet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Rückstapelgerät zum Stapeln von Blattmaterial-Teilstapeln zu einem Gesamtstapel, mit einem heb- und senkbar an einem Maschinenständer angeordneten Schlitten, einer an dem Schlitten zwischen zwei Endlagen horizontal bin und her bewegbar gehaltenen Tisch-Platte zur Aufnahme der Teilstapel und einer Klemmeinrichtung für einen Teilstapelrand, die bei der Stelle angeordnet ist, wo sich in einer Endlage der Tisch-Platte ein Rand derselben befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung ein Klemmzangenaggregat (7) mit mindestens einer Klemmzange (10—14) mit einer oberen und einer unteren Klemmbacke (13 bzw. 14) aufweist, daß die beiden Klemmbacken horizontale Klemmflächen besitzen und zum Festklemmen eines Teilstapel-Randes bezüglich einander sowie zum Ablegen des festgeklemmten Teilstapel-Randes gemeinsam bezüglich der Tisch-Platte (3) vertikal verschiebbar sind und zum Zurückziehen nach dem Ablegen des Teilstapels bezüglich des Maschinenständers (1) horizontal verschiebbar sind, und daß die Tisch-Platte in dem genannten Rand mindestens einen Schlitz (3a) zur Aufnahme der unteren Klemmbacke (14) aufweist
2. Rückstapelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmzangenaggregat (7) an einem zweiten Schlitten (5) horizontal verschiebbar gehalten ist, der bezüglich des erstgenannten Schlittens (2) heb- und senkbar ist
3. Rückstapelgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmzangenaggregat (7) einen Rahmenteil (8) aufweist, der die Zangenbacken (13,14) heb- und senkbar lagert
4. Rückstapelgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmzange (10—14) eine untere Zangenbacke (14), die bezüglich des Rahmen- « teiles (8) frei vertikal verschiebbar geführt ist, sowie eine bezüglich dieser unteren Zangenbacke (14) durch ein Antriebsmittel, z. B. einen Hydraulikzylinder (12), vertikal verschiebbare obere Zangenbacke (13) aufweist
5. Rückstapelgerät nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel (12) zwischen den beiden Zangenbacken (13, 14) so angeordnet ist, daß bei Ausübung der Klemmkraft die Zangenbacken unter elastischer Verformung von Führungsteilen (10) sich horizontal in Richtung von der Tisch-Platte (3) weg zu bewegen trachten.
6. Rückstapelgerät nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Zangenbacke (14) einen seitlich abstehenden Teil (14a,) zur Auflage auf der Tisch-Platte (3) neben dem Schlitz (3a) trägt
7. Rückstapelgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Schlitten (5) horizontal verschiebbar ein Anschlag (16) für einen Rand eines auf der Tisch-Platte (3) liegenden Teilstapels angeordnet ist
8. Rückstapelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tisch-Platte (3) eine heb- und senkbare Klemmplatte (4) zum Festklemmen eines auf der Tisch-Platte (3) liegenden Teilstapels angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rückstapelgerät zum Stapeln von Blattmaterial-Teilstapeln zu einem Gesamtstapel, mit einem heb- und senkbar an einem Maschinenständer angeordneten Schlitten, einer an dem Schlitten zwischen zwei Endlagen horizontal hin und her bewegbar gehaltenen Tisch-Platte zur Aufnahme der Teilstapel und einer Klemmeinrichtung für einen Teilstapelrand, die bei der Stelle angeordnet ist, wo sich in einer Endlage der Tisch-Platte ein Rand derselben befindet
Solche Geräte dienen beispielsweise zum Aufeinanderstapeln von Papierbogen-Teilstapeln, die von einer Schneidmaschine kommen, und sie werden so verwendet, daß in einer Endlage der Tisch-Platte ein Teilstapel auf dieselbe aufgelegt wird, worauf die Tisch-Platte in ihre andere Endlage über einem Träger zur Aufnahme der Teilstapel, z. B. einer Transportpalette, gefahren und danach unter Ablegen des Teilstapels (auf den Träger oder die vorher darauf gestapelten Teilstapel) wieder zurückgezogen wird.
Bei einem bekannten Rückstapelgerät der eingangs angegebenen Art, das in der FR-PS 21 78 430 beschrieben ist, hat die Klemmeinrichtung die Form von vertikal bewegbaren Stößelp, die den Rand des abzulegenden Teilstapels nach unten auf den Gesamtstapel klemmen, während die Tisch-Platte zurückgezogen wird. Dazu muß der Teilstapel anfänglich etwas von der Tisch-Platte abgeschoben werden, bis der Rand des Teilstapels unter dea Klemm-Stößeln liegt Dabei gleitet der Rand des Teilstapels auf dem schon abgelegten Gesamtstapel, wodurch es zu Verschiebungen des untersten Blattes des Teilstapels und/oder des obersten Blattes des Gesamtstapels kommen kann. Zudem ergeben sich Relatiwerschiebungen der Blätter im abzulegenden Teilstapel zwangsläufig durch das Umlenken des Teilstapelrandes, wenn dieser von der Tisch-Platte auf den Gesamtstapel herabsinkt und auf diesem festgeklemmt wird. Mit diesem bekannten Gerät können daher die Teilstapel nicht präzis ausgerichtet aufeinander abgelegt werden.
Dieselben Mängel weist auch ein anderes bekanntes Rückstapelgerät (DE-OS 22 25 910) auf, bei dem das Zurückfahren des abzulegenden Teilstapels mit der Tisch-Platte, wenn diese zurückgezogen wird, nicht mit Hilfe einer Klemmeinrichtung verhindert wird, sondern statt dessen mit einem Anschlag, der nach dem Vorschieben der Tisch-Platte hinter dem Teilstapel auf die Tisch-Platte gesenkt wird. Auch bei diesem Gerät ergeben sich Relativverschiebungen der Blätter im abzulegenden Teilstapel durch das Absenken desselben über den Rand der zurückfahrenden Tisch-Platte auf den Gesamtstapel. Zudem kann es insbesondere bei dünnem Blattmaterial leicht geschehen, daß das unterste Blatt des Teilstapels von der zurückfahrenden Tisch-Platte mindestens stellenweise mitgenommen wird.
Bei einem dritten bekannten Rückstapelgerät (DE-AS 11 03 354) wird ein Rand des abzulegenden Teilstapels von Greifern erfaßt und der Teilstapel von diesen Greifern ohne Verwendung einer Tisch-Platte auf den Gesamtstapel gezogen. Da der Teilstapel hierbei auf der Oberseite des Gesamtstapels gleitet läßt es sich kaum vermeiden, daß auf der Oberseite des Gesamtstapels ein oder mehrere Blätter mitgenommen werden.
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt die Mängel der bekannten Rückstapelgeräte zu vermeiden und das eingangs angegebene Rückstapelgerät derart auszubilden, daß damit Teilstapel stets zuverlässig genau fluchtend zu einem Gesamtstapel aufeinandergestapelt werden können.
DE2551252A 1974-12-16 1975-11-14 Rückstapelgerät zum Stapeln von Blattmaterial-Teilstapeln zu einem Gesamtstapel Expired DE2551252C2 (de)

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