DE25503C - Thermo-elektro-rnagnetischer, selbstthätiger Wärme-Regulator - Google Patents
Thermo-elektro-rnagnetischer, selbstthätiger Wärme-RegulatorInfo
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/275—Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Für Fabrikräume, Krankensäle u. s. w., deren Temperatur einen gewissen Wärmegrad nicht
überschreiten soll, und deren Erwärmung durch Luft-, Wasser- oder Dampfheizungen geschieht,
welche eine augenblickliche Abstellung der • Wärmezufuhr gestatten, wird bisher meist durch
Aufstellung eines Elektrothermometers mit Batterie die Ueberschreitung des zulässigen Wärmegrades
mittelst Glockensignale angezeigt. Die eigentliche Regulirung der Wärme durch die
Klappen der Heizkanäle war daher dennoch immer vom jeweiligen Personal abhängig. Um
die damit verbundenen häufigen Unzukömmlichkeiten zu vermeiden, hat der Erfinder einen
selbstthätigen Wärme-Regulator construirt, der neben der Benutzung eines Elektrothermometers
mit Batterie oder Dynamomaschine als leitende Kraft in folgendem besteht:
Ein Rahmen α an der Mündung des Wärmekanals nimmt eine aus dünnem Fournier mit
Randeinfassung oder aus leichtestem Eisenblech u. s. w. von geringem Gewichte hergestellte
Klappe b auf, wie sie in offener Stellung aus Fig. ι., Gesammtansicht'von vorn, und Fig. 2,
3 und 4, Detailansichten in vergröfsertem Mafsstabe, ersichtlich ist. Sie ist mittelst Eingreifens
der gespitzten Schrauben c in die quer durchgehende Achse b1 mit geringster Reibung drehbar
gelagert und wird durch den elektrischen Strom mittelst der neben der Klappe angebrachten
Mechanik im Gehäuse d geschlossen und geöffnet.
Fig. 2 zeigt, correspondirend mit Fig. 1, in vergröfsertem Mafsstabe die Mechanik von vorn
nach entferntem Gehäuse, Fig. 3 einen Schnitt nach A (Ansicht der Klappe von der Seite) und
Fig. 4 die Mechanik von unten.
Der Anker c über dem Elektromagnete ist an dem ebenso wie b1 drehbaren Hebel / befestigt.
Dieser endigt bei bl, und hier stellt der bewegliche Arm g, oben in dem gabelförmigen
Ende des Hebels leicht drehbar befestigt und unten ein Zäpfchen der an die Achse b1 fest angesteckten Scheibe h fassend,
die Verbindung zwischen der Achse und dem Hebel her, und erstere ist so auf die einfachste
Weise ohne Zwischenmechanik direct durch den Magnet beweglich gemacht. Von diesem aus
führen die Drähte i zu dem oberen Ende eines Elektrothermometers bezw. einer entsprechenden
Batterie (Bunsen'sche Elemente).
Sobald nun die Temperatur den zulässigen Grad erreicht hat, ein Contact im Thermometer
hergestellt und der Stromkreis geschlossen ist, wird durch Anziehen des Ankers e bezw. des
Hebels / und durch Uebertragung mittelst des Armes g die Scheibe h und dadurch die* Achse
bezw. die Klappe geschlossen. Das Gegentheil findet statt, sobald durch die abgestellte Wärmezufuhr
die Temperatur wieder sinkt und der Strom unterbrochen wird, wobei dann die Feder k am Hebel f diesen in die ursprüngliche
Stellung zurückzieht. Es ist hierbei gleichgültig, ob die Mechanik sich seitlich oder anderswo
befindet, und die sich dann ergebende Umgestaltung der einzelnen Theile ohne Belang.
Ebenso kann dieselbe je nach der Anzahl der vorhandenen Klappen variirt werden, und bei
Anwendung einer Dynamomaschine wird sie natürlich gleich dem Thermometer in Uebereinstimmung
mit der weit stärkeren Kraft dieser Maschine gebracht. So kann bei letzterer, wie
aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, die Klappe b auch ähnlich dem Principe der bekannten Stempel
für Schriftstücke (d. h. um Uebersetzungsstifte /, die an der Innenseite des Rahmens angebracht
sind, sich drehend, und zwar infolge einer blofsen Viertelsdrehung mit ganz geringem
Hube) eingerichtet werden, wobei dann der Elektromagnet statt seitlich, in beliebiger Weise
oberhalb der Klappe stehend, den Verbindungshebel η beider Achsenenden derselben direct anzieht
und ihre Zurückbeförderung (nach der Stromunterbrechung) durch ihr eigenes Gewicht
geschieht.
Claims (2)
1. bei seitlicher Anordnung des Elektromagnetes mittelst Uebertragung der Anker- bezw.
Hebelbewegung durch den Arm g auf die Achse der Klappe und Zurückbeförderung
durch die Feder k;
2. bei Drehung der Klappe, ähnlich den Schriftenstempeln durch Anbringung des Elektromagnetes
oberhalb der Klappe und directes Anziehen desVerbindungshebels« beider Achsenenden
derselben mit Zurückbeförderung durch das eigene Gewicht der Klappe.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25503C true DE25503C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25503D Active DE25503C (de) | Thermo-elektro-rnagnetischer, selbstthätiger Wärme-Regulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25503C (de) |
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