DE2516503C2 - Pfeifenorgel - Google Patents

Pfeifenorgel

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DE2516503C2
DE2516503C2 DE19752516503 DE2516503A DE2516503C2 DE 2516503 C2 DE2516503 C2 DE 2516503C2 DE 19752516503 DE19752516503 DE 19752516503 DE 2516503 A DE2516503 A DE 2516503A DE 2516503 C2 DE2516503 C2 DE 2516503C2
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pipe
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pipes
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DE19752516503
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Antoon Venlo Hendriks
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/08Pipes, e.g. open pipes, reed pipes

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Pfeifenorgel, u. a. versehen mit wenigstens einem Pfeifenstock(-balken) mit darin montierten Pfeifen, einem Kernspalt und einem Labium pro Pfeife.
Bei sämtlichen bekannten Pfeifenorgeln wird die >> Tonhöhe u. a. durch das wohl oder nicht Abgedecktsein der Pfeifen und durch die Pfeifenlänge bestimmt, während die Klangfarbe u. a. durch das Pfeifenmaterial, den Pfeifenquerschnitt und den Verlauf des Pfeifenquerschnittes über die Länge bestimmt wird. Die Schwin- «> gung kann u. a. vom angeblasenen Labium erzeugt jwerden. Dabei bilden die die Schwingungen erzeugenden Teile und die eigentliche Pfeife eine integrale Einheit. Meistens werden diese Pfeifen mit einem spitzen Teil, durch welchen die Luftführung hindurch f>5 erfolgt, auf dem Pfeifenstock angeordnet. In der Slrömungsrichtung des Windes betrachtet befinden sich in oder Vor dem Pfeifenstock die Verteilungsvorrichtungen für den Wind um je nach Wunsch die verschiedenen Pfeifen, individuell oder in beliebiger Kombination von Registern, nach Eindrücken einer Taste ansprechen zu lassen. Das genau gegen das Labium Richten des Luftstromes um die erwünschte stabile Schwingung hervorzurufen erfolgt in einem sogenannten Kernspalt Je Pfeife, insofern diese vom Labiumtyp ist, wird man also einen Kernspalt und ein Labium genau herstellen und in bezug aufeinander richten müssen. Die Herstellung dieser Teile und der Zusammenbau jeder individuellen Pfeife bilden daher wichtige Posten im Gesamtkostenpreis einer Pteifenorgel.
Die Erfindung bezweckt nunmehr, ohne die künstlerischen Qualitäten der Pfeifenorgel zu schaden, den Herstellungspreis dieser Teile herabzusetzen. Dazu wird die Pfeifenorgel nach vorliegender Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß von den die Luftschwingungen erzeugenden Teilen wenigstens ein Labium und/oder ein Kernspaltträger je einen gemeinsamen, langgedehnten Körper für mehr als eine Pfeife bilden, wobei dieses Labium und/oder Kernspaltträger an der einen Seite des Pfeifenstocks und die Pfeifen an der entgegengesetzten Seite angeordnet sind und wobei die Pfeifen nur als abgestimmte Schwingungskammern dienen.
Dank dieser Lösung können das Labium und der Kernspaltträger, beide Teile, die bei der Herstellung große Genauigkeit erfordern, in einfacher Weise hergestellt werden. Obwohl es theoretisch möglich ist ein durchlaufendes Labium und einen durchlaufenden Kernspaltträger für eine Anzahl Pfeifen derselben Taste über verschiedene Register anzuwenden, empfiehlt es sich diese gemeinsamen Teile für eine Reihe Pfeifen desselben Registern anzuwenden. Die Pfeifen sind dabei im Pfeifenstock angeordnet und zwar derart, daß die Bohrung der Pfeife, unabhängig vom Verlauf und dem Querschnitt dieser Bohrung in der zum gegebenen Register gehörenden Weise an der Unterseite des Pfeifenstocks ausmündet. Dagegen wird das durchgehende Labium montiert, so dnß die cbarfe Anblaskante sich ungefähr über die Mittellinie der Pfeifenreihe erstreckt. Es empfiehlt sich das Labium in einer Richtung senkrecht zur Pfeifenmittellinie einstellbar zu machen, damit man auch diese Variable für die Intonierung der Pfeifen zur Verfügung hat. Ferner wird die Herstellung und Konstruktion vereinfacht. Falls das verwendete Labium für mehrere Pfeifen zweiseitig ausgebildet wird. d. h. für zwei Pfeifenreihen. Dabei kann die eine Seite des Labiums für eine Pfeifenreihe des einen Registers dienen und die andere Seite des Labiums für eine Pfeifenreihe eines anderen Registers. Damit die obenerwähnte Einstellbarkeit aufrechterhalten wird, wird nach vorliegender Erfindung ferner die Teilung des doppelten Labiums in der Längsrichtung vorgesehen, so daß beide Hälften individuell einstellbar sind.
Außer dem Labium ist der Kernspalt wichtig bei der Erzeugung von Luftschwingungen, die von der Pfeife eine gewisse Frequenz und Tonfqrbe erhalten. Die Luft wird dem Kernspalt in einiger Distanz von der Austrittsstelle der Luft aus dem Kernspalt zugeführt, woraufhin diese als freier Strahl die scharfe Kante des Labiums am einen Pfeifenende trifft. Der Kerrispält hat eine sehr bestimmte Höhe und meistens eine, in der Strömungsrichtung der Luft gesehen, Erweiterung und endet mit einer derartigen Breite, daß der erzeugte Luftstrahl etwas später das Labium! trifft. In zweierlei Weise kann der Kernspalt serienmäßig nach Vorliegen-
der Erfindung hergestellt werden. In einem Fall bildet der Kernspalt eine Aussparung in einem Materialstreifen von einer Dicke wie der Kernspalt, so daß die Herstellung einfach erfolgen kann, z. B. durch Ausstanzen, Ausfräsen oder sogar Eingießen, falls das verwendete Material z. B. ein Kunststoff ist. Wenn dieser Streifen als Kernspaltträger zwischen dem Pfeifenstock und einem Andrückbalken, worin die Luftzuführungsmittel vorgesehen sind, eingeklemmt wird, erhält mar eine einfache, reproduzierbare und billige Methode für die Herstellung von Kernspalten. Die andere erfindungsgemäße Möglichkeit ist das Anordnen der Kernspalte in einem Kernspaltträger, der die Form eines Balkens hat, der gegen den Pfeifenstock befestigt wird. In diesem Kernspaltträger/-balken können die Kernspalte wiederum ausgefräst oder auch eingegossen werden, falls für das verwendete Material z. B. ein Kunststoff gebraucht wird. In demselben Balken befinden sich außerdem die Luftzuführungsorgane, z. B. in Form von kleinen Luftzuführungsrohren. Beide obenerwähnten Ausführungsformen von zwei oder
den Kemspaltträgern vorgesehen sind, trL^en zur Vereinfachung und Kostenersparnis bei der Herstellung und Montage bei. Selbstverständlich ist es möglich gemäß der obenbeschriebenen Ausführungsformen das Labium und die Kernspaltträger falls erwünscht in einzelne Stücke je Pfeife zu verteilen. Auch dann ist eine erhebliche Kostenersparnis möglich, da man weiterhin Normalelemente und Normalbefestigungsmethoden verwenden kann.
Anhand der Zeichnungen von Ausführungsformen wird die Erfindung nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt eine teilweise durchgeschnittene Unteransicht einer Anzahl Orgelpfeifen nach vorliegender Erfindung.
F i g. 2 zeigt denselben Schnitt wie von F i g. 1, jedoch orthogonal in bezug auf den Schnitt gesehen.
In Fig. 1 stellt 1 eine Anzahl Pfeifen eines ersten Registers dar und 2 andere Pfeifen desselben oder eines zweiten Registers. Sämtliche Pfeifen sind im Pfeifenstock 3 montiert. Durch den Kernspalt 4 wird ein Luftstrom gegen die scharfe Kante 5 des Labiums 6 geblasen. Das Labium 6 ist einstellbar am Pfeifenstock 3 befestigt Beim dargestellten Beispiel ist der Kemspalt in einem Kernspaltträger 7 angebracht, der aus einem Streifen besteht, worin die Kernspalte 4 ausgespart sind. Den Kernspalten 4 wird Luft über die Zuführungsrohre 8 und Schlangen 9 zugeführt Mittels eines Balkens 10 wird der Kernspaltträger 7 leckfrei gegen den Pfeifenstock 3 gedruckt Für die Intonierung jeder einzelnen Pfeife kann die zugeführte Luftmenge mit einer Einstellschraube 11 eingestellt werden.
Fig. 2a gibt eine Orthogonalansicht des oben beschriebenen Schnittes von Fig. 1.
F i g. 2b stellt eine Ausführung dar, wobei der Kernspalt 4 nicht in einem separaten Kernspaltträger 7 vorgesehen ist, sondern im Balken 12. Dieser ist unmittelbar und leckfrei am Pfeifenstock befestigt. Der Balken ist wiederum mit Luftzuführungsrohren S versehen, während die Kernspalte 4 eingefräst sein können, aber auch eingegossen, wenn der verwendete Werkstoff z. B. Kunststoff isL
Im dargestellten Beispiel ist das gemeiname Labium 6 zweiseitig ausgebildet, so daß es zwei scharfe Kanten 6 aufweist. Außerdem ist es bei 13 in der Längsrichtung geteilt um eine individuelle Einstellung der beider. Hälften zu ermöglichen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Pfeifenorgel, u.a. versehen mit wenigstens einem Pfeifenstock(-balken) mit darin montierten Pfeifen, einem Kernspalt und einem Labium pro ϊ Pfeife, dadurch gekennzeichnet, daß von den die Luftschwingungen erzeugenden Teilen (4,5, 6) wenigstens ein Labium (6) und/oder ein Kernspaltträger (7) je einen gemeinsamen, langgedehnten Körper für mehr als eine Pfeife (1,2) bilden, wobei dieses Labium (6) und/oder Kernspaltträger (7) an der einen Seite des Pfeifenstockes (3) und die Pfeifen (1, 2) an der entgegengesetzten Seite angeordnet sind und wobei die Pfeifen nur als abgestimmte Schwingungskammern dienen.
Z Pfeifenorgel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Labium (6) zu einigen oder sämtlichen Pfeifen (1 oder 2) desselben Registers gehört
3. Pfeifenorgel nach einem der vorhergehenden ju Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Labium (6) einen ausbaubaren und einstellbaren Teil bildet.
4. Pfeifenorgel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das ge- 2> meinsame Labium (6) für zwei Pfeifenreihen zweiseitig ausgebildet ist.
5. Pfeifenorgel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweiseitige gemeinsame Labium (6) in der Längsrichtung (13) geteilt ist und daß ein jo oder beide Teile individuell einstellbar sind.
6. Pfeifenc-gel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Kernspaltträger aus einem dünnen Streifen (7) mit der Dicke dei Kernspalte (4) besteht und abdichtend an die gleiche Seite des Pfeifen- r> Stocks (3) als das Labium (6) vo;. einem Andrückbalken (10) mit Luftzuführungsmitteln (8,9) angedrückt wird.
7. Pfeifenorgel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Kernspaltträger aus einem Balken ■»<> (12) mit Luftzuführungsmitteln (8, 9) besteht, worin die Kernspalte (4) an einer Seite eingelassen sind.
8. Pfeifenorgel nach den Ansprüchen 6 und 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Kernspalte (4) im Material des Kernspalurägers (7, 12), wie z. B. ein ■»-, Kunststoff, eingegossen sind.
DE19752516503 1974-04-19 1975-04-15 Pfeifenorgel Expired DE2516503C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7405355A NL174406C (nl) 1974-04-19 1974-04-19 Pijporgel.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2516503A1 DE2516503A1 (de) 1975-10-30
DE2516503C2 true DE2516503C2 (de) 1983-08-18

Family

ID=19821192

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752516503 Expired DE2516503C2 (de) 1974-04-19 1975-04-15 Pfeifenorgel

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DE (1) DE2516503C2 (de)
NL (1) NL174406C (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS-ERMITTELT

Also Published As

Publication number Publication date
NL174406C (nl) 1984-06-01
NL7405355A (nl) 1975-10-21
DE2516503A1 (de) 1975-10-30
NL174406B (nl) 1984-01-02

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