AT227732B - Einrichtung zur Geradführung eines beweglichen Organes - Google Patents

Einrichtung zur Geradführung eines beweglichen Organes

Info

Publication number
AT227732B
AT227732B AT39461A AT39461A AT227732B AT 227732 B AT227732 B AT 227732B AT 39461 A AT39461 A AT 39461A AT 39461 A AT39461 A AT 39461A AT 227732 B AT227732 B AT 227732B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wire
roller
movable organ
guide
guidance
Prior art date
Application number
AT39461A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Paillard Sa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paillard Sa filed Critical Paillard Sa
Application granted granted Critical
Publication of AT227732B publication Critical patent/AT227732B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/02Sliding-contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Geradführung eines beweglichen Organes 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Geradführung eines beweglichen Organes, insbesondere des Zeichenkopfes einer Schreibmaschine. 



   Bei sämtlichen bekannten Schreibmaschinen ermöglicht eine Geradführung die Horizontalverstellung zwischen dem Papier und der   Schreibvorrichtung ; im   allgemeinen ist das Papier um eine Walze gewickelt, die von einem Wagen getragen wird, der sich in horizontaler Richtung verstellen kann, wogegen die Schreibeinrichtung an einem in bezug auf das Gehäuse der Maschine festen Punkt schreibt. Man kennt auch Maschinen, bei welchen sich die Schreibeinrichtung horizontal verstellt, z. B. bei Fernschreibern. 



  In allen Fällen soll die Geradführung möglichst allen nachfolgenden Bedingungen entsprechen, die aber zum Teil einander widerstreiten : Geringes Gewicht der bewegten Massen, leichte, tunlichst reibungslose Verstellbarkeit,   LÅarmfreiheit,   Fehlen von Spiel, geometrische Genauigkeit der Führung, mässiger Herstellungspreis bei geringem Raumbedarf und grosser Stabilität sowie Dauerhaftigkeit. 



   Es sind eine Anzahl von Führungseinrichtungen vorgeschlagen worden, welche im allgemeinen aus Schienen, bei deren Herstellung ein hohes Mass an Genauigkeit verlangt wird, sowie Rollen, welche mit diesen Schienen zusammenarbeiten, bestehen. 



   Solange die bewegte und zu führende Masse in der Grössenordnung von 1 bis 10 kg ist und der Weg, je nach der Grösse und der Art der Maschine,   200 - 800   mm beträgt, lässt der derzeitige Stand der Technik nur Verbesserungen in Einzelheiten dieser Führungseinrichtungen zu. 



   Wenn dagegen die bewegte Masse   500 - 1000   mal kleiner ist und der zurückzulegende Weg in derselben Grössenordnung verbleibt, wie dies   z. B.   für eine mittels eines aus elektrisch geladenen Flüssig-   keitsteilchen bestehenden Strahles arbeitende Schreibmaschine   zutrifft, muss die Aufgabe der Führung ganz anders gelöst werden. 



   Die Erfindung bezweckt eine Geradführung eines beweglichen Organes, insbesondere des Zeichenkopfes einer Schreibmaschine, zu schaffen, bei welcher die vorerwähnten sechs wesentlichen Erfordernisse in weitgehendem Masse erreicht sind. Dies erfolgt dadurch, dass sie aus zwei feststehenden und im wesentlichen parallel zueinander angeordneten Ästen eines gespannten Drahtes sowie aus einer Spannvorrichtung für diese besteht und dass das bewegliche Organ mit mindestens zwei koaxial angeordneten, mit dem einen Ast zusammenwirkenden Lagerführungen und mit mindestens mit einer weiteren, mit dem andern Ast zusammenwirkenden Lagerführung versehen ist. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemässen Vorrichtung ergeben sich aus der Beschreibung und den Zeichnungen, in denen eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt ist ; die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Maschine nach der Linie I-I der Fig.   4.   Fig. 2 im Schnitt in grösserem Massstabe Einzelheiten der   Fig. 1. Fig. 3   einen   Bauteil ; Fig. 4   eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, der Einrichtung und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie   V-O-V   der Fig. 4. 



   Zwei Seitenwandungen   1.   eine zur rechten und eine zur linken Seite, bilden zusammen mit andern (nicht dargestellten) Gliedern (Querverbindungen,   Fusse   usw.) das Gehäuse der Maschine und tragen eine Walze 2 aus Leichtmetallegierung, um welche ein Blatt Papier 3 gewickelt ist, dessen Festhalten, lotrechte Bewegung und Höheneinstellung in üblicher Weise erfolgt, etwa durch teilweise dargestellte Mittel, wie Führungsplatte 4, Mitnehmerwalzen 5 und Griffknöpfe 6. 



   Ein einen Tintenstrahl 7 abgebender Zeichenkopf der Schreibmaschine der erwähnten Art, enthält ein Ausspritzrohr 8 (Fig. 2), vier Ablenkplatten 9, einen durchsichtigen Schutz 10 sowie biegsame Leitun- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gen 11 zu seiner Versorgung mit Tinte und elektrischem Strom vom Schaltkasten 12 aus. Dieser Kopf 7 ist mittels einer Schraube 13 aus Leichtmetall an einem kleinen Wagen 14 befestigt, der aus einem harten synthetischen Harz geformt ist. 



     Zwei obere Lagerführungen   15 sind in dem Wagen 14 eingeschraubt, und eine untere weitere Lager- 
 EMI2.1 
 



   Der Wagen 14 trägt ferner einen durchsichtigen Papierhalter 20, der durch zwei Schrauben 21 aus
Leichtmetallegierung festgehalten ist. Eine Platte 22, ebenfalls aus einer Leichtmetallegierung, ist zwischen Kopf 7 und Wagen 14 geklemmt und weist zwei Befestigungslöcher 23 (Fig. 4) für einen Transport- draht 24 aus einer Klaviersaite von   0, 2 mm   Durchmesser auf. Dar Wagen 14 und der Papierhalter 20 sind metallisiert, um das Abfliessen schädlicher statischer Ladungen über den Transportdraht 24 zu gewährleisten, ohne dass dadurch die Durchsichtigkeit dieses Halters beeinträchtigt würde. 



   Schutzplatten 25, 26 und 27 (Fig. 2), wovon letztere durchsichtig und leicht wegnehmbar ist, schützen die Einrichtung über die ganze Länge der Maschine gegen Staub, Radiergummiabfälle usw. 



   Ein Draht 28 aus einer polierten Klaviersaite durchsetzt ungehindert und ohne Spiel die Lager 19. 



   Dieser Draht 28 geht über zwei Spannrollen   29, 30 (Fig. 4),   deren gegenseitige Stellung mittels einer Stange 31 geregelt werden kann, von welcher ein Ende in der Spannwalze 30 festliegt und deren anderes Ende Schraubengewinde aufweist und das eine Mutter 32 mit Gegenmutter trägt, damit auf die Spannwalze 29 eine Kraft ausgeübt werden kann, die sie von der Spannwalze 30 weg zu entfernen sucht. Zu diesem Zweck sind zwischen der Spannwalze 29 und der Mutter 32 elastische Scheibchen 33 eingeschaltet. 



   Von seinem Ende 28a (Fig. 4) ausgehend, durchsetzt der Draht 28 ein Loch 34 der Stange 31, legt sich um die linke Spannwalze 30 herum in deren Nut 35 (Fig. 5) ein, durchzieht die beiden oberen Führungen 15, läuft um die rechte Spannwalze 29 in deren Nut 36 herum, durchsetzt die untere Führung 16 und legt sich neuerlich um die linke Spannwalze herum in deren Nut 35 ein, durchsetzt wieder das Loch 34 und endigt bei 28b. Eine Drahtklemme 37 mit zwei Flügeln 37a und 37b legt die Enden des Drahtes 28 fest, indem sie sie mit Hilfe der Mutter 38 gegen die Sohle der Nut 35 presst. 



   Die elastischen Scheibchen 33 sind so bemessen, dass sie nach Massgabe ihrer Pfeilhöhen ermöglichen, den Draht auf den gewünschten Wert zu spannen, indem man die Spannwalzen 29, 30 durch Verschrauben der Mutter und Gegenmutter 32 voneinander entfernt, beispielsweise kann dadurch auf eine Gesamtspannung von 120 kg auf beiden   Drahtästen   eingestellt werden. 



   Die Breite der Nut 35 der linken Spannwalze 30 ist doppelt so gross wie jene (38) der rechten Spannwalze, denn der Faden läuft zweimal um die linke und nur einmal um die rechte Spannwalze herum. Aus demselben Grunde ist die Ebene der Nut 35 gegenüber der Grundebene der Spannwalze um einen Winkel   Ci.   geneigt, damit die beiden Drahtäste parallel sind, wenn die beiden Spannwalzen in derselben Ebene festgelegt sind   (Fig. 5).   



   Jede Spannwalze weist zwei Langlöcher. 39 (Fig. 4) auf, die zu ihrer Festlegung in den Seitenwandungen 1 der Maschine mit Hilfe von vier Schrauben 40 dienen, um einen Längenausgleich beim Spannen des Drahtes zuzulassen. Es ist vorteilhaft, den Wärmeausdehnungskoeffizienten des Drahtes 28 gleich jenem der Stange 31 zu wählen, damit Temperaturschwankungen die Anfangsspannung des Drahtes nicht verändern. 



   Jede Spannwalze weist Ausnehmungen für zwei kleine Kugellager 42 (Fig. 5) auf, welche das Lager für eine Welle 43 bilden, die eine lose Scheibe 41 trägt. Ein rohrförmiges Distanzstück 44 aus Leichtmetallegierung ist auf die Welle 43 zwischen den Kugellagern 42 eingebracht. Ein Griffknopf 45, der mindestens mit einer der Scheiben41starrverbunden ist, tritt über die Schutzplatte 26 hinaus vor und lässt   Längsverstellungen   des Zeichenkopfes 7 in bezug auf das Papierblatt 3 von Hand aus zwecks Verbesserungen, Einschaltungen usw. zu. Zwei andere Leerscheiben 46   (Fig. 4)   gleich den Scheiben 41 sind auf den Seitenwandungen 1 drehbar angeordnet.

   Der Transportdraht 24, welcher mit seinen beiden Enden in den Lochungen 23 der Platte 22 festgelegt ist, läuft über die vier Scheiben 41 und 46, durchzieht die Steuereinrichtung 47, welche sämtliche Längsverstellungen des Zeichenkopfes (nach vorne während des Schreibens, zurück zur Zeile, zu Tabulierungen usw. ) bewerkstelligt, indem sie auf den Draht 24 durch (hier nicht dargestellte) und aus dem-Rahmen der Erfindung fallende Mittel einwirkt. 



   Die beschriebene Ausführungsform kann nachfolgende Dimensionen aufweisen :
Der Draht 28 hat eine Länge von 300 mm und besteht aus Stahl für Klaviersaiten vom Durchmesser 0, 7 mm. Ein solcher Draht ist im Handel mit einer Genauigkeit in der Grössenordnung von   0, 01 mm für   den Durchmesser erhältlich, und seine Zugfestigkeit beträgt 230   kg/mm.   Man kann eine Zugkraft von 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 60 kg für jeden Draht zur Anwendung bringen, was eine vorhandene Zugspannung von 160   kg/mm   ergibt. 



   Die Lager 19 sind aus synthetischem   Industriesaphir   hergestellt und sind mit einer handelsüblichen Genauigkeit von 0,005 mm für den Durchmesser der Bohrung erhältlich. 



   Das Gesamtgewicht des beweglichen Teiles, bestehend aus dem Zeichenkopf mit Tintenabgabe, dem Wagen 14 und den Führungsgliedern 15, 16 samt Kabel 24 erreicht 6 g. 



   Unter diesen Verhältnissen erhält man nachfolgende Ergebnisse :
Gewicht der bewegten Massen : 6 g Reibung, die sich der horizontalen Verstellung entgegensetzt : 4g Lärm : unmerklich. Spiel : in der Grössenordnung von maximal 0,01 mm. Geradlinigkeit : praktisch absolut, da die Durchbiegung vernachlässigbar ist. 



   Diese Durchbiegung, welche infolge des Gewichtes der Drahtäste sowie des bewegten Teiles entsteht, ist ein Maximum, wenn sich letzterer in der Mitte der Bahn befindet. Unter den vorhin erwähnten Dimensionen ist dieser Durchhang gleich 0,008 mm. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Geradführung eines beweglichen Organes, insbesondere des Zeichenkopfes einer Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei feststehenden und im wesentlichen parallel zueinander angeordneten Ästen eines gespannten Drahtes sowie aus einer Spannvorrichtung für diese besteht und dass das bewegliche Organ (7) mit mindestens zwei koaxial angeordneten, mit dem einen Ast (28) zusammenwirkenden Lagerführungen (15) und mit mindestens mit einer weiteren, mit dem andern Ast (28) zusammenwirkenden LagerfUhrung (16) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerführung (15, 16) auf einem der beiden Äste (28) in bezug auf das bewegliche Organ (7) verstellbar angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (28) aus einem hochwertigen, gezogenen und gehärteten Stahldraht von maximal 1 mm Durchmesser besteht.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerführungen (15, 16) aus synthetischem, hartem Stein, z. B. synthetischem Saphir, hergestellt sind.
AT39461A 1960-12-01 1961-01-18 Einrichtung zur Geradführung eines beweglichen Organes AT227732B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH227732X 1960-12-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT227732B true AT227732B (de) 1963-06-10

Family

ID=4455214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT39461A AT227732B (de) 1960-12-01 1961-01-18 Einrichtung zur Geradführung eines beweglichen Organes

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT227732B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3702660A1 (de) * 1987-01-29 1988-08-11 Guenter Schneider Rad

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3702660A1 (de) * 1987-01-29 1988-08-11 Guenter Schneider Rad

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2829827C2 (de) Führungseinrichtung für Aufzeichnungsträger bei Druckwerken
DE3029951A1 (de) Steganordnung fuer saiteninstrumente
DE891534C (de) Aus zwei oder mehreren zusammenwirkenden Fuehrungsrollen bestehende Einfuehrungsvorrichtung fuer Walzwerke
AT227732B (de) Einrichtung zur Geradführung eines beweglichen Organes
DE2057961A1 (de) Mit Elektromagneten bestueckte Druckvorrichtung
DE1897715U (de) Einrichtung zur geradfuehrung eines beweglichen organes.
DE931994C (de) Gleiskettenfahrwerk
DE1039538B (de) Vorrichtung an Druckmaschinen zum Umlenken der Bahn von Vorder- auf Rueckseitendruck
DE3840018A1 (de) Bohrstaender fuer handbohrmaschinen
EP0008349B1 (de) Präzisionsführung für Elektroden eines Vielfachelektrodenschreibkopfes für Metallpapierdrucker
DE548378C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Beschreiben eines Buchungs- und eines Kontenblattes auf Schreibmaschinen
DE368363C (de) Sprechmaschine
DE2826219C2 (de) Ziehmatrize mit verstellbarer Mehrkant-Ziehöffnung
DE906462C (de) Vorrichtung zum Festloeten der Typen an den Typenhebeln von Schreibmaschinen od. dgl.
DE184920C (de)
DE2451254B2 (de) Vorrichtung zum ausrichten eines papierbogens an schreib- oder aehnlichen bueromaschinen
DE743477C (de) Drehgestellwiege fuer Schienenfahrzeuge mit einstellbarem Begrenzungsanschlag der Abwaertsbewegung
DE627745C (de) Papierfuehrungs- und -tragvorrichtung fuer Schreibmaschinen
DE29712452U1 (de) Gerät zum Prüfen und Messen von Innengewinden
DE217305C (de)
DE223412C (de)
AT166135B (de) Zeichenvorrichtung
CH647318A5 (en) Recording instrument with a guide for a record-head carriage
DE9104418U1 (de) Tastatur, insbesondere für Schreibmaschinen, Computern o.dgl.
DE542876C (de) Schreibblaetter mit Lochreihen, die zum Ausrichten mehrerer Blaetter eines Satzes dienen