DE2507784A1 - Belichtungszeitsteuereinrichtung fuer den elektrischen verschluss einer kamera - Google Patents

Belichtungszeitsteuereinrichtung fuer den elektrischen verschluss einer kamera

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DE2507784A1
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DE19752507784
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English (en)
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Takeo Saito
Youichi Seki
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Seiko Koki KK
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Seiko Koki KK
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/091Digital circuits
    • G03B7/093Digital circuits for control of exposure time

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Description

Anmelder: Seiko Koki Kabushiki Kaisha, Tokyo/Japan
Belichtungszeitsteuereinrichtung für den elektrischen Verschluß einer Kamera
Die Erfindung "betrifft eine Belichtungszeitsteuereinrichtung für den elektrischen Verschluß einer Kamera mit Blitzlicht.
Es sind bereits verschiedene Vorschläge gemacht worden, eine Belichtung mittels Blitzlicht durchzuführen. Beispielsweise wird bei einem elektrischen Verschluß, bei welchem die Belichtungszeit mittels eines Photoelementes und eines Kondensators gesteuert wird, die Belichtung mittels Blitzlicht dadurch vorgenommen, daß das Photoelement mittels eines mechanischenSchalters von dem Kondensator getrennt wird. Jedoch ist die Verwendung eines mechanischen Schalters im allgemeinen im Hinblick auf die Zuverlässigkeit, Haltbarkeit, sowie die Lebensdauer der Anordnung sehr fragwürdig und zweifelhaft.
Im Hinblick auf diesen Nachteil ist es daher Aufgabe der Erfindung, eine Belichtungszeitsteuereinrichtung für den elektrischen Ver-
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Schluß einer Kamera mit Blitzlicht zu schaffen, bei welcher zur Umschaltung auf eine Belichtung mittels Blitzlicht dadurch, daß in allen Fällen elektrische Schaltelemente ver wendet sind, eine außergewöhnlich hohe Zuverlässigkeit erreicht ist. Diese Aufgabe ist bei einer Belichtungszeitsteuereinrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art -durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil dieses Patentanspruchs gelöst. Daß sich das mit Blitzlichtarbeitende Belichtungssystem gemäß der Erfindung für eine Belichtungszeitsteuereinrichtung für den elektrischen Verschluß einer Kamera eignet, bei welcher ein digitales Speicher-Regenerationssystem verwendet ist, das bereits in der japanischen Patentanmeldung 95007/1973 der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung beschrieben ist, ergibt sich ohne weiteres aus der folgenden Beschreibung der Anmeldung.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Belichtungszeitsteuereinrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Ausführungsform des Blockschaltbilds der Fig. 1;
Fig. 3 Umschalter und andere Einrichtungen der Ausführungsform der Fig. 2; und
Fig. 4- eine in der Ausführungsform nach Fig. 2 vorgesehene Anzeigeschaltung.
In Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer Belichtungszeitsteuereinrichtung gemäß der Erfindung beschrieben. Hierbei weist eine Schaltung 1 zum Umschalten zwischen automatischem und manuellem Betrieb einen Umschalter auf, mittels welchem eine automatische oder manuelle Belichtungszeiteinstellung wählbar ist. Ferner ist eine Rückstellimpulse erzeugende Schaltung 2, welche jeweils
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Eückstellimpulse synchron mit der elektrischen Energieeinspeisung erzeugt, sowie eine Schaltung 3 vorgesehen, welche Standard- bzw. Normalimpulse mit einer bestimmten !frequenz erzeugt.
Eine Helligkeits- in Zeitwerte umwandelnde Schaltung 4 erzeugt jeweils einen Einzelimpuls mit einer Impulsbreite, wel- ' eher bei automatischer Belichtungszeiteinstellung der Helligkeit eines Gegenstandes entspricht, indem durch das Photoobjektiv hindurch gehendes Licht mittels eines Photoelementes, beispielsweise eines OdS-Elementes gemessen wird. (Nachstehend wird die automatische bzw. die manuelle Belichtungszeiteinstellung als "automatische bzw. manuelle Einstellung" bezeichnet). Eine NOR-Sehaltung läßt bei automatischer Einstellung einen von der Schaltung 3 erzeugten Standard- und Normalimpuls während eines Einzelimpulses durch, welcher am Ausgang der Helligkeits-in Zeitwerte umwandelnden Schaltung 4 erzeugt worden ist. Mittels einer IPrequenzteilerschaltung 6 wird bei automatischer Einstellung neben der Helligkeit eines Gegenstandes, wenn diese bereits gespeichert ist, ein weiterer die Belichtungszeit bestimmender Faktor eingeführt und der Normalbzw. Standardimpuls wird durch eine voreingestellte inaahl von Schritten bei einem Abrufvorgang in der Frequenz geteilt; dagegen wird bei manueller Einstellung der Standard- oder Normalimpuls einem umkehrbaren Zähler 7 zugeführt, worauf dieser Impuls nach Durchlauf aller Stufen frequenzgeteilt ist. Der umkehrbare Zähler 7 addiert und speichert, wenn ein Additionssteuersignal mittels"einer Steuerschaltung 14 eingegeben wird, die Anzahl der Eingangsimpulse und subtrahiert, wenn ein Subtraktionssteuersignal eingegeben wird, nacheinander die Anzahl der gespeicherten Impulse von der Anzahl der eingegebenen Impulse.
Eine Schaltung 8 zum Umschalten von Signalwegen ist mit einer Anzahl Steueranschlüsse versehen und wird bei automatischer Einstellung dazu verwendet, neben der Helligkeit eines Gegen-
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Standes einen weiteren die Belichtungszeit bestimmenden Faktor einzufuhren; wenn dann ein Steueranschluß entsprechend dem vorerwähnten Faktor ausgewählt ist, wird der Normal- oder Standardimpuls den Zählstufen des umkehrbaren Zählers 7 oder dem umkehrbaren Zähler 7 über die Frequenzteilerschaltung 6 zugeführt. Wenn dagegen bei manueller Einstellung ein Steueranschluß entsprechend dem Wert der manuellen Einstellung ausgewählt ist, wird der Normal- oder Standardimpuls, welcher durch die Frequenzteilerschaltung 6 und den umkehrbaren Zähler 7 in der Frequenz geteilt ist, einer zweiten Fühlschaltung 16 entweder von dem Frequenzteiler 6 oder von dem umkehrbaren Zähler 7 aus zugeführt. Schaltungen 9 und 10 zum Umschalten zwischen Speicher- und Abrufbetrieb werden von einer Steuerschaltung 11 mit Verknüpfungsgliedern gesteuert und schalten die Bahnen um, über welche die Impulse bei Speicher- und Abrufbetrieb laufen; bei manueller Einstellung, bei welcher keine Speicherung durchgeführt wird, schalten sie zu der Impulsbahn um. Eine Steuerschaltung 11 mit Verknüpfungsgliedern erzeugt ein Signal zur Steuerung der Schaltungen 9 und 10 zum Umschalten zwischen Speicher- und Abrufbetrieb. Schaltungen 12 und 13 mit Verknüpfungsgliedern zum Umschalten zwischen automatischem und manuellem Betrieb werden durch die hierfür vorgesehene Schaltung 1 gesteuert und schalten die Impulsbahnen zu den Zeiten der automatischen und manuellen Einstellung um. Eine Steuerschaltung 14 für den umkehrbaren Zähler wird durch ein Signal der Steuerschaltung 11 gesteuert und gibt ein Additionsoder ein Subtraktionssteuersignal an den umkehrbaren Zähler 7 ab. Eine erste Fühlschaltung 15 fühlt bei automatischer Einstellung den Zeitpunkt, an welchem der gespeicherte Wert in dem umkehrbaren Zähler 7 null wird, und gibt ein Verschlußschließsignal ab. Die zweite Fühlschaltung erzeugt bei manueller Einstellung ein Verschlußsehließsignal, wenn die Impulsanzahl, welche dem durch die manuelle Einstellung eingestellten Wert entspricht erreicht ist. Ferner sind noch eine Verschlußsteuerschaltung 17» eine Verzögerungsschaltung 18 mit einem Zeitschalter SW, und eine Anzeigeschaltung 19 vorgesehen, welche die
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Verschlußgeschwindigkeit bzw. die Belichtungszeit anzeigt.
Nachfolgend wird nunmehr die Arbeitsweise dieser Schaltungsanordnung beschrieben. Wenn in der Schaltung 1 auf automatischen Betrieb eingestellt ist, dann ist in den Schaltungen 12 und 13 ein Impulsweg für die automatische Einstellung gewählt; wenn dann der elektrische Hauptversorgungsschalter durch Drücken des Kameraauslösers geschlossen wird, dann wird von der elektrischen Stromquelle aus der gesamten Einrichtung Strom zugeführt. Hierbei wird ein Additionssteuersignal dem umkehrbaren Zähler 7 von der diesem Zähler zugeordneten Steuerschaltung 14 aus zugeführt; gleichzeitig werden durcheinen von der Schaltung 2 erzeugten Rückstellimpuls der umkehrbare Zähler 7 und die Frequenzteilerschaltung 6 zurückgestellt. Ferner läuft ein von der Schaltung 3 erzeugter Normal- oder Standardimpuls bei der Eückflanke des Rückstellimpulses über die NOR-Schaltung
5 und die Schaltung 9 zum Umschalten zwischen Speicher und Abrufbetrieb, wobei die Impulsbreiten der einzelnen Impulse von der Helligkeits- in Zeitwerte umwandelnden Schaltung 4 stammen; die !Frequenz des Impulses wird dann durch die Frequenzteilerschaltung
6 mittels der zum Umschalten des Signalweges vorgesehenen Schaltung 8 entsprechend geteilt, welche abgesehen von der Helligkeit eines Gegenstandes durch einen weiteren, die Belichtungszeit bestimmenden Faktor, wie beispielsweise die FiImempfindlichkeit, der Blendenwert usw. gewählt ist. Ferner wird der Impuls über die Schaltungen 10 und 12 durch den umkehrbaren Zähler 7 addiert und gespeichert oder er wird ./mittels der zum Umschalten des Signalweges vorgesehenen Schaltung 8 direkt von dem umkehrbaren Zähler 7 addiert und gespeichert. Der auf diese Weise erhaltene, gespeicherte Wert steuert dann die Anzeigeschaltung 19» in welcher die Verschlußgeschwindigkeit bzw. die Belichtungszeit angezeigt wird.
Wenn ein Einzelimpuls der die Helligkeit- in Zeitwerte umwandelnden Schaltung 4 durch die Rückflanke des Einzelimpulses beendet worden ist, dann wird die Steuerschaltung 11 gesteuert
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und die Schaltung 9 zum Umschalten zwischen Speicher- und Abrufbetrieb wird durch ein entsprechendes, von der Steuerschaltung 11 erzeugtes Umschaltsignal umgeschaltet; gleichzeitig wird die dem umkehrbaren Zähler zugeordnete Steuerschaltung 14· gesteuert und es wird ein Subtraktionssiaiersignal an den umkehrbaren Zähler 7 abgegeben, welcher dadurch in den Subtraktionssteuerzustand gebracht wird. Die Erzeugung von Standard- oder Normalimpulsen von der hierfür vorgesehenen Schaltung 3 wird dann gestoppt.
Bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera wird der Ablauf bis zu dem Punkt durchgeführt, bevor der dem Sucher zugeordnete Spiegel beim Drücken des Kameraauslösers hochgeHappt und das auf das Photoelement auffallende Licht unterbrochen wird. Wenn der Kameraauslöseknopf weiter gedrückt wird, wird der Zeitschalter SW5, durch ein in der Fig. nicht dargestelltes Verschlußsektoren-Öffnungsglied geöffnet, und nach einer bestimmten festgelegten Zeit wird dann wieder ein Impuls von der hierfür vorgesehenen Schaltung $ aus durch die Verzögerungsschaltung 16 erzeugt. Die Verschlußgeschwindigkeit bzw. die Belichtungszeit, welche in der Anzeigeschaltung 19 angezeigt wird, wird zurückgestellt. Der erzeugte Impuls läuft dann wieder über die zum Umschalten zwischen Speicher- und Abrufbetrieb vorgesehene Schaltung 9 und, nachdem .er durch die Frequenzteilerschaltung 6 in der Frequenz geteilt worden ist, wird er über die beiden Umschaltschaltungen 10 und 12 dem umkehrbaren Zähler 7 zugeführt, welcher die Speicherwerte, welche nacheinander eingespeichert worden sind, subtrahiert; wenn der Speicherwert null wird, wird dies von der ersten Fühlschaltung 15 gefühlt. Mit dem in der ersten Fühlschaltung 15 erzeugten Verschlußschließsignal wird dann die Verschlußschließschaltung 17 gesteuert, der Strom zu dem Elektromagneten Mg unterbrochen, welcher an einem in der Fig. nicht dargestellten Verschlußsektoren-Schließteil angebracht ist, und der Verschlußsektoren-Schließteil wird freigegeben, wodurch dann der Verschluß geschlossen wird.
Bei manueller Einstellung ist die Anordnung so ausgelegt, daß,
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wenn der manuelle Einstellwert gewählt ist, die zum Umschalten zwischen automatischem und manuellem Betrieb vorgesehenen Schaltungen 12 und 13 auf den Impulsweg für manuelle Einstellung umgeschaltet werden, so daß dann der umkehrbare Zähler 7 mit der Frequenzteilerschaltung 6 verbunden ist. Der in der Schaltung 3 erzeugte Impuls wird dann als Eingang dem umkehrbaren Zähler 7 zugeführt, nachdem er alle Stufen der Frequenzteilerschaltung 6 durchlaufen hat; dagegen ist die Anzeigeschaltung 19 so ausgelegt, daß, wie später noch beschrieben wird, die manuell eingestellte Verschlußgeschwindigkeit bzw. Belichtungszeit während der manuellen Einstellung angezeigt wird.
Wenn dann der elektrische Hauptschalter beim Drücken des Kameraauslösers ähnlich wie im Fall der automatischen Einstellung geschlossen wird, dann wird ein Additionssteuersignal von der Steuerschaltung 14 dem umkehrbaren Zähler 7 zugeführt; gleichzeitig werden der umkehrbare Zähler 7 und die Frequenzteilerschaltung 6 durch einen von der Schaltung 2 erzeugten Rückstellimpuls zurückgestellt. Am Ausgang der Helligkeits- in Zeitwerte umwandelnden Schaltung 4 liegt dasselbe Signal an wie das,welches zum Zeitpunkt der Beendigung eines Einzelimpulses bei der automatischen Einstellung erzeugt wird, wenn die elektrische Energie eingespeist wird; die Steuerschaltung 11 wird dann durch dies Signal gesteuert, und die für die Umschaltung von Speicher- auf Abrufbetrieb vorgesehenen Schaltung^ und 10 werden über ein entsprechendes, von der Steuerschaltung 11 erzeugtes Signal umgeschaltet; gleichzeitig wird der Additionssteuerzustand mittels der dem umkehrbaren Zähler zugeordneten Steuerschaltung 14 erhalten.
Wenn dann der Kameraauslöser weiter gedrückt wird, wird der dem Sucher zugeordnete Spiegel angehoben bzw. hochgeklappt, und der Verschluß beginnt sich zu öffnen; es wird dann auch der Zeitschalter SW, geöffnet und nach einer durch die Verzögerungsschaltung 18 bewirkten, genau festgelegten Zeitverzögerung wird ein Impuls von der hierfür vorgesehenen Schaltung 3 erzeugt.
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Der auf diese Weise geschaffene Impuls läuft dann über die Umsehaltschaltung 9 und liegt als Eingang an der Frequenzteilerschaltung 6 an. Nachdem er alle Stufen der Frequenzteilerschaltung 6 durchlaufen hat, läuft er über die Umschaltschaltung 12 und liegt als Eingang an dem umkehrbaren Zähler 7 an und wird dort in seiner Frequenz geteilt. Der auf diese Weise in seiner Frequenz geteilte Impuls wird dann über einen Steueranschluß, welcher entsprechend dem manuellen Einstellwert gewählt ist, der zweiten Fühlschaltung 16 zugeführt, welche wiederum ein Verschlußschließsignal an die Verschlußsteuerschaltung 1? abgibt, wodurch dann der Verschluß geschlossen wird.
Anhand von Fig. 2 wird eine Ausführungsform des Blockschaltbildes der Fig. 1 beschrieben; lediglich auf die Anzeigeschaltung 19 wird später eingegangen. In der folgenden Beschreibung der Ausführungsform der Fig. 2 bedeutet "1" ein Signal mit hohem Pegel und "O" ein Signal mit niedrigem Pegel.
Wenn bei der ersten Stufe der Kameraauslösung die elektrische Spannungsquelle angeschlossen wird, indem der elektrische Hauptschalter SWx. geschlossen wird, dann wird bei automatischer Einstellung, wie später noch erläutert wird, ein "0"-Signal durch die Schaltung 1 an die Steuerleitung 1-1 abgegeben; der Ausgang G der Verzogerungsschaltung 18, der Ausgang 0 der Helligkeits- in Zeitwerte umwandelnden Schaltung 4, der Ausgang D der Steuerschaltung 11 und der Ausgang E der dem
Ziähler
umkehrbareTi TSugeordneten Steuerschaltung 14 werden dann "0". Der Eingangs ans chluß H der Verschlußsteuerschaltung 17 wird ebenfalls "0", wodurch der Elektromagnet Mg der Verschlußsteuerschaltung 17 erregt wird. Ferner wird das "0"-Signal am Ausgang E der dem umkehrbaren Zähler zugeordneten Steuerschaltung 14 über eine NAND-Schaltung 14-6 an eine Additionssteuerleitung 7-15 angelegt, wodurch der eine Eingangsanschluß über einen Inverter 14-5 mit der Steuerleitung 1-1 verbunden ist$
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Hierdurch wird das Additionssteuersignal T "1" und der umkehrbare Zähler 7 befindet sich in einem Additionssteuerzustand.
Die Rückstellimpulse erzeugende Schaltung 2 ist ein bekannter monostabiler Multivibrator, welcher eine NOR-Schaltung 2-1, einen Inverter 2-2 usw. aufweist; die Schaltung 2 erzeugt synchron mit dem Schließen des Hauptschalters einen positiven Rückstellimpuls am Ausgang B des Inverters 2-2. Während der Ausgang B der Schaltung 2 auf "1" liegt, wird der Ausgang eines Inverters 23 "O" und an die Rückstelleitung 7-11 des umkehrbaren Zählers 7 angelegt, um diesen (7) zurückzustellen; gleichzeitig läuft der Ausgang des Inverters 23 über eine NAND-Schaltung 24 weiter wodurch es93*0"!"-Signal wird; dieses wird dann über die Rückstelleitung 6-21 der !"requenzt eil er schaltung 6 zugeführt, wodurch sie (6) zurückgestellt wird. (Hierbei soll der umkehrbare Zähler 7 auf "0" und die Frequenzteilerschaltung 6 auf "1" eingestellt werden.)Wenn der Ausgang B der Schaltung auf n1M liegt, dann wird ein Transistor 4-1 der Helligkeit s- in Zeitwerte umwandelnden Schaltung 4 leitend, und ein Kondensator 4-3 wird nicht geladen.
Ferner liegt das "1"-Signal am Ausgang B der Schaltung 2 über eine UND-Schaltung 3-1» eine ODER-Schaltung 3-3» eine weitere UND-Schaltung 3-5 und eine ODER-Schaltung 3-6 der Schaltung 3 an einer NOR-Schaltung 3-7 an. Der die Impulse erzeugende Teil der Schaltung 3 hat einen bekannten Schaltungsaufbau und weist die NOR-Schaltung 3~7» einen Inverter 3-8, einen Widerstand 3-9» einen Kondensator 3-10 usw. auf. Die Schaltung 3 erzeugt keinen Impuls, da ein "1"-Signal als Eingang an der NOR-Schaltung 3-7 anliegt. Wenn dann der Rückstellimpuls beendet ist, dann wird der Ausgang B "0", der Transistor 4-1 der Umsetzschaltung 4 wird nicht leitend, und der Kondensator 4-3 beginnt sich über das Photoelement 4-2 zu laden.
Gleichzeitig wird ein "O"-Signal am Ausgang B über die UND-
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Schaltung 3-1, die ODER-Schaltung 3-3, die UND-Schaltung 3-5 und die ODER-Schaltung 3-6 an die ITGR-Sclialtung 3~7 in dem Impulse erzeugenden Seil dieser Schaltung 3 angelegt und es wird mit der Erzeugung eines Impulses begonnen. Der erzeugte Impuls läuft dann über einen Inverter 3-11 und eine NOR-Schaltung 5 durch eine UND-Schaltung 9-1 und eine ODER-Schaltung 9-3 <ler Umschaltschaltschaltung 9»Die Schaltung 8 -zum Umschalten des Signalweges weist eine Anzahl Steueranschlüsse 8-1 bis 8-8 auf, welche mit den Kontaktstellen des in Fig. 3 dargestellten Umschalters SWp verbunden sind. Wenn, wie weiter unten ausgeführt wird, einer der Kontakte des in Fig. 3 dargestellten Umschalters SWo entsprechend der Filmempfindlichkeit und der Blendeninformation ausgewählt wird, dann wird der damit verbundene Steueransahluß "O" und die von den Steueranschlüssen gesteuerten Schaltelemente 8-15 bis 8-18 und 16-1 bis 16-8 oder NOR-Schaltung 8-11 bis 8-14 werden leitend, sodaß die Signale durchlaufen können. Wenn beispielsweise der Anschluß 8-5 gewählt und "O" wird, dann werden die Schaltelemente 8-15 und 16-5 leitend; der Impuls, welcher die ODER-Schaltung 9-3 der Umschaltschaltung durchlaufen hat, gelangt dann über das Schaltelement 8-15 zu einer UND-Schaltung 10-1 und einer ODER-Schaltung 10-3 der Umschaltschaltung 10 und liegt, nachdem er über eine UND-Schaltung 12-1 und eine ODER-Schaltung 12-3 der Schaltung 12 zum Umschalten zwischen automatischem und manuellen Betrieb gelaufen ist, als Eingang an dem umkehrbaren Zähler 7 an. (Wie der Impuls über das Schaltelement 16-5 läuft, wird später noch ausgeführt.)
Der umkehrbare Zähler 7 weist in Reihe geschaltete Flip-Flop-Zählstufen 7-1 bis 7-n auf, und die Anschlüsse Q1 bis Qn der jeweiligen Stufen sind mit den Steueranschlüssen von Schaltelementen 15-1 bis 15-n der ersten Fühlschältung 15 verbunden. Wenn die am Eingang anliegende Impulsanzahl in dem umkehrbaren Zähler 7.gespeichert wird, da zumindest einer der Anschlüsse Q 1 bis Qn "O" wird, wird der entsprechende Steueranschluß des Schaltelements der Fühlschaltung 15 "O" und leitend, und die automatische Fühlleitung 15-2] wird ebenfalls "O"
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Wenn dann die Ladespannung des Kondensators 4-5 der Umsetzscheltung 4 einen bestimmten, genau festgelegten Pegel erreicht, dann kehrt sich der Ausgang der Schaltanordnung 4-4 von "O" in "1" um. Zu diesem Zeitpunkt hängt dann die Zeit von der Unterbrechung des Transistors 4-1 bis zur Umkehr des Ausganges der Schaltanordnung 4-4 von "O" in "1" von der Helligkeit eines Gegenstandes und auch von dem Widerstandswert des Photoelementes 4-1 ab, wobei der Widerstandswert und die Kapazität des Kondensators geändert wird, so daß die Zeit im Pail einer großen Helligkeit eines Gegenstandes kurz ist, während sie bei einer geringen Helligkeit eines Gegenstandes lang ist. Durch die Umkehr des Ausganges der Schaltanordnung 4-4 wird der Ausgang der ODER-Schaltung 4-5 "1", wobei ein "0"-Signal am Ausgang G der Schaltanordnung 18-1 der Verzögerungsschaltung 18 an einem Eingang der ODER-Schaltung 4-5 anliegt; über eine UND-Schaltung 4-6 und eine ODER-Schaltung 4-8 wird dann der Ausgang der Umsetzschaltung "1", wodurch die ODER-Schaltung 5 unterbrochen wird; der von der Schaltung 3 erzeugte Impuls wird dann nicht mehr dem umkehrbaren Zähler 7 zugeführt.
Zu diesem Zeitpunkt wird dann auf der anderen Seite der UND-Schaltung 4-6 über einen Inverter 4-9 als Eingang ein "0"-Signal auf der Steuerleitung 1-1 angelegt; dadurch wird der Ausgang C der Umsetzschaltung 4 in eine "1" umgekehrt. Hierdurch wiederum wird ein monostabiler Multivibrator aus einer NOR-Schaltung 26, einem Inverter 27usw. angesteuert, und der dadurch erzeugte Einzelimpuls wird über NAND-Schaltung 28 und 24 an die Rückstelleitung 6-21 abgegeben, wodurch die Prequenzteilerschaltung 6 wieder zurückgestellt wird. Gleichzeitig wird eine Diode 11-1 der Steuerschaltung 11 unterbrochen und der Kondensator 11-3 beginnt sich zu laden; wenn die Ladespannung einen bestimmten Pegel erreicht, wird der Ausgang D der Schaltanordnung 11-4 von "0" in "1" umgekehrt; dieses Signal "1" wird dann über einen Inverter 11-5 an die Umsch,altschaltungen 9 und 10 angelegt, was ein Signal "0" an der UND-
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Schaltung 9-1 und gleichzeitig ein Signal 11O" an der UND-Schaltung 3-1 der Schaltung 3 ergibt. Da oedoch das Eingangssignal der UND-Schaltung 3-2 "1" wird, wird das "T'-Signal über die ODER-Schaltung 3-3 j die UND-Schaltung 3-5 und die ODER-Schaltung 3-6 als Eingang an die NOR-Schaltung 3-7 angelegt und bringt die Schwingung zumStillstand.
Ferner wird durch die Umkehr des Ausganges D der Schaltanordnung 11-4 ein monostabiler Multivibrator mit einer NOR-Schaltung 14-8, einem Inverter 14-9 usw. angesteuert, wodurch ein Einzelimpuls- erzeugt wird; der auf diese Weise erzeugte, positive Einzelimpuls wird dann über einen Inverter 14-10 und eine NOR-Schaltung 14-11 an die Umschaltsteuerleitungen 7-12 und 7-13 des umkehrbaren Zählers 7 angelegt, und für kurze Dauer wird dadurch das Umsehaltsteuersignal t "1" und das Signal t wird "0". Gleichzeitig mit der Erzeugung dieses Einzelimpulses wird die Diode 14-1 durch die Umkehr des Ausgangs D der Schaltanordnung 11-4 unterbrochen; der Kondensator 14-3 beginnt sich dann zu laden, und wenn er eine ganz bestimmte Spannung erreicht'hat, wird der Ausgang E der Schaltanordnung 14-4 von "0" in "1" umgekehrt und wird über eine NOR-Schaltung 14-7 an die Subtraktions-Steiierleitung 7-14 angelegt; hierdurch wird dann das Subtraktionssteuersignal T "1" und der umkehrbare Zähler 7 befindet sich in dem Subtraktionssteuerzustand. Nachdem der umkehrbare Zähler aufgrund der Umkehr des Ausganges E der Schaltanordnung 14-4 von dem Addxtionssteuerzustand in den Subtraktionssteuerzustand gekommen ist, wird der von dem monostabilen Multivibrator (14-8, i4-9usw) erzeugte Einzelimpuls beendet und die Signale t und t werden "0" bzw. "1". Die Umschaltsteuersignale t und t werden hier dazu verwendetem eine Änderung des Speicherwertes des umkehrbaren Zählers 7 zu verhindern, wenn das Additions- und das Subtraktionssteuersignal T bzw. T umgeschaltet werden.
In der letzten Stufe des Auslösevorganges wird gleichzeitig mit dem Beginn der Verschlußeffnungsbewegung der Zeitschalter
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SW3, durch das Verschlußsektoren-Öffnungsglied geöffnet, die Verzögerungsschaltung 18 beginnt zu arbeiten, und nach einer Verzögerung um eine ganz bestimmte Zeit wird der Ausgang G von "O" in "1" umgekehrt, und es wird ein "O"-Signal über den Inverter 18-4 sowie die UND-Schaltung 3-2 und die ODER-Schaltung 3-3 und weiter über die UND-Schaltung 3-5 sowie die ODER-Schaltung 3-6 an die NOR-Schaltung 3-7 der Schaltung 3 abgegeben; hierdurch wird dann wieder die Erzeugung von Normal- oder Standardimpulsen aufgenommen. Der erzeugte Impuls wird dann über den Inverter 3-11 sowie die UND-Schaltung 9-2 und die ODER-Schaltung 9-3 der Umsehaltschaltung 9 an die Frequenzteilerschaltung 6 angelegt. Der Impuls am Eingang der Frequenzteilerschaltung 6 wird dann in den Frequenzteilerstufen 6-1 bis 6-(m-3) nacheinander in der Frequenz geteilt und über die UND-Schaltung 10-2 sowie die ODER-Schaltung 10-3 der Umschaltschaltung 10 sowie über die Umschaltschaltung dem Eingang des umkehrbaren Zählers 7 zugeführt. Die Impulse, welche zur Speicherzeit in dem umkehrbaren Zähler 7 gespeichert sind, werden dann nacheinander von denEingangsimpulsen subtrahiert, deren Frequenz in der Frequenzteilerschaltung geteilt worden ist; wenn dann der Speicherwert null wird, da die Ausgangsseiten CL bis δ jeder ZShlstufe des umkehrbaren Zählers 7 alle auf "1" gebracht sind, werden die Steueranschlüsse aller Schaltelemente 15-1 bis 15-n der ersten Fühlschaltung "1", was zu einer Unterbrechung führt.
Wenn infolgedessen der Ausgang der UND-Schaltung 15-22 der ersten Fühlschaltung 15 zusammen hiermit "1" wird, dann wird deren Ausgang "1" und liegt über eine UND-Schaltung 13-1 und eine ODER-Schaltung 13-3 als Eingang an einem Transistor 17-1 der Verschlußsteuerschaltung 17 an, unterbricht den Strom des Elektromagneten Mg, welcher auf dem Verschlußsektoren-Schließteil sitzt, und schließt den Verschluß, indem .er das Verschlußsektoren-Schließteil freigibt. Der Grund, warum die gespeicherte Impulsanzahl subtrahiert wird, nachdem der von der Schaltung 3 erzeugte Normal- oder Standardimpuls zum Abrufzeitpunkt in der Frequenz geteilt wird, besteht darin, daß, da
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die zur Speicherung verwendete Zeit, bevor der Spiegel hochgeklappt wird, kurz ist, die Speicherzeit durch Erhöhung der Frequenz zum Zeitpunkt der Einspeicherung verkürzt wird und die Frequenz durch die Frequenzteilung zum Zeitpunkt des Abrufes erniedrigt wird, wodurch eine richtige Belichtungszeit erhalten werden kann. Durch die Umkehr des Eingangs H der Verschlußsteuerschaltung 17 von "O" in "1" liegt dies"1"-Signal als Eingang an der NOR-Schaltung 3-7 der Schaltung 3 an und bringt die Schwingung zum Stillstand.
Als nächstes wird der Fall der manuellen Einstellung beschrieben. Nachdem der manuelle Einstellwert, wie oben beschrieben ist, in dem Anfangsabschnitt der Kameraauslösung gewählt ist, wird der Hauptschalter SW,. geschlossen, um dadurch die elektrische Stromquelle anzuschließen; gleichzeitig wird ein "1"-Signal über die Steuerleitung 1-1 an jede Schaltung abgegeben, wodurch die gesamte Einrichtung ineinen manuellen Einstellzustand gebracht ist. Dann wird ähnlich wie bei der automatischen Einstellung der Ausgang G der Verzögerungsschaltung 18 "0" und der Ausgang G der Ums et ζ schaltung 4 wird "1", da das "1 "-Signal auf der Steuerleitung 1-1 über die UND-Schaltung 4-7 als Eingang an der ODER-Schaltung 4-8 anliegt, und ferner wird, da das "1"-Signal als Eingang an der NOR-Schaltung 5 anliegt, diese NOR-Schaltung 5 unterbrochen. Der Eingang H der Verschlußsteuerschaltung 17 wird dann "0", wodurch der Elektromagnet Mg über den Transistor 17-1 erregt wird. Da andererseits ein "1"-Signal auf der Steuerleitung 1-1 über den Inverter 14-5 an einem der Eingangsanschlüsse der NAND-Schaltung 14-6 der dem umkehrbaren Zähler zugeordneten Steuerschaltung 14 anliegt, ist das Steuersignal des umkehrbaren Zählers 7 unabhängig von dem Ausgangssignal der Schaltanordnung 14-4 auf "1" festgelegt, wobei deren Ausgang an dem anderen Eingangsanschluß anliegt; infolgedessen behält der umkehrbare Zähler seinen Additionssteuerzustand bei.
Andererseits stellt ähnlich wie im Fall der automatischen Einstellung ein von der Schaltung 2 erzeugter Rucks teil impuls
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den umkehrbaren Zähler 7 und die Frequenzteilerschaltung 6 zurück; dann wird mit Hilfe dieses Rückstellimpulses der Transistor 4-1 der Umsetzschaltung 4 nicht leitend, und der Kondensator 4-3 beginnt sich zu laden; da ein "O"-Signal an einen der Eingangsanschlüsse der UND-Schaltung 4-6 angelegt wird, bleibt der Ausgang C der ODER-Schaltung 4-8 unabhängig von dem Ausgangssignal der Schaltanordnung 4-4 "1". Ferner liegt ein Signal am Ausgang B, welcher "0" wird, wenn der Rückstellimpuls beendet ist, über die UND-Schaltung 3-1, die ODER-Schaltung 3-3 und die UND-Schaltung 3-3 an der ODER-Schaltung 3-6 der Schaltung 3 an; da jedoch der Ausgang der UND-Schaltung 3-4 "1" ist, wird die Ausgangsseite der ODER-Schaltung 3-6 "1", wodurch kein Impuls erzeugt wird. Durch das "1"-Signal am Ausgang C der Umsetzschaltung 4 wird die Diode 11-1 der Steuerschaltung 11 infolgedessen nicht leitend, wenn der Ausgangspegel der Schaltanordnung 11-4 von "0" in "1" umgekehrt wird. Ähnlich wie bei der automatischen Einstellung werden die Umschaltsteuersignale t und t infolge der Umkehrung selbst umgekehrt, und nach einer bestimmten Zeit werden die Signale t und t wieder umgekehrt; zur selben Zeit wird der Ausgangspegel der Schaltanordnung 14-4 der dem umkehrbaren Zähler zugeordnete Steuerschaltung 14 umgekehrt; jedoch wie vorstehend bereits ausgeführt, wird das Additionssteuersignal T des umkehrbaren Zählers 7 durch die NAND-Schaltung 14-6 nicht umgekehrt,W8urch derumkehrbare Zähler 7 in seinem Additionssteuerzustand verbleibt.
Ähnlich wie im Fall der automatischen Einstellung wird dann der Zeitschalter SW, nach dem Starten der Verschlußbewegung geöffnet, und wenn der Ausgang G von "0" in "1" umgekehrt ist, wird dies "1"-Signal über den Inverter 14-1 "0" und liegt dann als Eingang an der UND-Schaltung 3-4 der Schaltung 3 und über die ODER-Schaltung 3-6 an der NOR-Schaltung 3-7 an, wobei dann mit der Erzeugung des Impuls begonnen wird. Der auf diese Weise erzeugte Impuls liegt? dann über die UND-Schaltung 9-2 und die ODER-Schaltung 9-3 der Umschaltschal-
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tung 9 als Eingang an der Frequenzteilerschaltung 6 an. Der Impuls, dessen frequenz beim Durchgang durch alle Frequenzteilerstufer. der Frequenzteilerschaltung 6 geteilt wird, liegt dann über UND-Schaltung 12-2 und die ODER-Schaltung 12-3 der Umsehaltschaltung 12 am Eingang des umkehrbaren Zählers 7 an. Gleichzeitig werden alle Wege in der Schaltung 8, welche während der automatischen Einstellung von dem Impuls durchlaufen worden sind, durch eine NAND-Schaltung 8-20 und die UND-Schaltung 10-1 unterbrochen, welche durch das Signal der Steuerschaltung 11 gesteuert sind. Gleichzeitig ist einer der Steueranschlüsse (8-1 bis 8-8) entsprechend dem Einstellwert bei manueller Einstellung ausgewählt worden, so daß, wenn beispielsweise der Anschluß 8-5 gewählt worden ist, die Schaltelemente 8-15 und 16-5 leitend werden, jedoch wird der Impuls, welcher über das Schaltelement 8-15 läuft, durch die UND-Schaltung der Umschaltschaltung 10 unterbrochen, wie oben ausgeführt ist. Andererseits liegt der Impuls, welcher die ODER-Schalter 9-3 der Umsehaltschaltung 9 durchläuft und in den Frequenzteilerstufen 6-1 bis 6-m der !Frequenzteilerschaltung 6 in der Frequenz geteilt ist, als Eingang an der Zählstufe 7-1 des umkehrbaren Zählers 7 an; wenn dann der Ausgang Q^ der Zählstufe 7-4 "1" wird, dann wird dies "1"-Signal über das Schaltelement 16-5 an die Fühlleitung 16-21 abgegeben und liegt als Eingang an der UND-Schaltung 13-2 der Umschaltschaltung 13 an. Hierdurch wird dann der Ausgang H der ODER-Schaltung 13-3 von "0" in "1" umgekehrt und es wird ein "1 "-Signal an den Transistor 17-1 der Verschlußsteuerschaltung 17 abgegeben, wodurch der Verschluß geschlossen wird. Das "1"-Signal am Ausgang H liegt dann als Eingang an der NOR-Schaltung 3-7 an, und die Schwingung wird dadurch gestoppt.
In Fig. 3 ist der Umschalter SW2 zur Auswahl der Steueranschlüsse 8-1 bis 8-8 der Schaltung 8 zum Umschalten des Signalweges dargestellt; der Umschalter SW2 - A ist ein Schalter, um bei automatischer Einstellung neben der Helligkeit eines Gegenstandes noch einen Belichtungszeit-Bestimmungsfaktor einzuführen; der Umschalter SW2-M ist ein Schalter, um bei
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manueller Einstellung die Belichtungszeit festzulegen. Der Umschalter SW2 wird nun so beschrieben, wie er in Fig. 2 verwendet wird.
Der Umschalter SWo-A weist einen gemeinsamen Kontaktteil 8-10A, einen verschiebbaren Kontaktteil 8-20A und Anschlüsse 8-1A bis δ^δΑ auf; der verschiebbare Kontaktteil 8-20A wird durch einen Verriegelungsteil bewegt, welcher sowohl mit dem Blendenring als auch mit dem Filmempfindlichkeits-Einstellring verriegelt ist, welche an der Kamera angebracht sind· Der Umschalter SWp-M weist ebenfalls einen geerdeten, gemeinsamen Kontaktteil 8-10M, einen verschiebbaren Kontaktteil 8-20 M und Anschlüsse 8-1M bis 8-6M auf; die Anschlüsse δ-1Α und 8-1M bis 8-ÖA und 8-8M sind jeweils kurzgeschlossen, wie in S1Ig. 3 dargestellt ist, und mit diesen Anschlüssen sind ferner die Steuerschaltungen δ-1 bis 8-8 der in Fig· 2 dargestellten Umschaltschaltung 8 verbunden. Darüber hinaus ist der Umschalter SW2-H mit einem Anschluß 1-2 versehen und wenn eine automatische Belichtungszeiteinstellung durchgeführt wird, wird der bewegliche Kontaktteil 8-20M mittels des Umschaltringes für automatische und manuelle Belichtungszeiteinstellung zu dem Kontakt 1-2 verschoben. Wenn der bewegliche Kontaktteil 8-20M den Kontakt 1-2 und den gemeinsamen Kontaktteil 8-10M kurzschließt, dann wird an die Steuerleitung 1-1 ein "O"-Signal abgegeben und der P-Kanal-IFeldeffekttransistor (im folgenden mit EEO? bezeichnet) 1-4 wird leitend, wodurch der gemeinsame Kontaktteil 8-10A des Umschalters SW2-A "0" wird.
Infolgedessen wird durch den beweglichen Kontaktteil 8-20A des Umschalters SW2-A der mit Mfe des gemeinsamen Kontaktteils 8-10A kurzgeschlossene Anschluß "0" und der entsprechende Steueranschluß wird ebenfalls "0". In diesem Fall führt, da die Steuerleitung 1-1 auf "0" liegt, jede Schaltung einen automatischen Einst elbror gang durch, so daß durch entsprechendes Umschalten des beweglichen Kontakteils 8-20A des Umschalters SW2-A außer der Helligkeit eines Gegenstandes Belichtungsaeitbestimmungsfaktoren, wie beispielsweise die Filmempfindlichkeit
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und die Blendeninformation, welche zu einer Mehrfachreihe geworden sind, eingeführt werden können. Wenn versuchsweise der schiebbare Kontaktteil 8-20A des Schalters Sv^-A an die Stelle des Kontakts 8-5A verschoben wird, wobei er dann die Stellung für ASA 100 und F11 einnimmt, und wenn weiter die Impulsanzahl des Impulses, welcher über die NOR-Schaltung 5 und dann weiter über das Schaltelement 8-15 läuft, während der von der Umsetzschaltung 4 erhaltenen Impulsbreite 8 ist, liegen an dem umkehrbaren Zähler 7 als Eingänge 8 kurze Impulse an und der Ausgang Q^ der Zählstufe 7-4 wird umgekehrt. Wenn bei der Einstellung auf ASA 100 und ΪΊ6 der Anschluß 8-4A und der gemeinsame Kontaktteil 8-10A durch den beweglichen Kontaktteil 8-20Akurzgeschlossen werden, dann liegen 8 von der Schaltung 3 erzeugte Impulse über die NAND-Schaltung 8-14 als Eingänge an der Steuerelektrode 7-1' zwischen den Zählstufen 7-1 und 7-2 des umkehrbaren Zählers an, und die Zählstufe 7-5 wird umgekehrt, so daß dies im wesentlichen der Tatsache äquivalent ist, daß 16 Einzelimpulse als Eingänge an dem umkehrbaren Zähler 7 angelegen haben. Wenn dann bei einer Einstellung auf ASA- 200 und F11 der Anschluß 8-6A und der gemeinsame Kontaktteil 8-10A mittels des verschiebbaren Kontaktteils 8-20A kurzgeschlossen werden und der Steueranschluß 8-6 "0" wird, dann werden die 8 kurzen von der Schaltung 3 erzeugten Impulse in der üfrequenzteilerstufe 6-1 der Frequenzteilerschaltung 6 in ihrer Frequenz geteilt, und liegen nach dem Durchgang durch das Schaltelement 8-16 über die Umsehaltschaltungen 10 und als Eingänge an dem umkehrbaren Zähler 7 an; die Zählstufe 7-3 wird dann umgekehrt und es werden 4 Einzelimpulse gespeichert. Wenn der auf diese Weise gespeicherte Speicherwert von einen Impuls bestimmter Frequenz subtrahiert wird, wird, wenn die Belichtungszeit, wenn der Anschluß 8-5A durch das Umschalten des Umschalters SW2-A gewählt worden ist, für dieselbe Helligkeit eines Gegenstandes als Einheitswert genommen wird, die Belichtungszeit, da die Anschlüsse 8-4A, 8-3A, 8-2A..... kurzgeschlossen sind, damit sie "0" werden, das 2-,4—,8-,... -fache und die Belichtungszeit wird, wenn die Anschlüsse 8-16A,
8-7A, kurzgeschlossen sind, damit sie "0" werden, 1/2,
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...., so daß die Filmempfindlichkeit, eine Blendeninformation usw. eingeführt werden kann, welche eine Mehrfachreihe bilden.
Wenn dann als nächstes bei der manuellen Einstellung der bewegliche Kontaktteil 8r20M des Umschalters SW2-M von dem Anschluß 1-2 mittels des Umschaltrings für die automatische und manuelle Belichtungseinstellung zu einem anderen Kontakt umgeschaltet wird, dann wird die Steuerleitung 1-1 "1", der I1EO? 1-4 wird unterbrochen, und jede Schaltung wird so gesteuert, daß sie einen der manuellen Einstellung entsprechenden Zustand einnimmt4 gleichzeitig wird der gemeinsame Kontaktteil 8-10A auf "1" gebracht. Es wird nunmehr vorausgesetzt, daß der Anschluß 8-1M des Umschalters SW2-M durch den verschiebbaren Kontaktteil 8-20M auf "0" gebracht worden ist; der von der Schaltung 3 erzeugte Impuls wird dann nacheinander an den Frequenzteilerstufen 6-1 bis 6-(m-i) der Frequenzteilerschaltung 6 geteilt und die Frequenzteilerstufe 6-m wird umgekehrt; dies wird dann über das Schaltelement 16-1 der zweiten Fühlschaltung an die Fühlleitung 16-21 und weiter über die UND-Schaltung 13-2 und die ODER-Schaltung 13-3 als Eingang der Basis des Transistors 17-1 der Verschlußsteuerschaltung 17 zugeführt, um dadurch den Elektromagneten Mg zu entregen.
Wenn der Anschluß 8-1 gewählt wird und die daraus erhaltene Belichtungszeit als Einheit genommen wird, dann wird der Anschluß 8-2M durch den verschiebbaren Kontaktteil 8-20M "0" gemacht, der erzeugte Impuls wird nacheinander durch die Frequenzteilerschaltung 6 in der Frequenz geteilt und liegt als Eingang an dem umkehrbaren Zähler 7 an; wenn dann der Ausgang Q^ der Zählstufe 7-1 von "0" in "1" umgekehrt wird, dann wird der Impuls über das Schaltelement 16-2, das sich in leitendem Zustand befindet, an die Verschlußsteuerschaltung 17 abgegeben; die Belichtungszeit zum Zeitpunkt der Entregung des Elektromagneten Mg beträgt dann das 2-fache. Wenn in ähnlicher Weise
die Anschlüsse 8-3M, 8-4M, 8-5M, des Umschalters SW2-M
ausgewählt werden, dann wird dadurch die Belichtungszeit das
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4-, 8-, 16-....fache so daß die Belichtungszeit durchaus von Hand eingestellt werden kann.
Als nächstes wird dann die Belichtung mit Blitzlicht beschrieben. Der Anschluß 8-30M stellt die Stellung für die Blitzlichtbelichtung dar, und in diesem Pail sind mittels des verschiebbaren Kontaktteils 8-2OM des Umschalters SW2-M der Anschluß 8-30M und der gemeinsame Kontaktteil 8-10M kurzgeschlossen. Da jedoch der Anschluß 8-30M nicht mit irgendeinem Steueranschluß verbunden ist, werden die Steueranschlüsse 8-1 bis 8-8 alle "1", so daß alle Schaltelemente 16-1 bis 16-8 der zweiten Fühlschaltung 16 zur gleichen Zeit nichtleitend werden; da die Fühlleitung 16-2·". durch einen Widerstand 100 auf "0" festgelegt ist, wird der Ausgang H der ODER-Schaltung 13-3 der Umschaltschaltung 13 nicht "1", solange der elektrische Hauptschalter SW,. geschlossen ist; infolgedessen wird der Elektromagnet Mg weiterhin in erregtem Zustand gehalten. Wenn dann der elektrische Schalter SW,, geöffnet wird, wird der Elektromagnet entregt und die Belichtung abgeschlossen, Auf diese Weise kann dann durch Bewegen des verschiebbaren Kontaktes 8-20M in die Lage des Anschlusses 8-30M eine Belichtung mit Blitzlicht durchgeführt werden.
In Pig. 4 ist eine Ausführungsform der Verschlußgeschwindigkeitbsw. Belichtungszeitanzeigeschaltung 19 dargestellt, welche nun in Verbindung mit der Schaltung in Fig. 2 beschrieben wird. An UND~Schaltunffni9-1 bis 19-4 liegen als Eingänge die Ausgänge Q,, Q3 bis Qn-^ Qn^t Qn dreier Zählstufe des umkehrbaren Zählers 7 an, wxe in Fig. 4 dargestellt ist. Lichtemittierende Dioden L1 bis L5 sind beispielsweise in dem Sucher angeordnet und zeigen dem Photographen die Verschlußgeschwindigkeit bzw. die Belichtungszeit sowie verschiedene Arten von die Belichtung begrenzenden Alarmzuständen an (ein Alarm bei überbelichtung ein Alarm bei Zittern der Hand, Alarm bei einem BeIichtungsgrenzwert usw), undzwar wird dies gesteuert durch das Ausgangssignal G der Schaltanordnung 18-3, welche durch
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die Speicherwerte, welche, wie vorstehend ausgeführt, in dem umkehrbaren Zähler 7 gespeichert sind, die Steuerleitung 1-1 der Schaltung 1 und den Zeitschalter SW^ betätigt wird. Wenn dann die Diode L^ aufleuchtet wird die eine Überbelichtung anzeigende Anzeige "ÜBER" gegeben" wenn dagegen die Diode L2 aufleuchtet, wird "1/1000" angzeigt. Wenn die Diode L3 aufleuchtet, wird "1/500" angezeigt, während wenn die Diode IA aufleuchtet die das Zittern der Hand andeutende Anzeige "UNTER" erfolgt; wenn schließlich die Diode L5 aufleuchtet, erfolgt die Anzeige "ÜBERLAUF", wodurch der Belichtungsgrenzwert angezeigt wird.
Nunmehr wird die Arbeitsweise dieser Anzeigeschaltung 19 beschrieben. Wie oben ausgeführt, wird durch Drücken des Auslösers bei automatischer Einstellung an die Steuerleitung 1-1 ein "0"-Signal abgegeben, und der umkehrbare Zähler 7 wird zurückgestellt 5 hierdurch werden dann alle Ausgänge Q^ bis Qn "1", so daß der Ausgang der UND-Schaltung 19-1 "1" und die Ausgänge der UND-Schaltungen 19-2 bis 19-4- "0" v/erden. Durch das 11O"-Signal auf der Steuerleitung 1-1 werden UND-Schaltungen 19-6, 19-8 und 19-10 unterbrochen, während an CkIT)
UND-Schaltung 19-7, 19-9, 19-11 und 19-12 über den Inverter 19-5 als Efagang das "0"-Signal der Steuerleitung 1-1 anliegt. Da der Zeitschalter SW^ noch geschlossen ist, liegt der Ausgang G der Schaltanordnung 18-3 der Verzögerungsschaltung 18 auf "0", und das Signal, das "1" geworden ist, liegt über einen Inverter 19-16 als Eingang an UND-Schaltungen 19-17 bis 19-21 an, wodurch, da nur der Ausgang der UND-Schaltung 19-17 "1", jedoch durch einen Inverter 19-22 wieder "0" wird, die Diode L^ aufleuchtet, um "ÜBER" anzuzeigen. Die anderen lichtemittierenden Dioden ^ bis L,- leuchten nicht auf. Wenn nun beispielsweise vier Einzelimpulse als Eingänge an den umkehrbaren Zähler 7 anliegen und dadurch als Belichtungszeit 1/1000 sek erhalten wird, dann wird der Eingang Q^ "1" und der Eingang (L wird "0". Infolgedessen wird der Ausgang der UND-Schaltung 19-2 "1". Dies "1"-Signal liegt dann als Eingang über eine UND-Schaltung 19-19 und eine ODER-Schaltung 19-14 an der UND-Schaltung 19-18
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an, deren Ausgang "1" und durch den Inverter 19-23 dann wieder "O" wird. Hierdurch leuchtet dann die Diode L2 auf, wodurch "1/1000" sek angezeigt wird.
Wenn in diesem Fall an den Eingang (L der UND-Schaltung 19-1 ein "O"-Signal eingegeben wird, dann wird der Ausgang der UND-Schaltung 19-1 "0" und die Diode L2 wird gelöscht. Wenn dann 8 Einzelimpulse als Eingänge an den umkehrbaren Zähler 7 angelegt werden, dann wird der Pegel am Eingang Q^ "1" und der am Eingang Q^ wird "0", so daß nur der Ausgang der UND-Schaltung 19-3 "1" wird, und die Diode L^ aufleuchtet, wodurch dann "1/500" sek angezeigt werden. Somit wird die Verschlußgeschwindigkeit angezeigt werden. Somit wird die Verschlußgeschwindigkeit bzw. die Belichtungszeit entsprechend der Anzahl Eingangsimpulse an den umkehrbaren Zähler 7 angezeigt. Wenn der Zeitschalter SW^ synchron mit dem Verschlußauslösen geöffnet wird, und wenn der Ausgang G der Schaltung 18-3 von "0" in "1" umgekehrt wird, dann wird das "1"-Signal durch den Inverter 16-19 "0". Da dies Signal als Eingang an den UND-Schaltungen 19-17 bis 19-21 anlüegt, wird der Ausgang jeder dieser UND-Schaltungen "0", und alle lichtemittierenden Dioden L. bis L1- werden gelöscht.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu ersehen ist, leuchtet die Diode L. nur auf, wenn die Impulse als Eingänge bis zu den Zählstufen 7-2 des umkehrbaren Zählers 7 anliegen, und die erhaltenen Belichtungszeiten in einem Bereich liegen, der kleiner als 1/1000 sek ist. Die Diode L1, leuchtet auf, wenn eine Belichtungszeit erhalten wird, welche beispielsweise 1/15 sek ist; durch das Aufleuchten der Diode L2, und damit der Anzeige "UNiDER" wird ein Alarm beim Zittern der Hand angezeigt. Die Diode Lt- leuchtet auf, wenn ein Impuls an der letzten Zählstufe 7-n des umkehrbaren Zählers 7 anliegt, wobei dann der Eingang O von "0" in "1" umgekehrt wird. Durch das Aufleuchten der Diode L1- wird die die Belichtung beschränkende Anzeige "ÜBERLAUF" gegen. Jedoch weist die letzte Zählstufe 7-m eine Schaltung mit Haltefunktion auf, wie sie beispielsweise in der
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japanischen Anmeldung Sho 48(1973) No. 95008 eier Anmelderin beschrieben worden ist.
Wenn bei manueller Einstellung an die Steuerleitung 1-1 ein Signal "1" angelegt wird, dann liegen als Eingänge an den UND-Schaltungen 19-7t 19-9, 19-11 und 19-12 ein ^"-Signal an und sie werden unterbrochen. Die Eingänge von Invertern 19-51 und 19-32 v/erden dann an die Anschlüsse 8-1M und 8-2 K des in lig. 3 dargestellten Umschalters SWp angelegt, und deren Ausgänge sind dann die Eingänge an den UND-Schaltungen 19-8 und 19-10. Wenn somit die Belichtungszeit auf 1/1000 sek eingestellt wird, ist infolgedessen der Anschluß 8-1M durch den verschiebbaren Kontaktteil 8-20M des Umschalters SWp kurzgeschlossen, so daß er "0"wird; folglich wird der Ausgang des Inverters 19-31 "1" und der Ausgang der UND-Schaltung 19-8 wird ebenfalls "1". Dieser "1"-Ausgang liegt über die ODER-Schaltung 19-12I- als Eingang an der UND-Schaltung 19-18 an; da andererseits an dem anderen Eingang ein "0"-Signal vom Ausgang G der Schaltanordnung 18-3 über den Inverter 19-16 als Eingang angelegt ist, wird dessen Ausgang "1" und wird ferner über den Inverter 19-23 "0"; es leuchtet dann die Diode Ii2 auf, wodurch 1/1000 sek angezeigt wird. Wenn dann die Belichtungszeit auf 1/500 sek eingestellt ist, wird der Anschluß 8^2M kurzgeschlossen und dadurch "0"; der Ausgang des Inverters 19-32 wird dann invertiert und "1"; dementsprechend leuchtet die Diode L^ auf, und zeigt dadurch 1/500 sek an. Wie aus der Fig. 4- zu ersehen ist, leuchten bei manueller Einstellung die Dioden L^., L2, und L^ nicht auf.
Wenn nach dem Öffnendes Zeitschalters SW^ der Ausgang G der Schaltanordnung 18-3 auf "1" umgekehrt wird, wird der Ausgang des Inverters 19-16 "0" und der Eingang an den UND-Schaltungen 19-17 "bis 19-21; infolgedessen werden alle Ausgänge dieser UND-Schaltungen "0", so daß die Dioden L- bis Lc erlöschen.
Da, wie vorstehend beschrieben, in der vorliegenden Erfindung
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der Signalweg zwischen der Zählschaltung und der Verschlußsteuerschaltung elektrisch unterbrochen wird, indem die Steuerelektrode der Steuerelemente bei der Belichtungswerteinstellung geöffnet wird, ist somit kein mechanischer Schalter erforderlich, und die Zuverlässigkeit der gesamten Schaltungsanordnung ist dadurch außerordentlich hoch.
Patentanspruch
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Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Belichtungszeitsteuereinrichtung für einen elektrischen Verschluß einer Kamera mit Blitzlicht, gekennzeichn e t durch eine Impulse erzeugende Schaltung (3), welche die Impulse synchron mit dem Auslösen des Verschlusses erzeugt, durch eine Zählschaltung (7)» mittels welcher die von der Schaltung (3) erzeugten Impulse gezählt werden, durch eine Anzahl Verknüpfungselemente, welche mit der Zählschaltung (7) verbunden sind, durch ein Verknüpfungsglied, das von Hand auswählbar ist und durch eine mit den Verknüpfungselementen verbundene Verschlußsteuerschaltung, wobei die Schaltungen so ausgelegt und angeordnet sind, daß wenn die von der Zählschaltung (7) gezählte Anzahl Impulse eine vorbestimmte Impulszahl erreicht, ein Signal von der Zählschaltung (7) über die Verknüpfungselemente als Eingang der Verschlußsteuerschaltung (17) zugeführt wird und die Verschlußsektoren schließt, und daß dann der Durchgang von der Zählschaltung (7) zu der Verschlußsteuerschaltung (17) unterbrochen wird.
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