DE252355C - Visiervorrichtung für Geschütze - Google Patents

Visiervorrichtung für Geschütze

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DE252355C
DE252355C DE1911252355D DE252355DA DE252355C DE 252355 C DE252355 C DE 252355C DE 1911252355 D DE1911252355 D DE 1911252355D DE 252355D A DE252355D A DE 252355DA DE 252355 C DE252355 C DE 252355C
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DE
Germany
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telescope
panoramic
observation
sighting device
guns
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DE1911252355D
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/24Elevating gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • F41G1/393Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Visiervorrichtungen für Geschütze mit einem Richtfernrohre und einem fest mit diesem verbundenen Beobachtungsfernrohre, deren Okulare so angeordnet sind, daß sie gleichzeitig von verschiedenen Personen benutzt werden können. Derartige Visiervorrichtungen werden vorzugsweise bei Geschützen verwendet, die zur Bekämpfung von sehr schnell beweglichen Zielen, wie Luftschiffen, dienen, um alle Befehlsübertragungen und die daraus entspringenden Verzögerungen der Schußabgabe zu vermeiden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Visiervorrichtung der genannten Art, die einem mit ihr ausgerüsteten Geschütze die Eigenschaft verleiht, daß es sowohl für den Gebrauch als Luftschiffabwehrgeschütz als auch für den Gebrauch als Feldgeschütz gleich gut geeignet ist, und die außerdem bei besonders gedrängter Bauart eine große Bequemlichkeit der Bedienung gewährt.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines der Erfindung gemäß eingerichteten Geschützaufsatzes und Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von oben gesehen.
An der Aufsatzstange A ist eine Führung B zur Aufnahme eines Rundblickfernrohres C befestigt. Das Rundblickfernrohr C, das als Richtfernrohr dient, besitzt in bekannter Weise ein Reflektorprisma c1 (Fig. 2), das innerhalb des um eine vertikale Achse drehbaren Reflektorgehäuses c2 um eine wagerechte Achse schwenkbar ist. Das Rundblickfernrohr kann von oben in die Führung B eingeschoben und in dieser verriegelt werden. 'Die Führung ist dabei in einer solchen Lage auf der Aufsatzstange A befestigt, daß das Okular c3 des Rundblickfernrohres quer zur Erhöhungsebene steht.
Das Beobachtungsfernrohr D ist mit dem Rundblickfernrohre unmittelbar vereinigt, und zwar in der Weise, daß der mittlere Teil d1 seines Gehäuses und das Reflektorgehäuse c2 des Rundblickfernrohres ein Stück bilden. Die Visierlinie d* des Beobachtungsfernrohres (Fig. 2) liegt seitlich neben der Visierlinie c4 des Rundblickfernrohres und läuft zu dieser parallel, wenn das Reflektorprisma c1 so eingestellt ist, daß sich die Visierlinie c4 in ihrer zur Drehachse des Reflektorgehäuses c2 senkrechten mittleren Höhenlage befindet. Der Okularstutzen dz (Fig. 1) des Beobachtungsfernrohres ist schräg aufwärts gerichtet, um einen bequemen Einblick zu ermöglichen.
Die Benutzung der beschriebenen Visiervorrichtung beim Beschießen von Luftschiffen erfolgt, wie es bei Visiervorrichtungen dieser Art üblich ist, in der Weise, daß der Richtkanonier mit Hilfe der Höhen- und Seitenrichtmaschine die Visierlinie stets auf das Ziel gerichtet hält, während der Beobachter die Visiervorrichtung nach Höhe und Seite einstellt und das Abfeuern besorgt.
Hierbei ist es im Interesse einer möglichst bequemen Bedienung der Visiervorrichtung wünschenswert, daß das Okular des Richtfernrohres möglichst tief und das Okular des Beobachtungsfernrohres verhältnismäßig hoch liegt.
Die Verwendung eines Rundblickfernrohres als Richtfernrohr gibt nun die Möglichkeit, eine solche günstige Höhenlage der beiden Okulare
bei unmittelbarer starrer Verbindung der beiden Fernrohre zu erzielen, da der dem Rundblickfernrohre eigentümliche räumliche Abstand zwischen dem Okular und dem Reflektorkopfe groß genug ist, um eine gegenseitige Behinderung des Beobachters und des Richtkanoniers auszuschließen. Würde man anstatt eines Rundblickfernrohres ein anderes Fernrohr wählen, so wäre eine getrennte Anordnung von Rieht- und
ίο Beobachtungsfernrohr und ein besonderes Verbindungsstück erforderlich. Durch den Wegfall eines derartigen Verbindungsstückes erhält die den Gegenstand der Erfindung bildende Visiervorrichtung eine besonders gedrängte Bauart.
Aus der unmittelbaren starren Verbindung von Rieht- und Beobachtungsfernrohr folgt auch noch der weitere Vorteil, daß der Parallelismus der beiden Visierlinien, der bei getrennter Anordnung der beiden Fernrohre leicht, z. B. durch Abnutzung der an der Verbindungsstelle vorhandenen Paßfiächen, verlorengehen kann, in hohem Maße gesichert ist.
Außerdem gewährt die Verwendung eines Rundblickfernrohres noch den Vorteil, daß die Visierlinien des Richtfernrohres und des Beobachtungsfernrohres, obwohl die beiden Okulare in ganz verschiedener Höhenlage angeordnet sind, annähernd in gleicher Höhe liegen, was insofern besonders günstig ist, als der Visierschlitz des Schutzschildes unter sonst gleichen Umständen Meiner gehalten werden kann.
Ferner ist das Rundblickfernrohr das einzige Fernrohr, das ohne weiteres, d. h. ohne Änderung seiner optischen Einrichtung, auf dem Visierträger so angeordnet werden kann, daß das Okular die bei jeder Erhöhung einen bequemen Einblick ermöglichende Stellung quer zur Erhöhungsebene einnimmt.
Diese Vorzüge verleihen einem mit der beschriebenen Visiervorrichtung ausgerüsteten Geschütze die Eigenschaft eines besonders zweckmäßig eingerichteten Luftschiffabwehrgeschützes. :
Infolge der Ausbildung des Richtfernrohres als Rundblickfernrohr stellt ein solches Geschütz aber auch zugleich ein für alle Richtarten brauchbares Feldgeschütz dar. Bei der Benutzung als Feldgeschütz bleibt das Beobachtungsfernrohr natürlich unbenutzt.
Die.Brauchbarkeit der Visiervorrichtung beim Beschießen von Luftschiffen erfährt dadurch keine Beeinträchtigung, daß bei einer Verstellung des Reflektorprismas c1 in der Höhenrichtung infolge der Verbindung des Beobachtungsfernrohres mit dem hierbei in Ruhe verbleibenden Gehäuseteile c2 des Rundblickfernrohres der Parallelismus der beiden Visierlinien d? und c4 verloren geht. Denn eine solche Verstellung kann nur beim indirekten Schießen erforderlich werden, also nur bei der Beschießung von feldmäßigen Zielen, bei der, wie oben erwähnt, das Beobachtungsfernrohr unbenutzt bleibt. Aus diesem Grunde ist es auch unbedenklich, das Gehäuse des Beobachtungsfernrohres mit dem Gehäuseteile c2 des Rundblickfernrohres starr zu verbinden. Natürlich könnte man an sich das Gehäuse des Beobachtungsfernrohres auch mit dem das Reflektorprisma c1 enthaltenden, um die wagerechte Achse drehbaren Gehäuseteile ' des ' Rundblickfernrohres starr verbinden. Die erstgenannte Anordnung verdient jedoch den Vorzug, da sie eine einfachere und gedrungenere Bauart ergibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Visiervorrichtung für Geschütze mit einem Richtfernrohre und einem fest mit diesem verbundenen B'eobachtungsfernrohre, deren Okulare so angeordnet sind, daß sie gleichzeitig von verschiedenen Personen benutzt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß als Richtfernrohr (C) ein Rundblickfernrohr verwendet wird, dessen Okular (cz) quer zur Erhöhungsebene steht, und daß das Gehäuse (d)1 des Beobachtungsfernrohres (D) mit einem Teil (c2) des Reflektorkopfes des Rundblickfernrohres (C) unmittelbar verbunden ist. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911252355D 1911-05-04 1911-05-04 Visiervorrichtung für Geschütze Expired DE252355C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE252355T 1911-05-04

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DE252355C true DE252355C (de) 1912-10-19

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ID=32337188

Family Applications (2)

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DE1911252355D Expired DE252355C (de) 1911-05-04 1911-05-04 Visiervorrichtung für Geschütze
DE1911249118D Expired DE249118C (de) 1911-05-04 1911-06-04 Geschütz mit umstellbarer gekröpfter Radachse

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DE1911249118D Expired DE249118C (de) 1911-05-04 1911-06-04 Geschütz mit umstellbarer gekröpfter Radachse

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CH (1) CH58942A (de)
DE (2) DE252355C (de)
FR (1) FR441467A (de)
GB (1) GB191209381A (de)
NL (1) NL59C (de)

Also Published As

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GB191209381A (en) 1912-05-23
NL59C (nl) 1913-11-15
DE249118C (de) 1912-07-12
FR441467A (fr) 1912-08-07
CH58942A (de) 1913-04-01

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