DE2507634B2 - Baustein mit isolierschicht zum errichten von aussenmauerwerk von gebaeuden - Google Patents
Baustein mit isolierschicht zum errichten von aussenmauerwerk von gebaeudenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C1/00—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
- E04C1/40—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts
- E04C1/41—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts composed of insulating material and load-bearing concrete, stone or stone-like material
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Description
Die Erfindung betrifft einen Baustein zum Errichten von Außenmauerwerk von Gebäuden mit wenigstens
einer Schicht aus Wärmedämmstoff, wie aufgeschäumter Kunststoff od. dgl., vorzugsweise in Form einer
kammartigen Dämmplatte, die derart bemessen und in einem seitlich der Steinmittelebene befindlichen, stoß-
und lagerseitig ausmündenden, bei Kammform der Dämmplatte lediglich von entsprechend der Kammform
ausgebildeten Querstegen des Bausteins unterbrochenen Hohlraum derart angeordnet ist, daß die Dämmplatte
auf der einen Lagerseite um etwa die Dicke der Mörtellagerfuge vorsteht, während die von der
vorstehenden Schmalseite der Dämmplatte abgewandte Plattenseite mit der anderen Lagerseite des Bausteins
etwa bündig liegt.
Derartige Bausteine sind bekannt. Ein besonderes Problem bei diesen Bausteinen besteht darin, daß sie
einerseits für den Transport und die Lagerung ohne Beschädigung der vorstehenden Teile der Dämmplatte
stapelfähig sein müssen. Im vermauerten Zustand stoßen die Dämmplatten der einzelnen Bausteine derart
aneinander, daß sie eine über das gesamte Mauerwerk durchgehende Isolierschicht bilden. Die die Isolierschicht
durchbrechenden Stege dienen dabei der Dampfdiffusion zwischen der äußeren und der inneren
Wandschale.
Bei bekannten Steinen (FR-PS 15 06 544; DT-Gbm 19 13 801) ist ein Stapeln, also das Aufschichten ohne
Mörtelzwischenschicht, mit eingesetzter Dfimmplatte wegen der die Lagerseite überragenden Teile nicht
möglich
Bei diesen Steinen können die Dämmplatten daher erst an der Baustelle in den Stein eingesetzt werden.
Dies verlangt einen getrennten Transport der Teile und verlängert die Arbeit an der Baustelle. Bei anderen
bekannten Steinen (DT-OS 20 18 919; DT-Gbm 73 21 243) sind an den Lagerseiten in deren Randbereich
am Baustein angeformte Leisten oder Hocker mit einer etwa der Höhe des überstehenden Teils der Dämmplatte
entsprechenden Höhe, so daß diese Steine auch bei eineeleeter Dämmplatte aufeinandergesetzt werden
können. Leisten und Hocker garantieren allerdings nicht, daß durch die Erschütterungen beim Transport
einzelne Bausteine sich gegeneinander seitlich verschieben, so daß dann der Druck der darüber befindlichen
Sieine voll auf den Dämmschichten lastet und gegebenenfalls zu deren Beschädigung führt. Bei
beschädigten Dämmschichträndern kann im Mauerwerksverband der Fugenmörtel in den dann offenen
Spalt zwischen den Dämmplatten zweier Bausteine eindringen und so eine Kältebrücke bilden.
Es sind zwar Bausteine bekannt (DT-Gbm 68 04 241; DT-OS 19 07 143), bei denen die mittig angeordnete
Dämmplatte um das Maß ihres Oberstehens an der einen Lagerseite auf der anderen Lagerseite unter
Belassen einer unverfüllten Nut vor Erreichen dieser Lagerseite endigt, so daß eine Stapelung, bei der der
vorstehende Bereich der Dämmplatte geschützt in die Nut des anderen Steins eingreift, möglich ist. Im
Mauerwerk bewirkt dann allerdings der Fugenmörtel einen Abstand zwischen den Dämmplatten übereinander
angeordneter Bausteine, mithin Unterbrechungen der Dimmschicht im Mauerwerk. Ein Verzicht auf den
Fugenmörtel würde wegen der Toleranzen in den Steinabmessungen Schwierigkeiten beim Versetzen der
Steine und im Mauerwerksverband nicht nur in statischer Hinsicht erbringen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Stein der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich bei
eingelegter und zumindest einseitig überstehender Dämmplatte sowohl ohne Beschädigung der Dämmplatte
stapeln als auch im Wandverband unter Einschluß von Mörtelschichten mit an den anschließenden Seiten
zu benachbarten Steinen dicht aneinander liegenden Dämmplatten vermauern läßt, so daß eine ununterbrochene
Dämmstoffschicht im Mauerwerk sich ergibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Lagerseite, mit der die Dämmplatte bündig
liegt, symmetrisch auf der anderen Seite der Steinmittelebene eine Nut vorgesehen ist, deren Querschnitt
mindestens gleich dem des vorstehenden Bereichs der Dämmplatte ist.
Der sich in dieser Lösung äußernde Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß man die Bausteine im
Stapelzustand für die Aufbewahrung bzw. den Transport einerseits und im Zustand der Aufmauerung zu
einer Wand andererseits in unterschiedlicher Lage übereinander anordnet, und zwar besteht der Lageunterschied
beim Stapeln in einer abwechselnd um 180° gedrehten Anordnung von Schicht zu Schicht
übereinander. Während der Lagerung bzw. des Transports greifen also die über die obere Auflageseite
hinausragenden Kammrücken der Dämmplatten in die Leernuten der unteren Lagerseite der jeweils darüber
angeordneten Schicht aus Steinen ein, so daß sich praktisch beliebig viele Steine ohne Belastung der
eingelegten druckempfindlichen Dämmplatte übereinander stapeln lassen. Im Falle der Aufmauerung werden
die übereinander angeordneten Steine in horizontaler Ebene so angeordnet, daß die Dämmplatten in einer
Wandebene verlaufend ausgerichtet sind. Dabei stoßen die Oberseiten der über die Lagerseite hinausragenden
Plattenrücken gegen die untere, mit der anderen Lagerseite des Steins bündig liegenden durchgreifenden
Kantenfläche der Dämmplatte des darüber angeordneten Steins. Der verbleibende Raum zwischen den
Lageiseiten der übereinander angeordneten Steine in Lagerfugendicke dient der Aufnahme der Mörtelschicht,
die üblicherweise etwa 12 mm dick ist.
't
Der erfindungsgemäß ausgebildete Stein hat ferner
den Vorteil, daß seine Lagerflächen vor Einlegen der Dämmplatte bis auf die Nuten relativ großflächig eben
ausgebildet werden können. In an sich bekannter Weise kann bei einem Anordnen des Steins im Mauerwerk mit
oben überstehender Dämmplatte diese als Richtleiste zum Abziehen des Fugenmörtels benutzt werden.
Der Baustein kann als Leichtblock ohne oder mit weiteren, freibleibenden Hohlräumen ausgeführt werden,
beispielsweise unter Verwendung von sogenanntem Einkorn-Leichtbeton.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im folgenden näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht und eine Draufsicht is
auf ein Ausführungsbeispiel eines Bausteins,
F i g. 3 eine Seitenansicht zweier übereinander angeordneter Bausteine gemäß den F i g. 1 und 2 im
aufgemauerten Zustand und
F i g. 4 drei Schichten von Bausteinen nach den F i g. 1
und 2 im Stapelzustand für Lagerung und Transport.
Die Seitenansicht des Ausführungsbeispiels gemäß F i g. 1 für einen Baustein läßt erkennen, daß eine
Dämmplatte 1 parallel zu den Längsseiten des Steins verläuft und aus der Steinmittelebene 2 in Richtung zu
einer der Längsseiten hin versetzt angeordnet ist. Die Dämmplatte 1 überragt die in der gezeichneten Lage
obere Lagerseite 3 um eine Höhe, die der Mörtellagerfugendicke entspricht. In dieser Dicke wird der Mörtel
beim Vermauern aufgebracht (F i g. 3). Wie F i g. 2 erkennen läßt, hat die insbesondere aus einem
Polystyrolschaum gefertigte Dämmplatte 1 eine Kammform mit einem über die Länge des Steins greifenden
Kammrücken 4, der in eine entsprechend längsgeführte Nut 5 eingreift. Von dem Kammrücken 4 ragen nach
unten zinkenartig Dämmplattenabschnitte 6, die entsprechend bemessene, den Stein vertikal durchsetzende
Hohlräume 7 bis zur unteren Lagerseite 8 durchgreifen. Diese Abschnitte 6 enden also bündig mit der Ebene der
Lagerseite 8.
An der in der gezeichneten Lage unteren Lagerseite 8 ist eine Nut 9 vorgesehen, die ebenfalls parallel zu den
Längsseiten des Steins verläuft, und zwar im gleichen Abstand von der vertikalen Steinmittelebene 2 wie die
Nut 5, jedoch zur anderen Seite der Steinmittelebene 2 versetzt. Die beiden Nuten 5 und 9 verlaufen demnach
symmetrisch beidseits der lotrechten Längsmittelebene des Steins, die senkrecht zur horizontalen Steinmittelebene
10 steht. Die Symmetrie gilt jedoch nur für den Verlauf und nicht für die Abmessungen der beiden
Nuten 5 und 9. Die Nut 9 kann zwar genauso ausgebildet werden wie die Nut 5, sie ist jedoch wesentlich weniger
tief. Ihre Tiefe beschränkt sich etwa auf wenigstens den Betrag, um den die Dämmplatte 1 die Lagerseite 3 in
Form eines durchlaufenden Längsbalkens überragt; die Nut 5 is·, dagegen wesentlich tiefer ausgebildet.
Den Verlauf der beiden Nuten 5 und 9 erkennt man in F i g. 2. Dort sind auch die Hohlräume 7 durch
strichpunktierte Linien hinsichtlich ihrer Begrenzungen quer zur Längsrichtung des Steins angedeutet. An den
Stoßseiten 11 und 12 des Bausteins sind zur Bildung von
Mörteltaschen mit den jeweils stoßseiiig anliegenden Steinen einer Lage Nuten 13 vorgesehen, die in den
F i g. 1,3 und 4 nicht dargestellt sind.
Die Anordnung und Abmessung der Hohlräume 7 ist derart getroffen, daß bei regelmäßigem Abstand und
gleicher Abmessung der Hohlräume 7 an den Stoßseiten jeweils dort seitlich ausmündende Hohlräume liegen, die
nur die halbe Längsausdehnung aufweisen. Diese bilden insoweit mit den entsprechend stirnseitigen Kammern
der Nachbarsteine wiederum die durchgehend fortlaufende Kammerreihe. Wie aus Fig.2 ersichtlich ist,
stehen die in die stirnseitigen halben Kammern eingreifenden Dämmplattenabschnitte 6 etwas über die
Stoßseiten il bzw. 12 vor, und zwar um einen solchen Betrag, daß die Nachbarsteine mit ihren entsprechenden
stirnseitigen Dämmplattenabschnitten 6 unter Bilden einer Preßfuge zwischen den Dämmplatten
zusammengesetzt werden können.
Durch eine elastische Nachgiebigkeit des Dämmstoffs lassen sich die Steine stirnseitig so dicht aneinander
anordnen, daß im Fugenbereich praktisch eine durchgehende Dämmschicht im Mauerwerk erreicht wird. Die
stoßseitig zwischen benachbarten Steinen sich aufgrund der Nuten 13 ergebenden Mörteltaschen werden dann
verfüllt.
Fig. 3 zeigt zwei übereinander angeordnete Steine
eines Mauerwerkverbandes. Die obere Randfläche der Dämmplatte des unteren Steins liegt an den in der
Ebene der unteren Lagerseite des oberen Steines auslaufenden Enden der Dämmplattenabschnitte des
oberen Steins an. Die aufgrund des Vorstehens der Dämmplatte des unteren Steins über desser obere
Lagerseite festgelegte Lagerfugendicke von beispielsweise 12 mm ist mit Mörtel verfüllt. Die Randfläche der
vorstehenden Dämmplatte dient als »Richtlatte« zum Abziehen der Mörtelschicht. Durch das Gewicht des
oberen Steins können sich die Stege zwischen den Hohlräumen des oberen Steines in die Oberfläche des
Kammrückens der Dämmplatte des unteren Steins etwas eingraben.
F i g. 4 zeigt einen Stapel von Bausteinen während des Lagerns und des Transports. Durch ein in der
horizontalen Ebene wechselweise um 180" gedrehtes Versetzen greifen die überstehenden Kammrücken der
Dämmplatten der jeweils unteren Steine in die Leernuten in den unteren Lagerseiten der jeweils
oberen Steine. Auf diese Weise lassen sich die Steine stapeln, ohne daß die Dämmplatten beschädigt werden
und ohne daß Stapelschwierigkeiten bestehen. Da sich die Steine unmittelbar über ihre Lagerseiten aneinander
abstützen, sind der Stapelung praktisch keine Grenzen gesetzt. Solche Stapel lassen sich für das Verladen gut
handhaben, da sie im Rahmen des Ausführungsbeispieles auch stirnseitig gefaßt werden können.
Für die Erfindung ist es ohne Bedeutung, ob die Bausteine zusätzlich leerbleibende Hohlräume haben.
Der Stein kann auch z. B. aus Einkorn-Leichtbeton gefertigt sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Baustein zum Errichten von Außenmauerwerk von Gebäuden mit wenigstens einer Schicht aus Wärmedämmstoff, wie geschäumter Kunststoff od. dgl. vorzugsweise in Form einer kammartigen Dämmplatte, die derart bemessen und in einem seitlich der Steinmittelebene befindlichen, stoß- und lagerseitig ausmündenden, bei Kammform der Dämmplatte lediglich von entsprechend der Kammform ausgebildeten Querstegen des Bausteins unterbrochenen Hohlraum derart angeordnet ist, daß die Dämmplatte auf der einen Lagerseite um etwa die Dicke der Mörtellagerfuge vorsteht, während die von der vorstehenden Schmaiseite der Dämmplatte abgewandte Plattenseite mit der anderen Lagerseite des Bausteins etwa bündig liegt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lagerseite (3), mit der die Dämmplatte (1) bündig liegt, symmetrisch auf der anderen Seite der Steinmittelebene (2) eine Nut (9) vorgesehen iit, deren Querschnitt mindestens gleich dem des vorstehenden Bereichs der Dämmplatte (1) ist.
Priority Applications (5)
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| DE2507634C3 DE2507634C3 (de) | 1977-07-28 |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH608851A5 (en) | 1979-01-31 |
| AT340108B (de) | 1977-11-25 |
| DE2507634A1 (de) | 1976-09-09 |
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| BE838773A (fr) | 1976-06-16 |
| ATA88076A (de) | 1977-03-15 |
| FR2301652A1 (fr) | 1976-09-17 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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