DE2519554C2 - - Google Patents
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- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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-
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- H01H35/24—Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckumformer
der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Ein solcher Druckumformer ist aus dem Buch von H. Wiesner
"Bauelemente der Pneumatik", erschienen 1972 bei der Otto
Kausskopf Verlag GmbH, Mainz, Seiten 466 bis 468, Bild 8,
bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform ist ein schei
benförmiger Fühler in einem flachen Gehäuse untergebracht,
welches aus zwei schalenförmigen Gehäuseteilen besteht, die
mit den offenen Seiten gegeneinandergesetzt und am Rand
mittels über den Umfang verteilter Schrauben miteinander
verbunden sind. Eines der Gehäuseteile besitzt einen Gewinde
ansatz, mit welchem das den scheibenförmigen Fühler enthal
tende Gehäuse in das Hauptgehäuse einschraubbar ist. Der
Gewindeansatz weist eine Bohrung auf, durch welche hindurch
ein mit dem scheibenförmigen Fühler verbundenes Betätigungs
element in Gestalt eines Stiftes in das Hauptgehäuse ein
greift und seine Bewegung dort auf eine Wippe überträgt,
die einen Mikroschalter betätigt.
Bei der bekannten Ausführungsform besteht die Gefahr,
daß das nur durch Schrauben zusammengehaltene Gehäuse des
scheibenförmigen Fühlers nachträglich geöffnet und auf diese
Weise der Meßbereich unbefugt verändert werden kann. Die
Anbringung eines Gewindes an einem relativ großen Gewinde
ansatz und des entsprechenden Gegengewindes im Hauptgehäuse
ist ein aufwendiger Bearbeitungsvorgang. Auch wenn der be
kannte Druckumformer nach dem Baukastensystem zusammenge
stellt sein soll, so müssen doch unterschiedliche Wandler
in Gestalt der scheibenförmigen Fühler mit den zugehörigen
Gehäusen hergestellt und bereitgehalten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druck
umformer nach dem Baukastensystem anzugeben, der sowohl im
Hinblick auf die Herstellung der verschiedenen Druckweg
wandler als auch im Hinblick auf ihre Anbringung an dem
Hauptgehäuse einen möglichst geringen technischen Aufwand
verursacht.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst.
Die Zusammenfügung der Wandlerteile mittels Buchsen
ist einfacher und billiger als diejenige mit Schrauben nach
der bekannten Ausführungsform und hat insbesondere den
Vorteil, daß nicht nachträglich an dem vorgegebenen Meß
bereich etwas geändert werden kann. Da das Innere des
Wandlers nicht mehr zugänglich ist, hat der Benutzer die
Sicherheit, daß der Meßbereich der auf dem Wandler zu fin
denden Angabe entspricht und keine Schäden durch Fehlmessun
gen entstehen können.
Zur Anbringung des Gehäuses mit dem scheibenförmigen
Fühler am Hauptgehäuse werden durch die ohnehin vorhandenen
Durchbrüche in den Buchsen Schrauben hindurchgeführt und in
entsprechend kleine Gewindebohrungen am Hauptgehäuse einge
schraubt, was wesentlich weniger Bearbeitungsaufwand bedingt
als die Anbringung von Gewinden relativ großen Durchmessers.
Durch die in verschiedenen Radien anbringbaren Ringdich
tungen schließlich kann auf einfachste Weise die Wirkfläche
des Drucks auf die Membran verändert werden, wodurch sich ein
anderer Meßbereich ergibt. Für diese unterschiedlichen Ausle
gungen des Wandlers ist kein anderes Gehäuseteil notwendig.
Für die verschiedenen Wandler des Baukastensystems sind also
keine unterschiedlichen Teile erforderlich.
Das Merkmal der an den Enden Bördelränder aufweisenden
Buchsen zum Zusammenhalten der Teile von elektrischen Schalt
organen ist für sich genommen aus der GB-PS 8 28 210 bekannt.
Allerdings weisen die Buchsen hierbei ein Innengewinde auf und
dienen zum Eingriff von Schrauben.
Umgebördelte buchsenartige Verbindungselemente mit einem
glatten inneren Durchlaß sind aus der CH-PS 3 36 650 zu entnehmen.
Aus dem Buch von H. Wiesner "Bauelemente der Pneumatik", er
schienen 1972 bei der Otto Kausskopf Verlag GmbH, Seite 470,
Bild 12 sind zwei schalenförmige Gehäuseteiles eines Druckauf
nehmers, die einen scheibenförmigen Fühler aufnehmen, am Rand
rundherum durch Bördeln verbunden. Hier findet die Verbindung
also nicht durch über den Umfang verteilte einzelne Buchsen
statt.
Bei der Erfindung hingegen erlauben die einzelnen Buchsen,
die hier einen Durchgang haben, einerseits die nicht mehr zu
gängliche Schließung des Gehäuses mit dem scheibenförmigen
Fühler und andererseits den Durchgang der Befestigungsschrauben,
wobei die kreisförmigen Ausnehmungen mit den Ringdichtungen
unterschiedlichen Durchmessers die Veränderung des Meßbereichs
innerhalb ein und desselben Gehäuses ermöglichen. Insgesamt
wird also ein Maximum an Anpassungsfähigkeit mit einem Minimum
an Fertigungsaufwand erzielt.
Damit bei einem Wechsel des Wandlers, d. h. des Gehäuses
mit dem scheibenförmigen Fühler, das Betätigungselement nicht
aus dem Hauptgehäuse herausfällt oder nicht unzuträglich ver
lagert, können gemäß Anspruch 2 Halteglieder vorgesehen sein,
die gemäß Anspruch 3 insbesondere eine am Hauptgehäuse ange
schraubte Halteplatte umfassen können.
Die Verbindung der Gehäuseteile des Wandlers kann in der
aus Fig. 4 ersichtlichen Weise ausgebildet sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen
Druckformers.
Fig. 2 ist ein vergrößerter Vertikalschnitt.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2.
Fig. 4 und 5 sind Ansichten entsprechend dem unteren Teil
von Fig. 2 mit jeweils anderen Ringdichtungen.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 weist der Druckumformer ein Haupt
gehäuse 10 auf. Das Hauptgehäuse 10 hat einen oberen Bereich
12 und einen unteren Bereich 14, die miteinander durch einen
verbindenden Bereich 16 verbunden sind. Die Bereiche 12, 14
besitzen eine gemeinsame Mittelachse. Der verbindende Bereich
16 ist gegenüber dieser Mittelachse seitlich versetzt, so daß
zwischen den Bereichen 12, 14 ein Abstandsraum 18 gebildet ist.
An der Unterseite des unteren Bereichs ist ein Wandler 20 für
den Druck lösbar befestigt.
Der Wandler 20 umfaßt einen zweiteiligen Gehäuseteil 22,
von welchem ein Teil ein Endabschlußteil 24 und der andere Teil
ein Haltering 26 ist, der den Endabschlußteil 24 in sich aufnimmt.
In dem oberen Bereich 12 ist ein Mikroschalter 231 ange
bracht, der über eine achsparallele Schaltstange 111 betätigbar
ist, die sich durch den Boden des Bereichs 12 und durch den
Bereich 16 in den Bereich 14 hineinerstreckt und mit ihrem
unteren Ende auf einer Steuerplatte 46 aufsitzt, die außer
dem den Kräften zweier Einstellorgane 84, 86 ausgesetzt ist,
die als achsparallele Gewindekappen mit Schlüsselansätzen
101, 103, ausgebildet sind und Schraubendruckfedern 76, 78 enthalten,
die über Flanschbuchsen 80, 82 mit mittigen Vertiefungen 88, 90
auf Nocken 66, 68 der Steuerplatte 46 wirken, die im Bereich
14 angeordnet ist. Die Einstellorgane 84, 86 ragen aus dem
Bereich 14 von unten in den Abstandsraum 18 hinein und können
dort durch Angriff eines Schraubenschlüssels an den Schlüssel
ansätzen 101, 103 verstellt werden. Die erreichte Einstellung
kann durch die Kontermuttern 105, 107 arretiert werden.
Die Einstellorgane 84, 86 bestimmen den unteren und oberen
Schaltpunkt des Mikroschalters 231, der durch den schlitzar
tigen Durchbruch 215 hindurch mit einer äußeren elektrischen
Leitung, insbesondere der Leitung 213 (Fig. 2) elektrisch ver
bunden werden kann.
In dem unteren Bereich 14 des Hauptgehäuses 10 ist die
Waagebalkenvorrichtung 44 mit der Steuerplatte 46 zwischen
einer oberen Halteplatte 62 und einer unteren Halteplatte 60,
die durch einen äußeren Abstandsring 72 auf Abstand gehalten
sind, angebracht. Die obere Halteplatte 62 weist einen Aus
schnitt 83 auf, durch den hindurch die Schraubendruckfedern
76, 78 bzw. die Flanschbüchsen 80, 82 an die Oberseite der
Steuerplatte 46 gelangen können. Diese weist an der Ober- und
Unterseite Nocken 51, 52, 54 auf, mittels deren sie an den
Halteplatten 62 bzw. 60 zur Anlage kommen kann. Von unten
wirkt gegen die Steuerplatte 46 die Kraft des Wandlers 20
über die Kugel 70. Je nach den von den Schraubendruckfedern
76, 78 und der Kugel 70 ausgeübten Kräften stellt sich eine
Gleichgewichtsstellung der Steuerplatte 46 ein, die zu unter
schiedlichen Positionen der Schaltstange 11 und bei Erreichen
der Grenzwerte zum Umschalten des Mikroschalters 231 führt.
Die Halteplatten 60, 62 sind mittels Senkkopfschrauben 187
in einer nach unten offenen zylindrischen Ausnehmung 181 des
unteren Bereichs 14 befestigt.
Innerhalb des unteren Gehäusebereichs 14 ist eine Schrau
bendruckfeder 115 vorgesehen, die die Schaltstange 111 umgibt.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, liegt ein Ende der Schrauben
druckfeder 115 gegen die Unterseite der oberen Wandung 96
des Bereichs 14 an, und das andere Ende ist an der Schalt
stange 111 abgestützt. Die Schraubendruckfeder 115 drückt
die Schaltstange 111 gegen die Steuerplatte 46 und schafft
an der Schaltstange 111 eine Vorlast, welche Reibungsfehler
verringert.
Das Endabschlußteil 24 hat eine stufenweise zylindrische
Formgebung. Am untersten Ende des Endabschlußteils 24 ist
ein zylindrischer Bereich 117 kleineren Durchmessers vorge
sehen, in den die Druckanschlußleitung 40 eingeschraubt ist,
durch die ein fluides Medium, dessen Druck für die Betätigung
des Mikroschalters 231 maßgeblich ist, Zutritt zu der Fühler
kammer 38 hat. Unmittelbar oberhalb des Bereiches 117 und
koaxial dazu ist ein zylindrischer Bereich 119 größeren Durch
messers vorgesehen. Der Bereich 119 umschließt eine Ausnehmung
121 mit einer zylindrischen Seitenwandung 123 und einem Boden
124. Die Druckanschlußleitung 40 steht mit der Ausnehmung 121
durch einen Durchlaß 127 in dem Boden 124 in Verbindung.
Vom oberen Ende des zylindrischen Bereichs 119 des End
abschlußteils 24 erstreckt sich ein Flansch 129 radial nach
außen. Der Flansch 129 weist an der Oberseite eine ringförmige
Fläche 131 auf, die in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und
3, in dem der Druckumformer für einen mittleren Bereich vorge
sehen ist, an einer Membran 32 angreift. Der Flansch 129
weist ferner an der Oberseite eine innere ringförmige Fläche
133 auf, welche die Fühlerkammer 38 mitbestimmt.
An der Oberseite des Flansches 129 sind zu beiden Seiten
der ringförmigen Fläche 131 ringförmige Ausnehmungen angebracht.
Die ringförmige Ausnehmung 135, welche als "erste" ringförmige
Ausnehmung bezeichnet wird, ist radial außerhalb der ring
förmigen Fläche 131 angeordnet und zur äußeren Stirnfläche
139 des Flansches 129 hin offen. Die ringförmige Ausnehmung 137,
die als "zweite" ringförmige Ausnehmung bezeichnet wird, ist
an der Oberseite des Flansches 129 zwischen der ringförmigen
Fläche 131 und der inneren ringförmigen Fläche 133 angeordnet.
Die innere ringförmige Fläche 133 liegt tiefer als die
ringförmige Fläche 131. So greift im zusammengebauten Zustand
gemäß den Fig. 2 und 3 die ringförmige Fläche 131 an der
Unterseite 30 der Membran 32 an, die innere ringförmige Fläche
133 jedoch nicht. Der Abstandsraum zwischen der inneren ring
förmigen Fläche 133 und der Membran 30 ist in dem Ausführungs
beispiel der Fig. 2 und 3 ein Teil der Fühlerkammer 38.
Der Haltering 26 weist eine innere Schulter 141 auf, die
im zusammengebauten Zustand die Unterseite des Flansches 129
des Endabschlußteils 24 untergreift. Der Haltering besitzt
mehrere radial nach außen vorstehende Bereiche 143, von denen
jeder mit einer Bohrung 145 versehen ist. Die in den Fig. 2
und 3 unteren Enden jeder Bohrung 145 besitzen einen Ab
schnitt 147 größeren Durchmessers. Vorzugsweise sind vier
um 90° gegeneinander versetzte hervorstehende Bereiche 143
vorgesehen. Auf der Membran 30 liegt von oben eine Ring
scheibe 36 auf, die einen entsprechenden Satz radial nach
außen vorstehender Bereiche 149 aufweist, von denen jeder
mit einer Bohrung 151 versehen ist. Im zusammengebauten Zu
stand fluchten die Bohrungen 151 der Ringscheibe 36 mit den
Bohrungen 145 des Halterings 36.
Jedes Paar von fluchtenden Bohrungen 145, 151 ist von einer
Buchse 153 durchgriffen. Jede Buchse 253 weist einen umge
bördelten oberen Rand 155, der fest auf der Oberseite der
Ringscheibe 36 aufliegt, und einen umgebördelten unteren Rand
157 auf, welcher an der zwischen den Bohrungen 145 und 147
gebildeten Schulter angreift. Mittels der Umbördelungen 155,
157 ist die Ringscheibe 36 an dem Haltering 26 befestigt. Die
Verbindung des Endabschlußteils 24 und der Ringscheibe 36
dient dazu, die Membran 30 und den in dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 und 3 in der ringförmigen Ausnehmung 137 sitzenden
O-Ring 28 zwischen der Ringscheibe 36 und dem Endabschlußteil
24 dicht einzuspannen.
Der Haltering 26, das Endabschlußteil 24, die Ringscheibe
36, der O-Ring 28, die Membran 30 und die Buchsen 153 bilden
zusammen den Wandler 20. Dieser wird durch die Buchsen 153
zusammengehalten und bildet ein in sich geschlossenes Teil,
welches separat als Ganzes gehandhabt und ausgewechselt wer
den kann.
Zur Befestigung des Wandlers 20 sind am unteren Ende des
unteren Bereichs 14 des Druckumformers nach außen vorstehende
Ansätze 169 vorgesehen, welche den vorstehenden Teilen 143, 149
an dem Haltering bzw. der Ringscheibe 36 entsprechen. Jeder
vorstehende Ansatz 169 des Gehäuses weist eine Gewindebohrung
171 auf, die mit einer der Buchsen 153 fluchtet. Die Befesti
gung erfolgt durch durch die Buchsen 153 hindurch in die Ge
windebohrungen 171 eingreifende Schrauben 173. Der richtige
Sitz des Wandlers 20 an dem unteren Bereich 14 wird durch
ineinandergreifende Vorsprünge und Ausnehmungen 163, 165 bzw.
159, 167 gewährleistet, die in den Fig. 4 und 5 dargestellt
sind.
Durch die Vorsehung einer Anordnung, bei der zwei gänzlich
verschiedene Sätze von Befestigungsmitteln, nämlich Buchsen
153 und Schrauben 173, zueinander koaxial angeordnet sind und
wirken, wird die allgemeine Konstruktion des Druckumformers
vereinfacht. In dem Haltering 26 und der Ringscheibe 36 ist
nur ein Satz fluchtender vorstehender Bereiche bzw. Bohrungen
erforderlich, um
- a) die Teile des Wandlers 20 zu vereinigen (mit Hilfe der Buchsen 153) und
- b) den Wandler 20 an dem unteren Bereich 14 (mit den Schrauben 173) anzubringen.
Wenn der Wandler 20 in der aus den Fig. 2 und 3 ersicht
lichen Weise an dem unteren Bereich 14 montiert ist und durch
die Druckanschlußleitung 40 in der Fühlerkammer 38 ein Druck
entsteht, wird die Membran 30 in der aus Fig. 3 ersichtlichen
Weise nach oben verlagert. Der Wirkbereich des Druckes auf die
Membran 30 ist in Fig. 3 mit 264 bezeichnet. Auf der Oberseite
der Membran 36 liegt ein in der Öffnung 260 der Ringscheibe 36
in Achsrichtung verschiebbarer scheibenförmiger Kolben 42 an,
der mitverlagert wird und seine Verlagerung über die Kugel 70
auf die Steuerplatte 46 und damit schließlich auf die Schalt
stange 111 überträgt.
Der Durchmesser der Öffnung 260 der Ringscheibe 36 bzw.
des Kolbens 42 kann je nach Ausführung unterschiedlich sein.
Für das in den Fig. 2 und 3 wiedergegebene Ausführungsbeispiel
für mittleren Druck sind Durchmesser von 13,5; 20,3 und 28,7 mm
in Gebrauch.
Wenn der Wandler 20 wie in den Fig. 2 und 3 ein solcher
für den mittleren Druckbereich ist, umfaßt die Mitteldruckfühler
kammer 38 sowohl die Ausnehmung 121 in de Endabschlußteil 24
als auch den Raum zwischen der Oberseite der inneren ringför
migen Fläche 133 und der Unterseite der Membran 30, der den
Rand des Wirkraumes 264 bildet. Der Wirkraum 264 wird nach
außen dadurch begrenzt, daß die ringförmige Fläche 131 an der
Unterseite 32 der Membran 30 anliegt.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Niederdruckanordnung weist der
Wandler 20′ eine Ringscheibe 36′ auf, die eine zweite zylindri
sche Öffnung 266 hat. Der Durchmesser der zylindrischen Öffnung
266 kann verschieden sein. Im Gebrauch sind beispielsweise
Durchmesser von 37 und 52 mm. In der Öffnung 260 sitzt der
Kolben 42′. Die Ringscheibe mit der größeren Öffnung wird bei
Anwendungen gebraucht, bei denen der untere Teil des Nieder
druckbereichs wahrgenommen werden soll. Der Kolben 42′ mit der
kleineren Öffnung wird zur Wahrnahme des oberen Bereichs des
Niederdruckbereichs eingesetzt.
Bei dem Wandler 20′ für den Niederdruckbereich ist ein
O-Ring 28′ großen Durchmessers in der ersten ringförmigen Aus
nehmung 135 des Endabschlußteils 24 angebracht. Wie in Fig. 4
gezeigt ist, bleibt die zweite ringförmige Ausnehmung 137 in
diesem Fall unbenutzt. Die Membran 32 ist zwischen dem O-Ring
28′ und der Ringscheibe 36′ eingespannt. Der O-Ring 28′ preßt
die Membran 32 gegen die Ringscheibe 36′. Dadurch wird die
Membran 32 nach außen hin abgedichtet und ist zwischen dem
Endabschlußteil 24, der Membran 32 und dem O-Ring 28′ eine
Niederdruckfühlerkammer 38′ bestimmt. Die Niederdruckfühler
kammer 38′ beinhaltet sowohl die Ausnehmung 121 in dem End
abschlußteil 24 als auch den Wirkraum 264 zwischen der Ober
seite des Flansches 129 und der Membran 32. Die ringförmige
Fläche 131 liegt innerhalb des Wirkraumes 264 und greift nicht,
wie in den Mittel- und Hochdruckanordnungen, an der Membran 32
an.
Der für den Hochdruckbereich vorgesehene Wandler 20′′ in
Fig. 5 umfaßt eine zweiteilige Ringscheibe 38′′. Der erste Teil
274 der Ringscheibe 36′′ weist im wesentlichen die gleiche Form
wie die Ringscheibe 36 auf, doch ist ihre mittlere Öffnung 276
viel kleiner als die Öffnung der Ringscheibe 36. Sie kann bei
spielsweise einen Durchmesser von etwa 8 mm aufweisen.
Der zweite Teil 278 der Ringscheibe 36′′ ist im wesentlichen
zylindrisch mit einer koaxialen zylindrischen Bohrung 280 aus
gebildet. Er ist in der Ausnehmung 121 des Endabschlußteils 24
axial verschiebbar. In der Ausnehmung 121 ist unterhalb des
Teils 278 in der zwischen der Seitenwand 123 und dem Boden ge
bildeten Ecke 125 ein O-Ring 28′′ angeordnet, auf dessen Ober
seite eine Membran 32′′ kleinen Durchmessers angebracht ist.
Der O-Ring 28′′ drückt die Membran 32′′ elastisch gegen die ring
förmige Unterseite 286 des Teils 278 und dient dazu, die
Membran 32′′ sowohl nach oben gegen die Ringscheibe 36′′ als
auch seitlich gegen die Wandungen 123 abzudichten. Die Hoch
druckfühlerkammer 38′′ wird auf diese Wese durch den Endab
schlußteil 24, die Membran 32′′ und den O-Ring 28′′ bestimmt.
Die zylindrische Bohrung 280 des zweiten Teils 278 der
Ringscheibe 36′′ weist an ihrem oberen Ende eine Gegenbohrung
290 auf. Ein Hochdruckkolben 42′′, der innerhalb der zylindri
schen Bohrung 280 angeordnet ist, weist einen ringförmigen
Bund 294 auf. Der erste Teil 274 der Ringscheibe 36′′ greift
unmittelbar an einer Fläche 296 am oberen Ende des zweiten
Teils 278 an, um den zweiten Teil 278 in dem Wandler 20′′ fest
zuhalten. Zusätzlich hält der erste Teil 274 den Hochdruck
kolben 42′′ innerhalb der zylindrischen Bohrung, indem er die
Gegenbohrung 290 teilweise überdeckt. Dies verhindert, daß
sich der ringförmige Bund 294 des Hochdruckkolbens 42′′ aus der
Gegenbohrung 290 herausbewegt.
In der Hochdruckanordnung der Fig. 5 kann die Bohrung 280
der Ringscheibe 36′′ verschiedene Durchmesser haben, die von
dem im einzelnen wahrzunehmenden Bereich des Hochdruckbereichs
abhängen. Im Gebrauch sind beispielsweise Durchmesser von 5,3;
7,6 oder 9,1 mm.
Der Hochdruckkolben 42′′ weist bei allen Größen ein nach
oben herausragendes Ende 298 auf, welches durch die Mittel
öffnung 276 in dem ersten Teil 274 der Ringscheibe 36′′ hin
durch und an der Kugel 70 der Waagebalkenvorrichtung 44 angreift,
um die Verlagerung des Kolbens 42′′ auf diese zu übertragen.
Claims (4)
1. Druckumformer zur Umformung des Drucks
eines fluiden Mediums in ein elektrisches oder fluidisches
Steuersignal, mit einem Hauptgehäuse (10) und einem außer
halb desselben angeordneten, eine in sich abgeschlossene
Einheit bildenden und auswechselbaren Druck-Weg-Wandler
(20), welcher ein Gehäuse mit einem darin vorgesehenen,
auf den Druck des dem Gehäuse zugeleiteten fluiden Me
diums ansprechenden und diesen in eine Bewegung umsetzen
den scheibenförmigen Fühler aus einem den Anschluß (40) aufweisenden,
die Druckkammer (38) bildenden Gehäuseteil (22), einer
auf diesem aufliegenden Membran (32) und einer auf
dieser aufliegenden, einen scheibenförmigen Kolben (42)
aufnehmenden Deckplatte (36) umfaßt, sowie mit einem
in dem Hauptgehäuse (10) angeordneten, mechanisch be
tätigbaren, das Steuersignal erzeugenden Steuerelement
(231), auf welches die Bewegung des Fühlers mittels eines
in das Hauptgehäuse (10) eingreifenden Betätigungsele
ments (111) übertragbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teile (22, 32, 36) des Druck-Weg-Wandlers (20)
durch an den Enden Bördelränder (155, 157) aufweisende
Buchsen (153) zusammengehalten sind und Verbindungs
bolzen (173) zur Anbringung des Druck-Weg-Wandlers (20)
am Hauptgehäuse (10) die Buchsen (153) durchgreifen
und daß ein Endabschlußteil (24) des Gehäuseteils (22) auf seiner der Membran (32) zugewandten Seite mehrere
in radialen Abständen vorgesehene kreis- bzw. kreisringförmige Aus
nehmungen (121, 135, 137) zur wahlweisen Aufnahme von die Druck
kammer (38) radial nach außen abdichtenden Ringdich
tungen (28′′, 28, 28′) aufweist.
2. Druckumformer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß Halteglieder vorgesehen sind, die das
Betätigungselement (44, 111) bei abgenommenem Wandler (20)
im Hauptgehäuse (10) festhalten.
3. Druckumformer nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteglieder eine am Hauptge
häuse (10) angeschraubte Halteplatte (60) umfassen.
4. Druckumformer nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (22) des Wandlers (20)
einen einen Randflansch (129) des Endabschlußteils (24)
untergreifenden Haltering (26) umfaßt, an welchem die
Buchsen (153) angreifen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US422432A US3911238A (en) | 1973-12-06 | 1973-12-06 | Condition responsive control device with capacity for independent adjustment of control points and transducer therefor |
| GB13633/75A GB1499592A (en) | 1973-12-06 | 1975-04-03 | Condition responsive control device and transducer therefor |
| DE19752519554 DE2519554A1 (de) | 1973-12-06 | 1975-05-02 | Auf aeussere bedingungen ansprechende steuer- bzw. ueberwachungsvorrichtung und umsetzer bzw. umwandler oder umformer dafuer |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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