DE25420C - Vorrichtung zum Befeuchten endlosen Papiers mittels zerstäubten Wassers. - Google Patents
Vorrichtung zum Befeuchten endlosen Papiers mittels zerstäubten Wassers.Info
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- DE25420C DE25420C DE188325420D DE25420DA DE25420C DE 25420 C DE25420 C DE 25420C DE 188325420 D DE188325420 D DE 188325420D DE 25420D A DE25420D A DE 25420DA DE 25420 C DE25420 C DE 25420C
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- moistening
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G7/00—Damping devices
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Anfeuchtung mittelst fein zerstäubten Wassers, auf welcher der vorliegende Apparat
beruht, ist an Stoffcalandern im Allgemeinen bekannt. Die Erfindung besteht in einer speciell
für die Papierfabrikation berechneten Verbesserung.
In einem Gehäuse A A, das an seinem oberen Theil mit kastenartigem Schieber B versehen
ist, welcher in senkrechter Richtung auf- und niedergeschoben werden kann, ist ein Zerstäubungsapparat,
bestehend aus Wasserrohr a und Luftröhre, mit einer Anzahl im Abstand
von etwa 40 cm angebrachten Zerstäubern c f angelöthet oder auf geeignete Weise befestigt.
Das Wasserrohr α ist oben geschlossen, um das Hineinfallen von Papierstaub zu verhüten; auf
der einen Seite ist eine Oeffnung b angebracht,
um als Ueberlauf zu dienen, damit das Wasser nicht durch die Steigerohre c hinausgedrückt
wird. Auf der entgegengesetzten Seite ist ein Hahn d angebracht, welcher mit einem Reservoir
in Verbindung steht, aus welchem filtrirtes Wasser in das Rohr α gelangt. Das Steigerohr c
ist, wie in Fig. 3 angegeben, mittelst einer Klammer e mit den Luftröhren f des Zuführungsrohres^·
verbunden, und zwar so, dafs das Rohr c beliebig behufs Reinigung oder Erneuerung
losgenommen werden kann, indem es nur durch eine seinem Durchmesser entsprechende Oeffnung
in das Wasserrohr eintaucht.
D ist ein dem Zerstäubungsapparat gegenüberliegendes Luftrohr, welches, wie aus Fig. 1
ersichtlich, mit drei Reihen kleiner Löcher versehen ist und der Luft gestattet, in drei Richtungen
nach oben auszuströmen.
Das sich im Gehäuse A A sammelnde Wasser, wird durch einen Ablafshahn E entfernt.
Wird der Apparat in Thätigkeit gesetzt, indem die Zuführungshähne für die Wasser- und
Luftröhren geöffnet werden, so treiben die Zerstäuber cf das zerstäubte Wasser gegen die nach
innen convex gebogene Seitenwand des Gehäuses; hier begegnen ihnen die verschiedenen
Luftstrahlen des Luftrohres D, und während die stärkeren Wasserkügelchen an der Wandung in
den unteren Raum des Gehäuses ablaufen, wird nur der feine Nebel nach oben gegen das
Papier getrieben und letzteres vollständig gleichmäfsig befeuchtet.
Der ganze Apparat ist in Gleitbahnen, welche am Gestell der Papiermaschine befestigt sind,
verstellbar und kann in gröfserem oder geringerem Abstand unter das darüber hinlaufende
Papier gebracht werden; dementsprechend wird auch der schieberartige Aufsatz B verstellt, um
das seitliche Entweichen des Nebels zu verhüten. Die zur Zerstäubung des Wassers nöthige comprimirte
Luft wird durch eine Luftpumpe erzeugt, welche mit einem Gasometer verbunden ist; durch ein Sicherheitsventil wird eine gleichmäfsige
Spannung erhalten, was durchaus nöthig ist. Ein Manometer dient zur Controle der
Spannung im Gasometer.
Die Vortheile dieses verbesserten Apparates und seiner Anordnung unterhalb des zu befeuchtenden
Papiers bestehen darin, dafs eine vollständig
gleichmäfsige Befeuchtung stattfindet, denn das zerstäubte Wasser wird nicht direct auf das
Papier geworfen; die stärkeren, sich in der Mitte des Strahlenkegels stets bildenden Wasserkügelchen
werden auf die convexe Fläche des Gehäuses A A geworfen und niedergeschlagen, nur
der feine Nebel wird durch die gegenströmenden Luftstrahlen hinaufgetrieben und vertheilt.
Es wird hierdurch vermieden, dafs sich das Papier ungleichmäfsig dehnt und daher schlecht
rollt oder durch Faltenbildung reifst.
Der Apparat wird vor dem Haspel- oder Wickelapparat an der Papiermaschine angebracht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zur besseren Vertheilung des feinen Wasserstaubes (Nebels) die Anwendung eines gegenstrahlenden Luftrohres D in einem unterhalb der Papierbahn senkrecht verschiebbaren Gehäuse A A, welches eine Zerstäubungsfläche und einen Sammelraum für das niedertropfende Wasser bildet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE25420T | 1883-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25420C true DE25420C (de) | 1884-01-04 |
Family
ID=91269368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188325420D Expired DE25420C (de) | 1883-04-20 | 1883-04-20 | Vorrichtung zum Befeuchten endlosen Papiers mittels zerstäubten Wassers. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25420C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3019993A (en) * | 1959-10-01 | 1962-02-06 | American Machine & Metals | Nozzle |
| EP4403694A1 (de) * | 2023-01-20 | 2024-07-24 | Voith Patent GmbH | Düsenfeuchter und verfahren |
-
1883
- 1883-04-20 DE DE188325420D patent/DE25420C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3019993A (en) * | 1959-10-01 | 1962-02-06 | American Machine & Metals | Nozzle |
| EP4403694A1 (de) * | 2023-01-20 | 2024-07-24 | Voith Patent GmbH | Düsenfeuchter und verfahren |
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