DE2509166A1 - Fahrzeug fuer den transport anderer fahrzeuge unterschiedlichen typs - Google Patents

Fahrzeug fuer den transport anderer fahrzeuge unterschiedlichen typs

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DE2509166A1 DE19752509166 DE2509166A DE2509166A1 DE 2509166 A1 DE2509166 A1 DE 2509166A1 DE 19752509166 DE19752509166 DE 19752509166 DE 2509166 A DE2509166 A DE 2509166A DE 2509166 A1 DE2509166 A1 DE 2509166A1
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Description

Fahrzeug für den Transport anderer Fahrzeuge unterschiedlichen Typs
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug für den Transport anderer Fahrzeuge unterschiedlichen Typs; sie ist insbesondere und beispielsweise anwendbar bei einem Gelenkwagen für den Transport von Fahrzeugen wie Automobilen, Landwirtschaftstraktoren, Karawans und industriellen Fahrzeugen.
Es sind bereits Eisenbahnwagen mit zwei Etagen für den Transport von normalen Automobilen bekannt; diese Wagen können aber nur unter Schwierigkeiten für andere Fahrzeuge benutzt werden, denn die im unteren Niveau zwischen den beiden Ladeflächen zur Verfügung stehende Höhe ist begrenzt; dies gilt auch für das obere Niveau zwischen der Ladefläche und dem Ladeprofil. Außerdem wird die obere Ladefläche durch seitliche Stützen gehalten, und diese stellen ein Hindernis
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dar, wenn man die Wagen auf der unteren Ladefläche des Wagens in doppelter Reihe aufstellen will.
Es sind auch Wagen für den Transport von Nutzfahrzeugen bekannt, die insbesondere ausgelegt sind, um Pritschen- oder Chassiswagen mit Führerhaus auf einem unteren Niveau aufzunehmen; der Raum oberhalb der nackten Pritschen wird dann mit Hilfe einer oberen Ladefläche für den Transport von Nutzfahrzeugen kleiner Abmessungen, beispielsweise Kleinlieferwagen, ausgenutzt. Die Ausnutzung der bekannten Transportwagen für den Transport von anderen Fahrzeugen als denjenigen, für die der Wagen speziell ausgelegt ist, erweist sich als sehr schwierig, da die obere Ladefläche natürlich für große Fahrzeuge unbenutzbar bleibt, während derjenige Teil der unteren Ladefläche, der unter der oberen Ladefläche liegt, nur eine sehr geringe Höhe hat und nur die Aufnahme niedriger Fahrzeuge gestattet. Außerdem trifft man hier noch auf den Nachteil der seitlichen Wandflächen und der Stützpfosten.
Die vorliegende Erfindung bringt eine neue Lösung des Problems eines Transportes von Fahrzeugen unterschiedlichen Typs mit gleichem rollendem Material; die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug, das aus zumindest einem Chassis besteht, das auf Laufwerken ruht und zumindest einen freitragend über ein Endlaufwerk hinausragenden Teil hat. Erfindungsgemäß hat bei einem derartigen Fahrzeug jedes Chassis drei Niveaus:
- ein oberes Niveau, das in dem oder den frfeitragenden Endteilen durch eine feste, die ganze Breite des Fahrzeuges einnehmende Platt-
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form und im Restteil des Fahrzeuges aus zwei seitlichen Reihen von beweglichen Boden-Halbelementen besteht, die je am Rand des Fahrzeuges an Längsachsen angelenkt sind und entweder eine horizontale Lage, im wesentlichen in der Ebene der festen Plattform, einnehmen können oder eine in die Vertikale geklappte Lage an den Seiten des Fahrzeugs;
- ein Zwischenniveau, das aus seitlichen Verlängerungen der Endplattform oder -formen besteht und Rollbahnen bildet, die unter das Niveau der Anlenklinien der beweglichen Boden-Halbelemente absinken;
- ein unteres zentrales Niveau zwischen den seitlichen Teilen des Zwischenniveaus und zwischen den Laufwerken, wobei das Fahrzeug außerdem Traversen hat, die dazu bestimmt sind, als erhöhte Querabstützungen für die Räder der zu transportierenden Fahrzeuge auf die vertikalgestellten Boden-Halbelemente des oberen Niveaus aufgelegt zu werden-
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird diese auf einen dreiachsigen Transportwagen mit zwei gelenkig verbundenen Halbchassis angewendet, wobei jedes Halbchassis an seinem freien Ende einen freitragend über den äußersten Radsatz herausragenden Teil hat und das Gelenk zwischen den beiden Halbchassis von einem ein-, achsigen Laufgestell getragen wird. In diesem Fall
- hat jedes Halbchassis im oberen Niveau eine feste Plattform an seinem freien Ende, während die beweglichen Ladeflächenelemente sich bis zum gelenkseitigen Chassisende erstrecken und so zwischen den
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beiden Halbchassis einen Übergang ergeben, der lediglich durch das für relative Schwenkbewegungen der beiden Halbchassis gegeneinander beim Durchfahren von Kurven notwendige Spiel unterbrochen ist;
- verlängern sich auf dem Zwischenniveau die seitlichen Rollbahnen ebenfalls bis zum gelenkseitigen Ende, wo sie einen Übergang zwischen den beiden Halbchassis bilden;
- ist das untere Niveau jedes Halbchassis in Längsrichtung auf die Zone zwischen den Achsen beschränkt, so daß es auf diesem Niveau keinen Übergang gibt.
Die Erfindung wird nunmehr ausführlicher unter Bezugnahme auf ein spezielles Ausführungsbeispiel beschrieben, das nur als Beispiel zu werten und in der Zeichnung veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen vereinfacht dargestellten Längsschnitt durch die Hälfte eines Gelenkwagens aus zwei Halbchassis mit drei Radsätzen, der gemäß der Erfindung ausgebildet ist,
Fig. 2 eine Aufsicht auf diesen Halb-Wagen,
Fig. 3, 4 und 5 Querschnitte längs der Linien III-III, IV-IV und V-V der Fig. 2,
Fig. 6, 7 und 8 eine erhöht angeordnete Abstütztraverse für Fahrzeugräder; die Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der Traverse,
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Fig. 7 eine Aufsicht-Teildarstellung dieser Traverse und Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII der Fig. 7;
Fig. 9 und 10 Möglichkeiten für die Anwendung eines gemäß der Erfindung ausgeführten Wagens, dabei zeigt Fig. 9 die Möglichkeit der Beladung mit Pritschen wagen, wobei durch die Anordnung der Wagen in einander übergreifenden Stellungen die Aufnahmefähigkeit des Wagens bis zum äußersten ausgenutzt ist, Fig. 10 zeigt eine unterschiedliche Ausnutzung des gleichen Wagens für den Transport verschiedener Typen.
Zunächst sei Bezug genommen auf die Fig. 1 bis 5$ die Grundkonstruktion des Gelenkwagens mit drei Radsätzen zeigt in üblicher Weise die beiden Halbchassis, von denen nur ein einziges hier dargestellt ist. Jedes Halbchassis wird an seinem freien Ende von einem Radsatz 1 getragen, und die Gelenkverbindung der beiden Chassis stützt sich auf ein zentrales gemeinsames Laufgestell, das von der gemeinsamen mittleren Achse 2 getragen wird. Die wesentlichen Elemente des Rahmens jedes Halbchassis sind die Rahmenlängsträger 3 und ein übliches System von Querstreben. In dem freitragenden Endteil, der oberhalb des Radsatzes 1 liegt, nimmt die Ladefläche die gesamte Breite des Wagens ein und bildet eine feste Plattform 5 aus Wellblech oder "Lattenrostblech", wie dies bekannt und üblich ist.
Von dem Ende des Wagens aus verlängert sich die Plattform 5 in einem geneigten Abschnitt 6 nach unten | dieser Abschnitt wird dann unterbrochen und verlängert sich nur noch auf den Seiten des Wagens in zwei seitlichen Streifen 7, die innerhalb der Längsträger 3 bleiben.
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Diese seitlichen Streifen, die jedenfalls mit Wellblech oder üblichem Lattenrostblech bekleidet sind, bilden so zwei seitliche Rollbahnen, die stetig mit gleichmäßiger sanfter Steigung bis zur zentralen Gelenkverbindung des Wagens gehen, aber immer innerhalb der Längsträger 3 bleiben.
Der zentrale Teil zwischen den beiden seitlichen Streifen 7 bildet eine Art Grube mit ebenem Boden 8, der ebenfalls mit Wellblech oder Lattenrostblech bekleidet ist. Die Grube 8 wird vor der Gelenkzone der beiden Halbchassis unterbrochen oder beendet, diese Zone wird auf diesem Niveau durch das gemeinsame mittlere Laufgestell eingenommen, das von dem Radsatz 2 getragen wird.
Auf jeder Seite, außer in der Endzone, in der die Plattform 5 die gesamte Breite des Fahrzeuges einnimmt, ist der Wagen mit einer Reihe von faltbaren Tafeln versehen, die bei 11 an den Längsträgern 3 angelenkt sind. Diese Tafeln sind Boden-Halbelemente, die aus zwei über ein Kniegelenk 12 gelenkig miteinander verbundenen Plattenelementen bestehen und die zwei Stellungen einnehmen können. In einer ersten Stellung sind die beiden Teile aneinander gefaltet und vertikal über den Längsträgern 3 aufgestellt. Diese Stellung ist in den Fig. 1, 2 und 5 veranschaulicht. Die andere Stellung der Bodenhalbelemente 10 ist in der Fig. 4 veranschaulicht und mit strichpunktierten Linien auf einem Teil der Fig. 2 gezeigt. In dieser zweiten Stellung, bei dem das Gelenk 12 ein in Sperrlage durchgedrücktes Kniegelenk bildet, sind die beiden Halbelemente auf die gleiche Höhe ausgerichtet, und das freie Ende dieser Halbelemente wird von einer Stütze 13 gestützt, deren Ende 14 in eine Öffnung der Ladefläche 8 ein-
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greift. Eine Verriegelungsvorrichtung 16 einfacher Art hält in der vertikalen Stellung die Teile eines Boden-Halbelementes 10, wenn dieses gefaltet und über dem Längsträger 3 aufgestellt ist; die Stütze 13 ist selbstverständlich vorher zwischen den beiden faltbaren Platten der Bodenhalbelemente eingeklappt. Auch hier haben die Bodenhalbelemente 10, die in ihrer Stellung gemäß Fig. 4 einen durchgehenden Ladeflächenboden ergeben, in üblicher Weise eine Bekleidung von Wellblech oder Lattenrostblech.
Man erkennt, daß der so aufgebaute Wagen drei Niveaus hats
Das untere Niveau besteht aus dem Boden der Grube 8 und für den vollständigen Wagen aus zwei voneinander getrennten Grubenböden.
Das Zwischenniveau besteht aus den seitlichen Rollbahnen 7, die in Längsrichtung geneigt sind und einen durchgehenden Rollweg von einem Ende des Gelenkwagens bis zum anderen bilden, da sie mit den Endplattformen verbunden sind und praktisch auch zwischen sich einen Übergang in der Gelenkzone der beiden Halbchassis ergeben, da die Rollbahnflächen 7 sich bis zum Ende jedes Halbchassis am Gelenk erstrecken, eine Lücke besteht lediglich aus dem Spiel, das es möglich macht, daß die beiden Halbchassis eine gegenseitige Winkelstellung einnehmen können, wie sie beim Durchfahren von Krümmungen notwendig ist.
Schließlich hat das obere Niveau die beiden festen Endplattformen 5, die über eine praktisch durchgehende Ladefläche verbunden werden können, die aus den Bodenhalbelementen 10 besteht, die in waagerechte Stellung gebracht werden, wie dies die Fig. 4 zeigt.
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Nun sei auf die Fig. 6 bis 8 Bezug,genommen, die eine Traverse zum Abstützen von Fahrzeug rädern bei übergreifender Beladeweise darstellt. Die Traverse, die allgemein mit 20 bezeichnet ist, stellt einen starren Rahmen mit zwei Längsprofilen 21 und 22 dar, die durch Querstreben an den Enden und zwischeneinander verbunden sind. An jedem ihrer Enden hat die Traverse Lagensicherungszapfen 23, die am unteren Teil der LängsprofiJe 21 und 22 angeordnet sind. Sie hat auch Angreifnasen 24, die ein Anheben der Traverse gestatten. Die seitlichen Teile der Traverse, die mit Blechen 25 und 26 versehen sind, bilden eine Art offenen Trog, der das Rad eines Fahrzeuges aufnehmen und einen Anschlag für das Rad in Längsrichtung bilden kann. Man sieht in Fig. 8 den Umriß des Rades eines Fahrzeuges in strichpunktierten Linien, das in den seitlichen Trog-Vertiefungen der Traverse 20 gehalten ist.
Die Traversen 20 sind dazu bestimmt, auf den Bodenhalbelementen 10 abgestützt zu werden, wenn diese in vertikaler Faltstellung angeordnet sind. Es soll beispielsweise auf die Fig. 5 hingewiesen wei=· den, in der eine Traverse 20 mit strichpunktierten Linien dargestellt ist, die sich auf die hochgeklappten Bodenhalbelemente 10 abstützt. Die Fig. 6 zeigt mit mehr Einzelheiten im linken Teil dieser Figur die Anordnung einer Traverse auf den Bodenhalbelementen, wobei eines der Halbelemente 10 sich zwischen die beiden Zapfen 23 einfügt. Die gesamte Anordnung wird vervollständigt durch eine Blockiervorrichtung mit Feststellschraube, die am Ende eines bei 32 an eines der Längsprofile der Traverse angelenkten Hebels angebaut ist. Die Blokkiervorrichtung umfaßt eine Stützplatte 28, die beim Drehen der Gewindespindel 29 mit Hilfe des Handgriffs 30 in Querrichtung verschieb-
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bar ist; eine Mutter 31 gestattet das Blockieren dieser Blockiervorrichtung in sich.
Wenn man den soeben beschriebenen Wagen für den Transport von üblichen Fahrzeugen unter Ausnahme von Pritschenwagen benutzen will, genügt es, sämtliche beweglichen Bodenhalbelemente 10 in ihre waagerechte Lage zu bringen, und man benutzt dann das obere Niveau des Wagens als Plattform. Die Fahrzeuge werden dann unmittelbar in ihre Ladestellungen gebracht und mit üblichen Mitteln verankert und festgekeilt. Man bemerkt, daß in diesem Fall, wie er in der Fig. 4 veranschaulicht ist, die ladefläche seitlich vollkommen frei ist, was ein Höchstmaß an Belademöglichkeiten in doppelter Reihe ergibt, ohne daß man, insbesondere beim Einfahren und Aufstellen der Fahrzeuge in ihren Transportstellungen auf den Wagen, durch seitliche Stützen behindert ist.
Für das Aufladen von Pritschenwagen in einer "Übergreifstellung", wie sie in Fig. 9 dargestellt ist, werden die beweglichen Bodenhalbelemente 10 der oberen Ladefläche zunächst auf der gesamten Länge des Zuges angehoben und senkrechtgestellt | das Beladen erfolgt über eine Kopframpe. Das aufzuladende Fahrzeug wird sodann mit seinem eigenen Antrieb bis auf den überhängenden Teil des Wagens gefahren, der das Fahrzeug transportieren soll, wobei die Bewegung in dem Wagenzug durch Rollen auf den seitlichen Rollbahnen 7 und den Plattformen 5 der den Zug bildenden Transportwagen erfolgt. Eine Traverse 20 wurde vorher auf das Ende des Wagens aufgelegt, wo sie durch Finger festgehalten wird, die in den Lattenrost oder das Wellblech der Ladefläche eingreifen. Der vordere Radsatz des zu transportierenden Fahrzeuges läuft dann über das Längsprofil 22 der Traverse 20 und kommt
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zum Anschlag an dem Blech 26. Die Traverse 20, die nun den vorderen Radsatz des Fahrzeuges trägt, wird sodann mit Hilfe der Angreifnasen 24 bis auf eine H he angehoben, die es gestattet, sie über den oberen Teil der senkrechtgestellten Bodenhalbelemente 10 zu bringen. Das auf diese Weise "aufgebäumte Fahrzeug", das sich vorn auf die angehobene Traverse 20 abstützt, wird dann bis zu seinem auf den Wagen vorgesehenen Aufstellplatz verfahren, die Traverse 20 wird sodann abgesenkt, bis sie sich auf die hochgestellten Halbelemente 10 abstützt. Die Traverse 20 wird sodann an jedem Ende an den Halbelementen 10 durch Festspannen der Druckplatte 28 gegen die Halbelemente mit Hilfe der Gewindespindel 29 blockiert, die sodann ihrerseits durch die Mutter 31 blockiert wird. Man sieht, daß man hier ein starres gegenseitiges Verbinden der einander gegenüberlie- . genden aufrechten Halbelemente 10 erzielt, was die Wirkung der Riegel 16 vervollständigt und eine Quersteifigkeit der gesamten Anordnung ergibt. Selbstverständlich werden die rückwärtigen Räder des zu transportierenden Fahrzeuges in üblicher Weise auf der Ladefläche verkeilt, auf der sie ruhen, und man kann außerdem eine Abstützung des Chassis auf dem Boden der zentralen Grube 8 vornehmen, die überdies auch das Hindurchführen eines hinteren Überhanges des Pritschenwagens ermöglicht. Für das Aufladen der acht in Fig. 8 dargestellten Fahrzeuge ist dieser Arbeitsgang selbstverständlich nur für die sechs zentralen Fahrzeuge nötig; die beiden äußeren Fahrzeuge werden mit eigener Kraft in ihre endgültigen Ladestellungen gefahren.
Wenn man nunmehr auf die Fig. 10 übergeht, sieht man, daß man die beiden Beladearten auch kombinieren kann. Hier erfolgt die Beladung von dem rechten Fahrzeugende; man erkennt, daß der erste Prit-
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schenwagen unmittelbar auf seinen Aufstellplatz gefahren wurde, während der zweite Wagen unter Verwendung einer Traverse 20 aufgebäumt werden mußte, die dann auf den hochgestellten Bodenhalbelementen 10 ruht- Nach Aufladen der beiden ersten Fahrzeuge werden die Bodenhalbeiernente 10 auf dem ganzen restlichen Teil des Wagens in ihre waagerechten Stellungen abgesenkt, um das Aufbringen der folgenden Fahrzeuge zu ermöglichen, von denen einige in Doppelreihe aufgestellt werden können. Schließlich wird der letzte Pritschenwagen ebenfalls in seine Ladestellung durch eigenen Kraftantrieb eingefahren .
Man kann sich auch zahlreiche unterschiedliche Kombinationen für die Beladung vorstellen | diese Möglichkeiten ergeben sich daraus, daß man gleichzeitig in dem gleichen Waggon über Einrichtungen verfügt, die es möglich machen, die Chassis- oder Pritschenwagen in Übergreif steil uncj anzuordnen und dennoch eine ebene Ladefläche großer Breite ohne seitliche Stützen ausnutzen kann, die sich auf einem ausreichend niedrigen Niveau befindet, um dort die Anordnung von Fahrzeugen großer Höhe möglich zu machen.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht ausdrücklich auf das soeben beschriebene und als Beispiel zu wertende Ausführungsbeispiel begrenzt; sie umfaßt auch andere Ausführungsarten, die nur in Einzelheiten oder durch die Benutzung äquivalenter Mittel abweichen. Die Erfindung ist auch nicht auf Wagen für Eisenbahnzwecke begrenzt, sie läßt sich in der gleichen Weise auch bei Straßenfahrzeugen für den Transport von anderen Fahrzeuge! anwenden.
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Claims (5)

  1. Ansprüche
    \ lJ Fahrzeug für den Transport anderer Fahrzeuge unterschiedlichen Typs, das aus wenigstens einem auf Laufwerken ruhenden Chassis mit zumindest einem freitragend über ein Endlaufwerk hinausragendem Teil besteht,
    dadurch gekennzeichnet, daß jedes Chassis drei Niveaus hats
    - ein oberes Niveau, das in dem oder den freitragenden Endteilen aus einer festen, die ganze Breite des Fahrzeuges einnehmenden Plattform (5) und im Restteil des Fahrzeuges aus zwei seitlichen Reihen von beweglichen Boden-Halbelementen (lO) besteht, die je am Rand des Fahrzeuges an Längsachsen angelenkt sind und entweder eine horizontale Lage, im wesentlichen in der Ebene der festen Plattform, einnehmen können, oder eine in die Vertikale geklappte Lage an den Seiten des Fahrzeuges;
    - ein Zwischenniveau, das aus seitlichen Verlängerungen (7) der Endplattform oder -formen besteht und Rollbahnen bildet, die unter das Niveau der Anlenklinien der beweglichen Bodenhalbelemente absinken;
    - ein unteres zentrales Niveau (8) zwischen den seitlichen Teilen des Zwischenniveaus und zwischen den Laufwerken (l, 2), wobei das Fahrzeug außerdem Traversen (20) hat, die dazu bestimmt sind, als erhöhte Querabstützungen für die Räder der zu transportierenden Fahrzeuge auf die vertikal gestellten Bodenhalbelemente des oberen Niveaus aufgelegt zu werden.
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  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, bestehend aus einem dreiachsigen Gelenkwagen mit zwei gelenkig verbundenen Halbchassis, von denen jedes an seinem Ende einen über die Endachse hinausragenden freitragenden Teil aufweist und bei dem das Gelenk der beiden Halbchassis auf einem Einachsgestell ruht, dadurch gekennzeichnet, daß
    - auf dem oberen Niveau jedes Halbchassis an seinem freien Ende eine feste Plattform (5) hat, während die beweglichen Boden-Halbelemente (10) eine an der Gelenkseite endende Reihe ergeben und zwischen den beiden Halbchassis eine zusammenhängende Ladefläche bilden, die lediglich durch das für das Schwenken der beiden Halbchassis gegeneinander notwendiges Spiel unterbrochen ist,
    - auf dem Zwischenniveau die seitlichen Rollbahnen (7) sich ebenfalls bis zur Gelenkseite hin erstrecken und einen Übergang zwischen den beiden Halbchassis ergeben;
    - das untere Niveau (8) jedes Halbchassis in Längsrichtung auf die Zone zwischen den Laufwerken beschränkt ist, so daß auf diesem Niveau kein Übergang besteht.
  3. 3. Fahrzeug nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Boden-Halbelemente (lO) je aus zwei über ein Kniegelenk (12) miteinander verbundenen Platten bestehen, das bei vertikaler Belastung in eine waagerechte Anschlagstellung kommt, und daß sie an ihrem freien Ende eine Stütze (13) haben, die sich auf das untere Niveau (8) des Fahrzeuges abstützt.
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  4. 4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (20), die dazu bestimmt sind, als Abstützungen auf die beweglichen Boden-Halbelemente (lO) aufgelegt zu werden, Hebehilfen (24) haben.
  5. 5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (20) Organe (23) zum Zentrieren an den Boden-Halbelementen (10) und Organe (28, 29, 30) zum Blockieren der Traversen an diesen Bodenhalbelementen haben.
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