AT88113B - Sehrohr. - Google Patents

Sehrohr.

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AT88113B
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Albert Nitschke
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Albert Nitschke
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  Sehrohr. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Sehrohr, insbesondere für Unterseeboote oder Unterstände mit gegenüber dem Instrumentträger bzw. dem Unterseeboot verschiebbarer Lichteintrittsöffnung, dessen Okular in fester bzw. von der jeweiligen Lage der Lichteintrittsöffnung unabhängiger Höhe angeordnet ist. Die Erfindung bezweckt die Ermöglichung einer sehr vollkommenen Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes in der   Höhen-   richtung, d. h. in der Verschiebungsrichtung des die Lichteintrittsöffnung tragenden Gehäuseteiles gegenüber dem Instrumentträger.

   Gemäss der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, dass der die Lichteintrittsöffnung tragende starre Gehäuseteil an dem Instrumentträger derart verschiebbar angeordnet ist, dass sein unteres Ende bis unterhalb des Okulars   herabgesenkt werden kann unter Aufrechterhaltung der Beobachtungsmöglichkeit auch bei unterhalb des Okulars befindlichem Ende des ausfahrbaren Rohres, Es kann auf diese Weise   praktisch der ganze in der Verschiebungsrichtung des starren Gehäuseteiles unterhalb der Lichteintrittsöffnung gelegene Raum ausgenutzt werden, während gleichzeitig für den Beobachter bei jeder beliebigen Höheneinstellung der   Lichteintrittsöffnung   eine bequeme Beobachtungslage gegeben ist. 



   Die optische Anordnung der Elemente, welche eine solche Verschiebung des die Licht-   eintrittsöffnung   tragenden starren Gehäuseteiles gegenüber dem Okular ermöglicht, kann dabei verschieden sein. Es kann beispielsweise die Verschiebung in an sich bekannter Weise zwischen zwei zur Optik des Instruments gehörenden teleskopischen Systemen erfolgen bzw. bei Vorhandensein von mehr als zwei teleskopischen Systemen in der Instrumentoptik zwischen je zwei teleskopischen Systemen des Instruments.

   Man kann auch die Verschiebungsmöglichkeit der Instrumentteile so gewinnen, dass man den die Lichteintrittsöffnung tragenden starren verschiebbaren Gehäuseteil mit einem optischen System von endlicher Brennweite ausrüstet und zugleich mit der Verschiebung dieses die Lichteintrittsöffnung tragenden starren Gehäuseteiles eine Verschiebung eines zwischen diesem Gehäuseteil und dem Okular angeordneten, die Strahlen dem Okular zuführenden Reflektors derart vornimmt, dass die Brennebene des im starren verschiebbaren Gehäuseteil befindlichen Systems und des Okulars dauernd zusammenfallen.

   Dabei kann der die Strahlen dem Okular zuführende Reflektor entweder mit einem besonderen Antrieb ausgerüstet sein, um die Wirkung der durch die Verschiebungsbewegung verlagerten Brennebene der im verschiebbaren Instrumentteil sitzenden optischen Elemente auszugleichen, oder dieser Reflektor kann mit dem verschiebbaren Ge-   häusetei !   fest verbunden sein und der verschiebbare Gehäuseteil kann mit einem verschiebbaren Linsenelement ausgerüstet sein, um das dauernde Zusammenfallen der Objektivbildebene mit der Okularbildebene zu sichern.

   Der Antrieb des verschiebbaren Linsenelements im verschiebbaren Gehäuseteil erfolgt dabei   zweckmässig   durch eine an der Bewegung des Gehäuseteiles nicht teilnehmende undrehbare Spindel, auf welcher verschiebbar ein an der Einzugsbewegung teilnehmendes Triebrad sitzt, wobei das Gewinde der Spindel für den Fall, dass eine grössere   EinfalIänge   verlangt wird als das verschiebbare Linsensystem zulässt, am unteren Ende in eine geradlinige Führung ausläuft, so dass das Linsenelement gegen 

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 mässig mit einer Veränderung der Blickrichtung kombiniert.

   Die letztere kann sowohl durch Drehung des ganzen Sehrohres erreicht werden als auch durch blosse Ausrüstung des Sehrohrs mit einer das Okular tragenden drehbaren Kappe. 
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 bis 3 in einem senkrechten Längsschnitt und in zwei Querschnitten eine Ausführungsform eines Instruments, bei welcher der die Lichteintrittsöffnung tragende starre verschiebbare Gehäuseteil mit einem optischen System von endlicher Brennweite ausgerüstet ist. 



   Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine weitere Ausführungsform des auf der gleichen optischen, Grundlage beruhenden Instruments mit abgeänderter Hubvorrichtung für seinen Objektivteil. 



   Fig. 7 und 8 sind schematische Längsschnitte durch Instrumente mit abgeänderter optischer Einrichtung. 



   Fig. 9 ist ein Längsschnitt durch ein Bruchstück eines Instruments, dessen Optik im nichtgezeichneten Objektivende dem der Fig. 7 entspricht, und welches ein Absuchen des Horizonts gestattet, ohne dass der Beobachter um das drehbare Objektivrohr herumzugehen braucht. 



   Fig. 10 und 11 zeigen in zwei zueinander senkrechten Axialschnitten eine Ausführungform mit an der Auszugsbewegung des Instrumentrohres teilnehmenden Okularreflektoren. 



   Fig. 12 ist ein Axialschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Instruments mit an der Auszugsbewegung des Instrumentrohrs teilnehmenden Okularreflektoren und Spindelantrieb für ein im ausziehbahren Rohr sitzendes verschiebbares Linsenelement. 



   Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform eines Sehrohrs gemäss der Erfindung mit ver- 
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 starre   GehÅauserohr 4   verschiebbar angeordnet ist. Die in dem starren Rohr 4 fest angeordneten Linsen      bilden zusammen ein optisches System von endlicher Brennweite, dessen Bildebene bei 6 angenommen ist. 



   Das starre Rohr 4 ist in seiner Tiefstellung dargestellt, wobei sein unterer Rand 7 sich-unterhalb des Okulars 8 befindet und in einem Schacht im unteren Teil des Bootes bis nahe an den Boden des Bootes herabreicht. Zwischen dem unteren Ende 7 des verschiebbaren starren Gehäuserohres   4   und dem Okular 8 sind zwei reflektierende Prismen 9, 10 
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 ist es erforderlich, dass wie auch immer die Höhenlage der Lichteintrittsöffnung sein mag, das durch das optische System 5 von endlicher Brennweite erzeugte Bild des Ziels in der Bildebene 6 des Okulars 8 entsteht. Zur Erreichung einer solchen Abbildung bedarf es einer Verstellung der Reflektoren 9, 10 in Abhängigkeit von der Verschiebungsbewegung des Rohres 4. Diese Verstellung wird durch zwei Paare 11, 12 von Schraubenspindeln bewirkt.

   Die Schraubenspindeln 11 sitzen mit ihren Enden drehbar, aber unverschiebbar an einem Teller 13, welcher in dem die Prismen 9, 10 tragenden Gehäuseteil sitzt. Auf jeder der Schraubenspindeln 11 sitzt ein Zahnrad   14,   welches in ein Zahnrad 15 eingreift, das drehbar auf dem die Prismen 9, 10 tragenden Gehäuseteil 16 angeordnet ist. Der Antrieb der Spindelzahnräder 14 erfolgt vom Zahnrad 15 aus, in welches ein Trieb 17 eingreift, welcher durch einen Trieb   18   auf einer Antriebswelle 19 angetrieben wird. Durch Drehung der Welle 19 werden also beide Spindeln 11 gleichzeitig in Umdrehung versetzt. Jede der Spindeln 11 durchsetzt ein   Mutterstück   20, welches an einem fest am Bootskörper angeordneten Mantelrohr 21 sitzt.

   Die Drehung der Spindeln 11 vermittelst der Welle 19 hat infolge der angegebenen Verbindung eine Hebung und Senkung der Prismen 9, 10 gegen- über dem festen Instrumentträger (Bootskörper) zur Folge. In der gleichen Weise wie das Spindelpaar 11 ist auch das Spindelpaar 12 mit dem Teller 13 verbunden. Jede der beiden Spindeln 12 ist ebenfalls mit einem Zahnrad 22 versehen, welches in das Zahnrad 15 ein- 
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 Auszugsrohres 4. Der Anschluss der Spindeln 12 an den Teller   13   hat zur Folge, dass die Hebung oder Senkung des Tellers 13 mit den Prismen   9, 10   zugleich eine Hebung und Senkung des Rohres   4   herbeiführt.

   Da die Hebung und Senkung des Tellers 13 mit einer Drehbewegung der Spindeln 12 Hand in Hand geht, erfolgt zugleich eine Hinein-oder Herausschraubung der Spindeln 12 aus dem Mutterstück 23, so dass die dem starren Rohr 4 

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 aus Anlass einer Hebung oder Senkung der Prismen 9, 10 erteilte Verschiebungsbewegung eine doppelte ist, nämlich einmal die Verschiebungsbewegung infolge der Längsverschiebung der Spindeln 12 und ein andermal die Verschiebungsbewegung, welche aus der Drehung der Spindeln 12 sich ergibt.

   Bei jeder Hebung oder Senkung der Lichteintrittsöffnung 3 wird diese demnach um den doppelten Weg verschoben wie die Prismen 9, 10, so dass die Länge des Weges von der Lichteintrittsöffnung 3 bis zur Bildebene 6 des Okulars dauernd die gleiche bleibt, und demgemäss auch das durch das optische System 5 erzeugte Bild des Zielpunktes immer in der Ebene 6 des Okulars entsteht. 



   Die Verschiebung des Rohres 4 hat eine Veränderung des freien Luftraumes in dem das Instrument umschliessenden Gehäuse zur Folge. Es würde daher bei völligem Abschluss gegen die Aussenluft eine Drucksteigerung bzw. Verminderung im Innern des Gesamtgehäuses eintreten, die praktisch mit einem Durchströmen der Luft durch die Gehäusefugen verbunden sein würde. Es würde beim Ausschieben des Sehrohres mit der eingesaugten Frischluft Staub und Feuchtigkeit eingesaugt werden   können.   Um dies zu vermeiden, ist eine Druckausgleichkammer 24 vorgesehen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 sind die gleichen optischen Elemente vorhanden wie bei der Ausführungsform nach Fig. i bis 3. Dieselben sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie in Fig. i bis 3 nur mit dem Unterschied, dass diesen Bezugszeichen ein Indexstrich zugesetzt ist. In dem die Prismen 9', 10'tragenden Gehäuseteil   16'   sitzt wiederum ein Teller   13',   in welchem zwei Spindeln 11'unverschiebbar drehbar sind. Diese Spindeln sind in diesem Falle an verschiedenen Teilen mit nach entgegengesetzten Richtungen laufenden Gewinden versehen. Die beiden Gewindeabschnitte sind mit 25, 26 bezeichnet. Der Gewindeabschnitt 26 durchsetzt ein Mutterstück 20', welches an 
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 welches in ein Zahnrad 28 eingreift, das drehbar auf dem Mutterstück 20'sitzt.

   Dieses Zahnrad 28 kann von einer Antriebsspindel 29 aus durch Vermittlung eines Gestänges, dessen Zwischenglieder ebenfalls mit 29 bezeichnet sind, in Umdrehung versetzt werden. Jede Bewegung des Antriebsgestänges 29 hat also eine Drehbewegung der Spindeln 25,26 und damit eine Hebung oder Senkung der Prismen 9', 10'zur Folge. Die Spindelabschnitte 26 sind von Schutzgehäusen 30 umgeben. Die Spindelabschnitte 25 sitzen in einem Mutterstück 31 am unteren Ende des starren verschiebbaren Rohres 4'. Diese Anordnung hat zur Folge, dass das Rohr 4'nicht nur an jeder Längsbewegung der Spindeln 25,26 bzw. an der dadurch bewirkten Verschiebung der Prismen 9',   10'teilnimmt,   sondern dass dem Rohr 4'gleichzeitig noch eine besondere zusätzliche Verschiebungsbewegung infolge der Drehung des Spindelabschnittes 25 an dem Mutterstück 31 erteilt wird.

   Infolge der dem Rohr 4'erteilten doppelten Bewegung wird auch bei dieser Ausführungsform des Instrumentes die Bildebene des optischen Systems 5'dauernd in der Okularbildebene 6' festgehalten. 



   Bei der in Fig. 7 schematisch   angedeuteten- Ausführungsform   des Instrumentes ist der verschiebbare starre Gehäuseteil mit der Lichteintrittsöffnung mit 32 bezeichnet. Derselbe ist mit einem teleskopischen System 33 ausgerüstet und schiebt sich über den einen Arm 34 eines U-förmigen Gehäuseteiles, dessen anderer Arm 35 das Okular 36 trägt. Da das im Rohr 32 sitzende optische System 33 ein teleskoptisches System ist, kann in diesem Falle in der bei Sehrohren üblichen Weise das Rohr 32 auf dem Rohrschenkel 34 verschoben werden, ohne dass es einer Hebung oder Senkung des Reflektors 37, welcher das Licht nach dem Okular 36 hin wirft, bedarf. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist der verschiebbare starre Rohrteil mit der Lichteintrittsöffnung mit 38 bezeichnet und ebenso wie im Falle der Fig. 7 mit einem teleskopischen System 39 versehen. Dieser Rohrteil schiebt sich über einen Rohrteil 40, welcher ein teleskopisches System 41 trägt. Der Rohrteil 40 ist in dem einen Schenkel 42 eines U-förmigen festen Gehäuseteiles verschiebbar, dessen anderer   U-Schenkel   43 das Okular 44 trägt. Wegen der Ausgestaltung der optischen Systeme 39,   41   als teleskopische Systeme kann sowohl das starre Rohr 38 über dem Rohrteil 40 als auch der Rohrteil 40 in dem Rohrschenkel 42 verschoben werden, ohne dass es einer entsprechenden Bewegung des Reflektors 45 bedürfte. 



   Auch bei den Ausführungsformen nach Fig. 7 und 8 bleibt der den Ausführungsformen nach Fig. i bis 6 eigentümliche Vorteil erhalten, dass praktisch der ganze in der Höhenrichtung zur Verfügung stehende Raum für Verschiebungsbewegungen ausgenutzt werden kann, da bei dieser Verschiebungsbewegung keine Rücksicht darauf genommen zu werden braucht, dass dem Beobachter der erforderliche Platz reserviert wird. Dieses hängt damit zusammen, dass das Okular seitlich neben dem verschiebbaren Instrumentgehäuse so 

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 bei Verschiebung des einzigen Objektivelementes   64   aufrecht zu erhalten, ist die Bedingung zu erfüllen, dass der Objektivteil   64   von parallelen Strahlenbüscheln getroffen wird. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 sind die   Ablenkrefiektoren,   welche die Strahlen dem festen Okular zuführen, ebenso wie gemäss Fig. 10 und 11 fest mit dem ein-und ausfahrbaren Instrumentrohr verbunden. Diese Ausführungsform unterscheidet sich jedoch von der nach Fig. 10 und 11 durch einen abweichenden Antrieb für das in dem ein-'und ausfahrbaren Instrumentrohr verschiebbare Linsenelement, welches der Tatsache Rechnung trägt, dass die Optik eines Sehrohres praktisch nicht so eingerichtet werden kann, dass auch bei starker Verschiebung des Instrumentrohres, wie sie für Verwendung auf Unterseebooten gefordert werden muss, durch Verschiebung eines Elementes für die ganze Auszugsbewegung die Beobachtung aufrecht erhalten werden kann. Bei der Ausführungsform nach Fig.

   I2 erfolgt nun der Antrieb des verschiebbaren Linsenelementes so, dass seine Bewegung bereits vor Beendigung der Einzugsbewegung des Sehrohres aufhört. 



   Das ausziehbare Sehrohr ist mit 70 bezeichnet. Dasselbe ist von einem drehbaren Gehäuse 71 umschlossen, welches auf einem festen Sockel 72 gelagert ist. In dem festen Sockel ist die Motorwelle 73 eingeführt, deren Bewegung durch ein nicht zum Wesen der 
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 welle   74   übertragen wird, welche durch Vermittlung von endlosen Zugorganen 75 die Höhen- einstellung des Instrumentes bewirkt. In dem drehbaren Gehäuse 71 ist eine Spindel 76 gelagert, deren Gewindegang 77 im unteren Teil der Spindel in eine geradlinige Nut 78 ausläuft. In dem Fuss 79 des ausziehbaren Sehrohres ist ein Zahnrad 80 gelagert, welches auf der Spindel 76 verschiebbar ist und mit einem Zapfen 81 in die Spindel- nut   78,   77 eingreift.

   Dieses Zahnrad 80 steht in Eingriff mit einem Zahnrad 82 auf einer ebenfalls im Sehrohrfuss 79 gelagerten Welle   83,   die ein Kettenrad 84 trägt, über welches eine endlose Kette 85 läuft, die an dem verschiebbaren Linsenelement 86 des Sehrohres angreift. Auf dem oberen Ende der Spindel 76 sitzt ein Schneckenrad   87,   in welches eine
Schnecke 88 eingreift, deren Welle ausserhalb des drehbaren Gehäuses 71 einen Betätigungs- knopf 89 trägt. 



   Wenn beim Ausziehen des Sehrohres aus der in der Zeichnung dargestellten tiefsten Lage der Sehrohrfuss 79 in die Höhe bewegt wird, dann nimmt das Zahnrad 80 an dieser Bewegung teil und der Zapfen 81 verschiebt sich in der Spindelnut. Solange die Bewegung in der gradlinigen, parallel zur Spindelachse verlaufenden Nut 78 erfolgt, bleibt die Welle 83 stehen und demgemäss erfährt auch das Linsenelement 86 keine Verschiebung in dem Sehrohr. Sobald der Zapfen in den Gewindegang 77 eintritt, beginnt eine Drehung des Zahnrades 80 und demgemäss auch der Spindel 83 und infolgedessen eine Verschiebung des Linsenelementes 86 im Sehrohr entsprechend der Steigung des Gewindeganges 77. 



   Die Spindel 76 erfährt bei der Auszugsbewegung des Sehrohres keine Drehung. Um aber jederzeit die Möglichkeit einer scharfen Bildeinstellung zu sichern, ist die Spindel für eine Drehung im Gehäuse 71 eingerichtet, wozu das erwähnte Schneckengetriebe 87, 88 vorgesehen ist. Durch Drehung des Einstellknopfes 89 kann man willkürlich eine Drehung der Spindel herbeiführen und dadurch unabhängig von der Höheneinstellung des Sehrohres eine Einstellung des Linsenelementes 86 vornehmen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 mit drehbarer nur auf Drehung mit dem einund ausziehbaren Sehrohr gekuppelter Okularkappe ist das aus-und einziehbare und zugleich drehbare Instrumentrohr mit 90 bezeichnet. Bei 91 ist das Schiffsdeck angedeutet, durch welches das Instrumentrohr 90 wasserdicht hindurchgeführt ist. Das   Umschliessungsgeh use   für die im Bootsraum befindlichen Instrumentteile ist mit 92 und seine drehbare Kappe mit 93 bezeichnet. In der drehbaren Kappe sitzt das Winkelokular   94   des Instrumentes. In dem fest im Bootsraum angeordneten Gehäuse 92 ist ein Ring 95 geführt, so dass er sich undrehbar im Gehäuse auf und ab zu bewegen vermag. Der Ring 95 hängt an Ketten oder Zugseilen 96, welche über Kettenräder bzw.

   Rollen 97 im Gehäuse 92 laufen und ihren Antrieb von Kettenrädern oder Rollen 98 auf der gemeinsamen Welle 99 empfangen, dic durch die Wandung des Gehäuses 92 hindurch nach aussen geführt ist und hier ihren Antrieb durch einen geeigneten Motor 100 erhält. In dem Ring 95 ist ein Fussstück 101 des Rohres 90 drehbar gelagert. Die Kupplung zwischen dem Rohr 90 und der Okularkappe 93 erfolgt durch Zahnräder 102, 103, welche auf der gemeinsamen Welle   104   sitzen und von denen das in das Fussstück des Rohres 90 eingreifende Zahnrad 103 auf der Welle 104 verschiebbar aber undrehbar geführt ist. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt : Wenn das Rohr 90 bei unverändeter Horizontaleinstellung gehoben oder gesenkt werden soll, dann wird durch den Motor 100 die Welle 99 gedreht und überträgt ihre Drehung durch die Zugseile oder Ketten 96 auf den Ring 95 und durch diesen auf das Rohr 90. Wenn bei unveränderter Höheneinstellung des Rohres 90 eine Änderung der Horizontaleinstellung des Instrumentes vorgenommen 

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 werden soll, dann dreht man die Kappe 93 beispielsweise durch Erfassen von auf der Zeichnung nicht ersichtlichen Handgriffen.

   Diese Drehung der Kappe 93 wird durch das in eine Verzahnung der Kappe eingreifende Zahnrad 102 auf die Welle   104   und dadurch auf das Zahnrad 103 übertragen, welches unabhängig von der Höheneinstellung des Rohres 90 sich in dauerndem Zahneingriff mit einer Verzahnung des Fussteiles 101 des Rohres 90 befindet, so dass jede Drehbewegung der Welle   104   zugleich eine entsprechende Drehbewegung des Rohres 90 zur Folge hat. Das Ausziehen oder Einziehen des Rohres 90 kann auch zugleich mit einer Änderung der   Horizbntaleinstellung   vorgenommen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Sehrohr, insbesondere für Unterseeboote mit gegenüber dem Instrumentgehäuse verschiebbarer Lichteintrittsöffnung, dessen Okular in fester bzw. von der jeweiligen Lage 
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 der die Lichteintrittsöffnung tragende starre Gehäuseteil so verschiebbar ist, dass sein unteres Ende bis unterhalb des Okulars herabgesenkt werden kann, wobei die Lichtstrahlen aus diesem verschiebbaren Gehäuseteil durch einen unterhalb des Okulars angeordneten Reflektor gegen das Okular hin geworfen werden, in dessen Fokalebene das Bild auch bei der Einund Auszugsbewegung des Rohres scharf erscheint.

Claims (1)

  1. 2. Sehrohr nach Anspruch i mit mehreren teleskopischen Systemen, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem teleskopischen Liniensystem (41) ausgestatteter Gehäuseteil (40) gegenüber dem starren, die Lichteintrittsöffnung tragenden und gleichfalls mit einem oder mehreren teleskopischen Systemen ausgerüsteten Gehäuseteil (38) sowie gegenüber dem das Okular (44) tragenden Gehäuseteil (42, 43) verschiebbar angeordnet ist, behufs Ermöglichung einer Änderung der Linsenabstände an zwei Stellen im parallelen Strahlengang.
    3. Sehrohr nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare starre EMI6.2 endlicher Brennweite unverrückbar trägt und dass der zwischen diesem und dem Okular (8 bzw. 8') angeordnete Reflektor (9, 10 bzw. 9', 10') in Abhängigkeit von der Bewegung des verschiebbaren starren Gehäuseteiles derart beweglich angeordnet ist, dass die Brennebenen des im starren verschiebbaren Gehäuseteil (4 bzw. 4') befindlichen Systems (5 bzw. 5') und des Okulars (8 bzw. 8') dauernd zusammenfallen.
    4. Sehrohr nach Anspruch 3 oder 2 mit Spindelantrieb für die Gehäuseteile, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsspindeln (11) für den die Lichtstrahlen dem Okular (8) zuführenden Reflektor (9, 10) einseitig im festen Instrumentträger (Schiffskörper) geführt und mit Antriebsspindeln (12) für das die Lichteintrittsöffnung tragende starre Instrument- EMI6.3 durch Drehung seiner Antriebsspindeln verursachten Verschiebung des Reflektors eine entsprechende Verschiebung des Lichteintrittsrohres und ausserdem eine weitere zusätzliche Ver- schiebung des letzteren infolge gleichzeitiger Drehung seiner Antriebsspindeln entspricht.
    5. Sehrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsspindeln (11) für den Reflektor (9, 10) und (12) für das verschiebbare Lichteintrittsrohr (4) nebeneinander drehbar und unverschiebbar an einem tellerartigen Teil (13) des Reflektorgehäuses gelagert sind und vermittelst Zahnrädern (J. 1 bzw. 22) in ein mittleres Antriebszahnrad (15) ein- EMI6.4 Umdrehung versetzt werden.
    6. Sehrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsspindeln (25, 26) für das Lichteintrittsrohr (4') und für den Reflektor (9, 10') konaxial hintereinander liegen und entgegengesetzte Steigung besitzen.
    7. Sehrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das den Eintrittsreflektor EMI6.5 die Lichtstrahlen dem Okular zufuhren, in der Achsenrichtung des Objektivrohres (46) verschiebbar oder feststehend, aber undrehbar angeordnet ist.
    8. Sehrohr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das im undrehbaren Renektorgehäuse JZ angeordnete Reflektorsystem (52, 53) eine ungerade Anzahl von Reflektor- flächen besitzt.
    9. Sehrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die das Licht dem Okular zuführenden Reflektoren (56, 57) mit dem einziehbaren Instrumentteil (55) fest verbunden sind, und dass zwecks Aufrechterhaltung des Zusammenfallens der Objektivbildebene mit der Okularbildebene der verschiebbare Instrumentteil (55) mit einem relativ zu ihm ver- schiebbaren Linsenelement (64) ausgestattet ist.
    10. Sehrohr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das im einziehbaren Instrumentteil (55) verschiebbare Linsenelement (64) unter dem Einfluss eines endlosen <Desc/Clms Page number 7> Antriebsorganes (65) steht, dessen Triebrad (68) mit einer feststehenden, d. h. an der Einzugsbewegung nicht teilnehmenden Zahnstange (69) o. dgl. gekuppelt ist, behufs selbsttätiger Einstellung des verschiebbaren Linsenelementes (64).
    H. Sehrohr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der einziehbare Instrumentteil (55) in einem Führungsgehäuse (59) sitzt, in dessen Innern der Motor (62) zum Einund Ausfahren des verschiebbaren Instrumentteiles (55) angeordnet ist.
    12. Sehrohr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des verschiebbaren Linsenelementes (86) des Sehrohres durch eine an der Einzugsbewegung nicht teilnehmende umdrehbare Spindel (76) erfolgt, auf welcher verschiebbar ein an der Einzugsbewegung teilnehmendes Triebrad (80) sitzt, und deren Gewinde (77) am unteren Ende der Spindel (76) in eine geradlinige Führung (78) ausläuft, zum Zweck, die Verschiebung des Linsenelementes (86) auf denjenigen Teil der Verschiebungsbewegung des Triebrades (80) auf der Spindel (76) zu beschränken, den dasselbe in dem spiraligen Führungsabschnitt (77) der Spindel vollführt.
    13. Sehrohr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsspindel (76) für das verschiebbare Linsenelement (86) derart drehbar gelagert ist, dass sie von Hand verstellt werden kann behufs Ermöglichung scharfer Bildeinstellung.
    14. Sehrohr nach Anspruch i mit veränderlicher Blickrichtung, dadurch gekennzeichnet, EMI7.1 welche letztere mit dem aus-und einziehbaren Rohr (90) auf Drehung gekuppelt ist, während die Huborgane (96) im Umschliessungsgehäuse (92) so gelagert sind, dass sie an der Drehung des aus-und einziehbaren Rohres (90) und derjenigen der Gehäusekappe (93) nicht teilnehmen.
    15. Sehrohr nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung des ausund einziehbaren Instrumentrohres (90) mit der drehbaren, das Okular tragenden Kappe (93) durch auf einer gemeinsamen im Umschliessungsgehäuse (92) eingebauten Welle (104) sitzende Zahnräder (102, 103) erfolgt, von denen das in eine Verzahnung des aus-und einziehbaren Rohres (90) eingreifende Zahnrad (103) auf der Welle (104) verschiebbar ist.
    16. Sehrohr nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass das ausund einziehbare Instrumentrohr (90) drehbar in einem im Instrumentgehäuse geführten Ring (95) sitzt, welcher zugleich als Führung für die Kupplungswelle (104) zwischen Instrumentrohr (90) und Gehäusekappe (93) und als die Bewegung der Huborgane (96) auf das Instrumentrohr (90) übertragendes Glied dient,
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