DE3908321C2 - Differenzdruckschalter - Google Patents
DifferenzdruckschalterInfo
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Classifications
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
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Description
Die Erfindung betrifft einen Differenzdruckschalter mit
einem Druckraum, in dem eine flexible Membran ausgespannt
ist, die eine Hochdruckkammer von einer Niederdruckkammer
trennt und die mittels Übertragungsgliedern eine Schalt
vorrichtung steuert.
Derartige Differenzdruckschalter werden beispielsweise zur
Steuerung von Motoren oder Gebläsen benutzt, wobei das
Druckmittel eine Flüssigkeit oder ein Gas sein kann, und
der Druck, dem die beiden Druckkammern ausgesetzt sind,
kann um ein Vielfaches größer sein als der Differenzdruck,
bei dem eine Schaltung erforderlich ist.
Die US 3 989 911 beschreibt einen Differenzdruckschalter
mit einer Hochdruckkammer und einer Niederdruckkammer, die
durch eine flexible Membran getrennt sind. Durch die Mem
bran wird in Abhängigkeit von dem Differenzdruck eine in
einem nicht-magnetischen Gehäuse verschiebbare Stange be
wegt, die einen Magneten trägt, der magnetisch mit einem
Steuerglied außerhalb des Gehäuses verbunden ist, um so
eine Schaltung vorzunehmen.
Die US 4 503 301 beschreibt einen Differenzdruckschalter
mit einem Gehäuse, das eine zylindrische Bohrung an einem
Ende und eine Federgehäusebohrung am gegenüberliegenden
Ende aufweist. Die an dem einen Ende angeordnete zylindri
sche Bohrung ist in drei Kammern unterteilt, nämlich eine
erste und zweite Druckkammer und eine dazwischenliegende
unter atmosphärischem Druck stehende Kammer. Eine erste
Membran ist in der zylindrischen Bohrung angeordnet, die
eine bewegliche Begrenzung für die erste Druckkammer bildet
und eine Axialverschiebung einer Welle in Abhängigkeit von
dem Differenzdruck bewirkt. Innerhalb der zylindrischen
Bohrung ist eine zweite Membran angeordnet, die eine be
wegliche Begrenzung für die zweite Druckkammer bildet und
ebenfalls an der Welle derart befestigt ist, daß die Be
wegung der zweiten Membran infolge eines Differenzdrucks
eine Axialverschiebung der Welle bewirkt. Der hier be
schriebene Differenzdruckschalter ist zum Einbau in ein
Bremssystem bestimmt, und es werden durch die verschiebbare
Welle Kontaktelemente betätigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungs
gemäßen Differenzdruckschalter zu schaffen, der in weiten
Druckbereichen für zahlreiche Zwecke, für Flüssigkeit oder
Gase, und zwar auch für giftige oder explosionsgefährdete
Medien Anwendung finden kann und infolge geringer innerer
Reibung eine feinfühlige Einstellung und reproduzierbar
genaue Schaltung gewährleistet.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeich
nungsteil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale. Der
erfindungsgemäße Schalter arbeitet zuverlässig und bewirkt
eine Schaltung bei einer voreingestellten Druckdifferenz,
unabhängig von der absoluten Größe der Drücke, der die
Hochdruckkammer bzw. der Niederdruckkammer ausgesetzt sind.
Durch Einstellen der Bereichsfeder läßt sich die Druck
differenz, bei der die Schaltung erfolgen soll, feinfühlig
in weitem Bereich einstellen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der Beschreibung eines Aus
führungsbeispiels.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines
Differenzdruckschalters,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Stirnansicht des Bereichsfedergehäuses
(das in Fig. 4 im Schnitt dargestellt ist),
Fig. 4 eine schematische auseinandergezogene Längs
schnittansicht des Differenzdruckschalters gemäß Fig. 1,
Fig. 5 eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene
Explosionsdarstellung der Hauptteile des Schalters,
Fig. 6 in größerem Maßstab eine Schnittansicht der
Schaltmembran und der zugeordneten Teile, wobei sich die
Membran und der Kolben in einer Stellung bei Normalbetrieb
befinden, wobei die Druckdifferenz unter dem Arbeitspunkt
liegt,
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Schnittansicht,
wobei Membran und Kolben in einer Stellung befindlich sind,
die einem Überdruck auf der Hochdruckseite des Schalters
entspricht,
Fig. 8 eine der Fig. 6 entsprechende Ansicht, die die
Membran und den Kolben in einer Stellung bei umgekehrtem
Druck zeigt, d. h. bei einem Überdruck auf der Niederdruck
seite des Schalters,
Fig. 9 in größerem Maßstab einen Längsschnitt der
Bereichsfeder und des Gehäuses sowie der Schrauben-Mutter-
Einstellvorrichtung, wobei diese Figur die Bereichsfeder in
Richtung mit absinkendem Arbeitspunkt überspannt zeigt,
Fig. 10 eine der Fig. 9 entsprechende Schnittansicht,
die die Bereichsfeder überspannt in Richtung auf anstei
genden Arbeitspunkt zeigt.
Der Differenzdruckschalter 10 besteht aus einem Gehäuse 12
und einem Differenzdrucksensor 13, der eine runde Hoch
druckplatte 18, eine quadratische Niederdruckplatte 22 und
eine runde Verankerungsplatte 26 aufweist, die den gleichen
Durchmesser besitzt wie die Hochdruckplatte 18. Die Ver
ankerungsplatte 26 ist mit einem Außengewinde 28 versehen,
um in das Gehäuse 12 (Fig. 4) eingeschraubt zu werden.
Die Hochdruckplatte 18 ist an der Verankerungsplatte 26
durch mehrere Bolzen 30 (Fig. 4) befestigt, die durch Bol
zenlöcher 33 der Platten 18, 22, 26 geführt sind, wobei die
Bolzenlöcher der Verankerungsplatte 26 mit einem Innen
gewinde versehen sind, so daß die Bolzen 30 die Platten 18
und 22 gegeneinander und gegen die Verankerungsplatte 26
verspannen.
Zwischen der Hochdruckplatte 18 und der Niederdruckplatte
22 ist eine flexible Membran 34 eingespannt, die vorgewellt
ist und eine Ringwelle 36 bildet. Die Membran 34 (Fig. 4)
wird von einer kreisförmigen Ausnehmung 40 der Hochdruck
platte 18 aufgenommen und liegt über einem Hochdruckraum
42, der in der Hochdruckplatte 18 ausgebildet ist. Die
Hochdruckplatte 18 weist eine in der Mittelachse verlau
fende Bohrung 44 relativ kleinen Durchmessers mit nicht
mehr als 0,343 mm auf, die den Hochdruckraum 42 mit einem
Hochdruckanschluß 48 verbindet.
Die Niederdruckplatte 22 ist mit einer Ausnehmung 60 ver
sehen, die eine Druckkammer 62 bildet, in der ein Kolben 64
verschiebbar ist. Der Kolben 64 weist einen Endflansch 66
auf, an dem der Mittelabschnitt 70 der Membran 34 anliegt,
welcher innerhalb der Ringwelle 36 befindlich ist. Der
Kolben 64 weist eine Kolbenstange 72 auf, die am Ende 74
des Kolbens 64 einen ringförmigen Federteller 76 trägt, der
durch eine Schraube 78 festgelegt ist (vgl. Fig. 4 und 6
bis 10).
Am Federteller 76 ist ein Ende 80 einer Bereichsdruck
schraubenfeder 82 abgestützt, deren anderes Ende 84 in
Längsrichtung verschiebbar ist, um die Vorspannung ein
stellen zu können, die durch den Kolben auf die Membran 34
ausgeübt wird, und um so den Arbeitspunkt des Schalters
einstellen zu können.
Die Bereichsdruckschraubenfeder 82 ist in einem zylindri
schen Gehäuse 86 untergebracht, welches eine Federkammer 88
definiert, in der die Bereichsdruckschraubenfeder 82 an
geordnet ist. Die Federkammer 88 weist einen langgestreck
ten Abschnitt 90 mit sechseckigem Querschnitt auf, der
gleitbar eine sechseckige Mutter 92 aufnimmt. Die Mutter 92
ist auf den Schaft 94 einer Einstellschraube 96 aufge
schraubt, die drehbar in einer Gehäusebohrung 98 gelagert
ist, die zwischen der Federkammer 88 und dem Ende 100 des
Gehäuses 86 verläuft. Das untere Ende 102 des Gehäuses 86
besitzt einen Flansch 104, der eine äußere Ringnut 106
(Fig. 4) aufweist, in die ein O-Dichtungsring 108 einge
setzt ist. Die Niederdruckplatte 22 weist eine Ausdrehung
110 auf, um den Flansch 104 des Gehäuses 86 aufzunehmen,
wie dies aus den Fig. 4, 9 und 10 ersichtlich ist.
Die Verankerungsplatte 26 ist mit einer Bohrung 111 ver
sehen, die das Gehäuse 86 aufnimmt, um den Gehäuseflansch
104 in der Ausdrehung 110 der Niederdruckplatte 22 zu hal
ten, wenn der Schalter zusammengebaut ist: Der O-Dichtungs
ring 108 dichtet auch die Bohrung 111 ab, die so bemessen
ist, daß ein dichter Paßsitz mit dem Gehäuseflansch 104
zustandekommt.
Die Einstellschraube 96 und die Mutter 92 bilden eine Ein
stellvorrichtung 112, um die Federwirkung der Bereichs
druckschraubenfeder 82 auf dem Kolben 64 einstellen zu
können, der seinerseits den Arbeitspunkt des Schalters 10
bestimmt, wie im einzelnen weiter unten ausgeführt wird.
Auf einer ebenen Stirnfläche 114 der Verankerungsplatte 26
ist ein elektrischer Schnappschalter 116 mit einem Winkel
hebel 118 (Fig. 1) gelagert, um den Schalter zu betätigen,
und diese beiden Teile sind an einem Trägerrahmen 120 be
festigt. Der Schnappschalter 116 kann als Mikroschalter
ausgebildet sein. Der Trägerrahmen 120 ist an der Veranke
rungsplatte 26 festgelegt, und der Winkelhebel 118 ist
schwenkbar am Trägerrahmen 120 mittels eines Stiftes 124
gelagert, und er weist einen Schalterbetätigungsarm 126 und
einen Bewegungsübertragungsarm 128 auf.
Die Betätigung des Winkelhebels 118 wird durch eine Schub
stange 125 bewirkt, die hin- und hergehend in Bohrungen 127
bzw. 129 von Niederdruckplatte 22 bzw. Verankerungsplatte
26 gelagert ist. Die Schubstange 125 wird proportional zu
der Bewegung des Mittelabschnitts 70 der Membran 34 und
demgemäß des Kolbens 64 bewegt, wenn die Druckdifferenz auf
den eingestellten Arbeitspunkt ansteigt, um dann den
Schnappschalter 116 zu betätigen. Zu diesem Zweck lagert
die Niederdruckplatte 22 eine Stellwelle 132, die zwei
Radialarme 134 und 136 trägt, wobei der Radialarm 134 mit
dem Kolben 64 gekoppelt ist, um sich mit diesem zu bewegen,
während der Radialarm 136 am Ende 137 der Schubstange 125
angreift. Das andere Ende 139 der Schubstange 125 greift am
Betätigungsarm 128 des Winkelhebels 118 (Fig. 1 und 5) an.
Die Stellwelle 132 wird um einen begrenzten Winkelbetrag um
ihre Achse 133 (Fig. 4) verschwenkt, die in der Ebene der
Niederdruckplatte 22 liegt.
Der Kolben 64, die Stellwelle 132 und ihre Radialarme 134
und 136 sowie die Schubstange 125 und der Winkelarm 118
bilden ein mechanisches Gestänge 140 (Fig. 5), um die Be
wegung des Mittelabschnitts 70 der Membran 34 bei einem
Ansteigen des Differenzdruckes so zu bewegen, daß in der
eingestellten Endstellung der Winkelhebel 118 den Schnapp
schalter 116 am Arbeitspunkt schaltet.
Im folgenden wird im einzelnen auf die Anordnung von Hoch
druckplatte 18 bzw. Niederdruckplatte 22 Bezug genommen.
Die Hochdruckplatte 18 hat eine zylindrische Außenwand 150
und ebene Stirnwände 152 und 154. Der mit Innengewinde
versehene Hochdruckanschluß 48 der Hochdruckplatte 18 er
streckt sich von der Stirnwand 154 nach innen, während die
Ausnehmung 40 für die Membran 34 in der Stirnwand 152 aus
gebildet ist. Die Hochdruckplatte 18 weist in der Stirnwand
152 eine kreisförmige Vertiefung 156 mit einer Ringnut 158
auf, in die ein O-Dichtungsring 160 eingesetzt ist, der
gegenüber der Unterseite der Membran 34 im zusammengebauten
Zustand abdichtet (vgl. Fig. 6, 7 und 8).
Die Niederdruckplatte 22 hat ebene Seitenwände 164, 166,
168, 170 und ebene Stirnwände 172, 174. Die Hochdruckplatte
18 hat einen Durchmesser, der etwa der Länge einer Seiten
wand der Niederdruckplatte 22 entspricht.
Die Niederdruckplatte 22 ist mit einem Gewindeanschluß 176
ausgestattet, in den eine Armatur 178 eingeschraubt ist,
die an eine Leitung 180 (Fig. 4) angeschlossen ist, die
nach einer Niederdruckquelle führt. Der Gewindeanschluß 176
steht mit der Druckkammer 62 über eine Bohrung 182 (Fig. 2)
in Verbindung, über der die Stellwelle 132 verläuft, wie
aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, wobei der Radialarm 134
in der Druckkammer 62 liegt, der auch der Kolben 64 aus
gesetzt ist. Die Federkammer 88 ist direkt mit der Druck
kammer 62 dadurch verbunden, daß die Niederdruckplatte 22
eine Bohrung 190 (Fig. 6) besitzt, in der die Kolbenstange
72 gleitet.
Die Niederdruckplatte 22 ist mit einer Ausdrehung 186 ver
sehen, die mit Paßsitz eine Kolbenanschlagplatte 188 auf
nimmt, die eine koaxiale Bohrung 193 besitzt, die die Kol
benstange 72 in ihrem unteren Abschnitt 192 führt. Die
Kolbenstange weist ferner einen mittleren Abschnitt 196 und
einen oberen Abschnitt 200 auf. Zwei Mitnehmerscheiben 194
und 198 sind zwischen den Abschnitten 196 und 192 bzw. zwi
schen den Abschnitten 196 und 200 angeordnet. Die Schraube
78, die in den Endflansch 66 eingeschraubt ist, verspannt
die einzelnen Teile gegeneinander. Ein Kugelkopf 204 des
Radialarmes 134 liegt zwischen den Mitnehmerscheiben 194,
198, um die Stellwelle 132 mit dem Kolben 64 zu kuppeln.
Der Federteller 76 stützt das untere Ende der Bereichs
druckschraubenfeder 82 ab.
Der Flansch 66 des Kolbens 64 wirkt mit einem Endanschlag
247 der Kolbenanschlagplatte 188 zusammen. Der Federteller
76 bildet einen Anschlag in Gegenrichtung (Fig. 7). Die in
Fig. 7 dargestellte Anschlagstellung ergibt sich beim Auf
treten eines Überdrucks auf der Hochdruckseite, während
sich die Anschlagstellung gemäß Fig. 8 dann ergibt, wenn
ein Überdruck auf der Niederdruckseite vorhanden ist.
Die Kolbenanschlagplatte 188 definiert eine Stirnringfläche
206, die der Vertiefung 156 gegenüberliegt. Die Stirnring
fläche 206 ist mit einer Ringnut 208 versehen, die einen
O-Ring 210 aufnimmt, der gegenüber der Membran 34 um deren
Ringwelle 36 herum abgedichtet ist und dem O-Ring 160 ge
genüberliegt. Die Kolbenanschlagplatte 188 ist an ihrem
Umfang 212 mit einer Ringnut 214 versehen, die einen O-Ring
215 aufnimmt.
Im folgenden wird im einzelnen die Einstellvorrichtung 112
beschrieben. Der Schaft 94 der Einstellschraube 96 (Fig. 4,
5, 9 und 10) ist mit einer abgeschrägten Ringnut 230 ver
sehen, um eine O-Ringfeder 232 aufzunehmen, die außerdem
strömungsmitteldicht in und um die Gehäusebohrung 98 an
geordnet ist, in welcher die Einstellschraube 96 gelagert
ist. Diese Teile stehen in dichter Paßverbindung, wobei die
Einstellschraube 96 frei innerhalb der Gehäusebohrung 98
drehbar ist. Ein Sprengring 236 wird von einer Ringnut 238
der Einstellschraube 96 aufgenommen und sichert diese gegen
Bewegung in Längsrichtung des Gehäuses 86, wobei jedoch
eine freie Drehung der Einstellschraube 96 möglich ist. Die
Einstellschraube 96 weist einen Ringflansch 240 auf, der an
einer inneren Ringschulter 242 (Fig. 4) des Gehäuses 86
anliegt, um ein Herausdrücken der Schraube 96 aus dem Ge
häuse 86 zu verhindern.
Im folgenden wird im einzelnen auf die Fig. 9 und 10 Bezug
genommen. Der Gewindeabschnitt 243 des Schaftes 94 steht
innerhalb des Gehäuses 86 nach dem Hochdruckraum 42 vor,
wobei die Mutter 92 auf dem Gewindeabschnitt 243 läuft.
Zwischen der Mutter 92 und dem Ringflansch 240 befindet
sich ein O-Ring 244, welcher als Kompressionsfeder auf die
Mutter 92 wirkt, wenn die Schraube 96 bei minimaler Feder
vorspannung mit übergroßem Drehmoment angezogen wird und
die Mutter 92 vom Gewinde des Gewindeabschnitts 243 ab
fällt.
Die Einstellschraube 96 ist mit einem Einsatzschlitz 246
für einen Schraubendreher versehen, und der Gewindeab
schnitt 243 ist ein Linksgewinde, so daß eine Uhrzeiger
sinndrehung der Einstellschraube 96 die Federspannung er
höht. Sollte die Einstellvorrichtung 112 bei maximaler
Einstellung überspannt werden (an dieser Stelle hat die
Mutter 92 das Gewinde am inneren Ende des Schaftes ver
lassen), dann spannt die Bereichsdruckschraubenfeder 82 die
Mutter 92 so vor, daß bei Drehung der Einstellschraube 96
im Gegenuhrzeigersinn zwecks Verminderung der Federspannung
die Mutter 92 automatisch in den Gewindeabschnitt 243 ein
greift.
Die Ringfeder 232 in der Bohrung 98 gewährleistet die Inte
grität der zusammengesetzten Niederdruckkammer 245, die
durch die Nebenkammern 62 und 88 definiert wird. Der
Flansch 240 verhindert ein Ausblasen der Einstellschraube
96 aus dem Gehäuse 86, wenn ein hoher Druck in der zusam
mengesetzten Niederdruckkammer 245 auftritt.
Das in Fig. 4 dargestellte Gehäuse 12 ist mit einer An
schlußarmatur 256 versehen, die ein Innengewinde 260 trägt,
in das eine Anschlußleitung einschraubbar ist. Das Gehäuse
12 ist mit einer Kappe 262 versehen, die auf das Gehäuse 12
aufgeschraubt ist. Durch Abnahme der Kappe 262 oder des
Gehäuses 12 als ganzes wird die Einstellschraube 96 frei
gegeben, so daß der Arbeitspunkt mit einem Schraubendreher
eingestellt werden kann.
Wie in Fig. 4 dargestellt, liegen die Stellwellenarme 134
und 136 in einer gemeinsamen Ebene, die die Achse der Welle
132 einschließt und die senkrecht zur Achse 32 verläuft. Da
die Stellwelle 132 auf diese Weise mit dem Kolben 64 ge
kuppelt ist, ist es nicht notwendig, eine Feder zur Vor
spannung der Stellwelle 132 vorzusehen, um den Arm 134 in
Berührung mit dem Kolben 64 zu halten.
Die Bemessung der Stellwelle 132 und der hiermit verbun
denen Arme gewährleistet eine relativ kleine Bewegung zwecks
Betätigung des Schalters 10 auf den Arbeitspunkt hin, wobei
die innere Reibung der Stellwelle 132 durch das Kugellager
an den Enden der Arme auf einen minimalen Wert gebracht
wird, und die relativ kleine Bewegung, die zur Betätigung
des Schalters 10 erforderlich ist, gewährleistet eine ent
sprechend kleine Bewegung der Dichtung durch den O-Dich
tungsring 278 in der Bohrung 274, wodurch die Integrität
des Niederdrucks in der zusammengesetzten Niederdruckkammer
an dieser Stelle gewährleistet wird. Die Drücke, denen die
Stellwelle 132 in der Niederdruckkammer 245 ausgesetzt ist,
bewirken keine radiale Kraft auf die Stellwelle 132, da die
Radialarme 134 und 136 gleiche radiale Länge besitzen, und
dies vermindert wiederum die Reibung.
Die Membran 34 kann irgendeine flexible Membran sein, bei
spielsweise eine aus Gewebe bestehende Membran, die mit
einem Elastomer imprägniert ist, jedoch sollte die Membran
34 vorgewellt sein, d. h. wie in Fig. 4 gestaltet sein, um
eine Ringwellung 36 zu bilden.
Der Kolben 64 ist so angeordnet, daß dann, wenn der Diffe
renzdruck, dem der Schalter 10 ausgesetzt ist, unter dem
Arbeitspunkt (Fig. 6) liegt, der Kolben 64 nicht weit genug
nach der Hochdruckkammer gleiten kann, um die Membran 34
gegen den Hochdruckkanal 44 zu drücken. Dieser Abstand des
Membranmittelabschnitts 70 von der Bohrung 44 für Normal
betrieb ist wesentlich, da sonst die wirksame Fläche von
Membran und Arbeitspunkt vergrößert würde.
Bei der Einstellvorrichtung 112, die gemäß der Erfindung
benutzt wird, dreht sich die Einstellschraube, aber sie
bewegt sich nicht in Längsrichtung, sondern die Mutter 92
wandert in Längsrichtung der Federkammer 88. Außerdem er
möglicht die Bereichsfedereinstellung eine Überdrehung in
beiden Richtungen ohne Beschädigung.
Gehäuse 12 und Hochdruckplatte 14 sind so angeordnet, daß
eine explosionssichere Einrichtung geschaffen wird, die
einen Kanal 300 kleinen Durchmessers besitzt, der einen mit
Gewinde versehenen Querkanal 302 an der Basis schneidet,
wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist, und es ist außerdem
ein mit Gewinde versehener Abzugsstopfen 304 vorgesehen.
Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, daß leicht ent
flammbare Flüssigkeiten durch die angegebenen Kanäle hin
durchtreten können, indem die Gewindegänge des Abzugsstop
fens genügend Spiel besitzen, so daß ein Strömungsmittel,
welches in das Gehäuse 12 eintritt, aus dem Differenzdruck
schalter 10 austreten kann, während eine Flamme, die inner
halb des Gehäuses 12 erzeugt wurde, darin gehalten wird,
falls das Strömungsmittel entflammt worden ist.
Die Membran 34 stellt im Betrieb einen Differenzdruck fest,
der zwischen der Hochdruckquelle und der Niederdruckquelle
besteht, an die der Differenzdruckschalter 10 angeschlossen
ist, wobei unter Umständen der resultierende Differenzdruck
die Federkraft überschreitet, die durch die Bereichsdruck
schraubenfeder 82 ausgeübt wird. Infolgedessen wird die
Membran 34 und insbesondere der Mittelabschnitt 70 ange
hoben. Da infolge der Wellbauart der Membran 34 der Mittel
abschnitt 70 eine konstante Fläche während des vollen Hubes
beibehält, sind die Kräfte, die zur Betätigung des Schnapp
schalters benutzt werden, unabhängig von den Absolutwerten,
und sie sind nur proportional zur Differenz der Drücke in
der Hochdruckkammer bzw. der Niederdruckkammer. Die An
ordnung ist dabei so getroffen, daß bei Bewegung des Fühl
mechanismus nach dem Arbeitspunkt hin die Membran 34 vor
zugsweise einen maximalen Weg durchläuft, der kleiner ist
als die Dicke der Membran. Da der ungefähre Totgang des
Schnappschalters 116 0,08 mm beträgt, wird der Totgang, der
von der Bewegung der Bereichsfeder durch Zusammendrücken
und Strecken derselben erzeugt wird, begrenzt, indem der
Radialarm 134 der Stellwelle 132 innerhalb des Kolbens, wie
beschrieben, begrenzt wird und ein Spiel von weniger als
0,05 mm vorhanden ist, so daß der gesamte vorhandene Tot
gang eine Funktion der Reibung zwischen dem Dichtungsring
278 der Schwingwelle und der Stellwelle 132 ist.
Der Aufbau 10 ist so beschaffen, daß er einen minimalen Weg
zwischen Betätigung und Freigabe aufweist, der im Bereich
zwischen 0,08 mm und 0,13 mm liegt, wodurch der Totgang
verringert wird. So rührt der höchste Totgang von der Rei
bung zwischen der Stellwelle 132 und ihrem Dichtungsring
278 her. Es wird angenommen, daß die physikalische Bewegung
an der Oberfläche des Dichtungsrings 278 nur etwa 0,03 mm
beträgt, während der Weg zwischen Betätigung und Freigabe
ebenfalls 0,03 mm beträgt. Die Kugeln 280 und 282 haben
einen Durchmesser von 1,59 mm, um die Reibung bei stati
schen Drücken zu vermindern.
Der Differenzschalter 10 ist in hohem Maße überlastbar. Die
Membran 34 sitzt auf, wenn Überdrücke in der einen oder
anderen Richtung auftreten, wie dies in Verbindung mit den
Fig. 7 und 8 erläutert wurde. Bei der Überdruckbedingung
gemäß Fig. 7 sitzt die Wellung 36 der Membran auf dem Kol
benflansch 66 und dem Grund der Ausdrehung, während bei der
entgegengesetzten Überdruckbedingung gemäß Fig. 8 die Mem
bran 34 voll gegen den Boden 327 des Hochdruckraumes 42
anliegt, ohne in die Bohrung 44 auszutreten. Wie sich ge
zeigt hat, ist es wichtig, daß die Membran 34 nicht in die
Bohrung 44 während eines solchen umgekehrten Überdruckes
eindringt, und aus diesem Grund ist die Anordnung 10 so
getroffen, daß die Bohrung 44 relativ klein ist und einen
Durchmesser von 0,34 mm besitzt. Außerdem ergibt das Zu
sammenwirken zwischen dem Kolben 64 und der Anschlagplatte
188 einen Anschlag bei umgekehrter Bewegung, um zu gewähr
leisten, daß der Abschnitt 70 der Membran 34 bei Drücken
unter dem eingestellten Arbeitspunkt gespannt bleibt und
auch bei Überdruckbedingungen auf der Hochdruckseite des
Differenzschalters 10 (Fig. 7).
Wenn eine O-Ringdichtung, beispielsweise der Dichtungsring
278, ausfällt und hierdurch entflammbares Strömungsmittel
nach dem Raum gelangen kann, der vom Gehäuse 12 eingeschlos
sen ist, dann kann dieses entflammbare Strömungsmittel
durch den Abzug der Platte 26 und den Abzugsstopfen 304 aus
dem Differenzdruckschalter 10 abgezogen werden, bevor der
Schalter 116 erreicht ist. Die gleiche Abzugsventilanord
nung gewährleistet auch, daß sich in dem Hohlraum, der vom
Gehäuse 12 umschlossen wird, keine Drücke aufbauen können.
Es gibt mehrere wichtige Anwendungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung 10.
Beispielsweise könnte ein typischer Filter für einen Ar
beitsdruck von 69 bar ausgelegt sein, und wenn der Filter
sauber ist, dann kann der Differenzdruck über dem Filter
0,135 bar bis 0,207 bar betragen. Nachdem sich Schmutz im
Filter angesammelt hat, kann der Differenzdruck zwischen
0,483 bar und 0,552 bar betragen. Der Differenzdruckschal
ter 10 kann benutzt werden, um die zunehmenden Differenz
drücke über dem Filter anzuzeigen, wobei der Schnappschal
ter betätigt werden kann, um beispielsweise einen Alarm
auszulösen oder eine andere Anzeige zu liefern.
Eine weitere Anwendung betrifft ein typisches Verfahren zur
Messung eines Strömungsmittels (Gas oder Flüssigkeit),
wobei eine mit Öffnung versehene Platte und ein Differenz
drucksensor benutzt werden. Der Differenzdruck über der
Öffnung der Platte ist proportional zu der Strömung durch
diese Öffnung (sie ist proportional zum Quadrat der Strö
mung), und so kann ein Differenzdruckschalter 10 auch für
andere Strömungsschalter benutzt werden, um die Strömungs
rate zu überwachen.
Auch dort, wo der Flüssigkeitsstand in einem Behälter über
wacht werden soll, ist die Vorrichtung anwendbar. Der Druck
am Boden des Behälters ist gleich der Summe des statischen
Druckes infolge der Höhe des Flüssigkeitsstandes zuzüglich
dem Gasdruck über der Flüssigkeit. Bei einer typischen
Anwendung kann der Differenzdruckschalter 10 benutzt wer
den, um einen hohen oder einen niedrigen Flüssigkeitspegel
anzuzeigen, indem der Differenzdruck zwischen der Oberseite
und dem Boden des Behälters gemessen wird und indem eine
durch einen Elektromotor angetriebene Pumpe angestellt
wird, wenn der Flüssigkeitsstand zu niedrig ist.
10
Differenzdruckschalter
12
Gehäuse
13
Differenzdrucksensor
18
runde Hochdruckplatte
22
quadratische Niederdruckplatte
26
Verankerungsplatte
30
Bolzen
33
Bolzenlöcher
34
Membran
36
Ringwelle
40
Ausnehmung
42
Hochdruckraum
44
Bohrung
48
Hochdruckanschluß
60
Ausnehmung
62
Niederdruckkammer
64
Kolben
66
Endflansch
70
Mittelabschnitt
72
Kolbenstange
74
Ende Kolben
76
Federteller
78
Schraube
80
Ende
82
Bereichsdruckschraubenfeder
84
Ende
86
zylindr. Gehäuse
88
Federkammer
90
Abschnitt
92
Mutter
94
Schaft
96
Einstellschraube
98
Gehäusebohrung
100
Ende
102
unteres Ende
104
Flansch
106
Ringnut
108
O-Dichtungsring
110
Ausdrehung
111
Bohrung
112
Einstellvorrichtung
114
Stirnfläche
116
Schnappschalter
118
Winkelhebel
120
Trägerrahmen
124
Stift
125
Schubstange
126
Schalterbetätigungsarm
132
Stellwelle
133
Achse
134
Radialarm
136
Radialarm
137
Ende Schubstange
139
anderes Ende Schubstange
140
mechanisches Gestänge
150
zylindrische Außenwand
152
,
154
Stirnwände
156
Vertiefung
158
Ringnut
160
O-Dichtungsring
164
,
166
Seitenwände
168
,
170
Seitenwände
172
,
174
Stirnwände
176
Gewindeanschluß
178
Armatur
180
Leitung
182
Bohrung
186
Ausdrehung
188
Kolbenanschlagplatte
190
Bohrung
192
unterer Abschnitt Kolbenstange
193
Bohrung
194
,
198
Mitnahmescheiben
196
mittlerer Abschnitt
200
oberer Abschnitt
204
Kugelkopf
206
Stirnringfläche
208
Ringnut
210
O-Ring
212
Umfang
214
Ringnut
215
O-Ring
230
Ringnut
232
O-Ringfeder
236
Sprengring
238
Ringnut
240
Ringflansch
242
Ringschulter
243
Gewindeabschnitt
244
O-Ring
245
Niederdruckkammer
246
Einsatzschlitz
247
Endanschlag
256
Anschlußarmatur
260
Innengewinde
262
Kappe
274
Bohrung
278
Dichtungsring
280
,
282
Kugeln
300
Kanal
302
Querkanal
304
Abzugsstopfen
327
Boden
Claims (12)
1. Differenzdruckschalter (10) mit einem Druckraum,
in dem eine flexible Membran (34) ausgespannt ist, die eine
Hochdruckkammer (42) von einer Niederdruckkammer (62)
trennt und die mittels Übertragungsgliedern (64, 134, 132,
136, 125) eine Schaltvorrichtung (16) steuert,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- 1. eine Hochdruckplatte (18) mit einem Hochdruckanschluß (48) begrenzt die Hochdruck kammer (42);
- 2. eine Niederdruckplatte (22) mit Niederdruckanschluß (176, 178) begrenzt die Nieder druckkammer (62);
- 3. die Membran (34) ist zwischen Hochdruckplatte (18) und Niederdruckplatte (22) eingespannt;
- 4. in der Niederdruckkammer (62) ist ein Kolben (64) normal zur Membran (34) verschiebbar;
- 5. ein Ende (66) des Kolbens (64) ist von der Membran (34) betätigbar;
- 6. eine bezüglich ihrer Vorspannung einstellbare Bereichs feder (82) spannt den Kolben (64) nach der Membran (34) hin vor;
- 7. eine mit der Niederdruckplatte (22) verbundene Ver ankerungsplatte (26) begrenzt eine Federkammer (88), in der die Bereichsfeder (82) angeordnet ist;
- 8. eine Stellwelle (132) ist in einer Bohrung der Nieder druckplatte (22) gelagert;
- 9. die Stellwelle (132) besitzt einen ersten Radialarm (134), der mit dem Kolben (64) gekoppelt ist;
- 10. die Stellwelle (132) besitzt einen zweiten Radialarm (136), der gegenüber der Niederdruckkammer (62) abgedichtet ist;
- 11. der zweite Radialarm (136) ist mit einem Betätigungs glied (125) gekoppelt, das auf die Schaltvorrichtung (16) einwirkt.
2. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellwelle (132) an ihren
Enden durch Schubkugellager (280, 282) abgestützt ist.
3. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der beiden Radial
arme (134, 136) der Stellwelle (132) über Kugelköpfe (204)
erfolgt.
4. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (64) in beiden Be
wegungsrichtungen mit Formschlußanschlägen zusammenwirkt.
5. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bereichsfeder (82) auf
einem mit dem Kolben (64) verbundenen Federteller (76)
abgestützt ist.
6. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Druckkammern (42, 62)
definierenden Bauteile einen explosionsgeschützten Abzug
aufweisen.
7. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Radialarme (134, 136) glei
che Länge aufweisen und in einer Ebene liegen.
8. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (18, 22) an ihren
Berührungsflächen mit Ringnuten versehen sind, die Dicht
ringe (160, 210) aufnehmen, die die Membran (34) auf beiden
Seiten abdichten.
9. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bereichsfeder eine Druck
schraubenfeder (82) ist, die in einer Federkammer (88)
untergebracht ist, von der wenigstens ein Teil eine von der
Kreisform abweichende Querschnittsform besitzt, und daß
eine Schrauben-Mutter-Einrichtung vorgesehen ist, um die
Bereichsfeder auf einen gewünschten Arbeitspunkt einstellen
zu können, wobei eine Mutter mit einer von der Kreisform
abweichenden Gestalt im dichten Paßsitz innerhalb der Kam
mer (88) ruht und in die Mutter ein Schraubgewindeschaft
(243) eingeschraubt ist, dessen Kopf aus dem Gehäuse vor
steht.
10. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellwelle (132) einen
Durchmesser besitzt, der kleiner ist als 0,5 mm, und daß
zur Abdichtung des zweiten Radialarms (136) gegenüber der
Niederdruckkammer (62) ein O-Ring vorgesehen ist, der auf
der Stellwelle (132) dichtend sitzt.
11. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hochdruckanschluß (48) über
eine enge Bohrung (44) mit dem Hochdruckraum (42) in Ver
bindung steht.
12. Differenzdruckschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Membran eine Wellmembran
(34) ist, deren Ringwellung bei Überdruck in der Hochdruck
kammer (42) nach der Niederdruckkammer (62) abrollt und bei
Überdruck in der Niederdruckkammer (62) nach der Hochdruck
kammer abrollt.
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| US07/180,571 US4827095A (en) | 1988-04-12 | 1988-04-12 | Differential pressure switch assembly with high static pressure use characteristics |
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