DE2508122A1 - Luftkuehlerausbildung mit daempfereinrichtung fuer wassergeraeusche - Google Patents
Luftkuehlerausbildung mit daempfereinrichtung fuer wassergeraeuscheInfo
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Description
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24.2.1975
HAMON-SOBELCO, SOCIETE ANONYME, SAINT-GILLES-LEZ-BRUXELLES
(Belgien)
LuftkühlerausMldung mit Dämpfereinrichtung für Wassergeräusche
Die Erfindung betrifft Luftkühlereinrichtungen, bei denen eine Flüssigkeit infolge Schwerkraft in einem Austauscherkörper
herabläuft, wo sie dadurch, daß sie in thermischen Kontakt mit einem atmosphärischen Luftstrom gebracht
wird, gekühlt wird. Gegenstand der Erfindung ist insbesondere eine Vorrichtung zum Dämpfen des Geräusches
herabfallenden Wassers in Luftkühlereinrichtungen dieser
Art.
Eine Luftkühlereinrichtung liegt im allgemeinen in Form einer Kammer vor, in der eine Plüssigkeit, beispielsweise
Wasser, in einem Wärmeaustauscherkörper herabrieselt
und an der Basis hiervon in einem Becken aufgefangen
wird, von dem es durch ein Pumpsystem wieder aufge-
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nommen wird. Die erwärmte atmosphärische Luft ihrerseits wird in die Atmosphäre am Kopf der Konstruktion
ausgestossen.
Das herabfallende Wasser erzeugt ein stark hörbares Geräusch; insbesondere hervorgerufen durch das Aufschlagen
der Wassertröpfchen auf den Badspiegel des Beckens. Selbstverständlich nimmt dieses Geräusch mit
der Höhe des Wasserfalls zu und kann an der Beckeneinfassung eine Höhe von 80 bis mehr als 85 dB(A) aufweisen.
Natürlich ist dieses Geräusch des herabfallenden Wassers nicht das einzige Geräusch, welches die Luftkühlereinrichtungen
erzeugen. Die Ventilatoren tragen natürlich auch dazu hei; man hat jedoch die Ventilatorgeräusche
wesentlich durch Verwendung neuer Ventilatormodelle herabsetzen können, welche weniger lärmerzeugend
und auf dem Markt erhältlich sind. Die Wassergeräusche
dagegen konnten noch nicht bisher durch industriell einsetzbare Einrichtungen vermindert werden.
Man hat natürlich versucht, für dieses Problem der Wassergeräusche eine Lösung zu finden. Hierzu hat
man bereits Matten aus den verschiedensten Materialien ( fasrigen oder wollartigen Materialien weicher
Konsistenz, die organischer oder mineralischer Natur sein konnten ) verwendet, welche auf der Wasseroberfläche angeordnet wurden, um dieses Aufschlaggeräusch
zu ersticken.
Diese Matten zeitigen jedoch den Nachteil, daß sie schnell verschmutzen, was eine häufige Reinigung bzw.
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sogar ihren Ersatz bedeutet. Darüber hinaus ist häufiges
Anbringen und Entfernen solcher Matten auf Oberflächen von mehreren Hundert ja sogar mehreren Tausend Quadratmetern
zu mühselig. Erfindungsgemäß soll nun eine einfache und praktische Vorrichtung vorgeschlagen werden,
um das Aufschlaggeräusch von Wasser , welches im freien Pail aus dem Austauscherkörper herabfällt, zu dämpfen,
indem man im wesentlichen das Rückprallen der Wassertröpfchen vermeidet.
Hierzu wird bei einer solchen Luftkühlerausbildung vorgeschlagen, oberhalb des Flüssigkeitsstandes im Becken
eine Geräuschdämpfereinrichtung vorzusehen, die aus einer Gruppe so angeordneter Elemente "besteht, daß
diese jeweils eine oder mehrere Oberflächen aufweisen, die mit einer adäquaten Neigung bezüglich der Fallrichtung
der Flüssigkeitströpfen orientiert sind.
Die Elemente dieser Geräuschdämpfereinrichtung können
aus planen oder gewellten Platten, Verbänden von gewellten und/oder planen Folien, Elementen mit gekrümmtem
Profil oder konischer oder beispielsweise polyedrischer Gest, gebildet sein. Sie können auf verschiedenste Art und Weise
gehalten oder befestigt werden, indem sie beispielsweise angebracht, aufgehängt, oder schwimmend mittels
eines Systems gehalten werden, welches unterschiedlich zu oder gemeinsam den Elementen des Eühleraustauscherkörpers
ist.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert werden, in denen:
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Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung zeigt;
Pig. .2 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. Ii
Pig. 3 ist ein Vertikalschnitt durch eine andere
Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 1;
Pig. 4 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 3;
Pig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch eine andere
Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung; die
Pig. 6 und 7 zeigen in der Ansicht und in der Draufsicht jeweils eine andere Ausführungsform
nach der Erfindung; und
Pig. 8 zeigt schematisch ein Montagesystem für die Vorrichtung nach der Erfindung;
Die in den Pig. 1 und 2 dargestellte erste Ausführungsform der Erfindung zeigt schematisch im Schnitt einen
Teil eines Beckens 1, welches die Flüssigkeit sammelt, die aus einem nicht dargestellten Austauscherkörper in
einem Luftkühler herabrieselt. Der Austauscherkörper kann von beliebiger Bauart sein. Die Geräuschdämpfungseinrichtung
nach der Erfindung besteht aus einer Gruppe aus Platten 3» beispielsweise aus Asbest-Zement,
Holz oder einem beliebigen organischen polymeren Material, wobei die Platten teilweise in die das Becken 1 füllende
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Flüssigkeit eintauchen. Die Platten 3 sind plan wie die Draufsicht der Fig. 2 erkennen läßt und sind
parallel untereinander mit einer Neigung "bezüglich der Ebene 10 der Flüssigkeitsoberfläehe im Becken
derart angeordnet, daß sie für die aus dem Austauscherkörper fallenden Flüssigkeitstropfen 2
Oberflächen, die schräg zur Vertikalen liegen, bilden. Auf diese Weise tutffen die Flüssigkeitstropfen gegen
die Oberflächen der Platten 3 anstatt auf den Flüssigkeitsspiegel 10 im Becken zu fallen; die Neigung der
Auftrefflächen ist derart gewählt, daß die Tropfen
nicht abprallen, sondern auf diesen Flächen herabrieseln. Die Neigung der Platten wird angepaßt an die
Fallhöhe der Flüssigkeit.
Der Abstand zwischen den Platten 3 wird für eine gegebene Neigung derart gewählt, daß zwischen den Platten
die Bildung von Öffnungen vermieden wird, die den freien Fall der Flüssigkeitströpfchen auf den Flüssigkeitsspiegel
10 im Bad erlauben.
Fig. 3 zeigt eine Gruppe schräger Platten, die unter geringem Abstand ( einige 10 cm maximal ) oberhalb
des Flüssigkeitsspiegels 10 angeordnet sind.
Die Platten der Geräuschdämpfungseinrichtung sind nicht notwendigerweise plan ausgebildet; Fig. 4 zeigt
ein Beispiel, wonach die Platten gewellt sind. Sie können auch gekrümmte Flächen aufweisen, wobei das
Wesentliche darin zu sehen ist, daß die Platten den Tröpfchen, die fallen, Oberfläche schräg bezüglich
der Vertikalen bieten.
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Eine andere Ausführungsform ist schematisch im Schnitt
in Fig. 5 dargestellt. Die Geräuschdämpfungseinrichtung besteht hiernach aus parallelen Elementen 4 mit einem
gekrümmten Profil. Die Neigung der Auftrefflächen ist
in diesem Fall variabel.
Die Platten ein und der gleichen Vorrichtung brauchen
nicht notwendigerweise gleich ausgebildet sein; so kann man beispielsweise plane Platten abwechselnd
mit gewellten Platten verwenden. Es ist auch möglich, für die Platten Verbände aus gewellten Folien und/
oder planen Folien zu verwenden, die gegeneinander verschweißt sind.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist noch in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Fig. 6 ist eine
Ansicht ( das Becken ist im Schnitt dargestellt ) und Fig. 7 eine Draufsicht. Die Vorrichtung nach der Erfindung
umfaßt hier eine Reihe von Elementen 61 konischer Gestalt, die auf einem .Gittergeflecht 62 angeordnet
sind, welches oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 10 vorgesehen ist. Die Elemente 61 können auch von
polyedrischer Gestalt sein. Der Umfang der Basis der Elemente 61 ist vorzugsweise geschweift, um den Abfluß
der Flüssigkeit zu erleichtern. Me Elemente könnenge-pbenenfalls sich überlappen. Betrachtet man
Fig. 6, so sieht man, daß der erhaltene Effekt dieser Elemente 61 ähnlich demjenigen ist, der mit Platten
der oben beschriebenen Beispiele erhalten wird, in dem Sinne, daß diese Elemente derart sind, daß die Flüssigkeitströpfchen
2, die vom Austauscherkörper herabfallen, die Elemente auf den Oberflächen erreichen, die sie ihnen
unter einer adäquaten Neigung bieten, um ihren Rückprall
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zu vermeiden und das wenig geräuschvolle Herabrieseln in die V»ranne des Beckens zu begünsigen.
Die die Vorrichtung nach der Erfindung bildenden Elemente können auf verschiedenartigste Weise gehalten oder befestigt
werden: durch Befestigung, durch Aufhängung oder durch Flotation. Sie können an einem beliebigen
Trägersystem befestigt werden oder an eine beliebige Aufhängeranordnung gehängt werden, wobei sie fest
mit der Träger- oder Aufiiangeeinrichtung der Elemente
des Austauscherkörpers sind oder sie können getrennt von der letztgenannten Anordnung vorliegen . Eine
I1Iotationsmontageanordnung kann auch benützt werden.
Pig. 8 zeigt Elemente 81, die auf Schwimmern 82 ruhen, die auf den Flüssigkeitsspiegel 10 des Beckens gelegt
wurden. Der Vorteil dieser Anordnung ist, daß die Lage der Geräuschdämpfereinriehtung auf das Niveau des
Flüssigkeitsspiegels eingestellt werden kann, was interessant für die Fälle werden kann, wo dieses
Niveau stark schwankt oder wenn die Höhe der Elemente gering ist.
Im Hinblick auf eine knappe Darstellung wurde die Erfindung nur anhand weniger Ausführungsformen erläutert; Änderungen
und Abänderungen liegen im Rahmen der Erfindung.
Ansprüche - 8 -
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Claims (6)
1. luftkühlerausbildung, bei der eine Flüssigkeit infolge Schwerkraft in einem Austauscherkörper fließt,
in welchem sie in Wärmekontakt mit einem atmosphärischen Luftstrom gekühlt wird und dann in einem Becken
gesammelt wird, gekennzeichnet durch eine Geräuschdämpfereinrichtung oberhalb des Flüssigkeitsspiegels
in diesem Becken, mit einer Gruppe von derart angeordneten Elementen (3), das jedes ein oder mehrere
Oberflächen aufweist, die mit Neigung bezüglich der Fallrichtung der Flüssigkeitströpfchen orientiert
sind, so daß ein Rückprallen der Flüssigkeitströpfchen wesentlich vermindert wird.
2. Luftkühlerausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente aus parallelen Platten
(3) bestehen.
3. Luftkühlerausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Elemente gekrümmtes Profil
(Fig.4) aufweisen.
4. Luftkühlerausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Elemente aus Verbänden gewellter
und/oder planer Folien bestehen.
5. Luftkühlerausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Elemente aus Elementen polyedrischer
Gestalt bestehen, die mit ein oder mehreren Flächen unter einer Neigung bezüglich der Fallrichtung
der Flüssigkeitströpfeben derart ausgerichtet sind, daß
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ein Zurückprallen der Plüssigkeitströpfchen wesentlich vermindert wird.
6. Ausbildung nach Anspruch 1, daß diese Elemente aus Elementen konischer Gestalt (61) gebildet
sind, deren Seitenfläche geneigt bezüglich der FaIlrichtung
der Elüssigkeitströpfchen ist, derart, daß
wesentlich ein Zurückprallen der Flüssigkeitströpfchen vermindert wird.
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