DE25245C - Neuerung an Maschinen für den Betrieb von Bühnenbewegungen - Google Patents

Neuerung an Maschinen für den Betrieb von Bühnenbewegungen

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DE25245C
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DE
Germany
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podium
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innovation
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DENDAT25245D
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English (en)
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R. GWINNER, . J. KAUTSKY, C. DENGG & F. ROTH in Wien
Publication of DE25245C publication Critical patent/DE25245C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes
    • E04H3/24Constructional features of stages
    • E04H3/26Revolving stages; Stages able to be lowered

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
in WIEN.
Der Zweck dieser Erfindung ist, die Bestandtheile der Maschinen für den Betrieb von Bühnenbewegungen soweit als möglich von Eisen herzustellen, also unverbrennbar zu machen, und überdies einzelne Bühnenbewegungen mittelst hydraulischer Pressen einheitlich, übersichtlich und von einem Punkte aus leiten zu können.
In den Zeichnungen stellt Fig. 1, Blatt I, den Querschnitt und Fig. 2, Blatt II, den Längenschnitt der Bühne dar. Fig. 3 bis 7, Blatt III, sind verschiedene Ansichten der Vorrichtungen zum Ausrücken' der Podiumschieber; auf Blatt IV zeigen Fig. 8 und 9 Schnitte durch die hydraulischen Pressen B oder C bezw. D und Fig. 10 einen Grundrifs der Versenkungsbrücke.
In die Prefscylinder der drei hydraulischen Pressen BCD, Fig. 1, 2, 8 und 9, wird von •irgend einem Punkte Wasser, das in einem Reservoir durch Menschen oder eine mechanische Kraft unter einem Druck von mehreren Atmosphären erhalten wird, geleitet, und zwar derart, dafs von einem Punkte der Bühne aus durch Drehung von Hähnen der Wasser-Zu- oder Abflufs irgend eines dieser Rohre nach Belieben regulirt werden kann und der mit diesem Rohre in Zusammenhang stehende Bühnen- oder Maschinentheil die gewünschte Bewegung einnimmt. Im speciellen bezieht sich die Erfindung auf die Bewegung des Bühnenpodiums und der Versenkungen.
Das Bühnenpodium A, in Fig. 1 im Quer-, in Fig. 2 im Längenschnitt dargestellt, ist in mehrere Sectionen abcd, Gassen genannt, eingetheilt. Jede dieser unter einander gleich gebauten Gassen besteht aus drei oder mehreren Eisentraversen efg zur Aufnahme der Coulissenwagen, dann aus einer Querklappe h, dann aus abermals zwei Traversen i k zur Aufnahme der Versenkungsschieber .1V I" /'", welche in diesen Traversen in einer Nuth oder auf Rädern laufen, wie aus Fig.-2, 3 und 4 ersichtlich ist.
Jede der vorbezeichneten Gassen wird von mehreren Säulen mn 0 getragen, die auf den Kolben hydraulischer Pressen B und C vermittelst der Capitäle p ruhen, doch ist die Verbindung der Traversen efg c und k mit den" Säulen nm ο keine starre und unbewegliche, sondern die Traversen tragen an den Stellen, mit welchen sie auf den Säulen m ti ο ruhen sollen, pfannenartige Eisen, in welche die Zapfen der Säulen passen. Der Zweck dieser Pfannen ist, das Schaukeln des Podiums zu ermöglichen. Es hat ferner das Podium aufser den Querspalten h auch noch zwei Längsspalten P und Q, Fig. ι; somit kann durch entsprechende Regulirung des Wasserzuflusses zu den Cylindern der Pressen B und C ein Schaukeln des Podiums bewirkt werden.
Ebenso kann man auf hydraulischem Wege die Versenkungsvorrichtungen spielen lassen. Eine hydraulische Presse D trägt auf ihrem Kolben die grofse Versenkungsbrücke E, Fig. 1, 2 und ι ο, deren Fufsbrett aus drei Theilen q r s besteht, von welchen jeder seine besondere Führung in den Preiskolben der Pressen B C und D findet, indem er auf die Prefskolben t u und ν gesteckt ist, deren Cylinder durch die hohlen Kolben der Pressen B C und D gebildet werden kann, so dafs jeder einzelne Theil der Versenkungsbrücke besonders in Bewegung ge-
setzt werden kann. Ferner hat jeder dieser Theile noch zwei besondere Führungen w x, die ihm zur Stütze dienen sollen, wenn er als praktikabel verwendet werden soll.
Fig. 3 und 4, Blatt III, zeigen die Vorrichtung zum Ausrücken der Podiumschieber. A' A' sind die Traversen, an welchen die Winkeleisen zur Aufnahme der Rollen der Schieber angebracht sind. Sollen nun sämmtliche Schieber seitlich verschoben werden, so dreht man die Welle B', Fig. 3, um ca. i8o° und zieht dadurch vermittelst der Zugstange C den Schieber D' nach vorwärts. Dieser legt sich an die Schiene des feststehenden Podiumtheiles an und dient den Rollen der Schieber als Schiene über die Klappenöfihung E. Da sich aber gleichzeitig der Schieber D' senkt, so kann der Podiumschieber unbehindert unter den feststehenden Theil des Podiums gelangen.
In der Ruhelage sind sämmtliche Pressen durch die Säulen YZ Y' Z' unterstützt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Die Anwendung von hydraulischen Pressen BCD mit doppelten Kolben, von denen der gröfsere zur Aufnahme des Cylinders des kleineren Kolbens hohl angeordnet ist, zur Bewegung des Podiums C und dessen Theile qr s, welche letzteren eine von ersteren unabhängige Bewegung zulassen.
2. Die durch pfannenartige Eisen beweglich construirte Auflagerung der Podiumtraversen efg i k auf den Stützsäulen mn 0, um das Schaukeln des Podiums nicht zu behindern.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25245D Neuerung an Maschinen für den Betrieb von Bühnenbewegungen Active DE25245C (de)

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