DE252245C - - Google Patents

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DE252245C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/14Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/20Feed rollers; Takers-in

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 252245 KLASSE 76 b. GRUPPE
GUSTAV SCHULTES in BISCH WEILER i. Els.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1911 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, die dazu dient, das Fasergut auf der Wollkrempel zu vergleichmäßigen, um einen durchaus gleichen Faden zu erhalten. Dies geschieht dadurch, daß ein über eine Arbeiter walze in Schraubenwindungen lose geführtes endloses Kratzenband auf den kleinen Tambour oder Vortambour wirkt. Damit sollen die Vorteile verbunden sein, daß
ίο bei Melangen (Wollmischungen verschiedener Farbe) keine, streifige Ware erhalten werden kann, indem das Gut gleichartig verteilt wird. Das endlose Band wirkt zugleich als Arbeiter, und zwar kann das Verteilen des Gutes in der Richtung von rechts nach links und umgekehrt erfolgen. Zweckmäßig geschieht die Verteilung durch zwei solche Vorrichtungen, die eine voneinander verschiedene Bewegungsrichtung besitzen.·
Dadurch, daß das Band in Schraubenwindungen geführt ist, wird fortlaufend eine andere Stelle des kleinen Tambours von dem Band bearbeitet, da bei jeder Umdrehung der Bandführungswalzen der Weg des Bandes der Steigung des Schraubenganges entsprechend verlegt wird. Zweckmäßig macht man nun die Zwischenräume zwischen den Schraubenbändern etwas kleiner als die Breite der Schraubenbänder ist, so daß keine freien, also unbearbeiteten Stellen auf dem kleinen Tambour bleiben können.
Es ist zwar bereits bekannt geworden, mit einer hin und her bewegten Walze, die ein festes, in Schrauben windungen geführtes Kratzenband besitzt, das Vließ auf der Vorwalze zu vergleichmäßigen. Da jedoch diese bekannte Schraubenwalze über eine gewisse Größe nicht hinausgehen kann, so ist ihre Arbeitsfläche begrenzt, und es wird von Zeit zu Zeit eine Auswechslung nötig sein, um die Kratzen wieder zu reinigen. Durch die Anwendung eines Bandes kann aber die Arbeitsfläche nach Belieben vergrößert werden, indem die beiden zur Führung dienenden Walzen in mehr oder weniger großer Entfernung voneinander gelagert · sein können. Dadurch wird die Arbeitsmöglichkeit ohne Auswechslung oder Reinigung bedeutend erhöht. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch die vorliegende Erfindung werden die dicken Stellen des der Krempel zugeführten Vließes aufgefangen und durch den schneckenartigen Gang-des Bandes dem Vortambour wieder zugeführt, aber an einer anderen Stelle. Eine aufgefangene dicke Stelle wird z. B. vom Bande nach links oder rechts weiter gefördert und durch einen Wender dem Vortambour wieder zugeführt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis sich die dicke Stelle allmählich über die ganze Krempel verteilt hat, wodurch eben die Ungleichmäßigkeit des Vorgarnes vermieden wird. Der vom Bande abgenommene Streifen wird dem Vortambour ständig wieder zugeführt, aber in der Weise, daß das Fasergut immer an einer anderen Stelle abgegeben wird. Dies wird durch die spiralförmige Fortbewegung des Bandes bedingt, und dadurch wird also hinter

Claims (2)

der Vorrichtung eine gleichmäßige Verteilung des Vließes erscheinen. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, worin zeigen: Fig. ι eine Seitenansicht des kleinen Tambours mit der Vorrichtung und Fig. 2 eine Vorderansicht derselben. Auf den kleinen Tambour α wirken in bekannter Weise die Wenderwalzen b und Arbeiter c. Die Arbeiterwalze d ist nun mit schraubenförmigen Eindrehungen versehen, in die sich ein Kratzenband e einlegt, das über eine zweite Walze f mit ähnlichen Eindrehungen läuft und von da über Leitrollen g zurückläuft. Der Antrieb kann von der Walze d oder der Walze f oder auch von den Leitrollen g aus erfolgen. Spannvorrichtungen müssen für richtige Lage und Spannung des Bandes e sorgen. Sind zwei Vorrichtungen, wie in Fig. 1 dargestellt, vorhanden, so werden die Bänder zweckmäßig in entgegengesetzten Richtungen bewegt. Pate ν τ-An Sprüche:
1. Vorrichtung für Wollkrempeln zur Vergleichmäßigung des Fasergutes mittels einer mit schraubenförmig angeordnetem Kratzenbande versehenen Walze, dadurch gekennzeichnet, daß das Kratzenband als ein endloses Band um die Arbeiterwalze des kleinen Tambours in Schraubenwindungen geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeiterwalze schraubenförmige Eindrehungen besitzt zur Aufnahme und Führung des Kratzenbandes, das in gleichen Windungen über eine zweite mit entsprechenden Eindrehungen versehene Walze geleitet und über Leitrollen zur Anfangstelle zurückgeführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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