DE2519972C3 - Einsatz aus feuerfestem Material für eine Brennkammer - Google Patents
Einsatz aus feuerfestem Material für eine BrennkammerInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H9/00—Details
- F24H9/18—Arrangement or mounting of grates or heating means
- F24H9/1809—Arrangement or mounting of grates or heating means for water heaters
- F24H9/1832—Arrangement or mounting of combustion heating means, e.g. grates or burners
- F24H9/1836—Arrangement or mounting of combustion heating means, e.g. grates or burners using fluid fuel
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Description
15
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einsatz aus feuerfestem Material für eine Brennkammer eines
insbesondere ölbefeuerten Heizungskessels.
Als Stand der Technik ist bereits eine Vorrichtung zum Schutz der Wände eines Heizungskessels bekannt
(DE-OS 16 04 095). Hierbei sind Prallplatten vorgesehen,
welche die Aufgabe haben, ein unmittelbares Auftreffen der Brenngase auf die Innenwandung und die
Rückwand zu verhindern. Eine Verbesserung der Wärmewirtschaftlichkeit wird hierbei jedoch nicht
erzielt.
Zum Stand der Technik zählt weiterhin eine Rückstrahleinrichtung in ölbeheizten Brennräumen
(CH-PS 2 74 164). Es ist bei dieser Rückstrahleinrichtung
ein feuerfester Stein vorgesehen, gegen welchen die Flammen gerichtet sind. Auch hierdurch ergibt sich
keine Verbesserung der Wärmewirtschaftlichkeit des Brenners.
Weiterhin zählt es zum Stand der Technik, in Heizkesseln im Feuerraum Klinkersteine zu stapeln, um
die Wärmewirtschaftlichkeit zu erhöhen. Hierdurch ergibt sich eine zusätzliche Einmauerung des Feuerraumes,
wobei wiederum keine Verbesserung des Wirkungsgrades erzielt wird, so daß eine wirksamere
Ausnutzung der Strahlungswärme nicht möglich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, einen Einsatz der eingangs genannten Art zu
schaffen, welcher bewirkt, daß auf einfache Weise die Wärmewirtschaftlichkeit des Kessels erhöht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Einsatz aus Platten aus feuerbeständigem Glas
besteht, die eine im Verhältnis zu ihrer Oberfläche geringe Dicke aufweisen. Hierdurch ergibt sich der
Vorteil einer erhöhten Wirtschaftlichkeit des Kessels. Es wird eine Brennstoffersparnis und eine erhöhte
Temperatur erzielt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Platten im Bereich der Brennerflamme angeordnet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt eines Heizkessels; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen nur schematisch angedeuteten
Heizungskessel 10, welcher bekannter Bauart sein kann. Der Heizungskessel 10 hat eine im Querschnitt
rechteckige Brennkammer 15 und einen daran angeschlossenen ölbrenner 11. Der Boden der Brennkammer
trägt einen Belag 12 aus feuerfestem Klinker. Auf dem Klinkerbelag Vz sind vier Platten 13, 14 aus
feuerbeständigem Glas hochkam aufgestellt, d. h. die Ebenen dieser Platten befinden sich in senkrechter
Lage. Die Platten erstrecken sich von je einer Ecke der Brennkammer 15, und die Ebene der Platten schneiden
einander in einem etwa in der Mitte der Brennkammer liegenden Runkt. In der dargestellten Ausführungsform
sind zwei Platten 13 V-förmig angebracht, derart, daß
die Spitze des V gegen den ölbrenner gerichtet ist und sich die freien Enden der V-Schenkel gegen die dem
ölbrenner gegenüberliegende Wand der Brennkammer abstützen, und zwar an je einer Ecke zwischen dieser
hinteren Wand und den Seitenwänden der Brennkammer. Die beiden anderen Platten 13 gehen von den
beiden anderen Ecken aus, haben jedoch eine geringere Breite, so daß sie im Abstand voneinander und von der
Spitze des V enden. Auf diesen sich etwa diagonal in der Brennkammer 15 erstreckenden Platten 13 ist eine
fünfte Platte 14 aus feuerbeständigem Glas angebracht, die so groß ist, daß sie den größeren Teil des
Brennkammerquerschnitts deckt. Wie aus Fig.2 ersichtlich,
liegt die Platte 14 mit ihrer vom ölbrenner 11
abgewandten Kante gegen die dem ölbrenner gegenüberliegende
Rückwand der Brennkammer 15 an, während sich die übrigen drei Kanten in einigem
Abstand von den Seitenwänden bzw. der Vorderwand der Brennkammer befinden, so daß zwischen den
Plattenkaiiten und diesen Wänden ein Spalt 16 gebildet wird. Die Platten 13 und 14 haben eine Dicke von etwa
15 mm. Normalerweise ist eine feste Verbindung zwischen den Platten 13 und dem Brennkammerboden
nicht erforderlich.
Um die wärmespeichernde Wirkung des Einsatz zu ermittein, wurde zunächst ein herkömmlicher Kessel
des für Einfamilienhäuser üblichen Typs ohne Einsatz betrieben, wobei Brennzeiten von 9 min gemessen
wurden, während die Stillstandsperioden eine Länge von 12,5 min hatten. Nach Einbau des auf der Zeichnung
veranschaulichten Platteneinsatzes betrugen die Brennzeiten 9,5 min, während die Länge der Stillstandsperioden
bei denselben Witterungsverhältnissen und ohne Änderung der Kesseleinstellung auf 23—24 min stieg.
Die Staatl. Materialprüfungsanstalt Schwedens hat außerdem zahlreiche Messungen ausgeführt, laut denen
bei intermittierend betriebenen Kesseln eine Brennstoffersparnis
von 36% festgestellt wurde, gleichzeitig wie die Zimmertemperatur um 1,3°C erhöht werden
konnte.
Es leuchtet ein, daß die Glasmenge und die Form des Einsatzes, insbesondere dessen Dicke, für das Erzielen
eines befriedigenden Ergebnisses von großer Bedeutung sind. Bei den ausgeführten Versuchen betrug die
Glasmenge etwa 2V2 kg, und die Platten waren etwa 15 mm dick. Es ließ sich bis jetzt feststellen, daß Platten
mit einer Dicke von mehr als etwa 30 mm weniger geeignet sind, und daß die Dicke etwa 8 mm nicht
übersteigen darf. In der Praxis können Platten der auf der Zeichnung gezeigten Größe nicht in die Brennkammer
eingebracht werden, und aus diesem Anlaß bestehen die Platten 13 und 14 aus in irgendeiner
zweckdienlichen Weise zusammengefügten Einzelplatten oder Stäben. Der Einsatz läßt sich außerdem zu
einem sehr niedrigen Preis herstellen und kann auch von ungelernten Arbeitern eingebaut werden.
Oben wurde erwähnt, daß der Einsatz aus feuerbeständigem Glas hergestellt ist, worunter selbstverständlich
auch anderes durchsichtiges Material mit etwa denselben Eigenschaften zu verstehen ist, beispielsweise
Quarz. Die Durchsichtigkeit ist notwendig, da der F.insatz vor allem eine bessere Ausnutzung der
Strahlungswärme ermöglichen soll. Die Gefahr eines Verrußens des Glases liegt nicht vor, da der Ruß
abgebrannt wird. Aus diesem Anlaß muß der Einsatz derart im Verhältnis zum Brenner angeordnet werden,
daß ein wesentlicher Teil der Strahlungswärme der Flamme durch das Glas gehen muß, bevor er die
wärmeaufnehmenden Flächen des Kessels erreicht Wichtig ist ferner, daß die Materialdicke im Verhältnis
zu der gesamten, die Strahlungswärme aufnehmenden Fläche des Einsatzes gering ist, so daß der Einsatz
während der Betriebsperioden des Brenners durchhitzt wird.
Der erfindungsgetnäße Einsatz führt somit zu einer höchst unerwarteten Steigerung der Wärmewirtschaftlichkeit
(Brennstoffersparnis und erhöhte Temperatur), was bei der heutigen Energieverknappung selbstverständlich
von außerordentlicher Bedeutung ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einsatz aus feuerfestem Material für eine Brennkammer eines insbesondere ölbefeuerten
Heizungskessels, dadurch gekennzeichnet, s daß der Einsatz aus Platten (13,14) aus feuerbeständigem
Glas besteht, die eine im Verhältnis zu ihrer Oberfläche geringe Dicke aufweisen.
2. Einsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (13, 14) im Bereich der
Brennerflamme angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752519972 DE2519972C3 (de) | 1975-05-05 | 1975-05-05 | Einsatz aus feuerfestem Material für eine Brennkammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752519972 DE2519972C3 (de) | 1975-05-05 | 1975-05-05 | Einsatz aus feuerfestem Material für eine Brennkammer |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2519972A1 DE2519972A1 (de) | 1976-11-18 |
| DE2519972B2 DE2519972B2 (de) | 1979-09-27 |
| DE2519972C3 true DE2519972C3 (de) | 1980-06-04 |
Family
ID=5945801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752519972 Expired DE2519972C3 (de) | 1975-05-05 | 1975-05-05 | Einsatz aus feuerfestem Material für eine Brennkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2519972C3 (de) |
-
1975
- 1975-05-05 DE DE19752519972 patent/DE2519972C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2519972A1 (de) | 1976-11-18 |
| DE2519972B2 (de) | 1979-09-27 |
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